• Blog abonnieren

    Beim Erscheinen eines neuen Artikels erhalten Sie eine Benachrichtigung per E-Mail.

  • Archive

Videohinweise am Mittwoch

Veröffentlicht in: Videohinweise

Hier finden Sie in der Regel am Mittwoch und am Samstag einen Überblick über interessante Videobeiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie anschauen wollen. Die Videohinweise sind auch auf unserer YouTube-Seite als spezielle Playlist verfügbar. Auch für die Rubrik „Musik trifft Politik“ (erscheint an jedem Mittwoch) gibt es eine eigene Playlist (CG/JB)

Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:

  1. Israel/Palästina
  2. Ende des iranischen Atomdeals? Militärische Eskalation mit Ansage
  3. Video: Wagenknecht: Europa muss seine Wirtschaft schützen
  4. WeAct-Petitionsübergabe an den Bay. Innenminister Joachim Herrmann durch Nicolai Wilke
  5. Karin Keukefeld – Krieg in Syrien. Aktueller Bericht zur Lage
  6. Dirk Pohlmann über “Der duale Staat: Recht, Macht und Ausnahmezustand”
  7. Geheimwaffe Jazz
  8. Musik trifft Politik

Vorbemerkung: Wir kommentieren, wenn wir das für nötig halten. Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in unsere Übersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Beiträge einverstanden sind. Sie können uns bei der Zusammenstellung der Videohinweise unterstützen, indem Sie interessante Fundstücke an die Adresse [email protected] schicken. Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Information hin.

  1. Israel/Palästina
    NYT Columnist Blames Palestinians For Being Shot
    Thomas Friedman, who has a shameful & disgusting history of warmongering & victim blaming, blames Palestinians for being shot.
    Quelle: The Jimmy Dore Show

    Jimmy Dore spricht beispielsweise über solche Begebenheiten, hier zu sehen auf TheGuardian News “Israeli sniper appears to shoot unarmed Palestinian man in Gaza”.

    Israel Slaughters Unarmed Palestinian Protesters While Trump Admin. Shouts ‘Hamas!’
    The Israeli military killed 60 and wounded 2,200 Palestinians protesters in one day, as Ivanka Trump and Jared Kushner opened the US embassy in Jerusalem. Journalist Ali Abunimah says the Trump administration is misleadingly pointing the finger at Hamas to distract from Israel’s crimes
    Quelle: TheRealNews

    IDF Prepares to Kill More Peaceful Protesters in Gaza on Friday
    Michael Omer-Mann, editor-in-chief of +972 Magazine says, IDF does not care if you are protesting in peace or with violence, either way, if you are protesting you run the risk of being killed
    Quelle: TheRealNews

    Norman Finkelstein: Outrage over Israeli Massacre Shows Power of Nonviolent Palestinian Resistance
    The United States is refusing to criticize Israel after Israeli forces shot dead at least 61 unarmed Palestinian protesters taking part in the Great March of Return in Gaza Monday. More than 2,700 Palestinians were injured. At the United Nations, U.S. Ambassador Nikki Haley has blocked a call for an international investigation into Israel’s actions. On Tuesday, she repeatedly blamed the violence on Hamas while praising Israel for showing restraint. During her remarks, Nikki Haley refused to place any blame on Israel. She later walked out of the Security Council chamber when the Palestinian ambassador to the U.N., Riyad Mansour, addressed the council. Since Palestinian protests began on March 30, Israel forces have killed at least 112 Palestinians and injured more than 12,000. On Tuesday, the chief prosecutor of the International Criminal Court said she was closely following the situation in Gaza and would “take any action warranted” to prosecute crimes. Meanwhile, the United Nations human rights office has condemned the “appalling deadly violence” by Israeli security forces in Gaza. For more, we speak with Norman Finkelstein, author and scholar whose most recent book is titled “Gaza: An Inquest into Its Martyrdom.”
    Quelle: Democracy Now!

    Norman Finkelstein: Palestinians Have the Right to Break Free of the “Unlivable” Cage That Is Gaza
    This spring’s mass nonviolent protests in Gaza come as the human rights conditions in the “open-air prison” have even further deteriorated. Last year, the United Nations issued a report warning Gaza is already “unlivable.” The majority of its water is contaminated, and electricity is limited to only a few hours a day. About half the population is children. Almost all are refugees who are prevented from ever leaving the tiny Gaza Strip, one of the most densely populated places on Earth. For more, we speak with Norman Finkelstein, author and scholar whose most recent book is titled “Gaza: An Inquest into Its Martyrdom.”
    Quelle: Democracy Now!

