Leserbriefe zu „Die Ukraine schickt uns die unverschämtesten Botschafter“
Tobias Riegel kommentiert in diesem Artikel Äußerungen ukrainischer Botschafter in Deutschland. Der amtierende Botschafter der Ukraine, Oleksii Makeiev, habe sich mit u.a. mit den Worten „In Deutschland gibt es Parteien, die offenbar jeden Morgen Weisungen aus Moskau bekommen“ in inakzeptabler Weise in die inneren Angelegenheiten Deutschlands eingemischt. Es sei bereits skandalös gewesen, dass das aggressive und demütigende Verhalten seines rechtsradikalen Vorgängers Andrij Melnyk von deutscher Seite so lange hingenommen worden sei. Diese falsche Toleranz müsse aufhören. Abgedruckte Leserbriefe geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Kürzungen aus redaktionellen Gründen bleiben vorbehalten. Wir danken für die zahlreichen und interessanten E-Mails, die wir dazu bekommen haben. Es folgt nun eine Auswahl der Leserbriefe, die Christian Reimann für Sie zusammengestellt hat.
1. Leserbrief
Lieber Herr Riegel,
Sie haben ja völlig Recht mit dem, was Sie schreiben. Ich bin aber absolut sicher, dass die Beliebtheit von und Meinung zu deutschen sogenannte Diplomaten in vielen Ländern der Welt, insbesondere Russland, nicht besser ist.
Mit freundlichen Grüßen,
Wolfgang Klein
2. Leserbrief
Hallo zusammen,
eine Politik, die diese Menschen unwidersprochen gewähren und hetzen lässt, braucht sich im Nachgang nicht beschweren. Wobei von Seiten der Politik ja keine Beschwerden zu hören oder zu lesen sind. Dieses Verhalten zeigt sich leider auch in vielen weiteren Gebieten und findet in Talk-Shows seinen unrühmlichen Abschluss.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Güldner
3. Leserbrief
Sehr geehrter Herr Riegel,
zu den ukrainischen Botschaftern in Deutschland ist doch eigentlich nur anzumerken: “Wie der Herr, so das Gescherr!”
Nachdenkliche Grüsse,
KK
4. Leserbrief
Sehr geschätzter Tobias Riegel,
“…– in dieser inakzeptablen Weise mischt sich der ukrainische Botschafter aktuell in die inneren Angelegenheiten Deutschlands ein.”.
Für mich riecht das “einmischen in innere Angelegenheiten” nach Outsourcing von Drecksarbeit! Auf deutsch – Ausgliederung einzelner Funktionen.
Herzliche Grüße
Andreas Rommel
5. Leserbrief
Sehr geehrter Herr Riegel,
wenn ein Verhalten, nicht nur der Botschafter sondern auch des Präsidenten, ein Verhaltlen, das allen Gepflogeneheiten eines Bittstellers widerspricht, so penetrant angewendet wird, sollte man das nicht einfach als unverschämt ansehen, sondern mal mit der Spürnase eines Detektivs versuchen, den Anlass zu ergründen.
Ich erinnere nur an zwei Vorkommnisse, an den April 2022, als schon ein unterschriftsreifer Friedensverlag auf dem Tisch lag, den Boris Johnson im letzten Moment verhinderte. Nach dem Treffen von Trump und Putin in Alaska hatte Trump den festen Willen den Ukraine-Krieg zu beenden. Bei einem Besuch des ukrainischen Präsidenten in Washington sollte letzterer einen Vertrag unterschreiben. Es kam zu einem Streit vor der Kamera. Später war zu erfahren, dass in letzter Sekunde wieder mal ein Engländer einen Friedensvertrag verhinderte. Ich könnte noch mehr Argumente anführen.
Kann man offensichtlicher Naziabzeichen tragen wie der Präsident? Wenn all diese Unverschämtheiten nicht dazu führen, dass der andere aufwacht, dann muss man doch eher die Schuld bei den Deutschen und den Engländern suchen als bei den Urkrainern, die ohne die Hilfe der Europäer gar nichts machen könnten!
Mit freundlichen Grüßen
Doris Manner
6. Leserbrief
Lieber Herr Riegel,
man bekommt den Eindruck, dass ein Machtkampf ausgebrochen ist zwischen zwei Parteien um die Staatsraison Nummer 1 in Deutschland: ein Neuer, die Ukraine und eine die schon länger da ist Israel.
