Videohinweise am Mittwoch

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Hier finden Sie in der Regel am Mittwoch und am Samstag einen Überblick über interessante Videobeiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie anschauen wollen. Die Videohinweise sind auch auf unserer YouTube-Seite als spezielle Playlist verfügbar. Auch für die Rubrik „Musik trifft Politik“ gibt es eine eigene Playlist (CG)

Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:

  1. Bodo Ramelow über die Corona-Lockerungen in Thüringen
  2. Kekulés Corona-Kompass #59: Warum die Charité-Studie zu Kindern umstritten ist
  3. Nobelpreisträger Prof. Michael Levitt: Lockdown ist ein “großer Fehler”
  4. Thomas Piketty: Ungleichheit zerstört die Demokratie | Sternstunde Philosophie
  5. 1968 – Die globale Revolte (1/2)”Die Welle” (1965-1969)
  6. Evaluierung der Anti-Corona-Maßnahmen: Andrej Hunko befragt Gesundheitsminister Spahn
  7. Osnabrück zeigt Gesicht, Demonstration für die Wiederherstellung der Grundrechte, Domhof, 16.5.2020
  8. Bundespressekonferenz
  9. Freiheit für Julian Assange – Hannes Hofbauer im Gespräch mit Mathias Bröckers (Aktionsradius Wien)
  10. KLASSIKER von 2015 – Warum die Total-Überwachung uns alle betrifft
  11. Kabarett, Satire, Comedy und Co.

Vorbemerkung: Wir kommentieren, wenn wir das für nötig halten. Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in unsere Übersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Beiträge einverstanden sind. Sie können uns bei der Zusammenstellung der Videohinweise unterstützen, indem Sie interessante Fundstücke an die Adresse [email protected] schicken. Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Information hin.

  1. Bodo Ramelow über die Corona-Lockerungen in Thüringen
    Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hat in Erfurt über den weiteren Umgang mit den Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus im Freistaat informiert.
    Quelle: MDR Mitteldeutscher Rundfunk, 26.05.2020

    Bodo Ramelow [Ausschnitte transkribiert, CG]: Wenn [man] über [das] Infektionsschutzgesetz Eingriffe in die Grundrechte [vornimmt], dann muss diese Eingriffe derjenige begründen, der die Eingriffe vornimmt. Also wer in die Gewerbefreiheit eingreift und damit Betrieben verbietet, dass sie geöffnet sind, […] der muss begründen woher er die Sorge hat, dass das gefährlich ist, und diese Begründungspflicht liegt bei uns. […] Wir wollen eine Empfehlung abgeben und sagen, achtet darauf, dass ihr euch nicht zu nahe kommt […] wir wollen aber in das Privatleben nicht durch staatliche Reglementierung hineinregieren. […] Wir brauchen die Akzeptanz aller Menschen. […] In einer Stadt, in der Fußgängerzone, in der es seit Wochen keinerlei Infektionen mehr gegeben hat, kann ich keinen Raum mehr dafür sehen, dass die Polizei fragt, ob man zusammengehört oder nicht, Hauptsache man geht ordentlich durch die Stadt und kommt sich nicht zu nahe. Die Regel für 1,5 Meter Abstand werden wir noch eine Zeit durchhalten müssen und es gibt auch die Hygieneregeln, Mundnasenschutz an Stellen, an denen man zu eng aufeinander angewiesen ist ohne den anderen zu kennen. […] Ich höre immer wieder, dass Menschen Angst haben, sich behandeln zu lassen, ich halte das für einen schweren Fehler. […] Ich kann nicht verstehen, dass herzchirurgische Eingriffe derart drastisch zurückgegangen sind. Und dass Herzinfarkte auf einmal nicht da sein sollen. […] Wenn man raus will aus dem Krisenmodus und rein will in den Regelbetrieb, […] dann muss man gleichzeitig die Sonderbestimmungen als Allgemeinverfügung überwinden und muss sie zu Spezialverfügungen dorthin packen, wo sie hingehören, nämlich in die Arbeitsstättenverordnung oder in die ‘Dinge’, die alle notwendig sind für die jeweilige Branche. […] Wir reden bei den Verordnungen, über die wir als Allgemeinverordnungen reden, über Notverordnungen. Das sind Noteingriffe, und diese Noteingriffe sind nur berechtigt, wenn es ein Infektionsgeschehen gibt, das auch noch halbwegs glaubwürdig einer verfassungsrechtlichen Betrachtung stand hält. […] Nach wie vor ist Corona eine Herausforderung […] ein gefährliches Virus […] nach wie vor ist es notwendig, vorsichtig zu sein, aber nach wie vor müssen wir den Eltern erklären, warum ihre Kinder nicht in den Kindergärten komplett betreut werden. […] Wer die Angst bekämpfen will, muss die Sicherheit geben, und wer die Sicherheit gibt, darf nicht ständig mit angstmachenden Verordnungen wieder um die Ecke kommen.

