Wird das Buch „Glaube wenig. Hinterfrage alles. Denke selbst“ blockiert? Ich denke, dass es so schlimm noch nicht gekommen ist.

Albrecht Müller
Ein Artikel von:

In den vergangenen Tagen habe ich von mehreren Lesern der NachDenkSeiten erfahren, sie hätten vergeblich im Buchhandel nach meinem Buch gefragt. Es sei nicht lieferbar. Richtig ist, dass die 1. Auflage schnell weg war und Zwischenhändler nicht mehr liefern konnten oder können. Das wurde gestern Abend von einer Leserin aus Stuttgart bestätigt, deren Mail unten unter A wiedergegeben wird. Sie findet die Situation verwirrend, ich auch. Deshalb diese Information. Sie sollten auch wissen, dass die Süddeutsche Zeitung gut drei Wochen nach Veröffentlichung des aggressiven Streiflichts drei Leserbriefe abgedruckt hat. Siehe unten unter C. Außerdem gibt es weitere Stimmen zum Buch. Eine Auswahl siehe B. Albrecht Müller.

  1. Zu den Lieferschwierigkeiten

    Dazu eine Mail vom 10. Oktober spätabends:

    … vor kurzem habe ich in der Ev. Buchhandlung in Stuttgart 5 Exemplare Ihres Buches bestellt und anderntags erhalten.

    Jetzt habe ich 2 Exemplare bei der Buchhandlung Wittwer/Thalia bestellt. Ich erhielt die Auskunft, dass das Buch nicht lieferbar wäre. Ein Anruf von mir im Westend-Verlag ergab, dass das Buch lieferbar ist.

    Ich finde die Situation verwirrend. Ist das normal oder wird das Buch irgendwie blockiert. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, Ihr Buch an Freunde und Bekannte zu verschenken.

    Danke, dass Sie es geschrieben haben.

    Mit freundlichen Grüßen
    Monika Klasen

    Anmerkung Albrecht Müller: Es kann ja sein, dass der eine oder andere wegen des medienkritischen Akzents des Buches nicht ausreichend disponiert hat. Aber an eine Blockade des Handels glaube ich nicht. Das läge nicht in seinem Interesse und das wäre auch schlecht durchzuhalten. Vermutlich haben Zwischenhändler einfach zu vorsichtig disponiert, die Bücher waren dort schnell weg und der Verlag konnte nicht schneller neu disponieren. Inzwischen ist das aber geschehen und deshalb müsste die Belieferung der Buchhandlungen jetzt wirklich zügig möglich sein.

    All jene, die umsonst in ihrer Buchhandlung vorstellig geworden sind, bitte ich um Nachsicht und Pardon. Die hohe Nachfrage ist erfreulich, aber es ärgert einen natürlich auch, wenn dann nicht geliefert werden kann. Das gebe ich zu – auch deshalb, weil „Glaube wenig. Hinterfrage alles. Denke selbst“ vermutlich deshalb in der letzten Woche den Sprung in die Bestsellerliste der ersten 20 Taschenbücher nicht geschafft hat. Es ist auf Platz 22 gelandet. Hoffen wir, dass es in der laufenden Woche oder in der dann folgenden Woche anders aussieht und dass Sie sich von der eingetretenen Verwirrung nicht entmutigen lassen, das Buch zu lesen. Ihr Urteil interessiert mich natürlich. Das geht jedem Autor so.

    Beim Verlag habe ich darum gebeten, mit dem weiteren Nachdruck nicht zu vorsichtig, sondern großzügig zu sein.

  2. Stimmen zum neuen Buch: „Glaube wenig. Hinterfrage alles. Denke selbst. Wie man Manipulationen durchschaut.“

    Rainer Mausfeld
    “Albrecht Müllers großes Verdienst ist es, das System der meist unsichtbaren, oft sehr leisen, aber sehr wirkungsvollen politisch-medialen Manipulationen, die uns tagtäglich erreichen, sichtbar gemacht zu haben. Sein neuestes Buch ist daher ein wichtiger weiterer Beitrag, um diesen Manipulationen, die immer perfider und ausgeklügelter werden, nicht zu erliegen, sondern sie zu identifizieren als das, was sie sind: Herrschaftstechniken. Ein sehr wichtiges Kompendium für alle, die noch selber denken.”

