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Videohinweise der Woche

Veröffentlicht in: Videohinweise

Hier finden Sie in der Regel wöchentlich einen Überblick über interessante Videobeiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie anschauen wollen. Die Videohinweise sind auch auf unserer YouTube-Seite als spezielle Playlist verfügbar. (CG/JB)

Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:

  1. Aufwachen #226: Martin Schulz (SPD) beim RTL & ZDF (mit Hans Jessen)
  2. KenFM-Positionen 11: Der globale Marshallplan – Konzepte für eine Welt von morgen
  3. Der Rote Tisch – 30 Minuten mit Pascal Luig (Kampagne „Stopp Air Base Ramstein“)
  4. Das Versagen der Ökonomen
  5. Shifting Battlefield in Syria’s Proxy War
  6. Die Vergessenen von Guantanamo – Häftling im Terrorknast
  7. Selbsternannte Weltelite oder Hoffnung auf Entspannungspolitik?
  8. Kriegsschiffe, Luxusyachten und Geschichte der Zwangsarbeit – Die Friedensreiter in Bremen vom 21. – 30. Juli 2017
  9. Vier Tote in Ohio
  10. Massiver Wahlbetrug in Sachsen-Anhalt
  11. David Graeber: Von Occupy Wall Street zur Revolution in Rojava
  12. Alain Rouy: Die NATO ist in Frankreich unpopulär
  13. Neue Niederlage für Bundesregierung? Nato vermittelt bei Türkei-Besuch
  14. Platzeck zu neuen Ängsten der Deutschen: „Das hat mit der momentanen Realität zu tun“
  15. Andrej Hunko (Die Linke) unterstützt Lindners Aussagen zur Krim und Russlandpolitik
  16. Uli Gellermann „DIE MACHT UM ACHT“
  17. Jürgen Trittin (Die Grünen) über Kartelle, Oligarchen & Ramstein – Jung & Naiv: Folge 319
  18. Kabarett, Satire und Co.

Vorbemerkung: Wir kommentieren, wenn wir das für nötig halten. Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in unsere Übersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Beiträge einverstanden sind. Sie können uns bei der Zusammenstellung der Videohinweise unterstützen, indem Sie interessante Fundstücke an die Adresse videohinweise(at)nachdenkseiten.de schicken. Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Information hin.

  1. Aufwachen #226: Martin Schulz (SPD) beim RTL & ZDF (mit Hans Jessen)
    Martin Schulz will Kanzler werden. Doch er redet wie ein Dorfschulz, der glaubt die Leute mögen ihn, weil er jemanden kennt – der schon mal eine Abschiebung verhindern oder Theaterkarten rüberschieben kann. Diese Taktik geht weder im ZDF-Sommerinterview noch in der RTL-Wahlarena auf. Stattdessen sehen wir einen Kandidaten, der von seiner Partei in die 100-Prozent-Pflicht genommen wurde und nun bitterlich versagt. Ihm fehlt Wissen. Ihm fehlt Verständnis. Ihm fehlt jede Vorstellung davon, wohin er will und warum wir Wähler mit ihm gehen sollten. Ein Trauerspiel in zwei Aufzügen.
    00:23:28 Martin Schulz beim ZDF Sommerinterview
    01:07:07 Martin Schulz in der RTL Wahlarena
    Quelle: Tilo Jung

    Anmerkung Jens Berger: Sehr sehens-/hörenswert.