    “Israel Should Be Condemned” — Bernie Sanders on Israel Killing Unarmed Palestinian Protesters
    “Instead of applauding Israel for its actions, Israel should be condemned,” Sen. Bernie Sanders said in an interview with Deconstructed host Mehdi Hasan. “Innocent people are being killed.” In this short conversation, Sanders talks about the consequences of the U.S. pulling out of the Iran deal, the dire situation in Gaza, and the oversized military budget that fuels our endless wars.
    Quelle: The Intercept

    dazu: Bernie Sanders in Video Message to Israelis: 50 Years of Occupation Must End
    Quelle: Haaretz.com

  2. Ende des iranischen Atomdeals? Militärische Eskalation mit Ansage
    12 Jahre diplomatischen Ringens, weggewischt in elf Minuten Redezeit. Donald Trumps Ausstieg aus dem Atomabkommen ist ein Erfolg für die Falken in Washington. Vor allem der Nationale Sicherheitsberater John Bolton will den Umsturz des Regimes in Iran – notfalls auch mit militärischer Gewalt. Und der Weg dafür scheint jetzt frei. MONITOR zeigt, wie das heutige Vorgehen der US-Regierung an die Vorbereitung auf den Irakkrieg 2003 erinnert. Die Vereinten Nationen warnen bereits wieder vor einem “Flächenbrand” im Mittleren Osten.
    Quelle: WDR Monitor
  3. Video: Wagenknecht: Europa muss seine Wirtschaft schützen
    Sahra Wagenknecht (Linke) hat in der Auseinandersetzung um US-Sanktionen und dem Iran Gegenmaßnahmen vorgeschlagen. Die Linke habe immer schon gefordert, dass Europa eine selbstständige Außenpolitik gestalte. Die USA betreibe eine Politik, die mit den Sicherheits- und Wirtschaftsinteressen Europas kollidiere. Die US-Sanktionen beträfen vor allem europäische Unternehmen. “Das ist schon ein Wirtschaftskrieg, der da gemacht wird. Europa muss jetzt sehen, wie schützen wir die Wirtschaft. Wir können natürlich auch nicht sagen, wir nehmen jetzt Milliarden in die Hand und zahlen Siemens die Ausfälle. Ich finde, Europa muss deutlich machen, wenn die USA Sanktionen verhängen oder mit Sanktionen drohen, kann Europa das theoretisch auch. Und insoweit muss man sich dagegen wehren.” Wagenknecht sagte, sie hoffe, dass man auch wirklich so reagiere. “Wir können uns das nicht gefallen lassen. Wir müssen wirklich mit Gegenmaßnahmen reagieren und nicht damit, dass wir jetzt Zugeständnisse machen, teures amerikanisches Flüssiggas nach Europa holen.” Beim Thema Strafzölle gibt sich Wagenknecht kompromissbereiter. “Da kann man schon verhandeln”, sagte die Politikerin.
    Quelle: ARD Moma
  4. WeAct-Petitionsübergabe an den Bay. Innenminister Joachim Herrmann durch Nicolai Wilke
    Übergabe von 110.000 Petitionsunterschriften gegen das Polizeiaufgabengesetz durch die Petitionsgründer Nicolas Wilke und Jonathan Stoll an den bayerischen Innenminister Joachim Herrmann bei der Einweihung des neuen Amts für Statistik am 11.05.2018 in Fürth.
    Quelle: Daniel Assmann Photography & Cinematography

  5. Karin Keukefeld – Krieg in Syrien. Aktueller Bericht zur Lage
    Quelle: arbeiterfotografie

  6. Dirk Pohlmann über “Der duale Staat: Recht, Macht und Ausnahmezustand”
    “Der Staat – das klingt in unseren Ohren nicht unbedingt freundlich, aber es klingt nach Recht und Ordnung. In der Schule und an der Universität erfahren wir von den ehernen Regeln der Demokratie. Gewaltenteilung, Rechtsstaat, Wahlen, parlamentarische Repräsentanz, alles scheint altehrwürdig und wohlgeregelt im Staats und Verfassungsrecht. Bis in die Details und bis in die letzten Winkel ist festgelegt, wer nach welchen Regeln für was zuständig und verantworlich ist. Dass daran nicht gerüttelt wird, dafür sorgt die Demokratie, sie bezeichnet sich selbst gerne als „wehrhaft“.
    Da ist ein Begriff wie „Deep State“ oder „Dualer Staat“ störend. Er legt nahe, dass es neben dem bekannten, demokratisch legitimierten Staat noch einen anderen gibt, der nicht gewählt wird, der sich selbst ermächtig, der eingreift, wann es passt. Aber wann? Wer bildet ihn? Was tut er? Wann tötet er? Warum liest man darüber so wenig? Und warum beschäftigen sich „seriöse“ Medien damit eigentlich überhaupt nicht? Medien, Politiker und Universitätslehrer verweisen den Begriff des „parallelen Staates” gerne in den Bereich der „Verschwörungstheorien“.
    Und doch ist er real. In allen Staatsformen, aber insbesondere in der Demokratie, gibt es im Unterschied zum normativen Ideal die realpolitische Existenz eines „Machtstaates“ oder „Maßnahmenstaates“, des “Deep State”. Auch akademische Politologen und Rechtswissenschaftler haben sich damit beschäftigt, ausnahmslos Personen, die sich mit dem Widerspruch zwischen Realpolitik einerseits und der Idee des liberalen Rechtsstaates andererseits beschäftigt haben. Sie haben erkannt: Der „Deep State” hängt mit den Erfordernissen der Hegemonialmacht im „Grossraum“ zusammen.
    Dementsprechend gibt es Länder, in denen der „Tiefe Staat“ Alltagswissen ist, z.B. die Türkei oder Italien. Dort ist die Realität des parallelen Staates so unübersehbar zutage getreten, dass auch Staatspräsidenten von ihm reden – müssen. Und es gibt Länder, in denen man in öffentlichen Ämtern nicht von ihm sprechen kann, ohne Reputation und Karriere zu riskieren.
    Die staatstragenden Kräfte vieler Länder blenden diese Realität deshalb weiter aus. Oder sie versuchen es zumindest. Aber auch in diesen Ländern ist der „Deep State“ aktiv geworden. Nicht nur in Vasallenstaaten, sondern auch im Zentralreich des Hegemons selbst.
    Anhand praktischer Beispiele legt der Journalist Dirk Pohlmann praktisch und theoretisch dar, was es mit dem “Deep State“ auf sich hat. Sein Vortrag ist eine Mischung aus staatsrechtlicher Analyse und Bericht, wann und wo der Deep State sichtbar geworden ist. Ein spannendes Thema, dessen Bedeutung kaum überschätzt werden kann. Es ist besser, darüber Bescheid zu wissen, als nur die Konsequenzen verständnislos erleben zu müssen.
    Quelle: Gruppe42