Die Frage steht im Raum, von wem die Ukraine täglich Weisungen erhält und welchen Inhalt diese haben.
Der Herr Botschafter Makeiev begeht möglicherweise eine Amtsanmaßung, er sieht sich als europäischer Botschafter, der EU Botschafter der Ukraine ist allerdings Herr Vsevolod Chentsov.
Welche Parteien täglich Weisungen aus Moskau erhalten ist spekulativ und sollte man, bis Beweise vorgelegt werden als Aussage von einem Verschwörungstheoretiker behandeln.
Die regelmäßigen Anweisungen an Deutschland, EU und USA aus der Ukraine sind allerdings belegbar, jedenfalls wenn man die Wortwahl der Medien zugrunde legt. Da wird nicht um viel Geld und Waffen gebeten, sondern gefordert.
Um das genau zu verstehen, ist hier die Definition einer Forderung durch andere Staten erforderlich. Diese lautet: Forderungen an andere Staten basieren auf staatlicher Macht ( Gesetzen ) oder dem Völkerrecht. Eine politische Forderung beruht auch auf Einhaltung von Verträgen die beidseitig ratifiziert zu sein haben.
Mit freundlichem Gruß
Patrick Janssens
7. Leserbrief
Moin,
es müßte so Vieles aufhören.
Diese “falsche Toleranz” ist Teil einer konzertierten Aktion, Rußland als Feindbild aufzubauen, was uns letztendlich in einen weiteren europäischen, wenn nicht sogar in den 3. Weltkrieg führen wird. Die ukrainischen “Botschafter” werden bewußt so ausgesucht, daß sie die deutsche Politik beleidigen, wenn sie nicht gefälligst alles an Waffen und Geld sendeten, was sie hat oder am besten gleich selbst direkt Rußland angriffen. Und wer sucht die Botschafter aus? Man darf drei mal raten. Selbstredend werden nur die Parteien beleidigt, die der exzessiven Waffen- wie auch Geldlieferung einen Riegel vorschieben könnten.
Für solche Anschuldigungen, wie sie der ukrainische Botschafter an die deutsche Politik richtet, gibt es übrigens nicht nur ein Strafgesetzbuch, sondern derjenige, der anklagt, ist auch noch in der Beweispflicht. Aus meiner Sicht ist das üble Nachrede.
Interessanterweise belastet sich der Botschafter mit seinen Aussagen sogar selbst: die Ukraine ist zutiefst autokratisch & korrupt, begeht Kriegsverbrechen beim Abnutzungskrieg gegen Rußland, greift zivile Ziele an, ist selbst so aggressiv, daß Ziele tief im russischen Hinterland attackiert werden und schürt genau den Ausländerhaß gegen alles Russische — und das nicht erst seit 2022, sondern seit 2014.
Was will uns dieser Polit-Clown doch gleich nochmal mitteilen?
Der ukrainische Botschafter beißt die Hand, die ihn füttert. Wie wäre es, wenn Deutschland und natürlich auch die EU sofort jegliche “Hilfen” wie Geld- & Waffenlieferungen einstellten? Dann wäre der Krieg in 2 Wochen vorbei und die Ukraine pleite. Damit würde, so nebenbei, auch deutschem sowie EU-Recht Genüge getan, das derartige “Hilfen” verbietet.
Mit freundlichen Grüßen,
Michael Schauberger
8. Leserbrief
Guten Tag,
oder jeder bekommt das, was er verdient und zulässt.
Damit wäre eigentlich schon alles zu diesem Thema und auch vielen Anderen gesagt.
Über die Qualität, das Können, nein einfach ,, Nicht ” können der politischen Facharbeiter, erübrigt sich jeder weitere Kommentar.
Mit diesen Leuten und einer Bevölkerung im Wachkoma, wird sich nichts ändern, außer die weitere Kontrolle und Überwachung, der wachsamen und kritischen Bürger.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Stöbe
9. Leserbrief
Sehr geehrter Herr Riegel sehr geehrtes Nachdenkseitenteam
Einmischung in innere Angelegenheiten anderer Staaten wird und wurde doch vor allem von westlichen Akteuren in Russland (ausländische Agenten), Belarus, Moldawien, Georgien, Iran etc. und in der Ukraine und wahrscheinlich in vielen anderen Ländern auch betrieben um system changes in diesen Staaten herbei zu führen. In der Ukraine ist der system change partiell gelungen allerdings mit der Folge, dass das Land seit mehreren Jahren zunächst in einen Bürgerkrieg und zuletzt in einen Krieg gegen Russland geraten ist, den es nun für die westlichen Staaten ausfechten muss, mit dem Ziel, die Ukraine in EU und NATO zu integrieren.
