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Warnung vor unkritischem Umgang mit „Die Gesellschafter“ von „Aktion Mensch“

Veröffentlicht in: Soziale Bewegungen, Strategien der Meinungsmache

Heute erreichten uns gleich mehrere Mails mit Hinweisen auf „Die Gesellschafter“. In einer Mail werden wir darauf aufmerksam gemacht, dass ein leicht kritischer Kommentar zu den „Tafeln“ bei „Die Gesellschafter“ nicht aufgenommen wurde. Aus Kreisen von Attac erreicht uns folgendes: „Hallo, da viele linke Gruppierungen sich ganz unkritisch an den Gesellschaftern beteiligen, hätte ich die Frage, ob Sie kritisches Material dazu haben.“ – In der Tat haben wir das. Bei uns finden Sie einen vorweihnachtlichen Eintrag vom 22. Dezember 2006: „Aktion Mensch macht neoliberale Propaganda“. Hier werden Gelder, die mit Hinweis auf Behinderte für soziale Zwecke gesammelt werden, für die Organisation einer öffentlichen Debatte mit meist neoliberal eingefärbter Stoßrichtung missbraucht. Meiner im Dezember 2006 formulierten Meinung habe ich nichts hinzuzufügen. Ich kann mich über die Blauäugigkeit mancher Zeitgenossen/innen nur wundern. Albrecht Müller

Lesen Sie wegen der grundsätzlichen Überlegungen den oben verlinkten Beitrag. Der dort schon als Beispiel für eine eindeutig neoliberal eingefärbte Meinungsmache zitierte Beitrag zum Generationenvertrag steht immer noch in den Dossiers von „Die Gesellschafter“.

Hier noch der Hinweis auf die Zensur in Sachen Tafeln. Hier die Mail an die NachDenkSeiten von heute:

Da Sie sich ja auch um eine unabhängige Meinungsbildung bemühen, möchte ich Sie unbedingt auf einen Fall von Zensur aufmerksam machen, der sich ausgerechnet in einem Medium ereignet hat, dass über „die Zukunft unserer Gesellschaft“ debattieren möchte und in dessen politischem Tagebuch angeblich Wissenschaftler ihre Meinung „subjektiv, persönlich und direkt“ äußern sollen.

Dr. Stefan Selke, der sich mit Unterstützern über die Seite www.tafelforum.de und im Rahmen von zahlreichen Veröffentlichungen um eine kritische Debatte zum Thema Tafeln und Sozialstaatsabbau bemüht, wurde gebeten, einen Beitrag für das politische Tagebuch der Gesellschafter zu schreiben. Er tat dies – um kurz vorher zu erfahren, dass der Beitrag doch nicht veröffentlicht werde… und dies ohne Angabe von Gründen!

Auch hier scheint man um die eigene Haut mehr besorgt als um den Zustand unserer Gesellschaft. Ich würde mich daher sehr freuen wenn Sie über diesen Fall berichten oder einfach Dr. Selkes Beitrag dazu im Tafelforum oder das Interview zum Thema im Blog von Oliver Gassner auf Ihrer Seite verlinken könnten!

Vielen herzlichen Dank und liebe Grüße,
Luise Molling

Redaktionelle Mitarbeit www.tafelforum.de

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