  2. KenFM-Positionen 11: Der globale Marshallplan – Konzepte für eine Welt von morgen
    „Man schafft niemals Veränderung, indem man das Bestehende bekämpft. Um etwas zu verändern, baut man Modelle, die das Alte überflüssig machen.“
    Dieser Ausspruch wird dem US-amerikanischen Architekten, Konstrukteur und Schriftsteller Richard Buckminster Fuller zugeschrieben. Der Kern der Aussage ist von zentraler Bedeutung, will man, dass sich die Zukunft wesentlich von der Gegenwart unterscheidet.
    KenFM hat sich seit seinem Bestehen vor allem um die Analyse des Status quo bemüht. Diese Analyse war nötig, denn nur wer die „Ungereimtheiten“ unserer Gegenwart bis ins Detail beleuchtet und damit entzaubert hat, kann eine Wiederholung alter Strukturen vermeiden bzw. alles dafür tun, dass sie nach einem Change nicht nur neuverpackt wieder aufgelegt werden.
    Fakt ist, die menschliche Gesellschaft hatte trotz der recht verfahrenen Gesamtsituation noch nie die Chance, sich mit eigenen Medien fernab der lancierten Eliten-Propaganda eine wirklich eigenständige Meinung zu bilden. Eine ungeschönte Bestandsaufnahme der Gesamtsituation.
    Was aber kommt dann? Wie wollen wir als Gesellschaft die Veränderung gestalten? Was können wir tun? Wie wollen wir es tun? Sind wir, über Jahrtausende an Führung gewöhnt, überhaupt in der Lage, untereinander solidarisch zu sein und an einem Strang zu ziehen?
    Wer glaubt, die Antwort auf diese Frage könnte nur „Ja“ lauten, erlebt in der 11. Ausgabe von Positionen, dass selbst Menschen, die alle im selben Boot sitzen, sich nicht automatisch als Teammitglieder verstehen. So fliegen auch die Fetzen.
    Dieser Prozess ist wichtig, denn er zeigt, dass selbst die Pioniere einer neuen Zivilgesellschaft noch mit massiven Synchronisationsproblemen zu kämpfen haben. Hier besteht ein Spalt, der von der Spitze der Pyramide längst erkannt wurde und ausgenutzt wird.
    Wenn die Basis sich in der Sache nicht einigt, nicht zusammenrauft, rückt das Ziel in immer weitere Ferne.
    Das Ziel lautet Dezentralisierung und De-Globalisierung, wenn es um die bestehenden Machtstrukturen geht, aber es ist gerade deshalb nur im Team erreichbar.
    Inhaltsübersicht:
    00:55:39 Die Rolle des Staates in Zeiten eines neoliberalen Paradigmas
    01:05:56 Das System des Waldes: Was es uns voraushat
    01:20:51 Das System unserer Politik: zwischen Innovationsfeindlichkeit und Konsumismus
    01:36:27 Energiewende: Wer für die Liberalisierung der Energiemärkte bezahlt
    01:45:33 Nachhaltigkeit, Reichtumsverteilung, faire Besteuerung und die Rolle des Unternehmers
    02:09:10 Vom starken Staat, Feindbildern und Solidarität
    02:19:16 Bekämpfung der Arbeitslosigkeit
    02:40:32 Politische Modelle für die Zukunft: Direkte Demokratie, Geld als öffentliches Gut und Demokratie-fördernde Medien
    Quelle: KenFM

  3. Der Rote Tisch – 30 Minuten mit Pascal Luig (Kampagne „Stopp Air Base Ramstein“)
    Die Air Base Ramstein ist vielleicht die wichtigste Militärbasis der US-Armee außerhalb der USA. Die Kampfdrohnen könnten ohne die Relais-Station in dieser Air Base nicht fliegen. Bis zu 200.000 Tonnen Kriegsgerät werden hier gelagert und in die ganze Welt verschickt. Die Kommandozentrale für den gegen Russland gerichteten Raketenabwehrschirm ist hier ebenfalls stationiert.
    Pascal Luig ist einer der Koordinatoren der Kampagne „Stopp Air Base Ramstein“. Die Friedensbewegung demonstriert seit zwei Jahren vor den Toren der Air Base und fordert deren Schließung.
    Wir sprechen mit Pascal Luig über den Stand der Vorbereitungen der Demonstrationen, die Stimmung in der Region und die Chancen, das tägliche Morden aus der Pfalz zu beenden.
    Hier der Link zur Kampagne.
    Quelle: KenFM

  4. Das Versagen der Ökonomen
    Warum kommt es zu Finanzkrisen? Warum sind die Reichen reich und die Armen arm? Wie funktioniert Geld? Woher kommt das Wachstum? Schon Kinder stellen diese Fragen – aber die Ökonomen können sie nicht beantworten. Ihre theoretischen Modelle haben mit dem realen Kapitalismus meist nichts zu tun. Leider kosten die Irrtümer der Ökonomen nicht nur Milliarden, sondern sogar Menschenleben. Wer verstehen will, wie die Wirtschaft tatsächlich funktioniert, muss die Klassiker kennen: Adam Smith, Karl Marx und John Maynard Keynes.
    Ulrike Herrmann stellt ihr Buch „Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung vor. Die Krise der heutigen Ökonomie – oder was wir von Smith, Marx und Keynes lernen können“ vor. Sie ist Wirtschaftskorrespondentin der „taz“. Eine Veranstaltung in der Universität zu Köln am 9. Mai 2017. Produktion: R-mediabase.
    Quelle: R-mediabase

  5. Shifting Battlefield in Syria’s Proxy War
    The Trump administration’s halt to a CIA program arming anti-Assad militants makes the Syrian battlefield less complicated, but only the cooperation of outside powers can end the war, says veteran reporter Charles Glass
    Quelle: TheRealNews

