Schlagwort:
Russland

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Vom Taktgeber zum Zuschauer: Das Waldai-Forum 2026 und Europas Zeitenwende

Vom Taktgeber zum Zuschauer: Das Waldai-Forum 2026 und Europas Zeitenwende

Die westliche Politik schürt Kriegshysterie, um die eigene politische Aushöhlung zu kaschieren – doch das Waldai-Treffen in Moskau macht unmissverständlich klar, dass die globale Dynamik längst andere Weichen gestellt hat. Wer den Wandel ignoriert und Realpolitik verweigert, degradiert sich selbst zum Statisten. Eine Analyse von Éva Péli.

Tabubruch in Sachsen-Anhalt? Claudia Wittig (BSW) über Zusammenarbeit und Friedensantrag mit AfD

Tabubruch in Sachsen-Anhalt? Claudia Wittig (BSW) über Zusammenarbeit und Friedensantrag mit AfD

Mit einem gemeinsamen Friedensantrag sorgen BSW und AfD in Sachsen-Anhalt für Aufsehen: Darin fordern die Parteien Friedensverhandlungen im Ukrainekrieg, ein Ende der Waffenlieferungen und die Aufhebung der Russland-Sanktionen. Im Gespräch mit Maike Gosch (NDS-Redakteurin) erklärt Claudia Wittig, stellvertretende Vorsitzende der BSW-Landtagsfraktion, welche Strategie ihre Partei mit dem Antrag verfolgt und für wie glaubwürdig sie den Friedenskurs der AfD hält. Sie reagiert auf die heftigen Vorwürfe gegen das BSW nach der Wahl des AfD-Politikers Rausch zum Landtagspräsidenten, berichtet über die bisherigen Sondierungsgespräche und erläutert, wie sich aus ihrer Sicht die politischen Lager angesichts der Pattsituation in der Regierungsbildung in Sachsen-Anhalt verschieben. Weitere Themen sind die Positionierung des BSW und der Linken zum Völkermord gegen die Palästinenser sowie die aktuellen Unruhen in Frankreich.

„Die Brüsseler Tyrannei“ – Thomas Fazis Abrechnung mit der EU

„Die Brüsseler Tyrannei“ – Thomas Fazis Abrechnung mit der EU

Der Bücherherbst ist da, heute beginnt die Frankfurter Buchmesse – ein schöner Anlass, Ihnen ein neues Buch vorzustellen: Unser geschätzter Gastautor, der britisch-italienische Journalist und Autor Thomas Fazi, hat mit „Die Brüsseler Tyrannei oder: Der diskrete Staatsstreich“, erschienen im Westend Verlag, ein fulminantes Buch über die Europäische Union geschrieben. Es ist eine umfassende Abrechnung mit einem Projekt, das viele Menschen mit der Hoffnung auf Frieden, Wohlstand und Solidarität zwischen den europäischen Bürgern verbunden haben, das sich aus Fazis Sicht jedoch immer mehr zu einer autoritären Dystopie entwickelt, und der Tatsache, dass dies auch seit den Anfängen der europäischen Integration so beabsichtigt war. Von Redaktion.

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„Was Merz den Deutschen nicht sagt“ – Kritik an Welt-Artikel

„Was Merz den Deutschen nicht sagt“ – Kritik an Welt-Artikel

Die Welt will in einem Artikel zum Ukraine-Krieg erklären, was „Merz den Deutschen nicht sagt“. Ein Journalistenkollege aus dem Hause Springer macht auf der Plattform X auf den Beitrag aufmerksam. Dann hagelt es Kritik. Daraufhin schließt er die Kommentarfunktion mit launigen Worten. Eines der Grundprobleme, das seit Jahrzehnten besteht, kommt deutlich zum Vorschein: Weite Teile des journalistischen Mainstreams sind unfähig, Kritik anzunehmen – auch nicht bei Veröffentlichungen, die Kritik verdienen. Eine Kurzanalyse von Marcus Klöckner.

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Eine multipolare Welt entsteht – Ulrike Guérot auf dem Ost-West-Forum in Istanbul

Eine multipolare Welt entsteht – Ulrike Guérot auf dem Ost-West-Forum in Istanbul

„Eine multipolare Welt entsteht – und das ist auch gut so“, so Ulrike Guérot in ihrer Eröffnungsrede beim Ost-West-Forum in Istanbul am 26. September 2026. Die US-Hegemonie könne und müsse enden, ein globaler Krieg verhindert werden. Guérot entwirft die Vision eines Europas, das sich von EU, NATO und USA emanzipiert und zwischen Ost und West vermittelt – und ruft dazu auf, gemeinsam an diesem Europa zu arbeiten. Von Redaktion.

„Wir befinden uns ständig am Rande einer nuklearen Krise“: Wassilij Kaschin über globale Fragilität und neue Verhandlungswege (Teil 2)

„Wir befinden uns ständig am Rande einer nuklearen Krise“: Wassilij Kaschin über globale Fragilität und neue Verhandlungswege (Teil 2)

Im Rahmen einer Moskau-Reise sprach Éva Péli mit zahlreichen führenden Politologen, Diplomaten und geopolitischen Analytikern über die fundamentale Neuordnung der Weltpolitik. Im zweiten Teil des Exklusivgesprächs analysiert der China-Experte Wassilij Kaschin (Direktor am Zentrum für umfassende europäische und internationale Studien an der HSE) Chinas strategische Zurückhaltung, die reale Gefahr nuklearer Eskalationen und den aktuellen Stand von Verhandlungssträngen zur Ukraine unter Einbindung von Vertretern der USA.

