Nie wieder Krieg – Wie sähe eine vernünftige Strategie im Umgang mit Russland aus?

Albrecht Müller
Ein Artikel von:

Das ist das Thema des – schon angekündigten – Pleisweiler Gesprächs mit Dr. Johannes Posth am 2. Oktober 2016. Es beginnt um 13:30 Uhr. Alles Nähere finden Sie auf der Einladung. Hier als PDF und unten als Word Datei. Bitte geben Sie diese Einladung weiter. Es wird vermutlich spannend, Sie sind herzlich willkommen und wir freuen uns auf ein interessantes Gespräch. Albrecht Müller.

Einladung

zum 26. Pleisweiler Gespräch

mit Dr. Johannes Posth, Berlin

Thema: Nie wieder Krieg – Wie sähe eine vernünftige Strategie im Umgang mit Russland aus?

am Sonntag, den 2. Oktober 2016 um 13:30 Uhr in der Nonnensuselhalle in 76889 Pleisweiler-Oberhofen (Südpfalz), Weinstraße 71

Vor 26 Jahren, 1990, dachten zumindest viele Ältere unter uns, mit dem Fall der Mauer sei auch der Ost-West-Konflikt endgültig beendet, wir könnten abrüsten, wir könnten friedlich mit allen Völkern Ost- und Südosteuropas zusammenarbeiten. Leider war das eine Täuschung. Wir sind zurzeit dabei, das Feindbild Russland neu aufzubauen. Wir lassen Panzer gegeneinander auffahren. Nach Meinung kluger Beobachter kann das gefährlich werden. Die Kriegsgefahr ist nicht von der Hand zu weisen.

Bei einem Telefongespräch mit Dr. Johannes Posth, der einen großen Teil seines beruflichen Lebens in Moskau und in Kiew, der Hauptstadt der Ukraine, verbracht hat, merkte er an: „Bei Gesprächen bei wissenschaftlichen Instituten und Stabsstellen in Berlin, die einschlägig über unsere Außenbeziehungen und vor allem über die Beziehungen mit Osteuropa nachdenken, musste ich feststellen, das es eine wirkliche durchdachte Strategie für den Umgang mit Russland nicht gibt.“

Das war der Anstoß dafür, Dr. Johannes Posth als Gesprächspartner zum nächsten Pleisweiler Gespräch einzuladen. Er wird die Skizze einer neuen Strategie zum Umgang mit Russland vortragen. Dabei ist es wichtig, die wirkliche Lage Russlands zu erkennen, um sie berücksichtigen und erfolgreich vertrauensgegründete und nachhaltige Lösungen finden zu können. Fehlende “Grundkenntnisse” über Russland und erst recht über die Ukraine, fehlende Empathie und der Rückfall in schlimmste, vergessen geglaubte Feindbilder stehen dem entgegen. –

In meiner Einführung zum Vortrag von Dr. Johannes Posth werde ich erläutern, warum aus meiner Sicht eine wirkliche Kriegsgefahr besteht.

Dr. Johannes Posth ist Jurist. Er hat als Mitarbeiter der Deutschen Botschaft in Moskau gearbeitet und für verschiedene Unternehmen in Moskau und in Kiew. Insgesamt war er mehr als 24 Jahre in Russland und in der Ukraine tätig. Er ist ein wirklicher Kenner beider Länder, der Probleme zwischen ihnen und der Ost-West-Beziehungen.

Wir freuen uns auf das Gespräch mit ihm. Sie sind herzlich willkommen.

Albrecht Müller, Initiator der Pleisweiler Gespräche und Herausgeber von www.NachDenkSeiten.de . Diese unterstützen die Veranstaltung.

P.S.: Eingeladen wird zum 26. Pleisweiler Gespräch. Zum ersten Mal trafen wir uns 1986.

Eine kurze Anmerkung zum Hintergrund der Pleisweiler Gespräche: Sie sollen Menschen ein Forum bieten, die Interessantes zu sagen haben und damit die öffentliche, demokratische Debatte anstoßen. Zu Gast waren bisher zum Beispiel Andreas von Bülow und Professor Norman Birnbaum, Sahra Wagenknecht und Heiner Flassbeck, der CDU-Politiker Willy Wimmer, der Publizist Werner Rügemer und die Rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer, SPD.

Zum Ablauf und andere Hinweise:

Wir bitten um Anmeldung, damit wir die richtige Ausstattung des Raumes planen können. Nutzen Sie dazu bitte folgende E-Mail-Adresse: pleisweilergespr(at)nachdenkseiten.de.

Diese Bitte um Anmeldung soll Sie aber nicht davon abhalten, sich spontan zur Teilnahme am Gespräch zu entscheiden.

Der Eintritt ist frei. Wenn Sie etwas für die Deckung der Kosten in den „Klingelbeutel“ tun können, freut uns das.

Für nicht Ortskundige: Sie können Pleisweiler-Oberhofen mit dem Auto über Bad Bergzabern oder über Landau und Klingenmünster anfahren. Es liegt an der Weinstraße/B 48 zwei km nördlich von Bad Bergzabern. Der Ort der Veranstaltung liegt in der Mitte des Dorfes. Am Sportplatz können Sie parken.

Sie können Bad Bergzabern über Karlsruhe oder Neustadt/Weinstraße und dann über Winden (Pfalz) auch mit dem Zug erreichen und von dort nach Pleisweiler zu Fuß gehen oder mit dem Bus fahren.

Wenn Sie von weiter her anreisen und das Gespräch nutzen wollen, um ein Wochenende in der Südpfalz zu verbringen, dann sollten Sie nicht zögern. Die Südpfalz ist eine reizvolle Landschaft, der Wein ist sehr gut und das Elsass ist nah.

Übernachtungsmöglichkeiten zeigt diese Übersicht.

Der SPD-Ortsverein hat dankenswerter Weise die Bewirtung mit Getränken und Brezeln während der Veranstaltung übernommen. Vorher oder anschließend finden Sie bei Bedarf in Pleisweiler-Oberhofen eine Reihe von guten und preiswerten Lokalen.

Das Gespräch wird aufgenommen und ins Netz gestellt. Es wird auch im Livestream übertragen, wenn die Internetverbindung vor Ort reicht.

Aufnahme und Übertragung werden vom Förderverein der NachDenkSeiten IQM e.V. getragen.

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