  6. Die Vergessenen von Guantanamo – Häftling im Terrorknast
    Guantanamo ist zum Symbol für den Krieg gegen den Terror nach 9/11 geworden. Was nur wenige wissen: Das Camp auf Kuba diente den USA schon in den 1990er Jahren als Internierungslager.
    USA 2017 – Alles begann bereits nach einem blutigen Staatsstreich im September 1991 auf dem nahe gelegenen Haiti. Flüchtlinge strandeten auf Kuba und wollten Asyl in den USA. Nach einem Rechtsstreit durften sie in die USA, doch Guantanamo wurde zur rechtlichen Grauzone.
    Durch einen juristischen Deal erlangt Guantanamo Sonderstatus und das Camp kann als Gefangenenlager außerhalb geltender US-Gesetze genutzt werden. „Die Vergessenen von Guantanamo“ erzählt die Geschichte des Lagers auf Kuba und die eines freigelassenen Terrorhäftlings, der in Serbien ein neues Leben beginnen soll, doch von der serbischen Geheimpolizei auf Schritt und Tritt verfolgt wird.
    Quelle: ZDF
  7. Selbsternannte Weltelite oder Hoffnung auf Entspannungspolitik?
    G20: In unserer neuen Reihe „kontrovers“ bringen wir Personen gegensätzlicher Argumentation zusammen.
    Wir starten mit einer G20-Nachlese mit Andreas Wehr und Reiner Braun. Sie beurteilen den Charakter und die Ergebnisse des G20-Gipfels in Hamburg unterschiedlich und z. T. kontrovers. Reiner Braun hebt das gegen den Neoliberalismus gerichtete Engagement für eine gerechte Welt hervor, das die bunten und vielfältigen Strömungen auszeichnete, die sich in Hamburg manifestierten. Andreas Wehr kritisiert, dass die Hauptbotschaft linker Gruppen bis zur Linkspartei pauschal G20 mit G7 identifizierte und die Bedeutung verkannte, die der gleichberechtigten Teilnahme großer Schwellenländer wie China und Indien an G20-Gipfeln zukommt.
    Quelle: weltnetzTV

  8. Kriegsschiffe, Luxusyachten und Geschichte der Zwangsarbeit – Die Friedensreiter in Bremen vom 21. – 30. Juli 2017
    „Stoppt das Geschäft mit dem Tod! Nehmt den Kriegen die Waffen!“ – das war das Motto des Friedensritts 2017 nach Bremen. Mit Kundgebungen, Musik, Straßentheater und Aktionen vor der Lürssen-Werft, dem U-Boot-Bunker-Valentin, dem Friedenstunnel und auf dem Bremer Marktplatz gemeinsam mit den Bremer Friedensinitiativen. „Die Tiere sind Sympathieträger und stehen symbolisch für die Verbindung von Mensch, Natur und Gesellschaft.“ Die Reiter und Reiterinnen kommen aus ganz Deutschland und treffen sich einmal im Jahr (seit1984!), um den Spaß am Wanderreiten und Fahrradfahren mit politischem Engagement zu verbinden.
    friedensritt.de
    bremerfriedensforum.de
    Videobeitrag und Kamera: Sönke Hundt (Bremen)
    Quelle: weltnetzTV

  9. Vier Tote in Ohio
    Es gibt in der neueren Geschichte der USA eine Vielzahl von traumatischen Ereignissen, die das Land nachhaltig erschüttert und verändert haben. Dazu gehören die Ermordung von John F. Kennedy und Martin Luther King, aber auch ein Geschehen, das außerhalb der USA weniger Beachtung gefunden hat: Am 4. Mai 1970 wurden an der Universität von Kent im US-Bundesstaat Ohio vier Studentinnen und Studenten erschossen und neun weitere zum Teil schwer verletzt. Von Soldaten der Nationalgarde
    Quelle: WDR
  10. Massiver Wahlbetrug in Sachsen-Anhalt
    Eine Manipulation der Kommunalwahlen in Stendal könnte einer der raffiniertesten Wahlfälschungen in der Bundesrepublik sein: Ein Netzwerk unterstützte einen Stadtratskandidaten beim Manipulieren von Briefwahl-Unterlagen.
    Quelle: MDR Fakt

