Schlagwort:
Friedensbewegung

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Vortrag von Werner Rügemer: Armut, Krieg und Diktatur – Das politische Programm von BlackRock, Merz und Co.

Vortrag von Werner Rügemer: Armut, Krieg und Diktatur – Das politische Programm von BlackRock, Merz und Co.

Der Publizist Werner Rügemer hatte auf Einladung der örtlichen NachDenkSeiten-Gesprächskreise eine Vier-Tages-Tour in Bayern – in Würzburg, Nürnberg, Schweinfurt und in Diespeck bei Neustadt an der Aisch. Jeweils vor Ort waren weitere Organisationen beteiligt, so zum Beispiel der Freidenkerverband, Würzburg kann es besser und dieBasis. Das Thema war „Armut, Krieg und Diktatur – Das Programm von BlackRock, Merz & Co.” Dabei ging es aber auch um die ganz andere „Zeitenwende” hin zu europäischer Souveränität, mit souveränen Staaten, die über Sicherheit, Demokratie, Wohlstand miteinander verbunden sind und darum, wie neue Organisationsformen sich auch an der Basis schon entwickeln. An allen Orten kamen mehr Teilnehmer zusammen als erwartet, die Veranstaltungen dauerten mit intensiven Diskussionen länger als drei Stunden. Damit alle Leser der NachDenkSeiten in den Genuss dieses Vortrags kommen, freuen wir uns, Ihnen den Vortrag aus Nürnberg als Video zu präsentieren.

Es ist widersinnig, gegen Nazis zu sein, aber nicht gegen Kriegstüchtigkeit

Es ist widersinnig, gegen Nazis zu sein, aber nicht gegen Kriegstüchtigkeit

Aktuell werden viele Friedenskräfte mit dem Argument der „Rechtsoffenheit“ angegriffen. Gleichzeitig können ihre Kritiker selbst mit völkerrechtlich und ethisch unhaltbaren Forderungen bis zur Atomkriegsgefahr in der Öffentlichkeit punkten. Die Forderungen „Nie wieder Faschismus!“ und „Nie wieder Krieg!“ sollten eine Einheit bilden. Von Bernhard Trautvetter.

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Friedensdemo in Stuttgart mit polizeilichem Zwischenspiel

Friedensdemo in Stuttgart mit polizeilichem Zwischenspiel

Berlin und Stuttgart – auf zwei großen Demonstrationen am 3. Oktober sagten die Menschen „Nein zu Hochrüstung, Wehrpflicht und Krieg!“. In Stuttgart waren es nach Angaben der Veranstalter rund 15.000 Menschen, in Berlin 20.000. Zuvor hatten über 300 Initiativen zu den Demos aufgerufen. Ein kurzer, unfriedlicher Zwischenfall in Stuttgart diente vielen Medien hinterher als Aufhänger in der Berichterstattung. Constantin Schnell war vor Ort.

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Linke-Spitze billigt Angriff auf Friedensdemo

Linke-Spitze billigt Angriff auf Friedensdemo

Vermummte stürmen in Stuttgart die Bühne und bedrängen die BSW-Politikerin Sevim Dagdelen. Das Linke-Bundesvorstandsmitglied Mersedeh Ghazaei rechtfertigt die Gewaltattacke, die Angreifer inszenieren sich als „Antifaschisten“. Das darf nicht durchgehen – wehret den Anfängen! Von Rüdiger Göbel.