Russische Einflussnahmen mag es auch geben, aber die sind nicht offensichtlich und insofern höchstens marginal, sie werden vor allem herbeigeredet, um das Feindbild Russland zu festigen. Dass nun ein ukrainischer Botschafter ferngesteuert in deutschen Medien wiederholt derarige Unterstellungen als Tatsachen verkaufen will, reiht sich ein in eine im Westen verbreitet Mär von russischer hybrider Kriegsführung in Europa. Dass der “Wertewesten” mit hybrider Kriegsführung massiv Einfluss nimmt auf viele Staaten dieser Welt wird dabei unter den Teppich gekehrt. Die Meister der Softpower-Techniken und er hybriden Kriegsführung sitzen nicht in Moskau sondern in Washington und Europa.
Fritz Gerhard
10. Leserbrief
Sehr geehrte Damen und Herren der NDS,
anbei mein Leserbrief zu dieser Causa:
Das ist mir schon seit langem unerklärlich, was sich hier in Deutschland abspielt mit den Ukrainern? Normalerweise wäre es Deutschland das einem korrupten Drittweltstaat wie der Ukraine moralische Vorhaltungen machen würde, wie auch sonst in der Welt, aber bei diesen Vögeln wird bei allen Unverschämtheiten von denen, verschämt zur Seite geschaut und die werden unterstützt zum Nachteil des deutschen Volkes. Man ist es ja schon gewohnt,daß Deutschland der Lakai der USA ist und ich stelle mir mittlerweile jede Amtseinführung eines deutschen Bundeskanzlers so vor, daß der direkt nach seiner Wahl in einen Raum geführt wird, mit dem US Botschafter, dem CIA Chef in Deutschland, dem NATO Oberbefehlshaber , einigen anderen US Behörden und vielleicht einem englischen und französischen Vertreter und dann wird der NEUE erstmal eingenordet. So nach dem Motto: Paß´mal auf: Das darfst Du, das darfst Du nicht. Das machst Du, das machst Du nicht! Merkel und Schoplz wußten schon lange vorher, daß die Amis die NorthStream sprengen und auch, daß das Coroan Virus durch die gain of function Forschung der Amis in China entfleucht war. “Die Ukraine wird von Euch unterstützt bis der Arzt kommt. Gegen die wird nichts gesagt, deren Bürger werden von Euch unterstützt wie Eure eigenen, auch wenn Ihr wißt, daß die euch betrügen. Waffen kauft Ihr bei uns für die u.s.w.. „ Dann wird der neue Kanzler vereidigt und macht es wie die es ihm gesagt haben. Nur so kann es sein! Gut, man muß natürlich dafür entsprechend willensschwache Leute haben, denn so einen wie den Adenauer, vielleicht Brandt und den Schmidt wollte man nicht nochmal haben und hat deshalb dafür gesorgt, daß so Kanaillen wie Merkel, Merz, Scholz u.s.w. (aus-)gewählt wurden
Mit freundlichen Grüßen
Claus Hansen
11. Leserbrief
Nachdem der ehemalige ukrainische Botschafter seine nazistische Führungsclique und Nazi-Größen wie Stepan Bandera lautstark präsentierte und den ehemaligen Bundeskanzler eine beleidigte Leberwurst nannte, schickte die ukrainische Junta einen neuen Ribbentrop: diesen ominösen Herrn Makeiev. Er handelt zwar nicht mit Weinen oder Sekt, wie sein reichsdeutsches Vorbild, aber leistet dennoch Verkaufshilfe mit teils aggressiven Werbesprüchen. Die neoliberale Bundesregierung findet das erfrischend, da die eigene Verkaufspraxis deutliche Ermüdungserscheinungen zeigt. Was haben denn die ukrainischen Vertreter der Herrenmenschenrasse mit der in der BRD gemeinsam?