  11. David Graeber: Von Occupy Wall Street zur Revolution in Rojava
    In seiner Rede bei dem Kongress „Die kapitalistische Moderne herausfordern“ in der Universität Hamburg spricht David Graeber über seine Erfahrungen mit der Bewegung für globale Gerechtigkeit, Occupy Wall Street und vor allem über seine Reise in die kurdisch geprägte Provinz Rojava im Norden Syriens. Dort ist es Kurden und anderen Gruppierungen gelungen, selbstverwaltete, basisdemokratische Strukturen aufzubauen, die bisher sowohl dem IS als auch dem Assad-Regime und den Angriffen der türkischen Regierung trotzen. Die Revolution in Rojava sei, so Graeber, auch deshalb bemerkenswert, weil sie Methoden entwickelt hat, um eine politische und wirtschaftliche Organisation von unten nach oben aufzubauen und bürokratische Hierarchien zu vermeiden. Dazu sei eine Doppelstruktur der Macht entstanden: Für den notwendigen Kontakt mit externen Institutionen gebe es eine staatsähnliche Struktur; doch nach innen seien nach wie vor die lokalen Räte die Entscheidungsträger. Damit könne Rojava zu einer wichtigen Inspirationsquelle für die Suche nach neuen Formen der Demokratie jenseits staatlicher Bürokratien sein.
    Gäste: David Graeber, Professor für Anthropologie an der London School of Economics und Autor der Bücher „Schulden. Die ersten 5000 Jahre“ und „Bürokratie“
    Quelle: kontext-tv

  12. Alain Rouy: Die NATO ist in Frankreich unpopulär
    Alain Rouy im Interview mit Andrea Beck. Alain Rouy, Mouvement de la Paix (Frankreich), besucht den Gegengipfel für globale Solidarität, weil er nicht glaubt, dass der Gipfel der G20 Länder einen Beitrag für eine gerechtere Welt leistet. Er hält das Treffen der Mächtigen und Reichen dieser Welt für illegitim. Wichtige Themen wie der Kampf gegen Armut, Hunger und die weltweite Militarisierung treten hinter ökonomischen Fragen zurück.
    Ähnliche Probleme sieht Rouy auch in Frankreich unter Emmanuel Macron. Soziales und Bürgerrechte werden abgebaut und im Gegenzug wird das Militär aufgerüstet. Es herrscht zwar eine große Skepsis der Franzosen gegenüber der NATO, diese weicht aber immer mehr einer schleichenden Militarisierung der Gesellschaft.
    Quelle: weltnetzTV

  13. Neue Niederlage für Bundesregierung? Nato vermittelt bei Türkei-Besuch
    Im Konflikt um einen Besuch deutscher Abgeordneter auf dem türkischen Luftwaffenstützpunkt Konya hat sich die Nato eingeschaltet. Auf Einladung des Bündnisses sollen Parlamentarier nun doch in die Türkei reisen können. Kritik daran kommt von Dr. Alexander Neu, Verteidigungsexperte der Linke: „Die Selbstachtung der Bundesregierung ist am Boden“.
    Neu: „Im Prinzip läuft es auf ein erneutes Einknicken der Bundesregierung gegenüber der türkischen Regierung hinaus. Denn dass man auf die Nato zurückgreifen muss, ist ein Armutszeugnis im bilateralen deutsch-türkischen Verhältnis. Man kann sagen: ein weiteres Tor für Staatspräsident Erdogan, eine weitere Niederlage für die Bundesregierung.“
    „Der Nato-Generalsekretär hat auch nur begrenzte Möglichkeiten. Er ist eben Sekretär und kein General. Und die Nato selbst ist ein Zusammenschluss von Staaten mit militärisch basierten Interessen. Sie ist eine Militärallianz ohne einen internen Konfliktregelungsmechanismus.“
    „Die Bundesregierung hat in der Türkei eigene geopolitische Interessen. Und da liegen diese Interessen höher als der eigene patriotische Stolz. Die Selbstachtung ist gerade am Boden.“
    „Die Bundeswehr muss raus aus der Türkei. Wie lange will man sich noch am Nasenring von Herrn Erdogan durch die internationale Arena ziehen lassen?“
    Quelle: Sputniknews

  14. Platzeck zu neuen Ängsten der Deutschen: „Das hat mit der momentanen Realität zu tun“
    Eine Emnid-Studie stellt fest: Die Ängste der Deutschen haben sich gewandelt. SPD-Politiker und ehemaliger Minsterpräsident des Lands Brandenburg, Matthias Platzeck, erklärt im Sputnik-Interview, warum das der Fall ist.
    Quelle: Sputniknews