    Ab Minute 29 spricht Ramelow über den Beraterstab, der einen Gesamtblick entwickeln soll und welcher aus unterschiedlichen Professionen besteht und nicht nur aus Virologen. Über Missverständnisse, aus dem Zusammenhang gerissene Zitate und Falschbehauptungen klärt Ramelow ab Minute 35 auf. Ab Minute 49 fordert er eine dauerhafte Tariferhöhung für Krankenhaus- und Pflegepersonal.

  2. Kekulés Corona-Kompass #59: Warum die Charité-Studie zu Kindern umstritten ist
    Folge vom 26.05.2020: Corona und Kinder: Wie ansteckend sind sie? Dazu gibt es eine Studie der Charité, über die gestritten wird. Prof. Kekulé erklärt die Kritik. Zu Beginn aber: Der endgültige Flop von Trumps gefährlichem Wundermittel.
    Quelle: MDR Mitteldeutscher Rundfunk, 26.05.2020

    Lesen Sie hierzu auch auf den NachDenkSeiten von Sandra Reuse und Dr. med. Silke Mettlin “Schule mit Abstand, Maske und Desinfektionsmitteln – ist das kindgerecht und medizinisch geboten?”.

  3. Nobel prize winning scientist Prof Michael Levitt: lockdown is a “huge mistake”
    As he is careful to point out, Professor Michael Levitt is not an epidemiologist. He’s Professor of Structural Biology at the Stanford School of Medicine, and winner of the 2013 Nobel Prize for Chemistry for “the development of multiscale models for complex chemical systems.”
    With a purely statistical perspective, he has been playing close attention to the Covid-19 pandemic since January, when most of us were not even aware of it. He first spoke out in early February, when through analysing the numbers of cases and deaths in Hubei province he predicted with remarkable accuracy that the epidemic in that province would top out at around 3,250 deaths.
    In this interview with Freddie Sayers, Executive Editor of UnHerd, Professor Levitt explains why he thinks indiscriminate lockdown measures as “a huge mistake,” and advocates a “smart lockdown” policy, focused on more effective measures, focused on protecting elderly people.
    [Nobelpreisträger Prof. Michael Levitt: Lockdown ist ein “großer Fehler”. Wie er sorgfältig darauf hinweist, ist Professor Michael Levitt kein Epidemiologe. Er ist Professor für Strukturbiologie an der Stanford School of Medicine und Gewinner des Nobelpreises für Chemie 2013 für “die Entwicklung von Multiskalenmodellen für komplexe chemische Systeme”. Mit einer rein statistischen Perspektive verfolgt er die Covid-19-Pandemie seit Januar, als sich die meisten von uns noch nicht einmal bewusst waren, mit großer Aufmerksamkeit. Zum ersten Mal äußerte er sich Anfang Februar, als er durch die Analyse der Fall- und Todeszahlen in der Provinz Hubei mit bemerkenswerter Genauigkeit voraussagte, dass die Epidemie in dieser Provinz mit rund 3.250 Todesfällen die Spitze erreichen würde. In diesem Interview mit Freddie Sayers, dem Chefredakteur von UnHerd, erklärt Professor Levitt, warum er unterschiedslose Sperrmaßnahmen für “einen großen Fehler” hält, und plädiert für eine “intelligente Sperrpolitik”, die sich auf wirksamere Maßnahmen konzentriert und den Schutz älterer Menschen in den Mittelpunkt stellt. Übersetzung CG]
    Quelle: UnHerd, 02.05.2020