Deutsche Friedensfreunde mit Tolstoi-Schauspiel auf Russland-Tour

Deutsche Friedensfreunde mit Tolstoi-Schauspiel auf Russland-Tour

Trotz der von der Bundesregierung angekündigten Schließung des Russischen Hauses in Berlin und der darauffolgenden Ankündigung von russischer Seite, das Goethe-Institut in Russland zu schließen: Der kulturelle Austausch zwischen Russland und Deutschland lässt sich mit administrativen Maßnahmen nicht beenden. Das zeigt die Reise von drei deutschen Friedensaktivisten, die auf eigene Faust nach Russland fuhren, um mit lebensgroßen Puppen die Erzählung des russischen Schriftstellers Lew Tolstoi „Was braucht der Mensch zum Leben“ aufzuführen. Die Puppen wurden anschließend dem Tolstoi-Zentrum in Tula als Geschenk übergeben. Mit den Russland-Reisenden hat Ulrich Heyden (Moskau) gesprochen.

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Wahlkampf-Höhepunkt in Sachsen-Anhalt – mit Wirkung bundesweit

Wahlkampf-Höhepunkt in Sachsen-Anhalt – mit Wirkung bundesweit

Das Festival der Meinungsfreiheit stand unter keinem guten Stern. 60 Prozent Regenwahrscheinlichkeit, und das für ein ganztägiges Open-Air-Programm von 11 bis 19:30 Uhr – noch dazu zum Höhepunkt des Wahlkampfes zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Ein Programm fast durchgängig im Halbstundentakt. Was kann da Substanzielles geboten werden für einen politischen Ur-Kiesel der Siebzigerjahre, zudem – heute – aus dem fernen Schleswig-Holstein? Es kam erstens anders und zweitens als ich dachte. Ein Erfahrungsbericht von Udo Fröhlich.

Werner Rügemer zum 1. September

Werner Rügemer zum 1. September

Werner Rügemer hat zum Gedenken an den Beginn des Zweiten Weltkriegs bei Verdi in Hamburg eine bemerkenswerte Rede gehalten. Wir geben sie hier wieder.

„Wir sind EINE Menschheit! Wir leben alle auf EINEM Planeten!“ – Zum vierten Jahrestag des Todes von Michail Gorbatschow

„Wir sind EINE Menschheit! Wir leben alle auf EINEM Planeten!“ – Zum vierten Jahrestag des Todes von Michail Gorbatschow

Seit Gorbatschows Tod am 30. August 2022 habe ich zu diesem Datum jedes Jahr an den Ausnahmepolitiker erinnert, jenen Chef einer Supermacht, der nichts weniger als eine atomwaffen-, nein: gewaltfreie Welt anstrebte. Es ist auch dieses Jahr nötig – um daran zu erinnern, wie weit wir alle schon einmal waren. Und um zu zeigen, zu welchen Prinzipien wir wieder zurückfinden müssen, wenn die Menschheit überleben will. Von Leo Ensel.

Die Ruhe vor dem Krieg, in dem wir uns schon längst befinden

Die Ruhe vor dem Krieg, in dem wir uns schon längst befinden

Das Projekt „Friedensnoten“, ein Friedensbündnis von Manova, Radio München, NachDenkSeiten und Protestnoten, verschafft Stimmen des Friedens das dringend gebotene Gehör. Die Initiatoren des Projektes wollen über die Musik Gräben überwinden helfen, die in den letzten Jahren entstanden sind, und den Blick auf das richten, was wirklich zählt: Frieden! Die NachDenkSeiten beteiligen sich mit Liedvorstellungen. Hier ein Beitrag über den Song „Idylle im Krieg“ der Band „Die Zöllner“ und Gedanken über die Idylle, die keine ist. Von Frank Blenz.

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„Wer nie einen Krieg erlebt hat, weiß nicht, wie brutal er ist“

„Wer nie einen Krieg erlebt hat, weiß nicht, wie brutal er ist“

Jürgen Todenhöfer über Verhandlungsangst in Berlin, Diplomatie und das Versagen von Berufspolitikern
Er überlebte die Bombardierung Hanaus, lief über den Hindukusch und streitet seit Jahrzehnten gegen die deutsche Außenpolitik: Jürgen Todenhöfer (85). Am Rande der Berliner Friedensdemo des Bündnisses „Wir sind viele“ – unterstützt von der FriKo und dem BSW – spricht der Publizist und Ex-CDU-Abgeordnete über unterwürfige Politiker, Friedrich Merz’ fehlende Moskau-Erfahrung und die Chance auf einen Nichtangriffsvertrag mit Russland. Das Gespräch am 1. August führte Éva Péli gemeinsam mit Tilo Gräser.

