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Kriege sind keine Lösung. Sie sind das Problem.

Veröffentlicht in: Aktuelles, Aufbau Gegenöffentlichkeit, Friedenspolitik, Terrorismus
Albrecht Müller

An Ostern gehen Menschen auf die Straße, um für friedliche Lösungen zu demonstrieren. Diese zu suchen, ist heute dringlicher denn je seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Kriegsgefahr ist groß. Der „Krieg gegen den Terror“ löst offensichtlich nicht das Problem. Das will man üblicherweise nicht sehen. Bei der Berichterstattung über die Bomben von Brüssel hörte ich nur einen einzigen Kommentar, nämlich die Meinung eines Bewohners des Problem-Stadtteils Molenbeek, dass der Terrorismus auch die Folge dessen sein kann, dass ein messbarer Teil junger Leute ohne Perspektive aufwachse. Albrecht Müller.

Im Hauptstrom unserer Medien wird uns aber vermittelt, der Terror sei die Tat religiöser Fanatiker, und sie kämpften gegen unsere westlichen Werte. Zu glauben, dass sich so viele junge Menschen aus diesen Gründen per Selbstmordattentat selbst umbringen, ist eher ein Aberglaube. Die Selbstmörder unter den Terroristen kämpfen vermutlich nicht gegen unsere westlichen Werte; sie leiden eher darunter, dass diese so wertlos sind, dass sie für die Wirklichkeit eines Teils der Jugend und der gesamten Gesellschaft keinerlei Bedeutung hat.

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Mit den NachDenkSeiten versuchen wir manchmal wie in diesem Fall, die Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Dabei müssen wir nicht Recht haben. Aber man kann ziemlich sicher davon ausgehen, dass die Vertreter des „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ und „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ und so fort auch nicht Recht haben. Terror, dann Krieg gegen den Terror, dann neuer Terror, und neuer Krieg gegen den Terror – das wird uns mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht dem Frieden, sondern dem Krieg näher bringen.

Dagegen wollen wir angehen und wir sind froh, dass viele Menschen – vermutlich eine wachsende Anzahl von Menschen – dabei mithilft zu verbreiten, dass es wichtig ist, die übliche Politik und die übliche mediale Begleitung kritisch zu betrachten. NachDenkSeiten-Leser/Innen wirken dabei mit, die NachDenkSeiten bekannt zu machen. Hier ist ein schönes Beispiel dafür, aus Chemnitz:

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Sie werden im Übrigen die Erfahrung machen, dass Sie gelegentlich auf NachDenkSeiten-Leserinnen und -Leser treffen. Dann ergibt sich ein freundschaftliches Gespräch, unter Freunden der Aufklärung sozusagen.

Alles Gute und eine friedliche Zeit.

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