  7. Geheimwaffe Jazz
    Mitte der 1950er Jahre präsentieren die USA eine neue Waffe im Kalten Krieg gegen die Sowjetunion: Jazzmusiker sollen mit ihren gemischten Bands weltweit gegen die Behauptung der Sowjets anspielen, in den USA gebe es keine Gleichberechtigung zwischen den Rassen. Doch mit der Bürgerrechtsbewegung wachsen die Zweifel der Musiker …
    1956 beschließen die USA eine neue Waffe im Kalten Krieg gegen die Sowjetunion: Sie wollen Jazz Musiker wie Louis Armstrong, Duke Ellington, Dizzy Gillespie und Dave Brubeck und ihre gemischten Bands als Kulturbotschafter in die Welt schicken, um allen zu beweisen, dass es Rassentrennung in den USA nicht gibt und reine Propaganda der Sowjets ist. Die schwarzen Jazzer nehmen das Angebot an und gehen als Vertreter des amerikanischen Traums von Gleichheit und Freiheit auf musikalische Mission. Amerikanischer Jazz erobert die Herzen von Millionen.
    Jazz bedeutet Freiheit. Doch die wachsende Bürgerrechtsbewegung zuhause zwingt die Musiker Position zu beziehen. Wieso sollen sie überall auf der Welt das Bild eines toleranten Amerika propagieren, wo zuhause die Menschenrechte der Afroamerikaner mit Füßen getreten werden? „Geheimwaffe Jazz“ erzählt, wie die Musiker ihre Mission zur eigenen Geheimwaffe machen, um der Bürgerrechtsbewegung global Gehör zu verschaffen.
    Als der Kalte Krieg sich in den 1950er Jahren zum Atomkrieg zuzuspitzen droht, entwirft der amerikanische Präsident Dwight Eisenhower seine Vision einer neuen Außenpolitik. Die von ihm eingerichtete Informationsagentur USIA soll den Krieg mit kulturellen Mitteln gewinnen. Der Radiosender „Voice of America“, der weltweit zu empfangen ist, spielt dabei eine zentrale Rolle.
    Regie: Hugo Berkeley, Land: USA, Jahr: 2017, Herkunft: ZDF
    Quelle: arte
  8. Musik trifft Politik

    Silly & Anna Loos: SOS

    Früchte des Zorns – Entscheidungen aus Angst

    Metallica – Master Of Puppets

    Herbert Grönemeyer – Die Härte

    Pink Floyd – Another Brick In The Wall

    Anmerkung: In dieser neuen Rubrik wollen wir Ihnen Songs mit politischen und gesellschaftskritischen Texten vorstellen, die vielleicht noch nicht jeder Leser kennt. Wenn auch Sie Musiktipps für uns haben, mailen Sie uns Ihre Empfehlungen bitte an unsere Mailadresse für die Videohinweise videohinweise(at)nachdenkseiten.de mit dem Betreff: Musik.

nach oben

Die NachDenkSeiten sind für eine kritische Meinungsbildung wichtig, das sagen uns sehr, sehr viele - aber sie kosten auch Geld und deshalb bitten wir Sie, liebe LeserInnen, um Ihre Unterstützung.
Herzlichen Dank!

Online spenden
Fördermitglied werden

Vorheriger Beitrag:

Nächster Beitrag:

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr dazu.

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen