Was bieten die NachDenkSeiten? Eine Einführung für unsere vielen neuen Leserinnen und Leser
Was bieten die NachDenkSeiten? Eine Einführung für unsere vielen neuen Leserinnen und Leser

Was bieten die NachDenkSeiten? Eine Einführung für unsere vielen neuen Leserinnen und Leser

Ein Artikel von: Redaktion

In den letzten Wochen haben viele neue Leserinnen und Leser die NachDenkSeiten entdeckt. Am vergangenen Freitag hatten wir viermal so viele Zugriffe wie zuvor, im Wochenschnitt das Doppelte. Dieser Zuwachs freut alle, die an den NachDenkSeiten mitarbeiten. Im Folgenden geben wir Ihnen zur Kenntnis, was die NachDenkSeiten bieten. Wir bitten gleichzeitig alle unsere Leserinnen und Leser um Nachsicht, wenn wir auf die vielen Mails nicht immer antworten können. Sie können aber davon ausgehen, dass wir Ihre Mails trotz großem Stress lesen. Herausgeber und Redaktion.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Was bieten die NachDenkSeiten

  • Analysen der Redaktion zum Zeitgeschehen, Blick hinter die Kulissen, Ideen für eine bessere und gerechtere Welt.
  • Schwerpunkt: Die NachDenkSeiten beschreiben die vielfältigen Manipulationsversuche sowie Kampagnen und Strategien der Meinungsmache
  • 6x wöchentlich „Hinweise des Tages“ auf interessante Publikationen anderer Medien incl. kritischer Anmerkungen.
  • 2x wöchentlich Hinweise auf interessante Videos, mittwochs und samstags.
  • Beiträge von Gastautoren und Interviews
  • Leserbriefsammlungen
  • Weitere Angebote, zum Beispiel Links zu interessantem Kabarett, nützlichen Dokumenten des Zeitgeschehens, Videoangebote, Audioangebote, Bücher der Macher der NachDenkSeiten u.a.m. – siehe hier auf der rechten Spalte.
  • Dort finden Sie auch einen Link auf eine Liste von NachDenkSeiten-Gesprächskreisen.
  • Archiv. Dieses enthält einen wirklichen Schatz von Analysen und Berichten zum politischen und gesellschaftlichen Geschehen. Von November 2003 bis heute. Es lohnt sich zurück zu scrollen.

Das Informationsangebot der NachDenkSeiten ist kostenlos und werbefrei. Es wird ausschließlich durch Kleinspenden finanziert. Das sichert unsere Unabhängigkeit.

Unser Markenzeichen: Wir lassen uns nichts vormachen.

Es gibt einen Modebegriff, der häufig verwendet wird, wenn sich Einrichtungen, Medien oder Personen vorstellen: Alleinstellungsmerkmal. Wir mögen den Begriff zwar nicht, aber übernehmen den Gedanken – was ist das Besondere an den NachDenkSeiten: Wir lassen uns nichts vormachen, jedenfalls versuchen wir das. Drei Beispiele:

Es gibt bei den etablierten deutschen Medien durchaus kritisch zu betrachtende Personen. Sie sehen zum Beispiel den jetzigen US-Präsidenten Trump sehr kritisch. Sie merken jedoch nicht, dass ihre Gegnerschaft zu Trump häufig in eine Verklärung seiner Vorgänger ausartet. Sie bewundern das liberale US-Amerika mit Bill Clinton, Hillary Clinton, Obama usw., ohne ernsthaft zu hinterfragen, ob diese Bewunderung berechtigt ist. Sogar George W. Bush erscheint im Spiegelbild des tumben Trump noch als positiv erträglich. Ihre Kriege all überall auf der Welt sind quasi vergessen.

Diesen Schritt haben die NachDenkSeiten nie mitgemacht. Wir haben den Kriegsherrn und Nutzer tödlicher Drohnen, Obama, kritisch begleitet, wir weisen auf den Zynismus der Hillary Clinton hin, deutlich sichtbar, als sie vom Tod Gaddafis erfährt. Wir machen bei der Analyse des Imperiums USA nicht bei Trump halt. Wir machen aber auch nicht die Bewunderung jener für Trump mit, die glauben, er sei ein Garant der Verständigung zwischen dem Westen und Russland.

Ein anderes Beispiel: Wir haben die Verteufelung Putins nicht mitgemacht, die heute selbst in Kreisen gängig ist, die sich als kritisch, fortschrittlich und links empfinden.

Ein Beispiel aus der Innenpolitik: Dass es uns allen gut gehe, behaupteten lange Zeit auch Menschen, die sich sonst zur kritischen Seite des Bürgertums zählen. Wir NachDenkSeiten-Macher haben diese gängige Einschätzung nicht mitgemacht. Zu vielen Menschen geht es miserabel.

Wir fragen zweimal nach. Mindestens. Und wir beschreiben, wie wir manipuliert werden, wir analysieren die Methoden und Strategien der Meinungsmache. So helfen wir den NachDenkSeiten-Leserinnen und -Lesern, hinter die Kulissen zu schauen. Auch deshalb betrachten viele unsere Texte als Augenöffner.

So soll es bleiben. Mit Ihrer Unterstützung. Übrigens: Viele der werktäglich veröffentlichten Hinweise des Tages und viele andere Tipps und Texte verdanken wir den Leserinnen und Lesern der NachDenkSeiten. Diese gedankliche und inhaltliche Unterstützung kommt zur finanziellen Förderung hinzu, die die Basis der Arbeit sichert. Danke vielmals.

Die NachDenkSeiten sind für eine kritische Meinungsbildung wichtig, das sagen uns sehr, sehr viele - aber sie kosten auch Geld und deshalb bitten wir Sie, liebe LeserInnen, um Ihre Unterstützung.
Herzlichen Dank!