  15. Andrej Hunko (Die Linke) unterstützt Lindners Aussagen zur Krim und Russlandpolitik
    Christian Lindners Äußerungen zur Krim haben am Wochenende für mächtig Wirbel gesorgt. Während viele deutsche Medien und Politiker negativ auf die Vorschläge des FDP-Vorsitzenden reagierten, zeigt sich Andrej Hunko von den Linken zwar überrascht, aber angetan von Lindners Vorstoß.
    Quelle: Sputniknews

  16. Uli Gellermann „DIE MACHT UM ACHT“
    15 Minuten lang informiert die Tagesschau über die vorgeblich wichtigsten Ereignisse des Tages. Als »Flaggschiff der ARD« gibt sie sich als verlässlich, neutral und seriös.
    Diesen Anspruch hinterfragen Uli Gellermann, Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer detailliert und gründlich. Sie gehen der Geschichte der Tagesschau nach, beleuchten Vermittlung und Auswahl von Nachrichten, kommentieren die Berichterstattung zu zentralen aktuellen Themenschwerpunkten wie dem Krieg gegen Syrien und dem Konflikt um die Ukraine, stellen die viel zu unbekannten »Programmbeschwerden« als Möglichkeit des Zuschauerprotests und der demokratischen Auseinandersetzung mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk dar.
    Ihr Fazit ist ernüchternd. Sie halten die Tagesschau weder für verlässlich noch für neutral, nur für bedingt seriös und bestenfalls für schlau. Nach diesen 15 Minuten weiß man, was die Regierung denkt; was die Republik denken soll und was zu denken unter den Tisch fallen kann.
    Quelle: weltnetzTV

  17. Jürgen Trittin (Die Grünen) über Kartelle, Oligarchen & Ramstein – Jung & Naiv: Folge 319
    Jürgen Trittin ist seit 1980 ein Grüner. Wäre er nicht Politiker geworden, hätte er es mit Journalismus versucht. Nachdem er Mitte der 80er in Niedersachsens Landtag eingezogen war, wurde er später Minister in dem Bundesland. Mit der Abwahl Kohls wurde er 1998 Bundesumweltminister unter Rotgrün. Seit 2005 ist er als Bundestagsabgeordnete in der Opposition.
    Mit Jürgen geht’s zunächst um seine Heimat, Jugendzeit und Hausbesetzungen. Wir befassen uns ausführlich mit dem „Dieselskandal“ und der großen Krise, aber auch der großen Macht der deutschen Autoindustrie: Hätte es das alles unter Jürgen als Umweltminister gegeben? Gibt es Oligarchen in Deutschland? Warum sind die Grünen die Schutzmacht der Dieselfahrer? Dann geht’s um die Situation und dem Massensterben auf dem Mittelmeer und die deutsche Flüchtlingspolitik: Was hat die Kanzlerin mit Ungarns Orban gemeinsam? Außerdem geht’s um deutsche Waffenexporte, die deutsche Beteiligung am US-Drohnenkrieg und natürlich eure naiven Fragen an Jürgen Trittin zu Kretschmann, Marijuana und ein grünes Alleinstellungsmerkmal.
    Quelle: Tilo Jung

    und: Altbischof Wolfgang Huber über Gott und die Welt – Jung & Naiv: Folge 317
    Wolfgang ist Theologe und war 15 Jahre Bischof der Evangelischen Kirche Berlin/Brandenburg. Von 2004 bis 2009 war er sogar oberster Protestant in Deutschland. Wie man Bischof wird und wie sein vorheriger Lebensweg ausgesehen hat, verrät Wolfgang im Interview. Außerdem beschäftigt sich Tilo mit ein paar religiösen Fragen: Wurde die Welt in einer Woche erschaffen? Gab es Adam und Eva? Gibt es den Teufel, die Hölle und/oder den Himmel? Ist die Evolutionstheorie nachvollziehbar? Kann Wolfgang Atheisten verstehen? Und ist das Christentum die beste Religion? Das und vieles mehr in unserer 317. Folge – wir haben sie am 25. Juli 2017 in Wannsee aufgenommen.
    Quelle: Tilo Jung

  18. Kabarett, Satire und Co.
    • Pro-War Orthodoxy Pervades Entire Network Of MSNBC
      Quelle: The Jimmy Dore Show

    • Ringsgwandl – nix [email protected] – Freiburg im Breisgau (D) – 06.07.2017
      Georg Ringsgwandl war Oberarzt in Garmisch-Partenkirchen, bevor er als Kabarettist auf die Bühne ging. Ein „Valentin des Rock’n’Roll, ein bayerisches Genie“ …
      Quelle: youtube

    • Ringsgwandl „Der Konsumverweigerer“
      Georg Ringsgwandl, Theatron München 31.7.2014
      Quelle: youtube

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