    Sahra Wagenknecht
    “Er schildert in diesem Buch gängige Methoden der Manipulation sowie Fälle gelungener oder versuchter Meinungsmache und analysiert die dahinter stehenden Strategien.”
    aktionsmail.team-sahra.de/issues/echte-klimasunder-heranziehen-statt-verbraucher-abkassieren-200825
     
    Norbert Häring
    “Es ist ein sehr gut lesbares und zugängliches Buch über die Theorie und Praxis der Meinungslenkung. Wer sich damit noch nicht befasst hat, sollte seinen Konsum der üblichen Informationskanäle damit ergänzen, um weniger leicht interessengeleitete Botschaften für bare Münze zu nehmen, nur weil sie ständig und überall zu hören sind.”
    norberthaering.de/de/27-german/news/1178-glaube-wenig

    Oskar Lafontaine
    “Albrecht Müllers Buch kommt zur richtigen Zeit, es legt den Finger in die Wunden. … Für alle, die einen Überblick bekommen möchten, wie bei uns Entscheidungen zustande kommen, ist dieses Buch wegweisend.”

    Wolfgang Bittner
    Albrecht Müller blickt durch und macht Mut
    Ein außerordentlich wichtiges Buch!
    Die Medien haben schon lange ihre Bedeutung als Vierte Gewalt und Korrektiv im System der Gewaltenteilung verloren. Albrecht Müller kritisiert die herrschende Meinungsmanipulation, die zur Erosion des demokratischen Rechtsstaat maßgeblich beiträgt, mit treffenden, zum Teil erschütternden Beispielen. Das kostet heutzutage viel Mut und ist ihm hoch anzurechnen. Zu wünschen ist, dass dieses Buch über die “aufgeklärte” Leserschaft hinaus viele Menschen erreicht. Sehr zu empfehlen!

    Heinrich Schuster
    Ich habe das Buch vor wenigen Tagen erhalten und es auf einen Rutsch durchgelesen. Meiner Meinung nach sollte es zur Pflichtlektüre an weiterführenden Schulen gemacht werden. Betroffen gemacht hat mich die Erkenntnis, wo ich selbst Opfer der geschilderten Informationsmethoden geworden bin, ohne es im Mindesten zu ahnen. (30.9.2019)

    Freitag online
    “Das neue Buch von Müller ist abermals bestens als Augenöffner geeignet … [es] gehört eigentlich in jede Hand.”
    freitag.de/autoren/asansoerpress35/glaube-wenig-hinterfrage-alles-denke-selbst

    Telepolis
    “Müller beschreibt Fälle gelungener oder versuchter Meinungsmache und analysiert die dahintersteckenden Strategien.”
    heise.de/tp/features/Die-Sozialdemokratisierung-der-Union-4542162.html
     
    Makroskop
    makroskop.eu/2019/10/keynes-is-out-konjunkturprogramme-bringen-nichts-ausser-schulden/

    Weltnetz TV
    “Albrecht Müller macht in seinem neuen Buch das System der meist unsichtbaren, oft sehr leisen, aber sehr wirkungsvollen politisch-medialen Manipulationen, die uns tagtäglich erreichen, sichtbar.”

  3. Drei Leserbriefe zum „Streiflicht“ der Süddeutschen Zeitung vom 14.9.2019, die die Süddeutsche Zeitung am 10.10.2019 veröffentlichte. Siehe rechte Spalte:

Die NachDenkSeiten sind für eine kritische Meinungsbildung wichtig, das sagen uns sehr, sehr viele - aber sie kosten auch Geld und deshalb bitten wir Sie, liebe LeserInnen, um Ihre Unterstützung.
Herzlichen Dank!