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„Für uns ist es besser, überhaupt keine Beziehungen zum Westen zu haben, als Chinas Gegner zu werden” (Teil 1)

„Für uns ist es besser, überhaupt keine Beziehungen zum Westen zu haben, als Chinas Gegner zu werden” (Teil 1)

Im Rahmen einer Moskau-Reise sprach Éva Péli mit zahlreichen führenden Politologen, Diplomaten und geopolitischen Analytikern über die fundamentale Neuordnung der Weltpolitik. Im ersten Teil eines zweiteiligen Exklusivgesprächs analysiert der renommierte China-Experte Wassilij Kaschin (Direktor am Zentrum für umfassende europäische und internationale Studien an der HSE) das endgültige Aus des alten Handelsmodells, die Motive hinter der deutschen Zeitenwende und erklärt, warum Moskau den Westen abgeschrieben hat, bevor es jemals einen Keil zwischen Russland und China treiben wird.

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Merz: „Wir sind vorbereitet“ – Politik im Kriegswahn

Merz: „Wir sind vorbereitet“ – Politik im Kriegswahn

Europa steigert sich in einen Kriegswahn. Und die deutsche Politik ist ganz vorne mit dabei. Der Bundeskanzler der Republik hat in drei kurz aufeinanderfolgenden Tweets etwas deutlich gemacht: Die deutsche Politik lebt in einer Parallelwelt. Das Feindbild Russland ist in ihrem Kopf festzementiert. Das Ergebnis ist eine Feindbildpolitik, die sich immer weiter in einen Aufrüstungs- und Kriegswahn steigert. Eine Kurzanalyse. Von Marcus Klöckner.

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Stimmungskanone Bild-Zeitung: Blatt lässt einen Russen (böse) gegen einen Ukrainer (gut) im Flugzeug kämpfen

Stimmungskanone Bild-Zeitung: Blatt lässt einen Russen (böse) gegen einen Ukrainer (gut) im Flugzeug kämpfen

Pilot (Russe) will sich töten, Copilot (Ukrainer) verhindert Flugzeug-Absturz – so lautete eine Schlagzeile der Bild-Zeitung am Mittwoch (geändert ohne Korrekturhinweis). Wann sieht man in einer Überschrift schon mal eine Klammer? Vor lauter „Russe“ und „Ukrainer“ war das Stilistische der Bild egal – Hauptsache, es wird klar: Russe böse, Ukrainer Held. Das passt – wie soll man’s sagen? – ins Bild und hörte sich so an, wie es zur Politik passt. Nur: Die Schlagzeile passte nicht zur Realität. Die große Gefahr in dieser Zeit: Medien, die angebliche „Fakten“ möglichst schnell verbreiten wollen – und sich von ihrer Weltanschauung leiten lassen. Der Propaganda sind so alle Türen geöffnet. Ein Kommentar von Marcus Klöckner.

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Abschuss ohne Sichtkontakt – die NATO im Kriegszustand

Abschuss ohne Sichtkontakt – die NATO im Kriegszustand

Polen erlaubt den Abschuss verdächtiger Flugobjekte ohne Sichtkontakt. Das galt im Bündnis bisher als Regel für den Kriegszustand – und trifft ausgerechnet die russische Enklave Kaliningrad. Von Sevim Dagdelen.

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Geheuchelte Diplomatie

Geheuchelte Diplomatie

„Russland wird immer ein Feind für uns bleiben, wie immer auch der Krieg in der Ukraine enden möge“ – das sind die Worte von Johann Wadephul, getätigt einige Monate vor seiner Ernennung zum Außenminister. Dass Wadephul nach dieser Aussage überhaupt in das Amt des Außenministers berufen wurde, war das Gesellenstück einer politisch verwahrlosten Regierung. Dass diese Regierung nun eben diesen Wadephul in ein vorgeblich diplomatisches Treffen mit Sergej Lawrow schickt, ist das Meisterstück der politischen Taktlosigkeit. Geheuchelte Diplomatie ist keine Diplomatie. Ein Kommentar von Marcus Klöckner.

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Interview mit Dmitri Trenin, Teil 2: „Wir nehmen Deutschland heute als unfreundlichen Staat wahr“

Interview mit Dmitri Trenin, Teil 2: „Wir nehmen Deutschland heute als unfreundlichen Staat wahr“

Im zweiten Teil ihres Exklusivgesprächs in Moskau richtet Éva Péli den Blick auf die aktuelle Berliner Politik, die anhaltende Eskalationsspirale und die drohende Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine. Dabei analysiert Dmitri Trenin, warum Moskau die deutsche Führung trotz der tiefen Spannungen langfristig als Nachbarn begreift, während gleichzeitig kaum noch Spielraum für eine diplomatische Umkehr im Härteverhältnis verbleibt.

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