    Lesen Sie hierzu auch auf blick.ch “‘Lockdown rettete keine Leben, hat Leben gekostet’, sagt Nobelpreisträger“.

  4. Thomas Piketty: Ungleichheit zerstört die Demokratie | Sternstunde Philosophie
    Der Franzose Thomas Piketty gilt als Rockstar der Ökonomie. In seinem Weltbestseller «Das Kapital im 21. Jahrhundert» zeigte er, warum der Kapitalismus die sozialen Ungleichheiten verschärft.
    Das Buch wurde in 40 Sprachen übersetzt und verkaufte sich weltweit über 2,5 Millionen Mal, erntete aber auch scharfe Kritik. Sein neues Buch «Kapital und Ideologie» ist quasi eine Weltgeschichte der Ungleichheiten. Piketty legt dar, Ungleichheit sei weder ein Naturgesetz noch eine wirtschaftliche Notwendigkeit, sondern ideologisch konstruiert und politisch gewollt.
    Er stellt radikale Forderungen: Milliardäre und Spitzenverdiener sollen bis zu 90 Prozent ihres Vermögens und Einkommens abgeben und jeder Bürger soll mit 25 Jahren 120’000 Euro vom Staat bekommen, als Startkapital.
    Warum diese drastischen Massnahmen? Was ist so schlimm an Ungleichheit? Ist sie der wahre Grund für die Krise der Demokratien? Das Gespräch von Yves Bossart mit dem streitbaren Ökonomen
    Quelle: SRF Kultur, 30.03.2020

    Lesen Sie hierzu auch auf den NachDenkSeiten von Albrecht Müller “Extrem wachsende Ungleichheit zerstört die Demokratie“.

  5. 1968 – Die globale Revolte (1/2)”Die Welle” (1965-1969)
    1968 – ein Jahr, das sich als Synonym für die größte globale Jugendprotestbewegung des 20. Jahrhunderts in das kollektive Gedächtnis eingeschrieben hat. Der zweiteilige Dokumentarfilm beginnt mit einem Blick in die wirtschaftlich boomenden, gesellschaftlich aber erstarrten USA der 60er Jahre.
    Die zweiteilige Dokumentation beginnt mit einem Blick in die wirtschaftlich boomende, gesellschaftlich aber erstarrte US-amerikanische Gesellschaft der 60er Jahre und spürt der keimenden Unzufriedenheit in Teilen der Jugend nach. An der University of Berkeley in Kalifornien finden die Spannungen zuerst eine Form: Hier wird der Grundstein für die amerikanischen Antikriegsbewegung, das Free Speech and Civil Rights Movement, gelegt. Während der Krieg in Vietnam an Fahrt und gleichzeitig an Kritikern gewinnt, unterdrückt die Militärdiktatur in Brasilien die linke Opposition. In Westeuropa und Japan formieren sich lokale Studentenbewegungen, die die traditionellen Lehr- und Machtinstrumente boykottieren und auf der Suche nach alternativen linken Gesellschaftsmodellen sind. Deutsche Studenten lehnen sich gegen alte NS-Kader an den Spitzen ihrer Universitäten auf. Allerorts kommt es zu gewaltvollen Auseinandersetzungen mit den staatlichen Autoritäten. Die flächendeckende Berichterstattung über die Grausamkeiten des Vietnamkriegs macht die USA zur Zielscheibe einer kritischen linken Jugend weltweit, die sich in Protesten organisiert und die Welt mit ihren Slogans und Protestsongs überflutet. Während in Europa die Studentenproteste und Streiks ihre zahlenmäßigen Höhepunkte erreichen, läuten dramatische Ereignisse anderorts die Kehrtwende ein: Die Morde an Martin Luther King und Bobby Kennedy, die blutig niedergeschlagenen Proteste vor den Olympischen Sommerspielen 1968 in Mexiko mit über 500 Toten, der sich zuspitzende Vietnamkrieg oder die sogenannte Attacke auf Tokio, bei der Studenten den größten Bahnhof der Welt besetzen, zeigen die zunehmenden gewalttätige Eskalation der Proteste. Das Bild vom Planeten Erde, das die „Apollo 8“ im Dezember 1968 aus dem Weltraum aufzeichnet, täuscht: Der vermeintlich friedliche Planet ist in fundamentalem Aufruhr.
    Regie: Don Kent, Jahr: 2018
    Quelle: ARTE, verfügbar vom 19/05/2020 bis 17/07/2020