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Stimmen gegen den Kriegskurs: Kleiner Protest, große Befürchtungen

Stimmen gegen den Kriegskurs: Kleiner Protest, große Befürchtungen

Trotz überschaubarer Zahlen reißt der Bürgerprotest gegen die Aufrüstungspolitik in Berlin nicht ab: Unter dem Banner von „Wir sind viele“ setzten Demonstranten am Wochenende ein weiteres Zeichen gegen die Eskalationsspirale. Éva Péli und Tilo Gräser waren für die NachDenkSeiten vor Ort, sprachen mit Teilnehmern über ihre Motive und lokale Rüstungsgefahren und dokumentierten die zentralen Reden von der Bühne. Ein Bericht von Éva Péli.

Projekt Friedensnoten: „Eiszeit“ – Peter Maffay über die nukleare Katastrophe

Projekt Friedensnoten: „Eiszeit“ – Peter Maffay über die nukleare Katastrophe

Für das Projekt Friedensnoten macht sich Marcus Klöckner Gedanken zu dem Lied „Eiszeit“ von Peter Maffay. Eine erweiterte, längere Live-Version des Liedes, das Maffay mit seiner Band 2001 spielte, rückt dabei in den Vordergrund. Bevor der Künstler zu singen anfängt, äußert er sich zu jener Zeit der Aufrüstung in der alten Bonner Republik, als „Hunderttausende auf die Straße gingen, um gegen diesen Wahnsinn zu demonstrieren“. Aber was sagt Maffay heute? Mit kritischem Ton fragt er Boris Pistorius in einem Facebook-Post, ob wir bald „mit der Bekanntgabe der Mobilmachung rechnen“ müssten. Von Marcus Klöckner.

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Gute Antikriegslieder sterben leider nie – sie warten auf den nächsten Krieg

Gute Antikriegslieder sterben leider nie – sie warten auf den nächsten Krieg

Unsere Geschichtsbücher erzählen gerne von Generälen, Feldherren, Königen und Präsidenten, die Kriege führen, gewinnen und verlieren. Doch sie sind es nicht, die elend in Schützengräben kauern und denen die Gliedmaßen von einer feindlichen Kugel weggerissen werden. Für das Schicksal der „Johnnys“, die mit Trommeln und Versprechungen geködert und dann im Militär gebrochen und in Kriegen verheizt werden, ist nicht die Geschichtsschreibung, sondern die Kunst zuständig. Ein solches Kunstwerk ist das zeitlose Antikriegslied „Johnny I Hardly Knew Ye“, das ich Ihnen heute im Rahmen des Projekts „Friedensnoten“ in der eindringlichen Version von Benjamin Luxon und Bill Crofut[*] vorstellen will. Von Jens Berger.

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Der Politik des Krieges Lieder des Friedens entgegensetzen

Wenn die Leute da draußen schon nicht mit Argumenten und Analysen für die Gefahren des politischen Großprojekts „Kriegstüchtigkeit“ sensibilisiert werden können, wie sieht es dann mit der Musik aus? Vielleicht vermögen jene großartigen Antikriegs- und Friedenslieder, die Künstler in den vergangenen Jahrzehnten verfasst haben, die Herzen zu erreichen? Mit diesen Gedanken begann 2022 das Projekt Friedensnoten, das der Künstler Jens Fischer Rodrian und Marcus Klöckner aufgebaut haben. Aus dem Projekt ist nun ein Friedensbündnis geworden, an dem sich auch die NachDenkSeiten beteiligen. Wir stellen es hier vor. Von Marcus Klöckner.