Nun, sie eint das Streben nach maximalem Gewinn, denn sie wissen, dass ihre Tage gezählt sind und bis zum Abhauen, wie es die Nazigrößen zum Ende des 2. Weltkriegs taten, muss man seine Schäfchen für das ferne Ziel im Trocknen untergebracht haben. Die Strategie ist einfach. Man erzähle dem dummen Volk etwas von Verteidigung der eigenen Freiheit, mache dem Volk Angst vor den russischen Barbaren, indem man an die Urinstinkte appelliert. Die Parole „Kanonen statt Butter“ zieht nicht auf ewig. Doch lebt in der Ukraine noch Kanonenfutter, die BRD liefert Nachschub in Form geflüchteter Ukrainer männlichen Geschlechts, bis sie später dann auf andere Reserven zugreifen muss. Hauptsache der Krieg geht weiter, denn nur die weiter steigenden Gewinne der Rüstungsindustrie garantieren auch persönliche Gewinne für die Verantwortlichen. Das Leben auf einer „Peter-Thiel-Insel“ ist teuer und dort gibt es keine Sozialsysteme, falls den heute Regierenden in Zukunft das Geld ausgehen sollte.
Daher rührt der Herr Makeiev nur die Trommel zum Abkratzen von schlecht verwertbarem Humankapital. Menschen, die irgendwelchen Friedensfantastereien nachhängen, haben in seinen Augen das Existenzrecht verwirkt. Er steht außerhalb der Gesetze der BRD und gibt den Wadenbeißer, weil die neoliberale Einheitsliste vor den kritischen Landtagswahlen zwar nicht auf Kriegspropaganda verzichten will, doch die hohen Zustimmungswerte für die “getarnte CDU/CSU“ mit Namen “AfD“ eine gewisse Mäßigung erfordern. Stellvertreter für gesetzeswidrige Handlungen wie gegen die EU-Sanktionierten spannt die Bundesregierung ja auch je nach Bedarf ein. Im Zweifelsfall können dann in einer diesen dümmlichen Talkshows, wo Demokratietheater und Diskursdrama gespielt wird, mahnende Worte zur Rhetorik der Machart Makeiev vom Herrn Bundeskanzler der zweiten Wahl eingestreut werden, doch man weiß ganz genau: Das hat keine Auswirkung auf die eigentliche Kriegsstrategie bis zum Abnippeln des letzten Kämpfers.
In der BRD sind wir wieder der Durchhaltepropaganda zum Ende des 2. Weltkriegs ausgesetzt. Der „Spiegel“ ist der neue „Panzerbär“ und man hofft, in den nächsten drei Jahren mit der Rüstung so weit fortgeschritten zu sein, dass ein Marsch gen Osten schlagenden Erfolg verspricht. Fragt sich nur für wen.
Stephan Ebers
12. Leserbrief
Na, na Herr Riegel,
Sie dürfen doch – bitteschön – der Deutschen Bundesregierung und allen voran des Kanzlers liebstes Land der Welt nicht derart kritisieren.
Zur geflissentlichen Erinnerung:
Als erstes kommt die Ukraine, dann, als zweites kommt die Ukraine und als drittes die Ukraine …. irgendwo danach kommen die USA etc. und zum Schluss eventuell noch das Land Deutschland – aber auf dem allerletzten Rang stehen bei unseren letzten Deutschen Bundesregierungen die Deutschen Bürger; das ist zu 100 % sicher.
Wenn wir Deutsche hier bereits voll aufm Zahnfleisch gehen, dann werden munter und fröhlich immer noch zig Milliarden per Überweisung und in Form von Waren / Technik etc. in die Ukraine fließen. Schließlich muss jeder Top-Mann mit seiner Familie dort auf goldenen Kloschüsseln sitzen dürfen; und ev. bald sogar jeder einfache UA-Bürger. Und warum soll sich deshalb das Land Ukraine und seine Botschafter nicht wie unverschämte Lümmel hier in Deutschland aufspielen? Wie war das noch: Master and Servant – dürfte doch beim Verhältnis UA und D eineindeutig sein, gelle !!!
Wen in Berlin interessiert denn überhaupt die Deutsche Bevölkerung? (gut, ev. noch die mit Migrationshintergrund …)
Ach ja, genau deshalb sind solche Briefe eines Jeffrey D. Sachs, Professor an der Columbia University (und andere Wortmeldungen) an den Ukraine-Kanzler Merz auch völlig nutzlos:
(siehe “Nicht-Nachricht der Woche – Jeffrey Sachs’ Offener Brief an Friedrich Merz” bzw. “Jeffrey Sachs an Bundeskanzler Merz: Verhindern Sie offenen Krieg mit Russland!”)
Mit freundlichen Grüßen Robert Ruthenberg
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