    1968 – Die globale Revolte (2/2)”Die Explosion” (1970-1975)
    1968 – ein Jahr, das sich als Synonym für die größte globale Jugendprotestbewegung des 20. Jahrhunderts in das kollektive Gedächtnis eingeschrieben hat. Teil 2/2: Der anhaltende brutale Krieg in Vietnam führt bei vielen Protestakteuren zu Verbitterung und der utopische Traum einer anderen Gesellschaft droht zu platzen.
    Der anhaltende brutale Krieg in Vietnam führt bei vielen Protestakteuren zu Verbitterung und der utopische Traum einer anderen Gesellschaft droht zu platzen. Gleichzeitig nehmen die staatlichen Repressionen in vielen Ländern wie Japan, Frankreich oder Italien zu und führen zu einer weiteren Radikalisierung in Teilen der Linken. Der Terror der Roten Armee Fraktion (RAF) erschüttert Deutschland, und Italien droht im Würgegriff zwischen dem staatlich organisierten Terror und der Gewalt der Roten Brigaden zu zerbrechen. Andere Teile der 68er-Bewegung machen sich nach der gescheiterten Revolution auf den langen Weg durch die Institutionen. Der Kampf für Frauen- und Homosexuellenrechte wird maßgeblich vorangetrieben, das wachsende Bewusstsein für Umweltschutz und die negativen Folgen der Konsumgesellschaft führen zur Bildung von NGOs wie Greenpeace oder Ärzte ohne Grenzen. Auch die Grundlagen der Globalisierung und des Internets werden im Geiste der 68er gelegt. Mit der Einnahme Saigons 1975 und dem Rückzug der Amerikaner aus Vietnam endet der Krieg, der als maßgeblicher Faktor die 68er-Bewegungen rund um den Globus angefeuert hat. Die Revolution ist zwar gescheitert, aber innerhalb nur eines Jahrzehnts haben die 68er fast alle Gesellschaften der Welt grundlegend verändert, und die Wellenbewegungen der Revolte beeinflussen unser Leben bis heute.
    Quelle: ARTE, verfügbar vom 19/05/2020 bis 17/07/2020

  6. Evaluierung der Anti-Corona-Maßnahmen: Andrej Hunko befragt Gesundheitsminister Spahn
    In der Regierungsbefragung am 22. April 2020 befragt der Aachener Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko (DIE LINKE) Gesundheitsminister Jens Spahn zur Evaluierung der von der Bundsregierung zu verantwortenden Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie.
    Hintergrund ist, dass sich laut Schätzungen des Robert-Koch-Instituts die Reproduktionszahl “etwa seit dem 22. März um R = 1 stabilisiert” hat – also schon vor den jeweils am 9. März (Absage von Großveranstaltungen), 16. März (Schließung vieler Einzelhandel-Verkaufsstellen) und 23. März (umfangreiches Kontaktverbot) in Kraft getretenen Maßnahmen.
    Quelle: Andrej Hunko, 23.04.2020

  7. Proteste gegen Grundrechtseinschränkungen
    • Dr. med. Mathias Künlen zu Impfgefahren | Alles Verschwörungstheoretiker?
      Proteste gegen die Grundrechtseinschränkungen, München, 16. Mai 2020
      Quelle: NuitDebout Munich

    • Osnabrück zeigt Gesicht, Demonstration für die Wiederherstellung der Grundrechte, Domhof, 16.5.2020
      Am 16.05 fand um 15.30 vor dem Osnabrücker Theater eine Demonstration mit über 100 Teilnehmern statt. Diese Massenmeditation zog auch Osnabrücker Spaziergänger an, die nach der Meditation spontan in den Schlosspark spazierten und wieder zurück. Am Theatervorplatz löste sich der Tross der Spaziergänger dann wieder auf. In der Fußgängerzone kam es zu einem unnötigen Halt durch einen Polizeieinsatz. Die Friedensstadt Osnabrück arbeitet bisher noch daran, demokratisch gesinnten Spaziergängern den dafür nötigen Boden unter den Füßen frei zu machen. Es wird am Ende sicher möglich sein. Denn eine Woche zuvor klappte dies schon einmal, ohne großes Polizeiaufgebot und Diskussionen darüber, was Recht sein muss in der Bundesrepublik Deutschland. Die Massenmeditation wurde von einer Gegendemo staffiert, deren Teilnehmer “Antifa”-Embleme trugen. […] Die Vertreter der “Die Partei” wollten sich leider nicht öffentlich zu ihrem Demonstrationsziel äußern. Die Antifa selbstverständlich – wie gewohnt – auch nicht. So entstand der Eindruck, wie immer bei derartigen Protest-Inszenierungen, man wollte lediglich Menschen mit missliebiger Meinung dabei stören, diese kundzutun. […] Die Demonstration, sowie die Gegendemonstration, also ein recht voller Theatervorplatz, blieben von der lokalen Presse völlig unbemerkt, eine Berichterstattung fand bisher nicht statt. […] Sinn und Zweck der Demonstration war das Verlangen der Bürger, über die von der Regierung verhängten Maßnahmen einen demokratischen Diskurs zu starten, der ihrer Meinung nach bisher ausgeblieben ist. Die Bürger verlangen Recht- und Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen in einer breiten gesellschaftlichen Debatte diskutieren zu lassen, wie es grundsätzlich in einer Demokratie geboten und in Zeiten von Notstandsmaßnahmen täglich zwingend notwendig ist. Denn die Grundrechte müssen schnellstmöglich vollumfänglich, wie im Grundgesetz vorgesehen, bedingungslos zurück gewährt werden. Das ist deswegen notwendig, weil nach Meinung der Demonstranten, und sicherlich auch nicht wenigen Verfassungsrechtlern, die Grundrechte im Grundgesetz garantiert und nicht auf Zeit verliehen werden. Wenn sie entzogen werden, ist die Regierung in der Beweispflicht die Notwendigkeit, sowie die Rechtmäßigkeit fortwährend überprüfen zu lassen. Diese Prüfungen sind nach Meinung der Demonstranten bisher in unerklärlicher Weise unterblieben. […] Es gibt keine Demokratie ohne Kontrolle.
      Quelle: Osnabrücker Dialog Demokratie, 18.05.2020

  8. Bundespressekonferenz: Sommerferien im Ausland nur mit Immunitätsnachweis?
    Kroatien hat die Grenzen bereits geöffnet. Auch Spanien will ab Juli wieder Touristen empfangen. Die meisten Länder wollen aber auch eine gewisse Absicherung haben, dass das Coronavirus nicht auf diesem Wege eingeschleppt wird. Sardinien fordert deshalb einen “Gesundheitspass”.
    RT fragte bei der Bundespressekonferenz (BPK) am Montag nach, ob ein “Gesundheitspass” – oder wie auch immer man einen Immunitätsnachweis bezeichnen möchte -, Bestandteil der bilateralen Verhandlungen zwischen Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) und seinen Amtskollegen der “wichtigsten Zielländer für deutsche Reisende” war.
    Quelle: RT Deutsch, 27.05.2020

