Wie werden die NachDenkSeiten finanziert
Wie werden die NachDenkSeiten finanziert

Wie werden die NachDenkSeiten finanziert

Ein Artikel von: Redaktion

Gelegentlich werden wir von Kommentatoren nach der Finanzierung der NachDenkSeiten gefragt; manchmal enthalten diese Kommentare erkennbare Unterstellungen, offensichtlich von Menschen, die sich nicht vorstellen können, dass ein gegenüber den USA-, NATO- und anderen westlichen Erzählungen kritisches Organ wie die NDS existieren könne, ohne von der anderen Seite finanziert zu werden. Wer so etwas unterstellt, unterschätzt das Potenzial von Menschen, die sich kritische, aufklärende Berichterstattung und Analysen etwas kosten lassen. Seit 2005 gibt es den IQM e.V. Dieser Förderverein der NachDenkSeiten ist als gemeinnützig anerkannt, so dass das Finanzamt regelmäßig den verantwortungsvollen Umgang mit den Spenden kontrolliert. Die Spenden kommen von unseren Leserinnen und Lesern, und sie allein sorgen mit ihren meist kleinen Beiträgen dafür, dass Redaktion und Technik finanziert werden können.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Die meisten Spenden liegen zwischen 5 und 50 €. Oft sind es monatlich 5 € oder 10 € oder 20 €, oft auch einmalige Spenden dieser Höhe. Es gibt immer mal wieder Spenden von 100 €, manchmal 200. Eine höhere Unterstützung ist selten. Einige wenige Leserinnen und Leser der NachDenkSeiten spenden 500 oder sogar 1000 oder ganz selten 1500 €. – Insgesamt gab es 2021, also im letzten abgerechneten Jahr, 9.861 Spenderinnen und Spender.

Die NachDenkSeiten haben keine Großspender. Sie bekommen kein Geld vom Steuerzahler – wie die meisten Stiftungen und Think Thanks. Die NachDenkSeiten werden nicht von großen Stiftungen und auch nicht von ausländischen Staaten und ihren Geheimdiensten ausgehalten.

Kein Spender hat irgendeinen Einfluss auf die Redaktion. Es gibt bisher keinen ernst zu nehmenden Versuch von Unterstützerinnen und Unterstützern, Einfluss auf unsere redaktionelle Arbeit zu nehmen. Das ist auch ein Beleg dafür, dass die Leserinnen und Leser der NachDenkSeiten charakterlich gefestigte Personen sind. Das sind Menschen, die wissen, dass eine wirtschaftlich gute Lage, dass Vermögen und ein gutes Einkommen zu haben, nicht mit dem Anspruch verbunden sein kann, die öffentliche Debatte privilegiert mitzubestimmen.

Wir sind sehr glücklich, solche Förderer zu haben. Dass es so etwas gibt, dass ein Projekt wie die NachDenkSeiten auf der Unterstützung tausender Leserinnen und Leser aufgebaut werden kann, ist eigentlich fantastisch. Jedenfalls muss das jeden demokratisch gesonnenen Menschen mit Freude erfüllen.

Wir danken allen, die es möglich machen, und wir bitten jene, die noch beiseite stehen, sich zu überlegen, ob sie dieses Modell der Finanzierung von Aufklärung unterstützen können. Wir müssen weiter ausbauen, auch personell, weil alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jenseits der Belastungsgrenze ihrer Kapazität arbeiten. Unterstützen kann man so: Unterstützen Sie uns (nachdenkseiten.de)

Noch wichtiger als die finanzielle Unterstützung ist für uns Ihre Multiplikatorarbeit. Also bitte weitersagen, dass es die NachDenkSeiten gibt und dass es lohnt, bei uns vorbeizuschauen.

Redaktion, Webmaster und Herausgeber der NachDenkSeiten

Dahinter stehen Menschen, die so heißen, alphabetisch: Lars Bauer, Jens Berger, Alexandra Goldbrunner, Christian Goldbrunner, Lutz Hausstein, Albrecht Müller, Moritz Müller, Christian Reimann, Tobias Riegel, Anette Sorg, André Tautenhahn, Ingeborg Treier, Florian Warweg, Carsten Weikamp, Tom Wellbrock, Marco Wenzel.

Die NachDenkSeiten sind für eine kritische Meinungsbildung wichtig, das sagen uns sehr, sehr viele - aber sie kosten auch Geld und deshalb bitten wir Sie, liebe LeserInnen, um Ihre Unterstützung.
Herzlichen Dank!