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Albrecht Müller Wolfgang Lieb
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21. Dezember 2014
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Ohne Thematisierung der Medienbarriere ist die Mehrheit das Freiwild jener mit viel Geld und publizistischer Macht

Verantwortlich:

Wer darüber verfügt, kann die öffentliche Meinung in weitem Maße prägen und damit auch bei Wahlen die politische Macht erobern. Wir erleben das in Italien, in Frankreich, bei uns. Es macht jedoch keinen Sinn, wie das Kaninchen auf die Schlange zu starren. Man muss die Manipulation zulasten der Mehrheit zum Thema machen. Man muss die Medienbarriere, mit der als politische Partei oder als Bürgerbewegung zu kämpfen hat, wer gegen die großen Interessen angeht, zur Sprache bringen. Wenn das nicht gelingt, dann wird die so genannte bürgerliche Koalition, besser würde man sagen: die rechtskonservative Koalition aus Schwarz und Gelb einen großen Wahlsieg erringen. Albrecht Müller

www.NachDenkSeiten.de hat in den letzten Wochen begonnen, die herrschende Asymmetrie im Umgang der Medien mit politischen Parteien zum Thema zu machen. In der Linkspartei, in der es zuvor sonderbarerweise keine Debatte um dieses zentrale Thema gab, ist man endlich wach geworden. Dort gibt es jetzt interne Diskussionen über die mangelnde Aufklärung bzw. über das Schweigen zur einseitigen Behandlung in den Medien generell und in den öffentlich-rechtlichen Sendern im Besonderen. Der parlamentarische Geschäftsführer der Bundestagsfraktion Ulrich Mauer stellt jetzt fest, eine „Linke Initiative gegen Medienmanipulation“ sei überfällig. (Siehe Anlage 1) Er meint damit konkret die Linke Wählerinitiative LWI.

Wenn es an Unterstützung durch Medien mangelt, dann muss man versuchen, Bürgerinnen und Bürger zu motivieren, ihre Stimme zu erheben. Sozialdemokraten wussten das früher mal. Heute ist diese Erkenntnis dort Mangelware. Das ist die Folge der inhaltlichen Veränderungen.
Wie das früher bei der SPD lief, war in vielen Wahlkämpfen zu erkennen. Relevante und immer noch aktuelle Elemente aus dem Wahlkampf 1972 sind als Auszüge hier dokumentiert.

Anlage 1.

Ulrich Maurer, Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, erklärt:

Die Gründung der Linken Wählerinitiative LWI unter der Schirmherrschaft bekannter Kulturschaffender ist zu begrüßen, drückt sie doch das Bedürfnis nach Protest und Widerstand gegen die zunehmenden Angriffe in den Medien gegen DIE LINKE aus.

Quelle 1: www.linksfraktion.de
Quelle 2: Linke Wählerinitiative LWI

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