    Auswärtiges Amt zu Grenells Androhung: “Wir sprechen in tiefer transatlantischer Freundschaft”
    Der scheidende US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, ließ es immer wieder an diplomatischer Zurückhaltung missen und machte unmissverständlich klar, was er von der Bundesregierung zu verschiedenen Themen wie beispielsweise Iran oder Russland erwartet.
    Zuletzt sorgte er mit seiner Androhung für Empörung, dass nur aufgrund seines Wegganges aus Berlin, der Druck aus Washington auf die Bundesregierung nicht nachlassen werde. Wer das meine, “kennt die Amerikaner nicht”, schrieb er auf Twitter.
    Bei der Bundespressekonferenz (BPK) wurde die Sprecherin des Auswärtigen Amtes gefragt, wie sie diese Aussage bewertet und ob Deutschland tatsächlich unter dem Druck der USA steht.
    Quelle: RT Deutsch, 26.05.2020

  9. Freiheit für Julian Assange – Hannes Hofbauer im Gespräch mit Mathias Bröckers (Aktionsradius Wien)
    Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung des Aktionsradius Wien am 20. Februar 2020 steht das Schicksal des australischen Wikileaks-Gründers Julian Assange, der sich derzeit in
    Großbritannien in Haft befindet, und gegen den die USA ein Auslieferungsverfahren angestrengt haben.
    Der österreichische Verleger, Autor und Publizist Hannes Hofbauer spricht mit dem deutschen Autoren & Journalisten Mathias Bröckers über sein Buch „Freiheit für Julian Assange – Don’t kill the messenger“ und die mittlerweile zehnjährige Causa Assange.
    Miteinander arbeiten sie auf wie es zur aktuellen Situation gekommen ist. […]
    Quelle: Idealism Prevails, 02.04.2020

  10. KLASSIKER von 2015 – Warum die Total-Überwachung uns alle betrifft
    Doku | Faszination Wissen | BR
    Informationen über uns sind in der heutigen digitalisierten Welt kaum noch sicher. Seit den Enthüllungen des Amerikaners Edward Snowden ist klar: Wir alle können in einem kaum vorstellbaren Ausmaß überwacht und ausspioniert werden – nicht nur von der NSA. Autor: Tobias Hübner.
    Sendungshomepage
    Quelle: Bayerischer Rundfunk, 29.06.2015

  11. Kabarett, Satire, Comedy und Co.
    • Nachrichten aus dem Hinterhaus vom Dienstag, den 26. Mai 2020
      Viele Zuschriften hat der Egers bekommen. Viele Menschen wollten wissen, was macht denn eigentlich die Frau Dähne? Soviel sei an dieser Stelle schon verraten: Die Großmeisterin der Häkelkunst, die im Hauptberuf Schauspielerin ist, hat wieder ein Meisterstück aus buntester Wolle gezaubert wie es schöner nicht geht. Schauen und staunen Sie! Wenn Sie jetzt auch eine Wollwurst oder lieber ein gehäkeltes Tofurippchen haben möchten wenden sie sich bitte an folgende Adresse:[email protected]
      Quelle: matthias egersdörfer, 26.05.2020

    • R-FAKTOR LIVE ZIEHUNG – CORONA -RKI
      Live aus den Studios des RKIs – Die Ziehung des R-Faktors für diese Woche
      Nur dem RKI und der WHO ist zu glauben!
      Quelle: Ulrich Eckardt

    • Frisch geimpft: Leben mit dem Bill-Gates-Chip
      Der neue Impf-Chip der Bill und Melinda Gates Foundation im Test.
      Quelle: Bohemian Browser Ballett, 19.05.2020

    • Attila deckt auf
      Attila ist da einer ganz heißen Sache auf der Spur…
      Quelle: Bennos Project, 19.05.2020

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