„Mehr Republik und weniger ‚Unsere Demokratie‘“ – Ulrike Guérot über die Zukunft Europas

„Mehr Republik und weniger ‚Unsere Demokratie‘“ – Ulrike Guérot über die Zukunft Europas

„Mehr Republik und weniger ‚Unsere Demokratie‘“ – Ulrike Guérot über die Zukunft Europas

Ein Artikel von: Redaktion

Bei einer Veranstaltung am 7. Oktober in Bonn unter dem Titel „Nach der EU – Ist ein demokratisches Europa möglich?“ entwirft die Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Ulrike Guérot ihre Vision für eine friedliches, demokratisches und gerechtes Europa der Zukunft. Sie plädiert in ihrem Vortrag dafür, dass wir europäische Bürger werden, und wirbt für die Gründung einer europäischen Republik. Von Redaktion.

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(Ulrike Guérots Vortrag beginnt ab Minute 10:00)

In ihrem ersten Buch zu diesem Thema, „Warum Europa eine Republik werden muss!“, habe sie diese Utopie entworfen. In ihrem neuen Buch „Endlich Europa! Wie die Europäische Republik wahr wurde“, das sie in der Veranstaltung vorstellte, beschreibe sie nun, wie diese Wirklichkeit werden könne, so Guérot in ihrem Vortrag.

Zu Beginn kritisiert der stellvertretende BSW-Vorsitzende Christian Leye in einem kämpferischen Grußwort die massive Aufrüstung Deutschlands und warnt vor deren militärischen und sozialen Folgen. „In der Geschichte der Menschheit hat noch nie ein Land eine so große Armee aufgebaut, wie Merz sie haben will, und nachher gesagt: ‚Die ist nur zum Angucken, die stellen wir in die Vitrine.‘“ Leye warnt auch vor den sozialen Verwerfungen durch die Aufrüstung: „Es ist aber auch eine Frage der Gerechtigkeit“, erklärt er. „Das Land geht ökonomisch vor die Hunde.“

Ulrike Guérots neues Buch erscheint am 12. Oktober.

„Endlich Europa! Wie die Europäische Republik wahr wurde“, Neu-Isenburg 2026, Westend, Taschenbuch, 288 Seiten, ISBN 9783987913617, 25 Euro

Titelbild: Screenshot NachDenkSeiten

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