Videohinweise am Mittwoch

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Hier finden Sie in der Regel am Mittwoch und am Samstag einen Überblick über interessante Videobeiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie anschauen wollen. Die Videohinweise sind auch auf unserer YouTube-Seite als spezielle Playlist verfügbar. Auch für die Rubrik „Musik trifft Politik“ gibt es eine eigene Playlist (CG: Christian Goldbrunner)

Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:

  1. Nida-Rümelin über die Ukraine: Warnung vor einem neuen Kalten Krieg
  2. Katar – WM der Schande (vierteilige Doku)
  3. Ist Europa am Ende? – Interview mit Ulrike Guérot
  4. Ex-General Vad sieht “operative Pattsituation” in der Ukraine | ntv
  5. Klare Sicht: Friedensprojekt Europa Fehlanzeige!
  6. Nuclear Risk in Ukraine – with Former Australian Ambassador to Poland & Diplomat in Russia
  7. Spiel mit Atomwaffen: Scholz will Russland Grenzen setzen – aber eines hat er dabei vergessen
  8. ÄFI im Gesundheitsausschuss zum Fremdschutz
  9. Jetzt: Wir fordern das Ende der einrichtungsbezogenen Impfpflicht!
  10. FH Wien hält immer noch an 1G-Regel fest
  11. Peace Activists Heckle Obama Over Nuclear War
  12. Kabarett, (Real-)Satire, Comedy und Co.

Vorbemerkung: Wir kommentieren, wenn wir das für nötig halten. Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in unsere Übersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Beiträge einverstanden sind. Sie können uns bei der Zusammenstellung der Videohinweise unterstützen, indem Sie interessante Fundstücke an die Adresse [email protected] schicken. Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Information hin.

  1. Nida-Rümelin über die Ukraine: Warnung vor einem neuen Kalten Krieg
    Wie kann eine neue Friedensordnung nach dem Ukrainekrieg aussehen? Der Philosoph Julian Nida-Rümelin warnt vor dem völligen Rückzug aus globalen Abhängigkeiten: Damit drohe eine neue Blockbildung wie im Kalten Krieg.
    Der Philosoph und ehemalige Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin warnt vor einem neuen Kalten Krieg. Einer „De-Globalisierung“, also dem Abbau internationaler ökonomischer Beziehungen, als Reaktion auf den Ukrainekrieg steht Nida-Rümelin sehr skeptisch gegenüber: Infolge des Krieges werde die in den letzten Jahrzehnten gewachsene enge wirtschaftliche Verflechtung mit Russland derzeit viel kritisiert, Nida-Rümelin hält dem entgegen: „Viele denken nicht darüber nach, wie wir in Zukunft Sanktionen machen, wenn es keine Interdependenz mehr gibt.“ Schon der frühere US-Präsident Roosevelt habe in kluger Voraussicht nach der Devise gehandelt: „Wir brauchen Interdependenz, damit die Kosten eines Krieges höher werden.“
    Globalisierung neu gestalten – Der völlige Rückzug aus wirtschaftlicher Zusammenarbeit etwa mit autokratischen Staaten, um sich von diesen nicht abhängig zu machen, wäre aus Nida-Rümelins Sicht daher die falsche Konsequenz aus dem Ukrainekrieg: „Ich bin dafür, die Globalisierung neu zu gestalten. Es kann nicht einfach so weiterlaufen wie bisher – aber doch bitte nicht generell nur noch mit demokratischen Staaten Handel und Wandel treiben! Dann bekommen wir genau diese Blockbildung, die wir mühsam genug überwunden haben.“
    Gemeinsam mit fünf weiteren Autorinnen und Autoren sucht Nida-Rümelin in einem neuen Buch nach Perspektiven für eine neue Friedensordnung nach dem Ukrainekrieg. In der öffentlichen Debatte vermisst er eine realistische Einordnung des Kriegs in den zeitgeschichtlichen Kontext: „Es geht ja nicht nur um einen lokalen Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, sondern es geht um eine globalstrategische Auseinandersetzung mit einer jahrzehntelangen Vorgeschichte.“
    Stabilität in einer Welt mit Nuklearwaffen – Zu dieser Vorgeschichte gehört für Nida-Rümelin auch eine Warnung im Hinblick auf die Osterweiterung der NATO, die er von vielen Militärstrategen vernommen habe: „Osterweiterung: ja, aber nicht bis an die Grenzen Russlands!“ Nach dem Ende der Sowjetunion sei eine wichtige historische Lehre aus der Kubakrise 1962 aus dem Blick geraten, sagt Nida-Rümelin: „Wir müssen uns um Stabilität bemühen in einer Welt mit Nuklearwaffen.“
    Diese Erkenntnis, die den Weg zu einer Entspannungspolitik „auf der Basis von Parität“ und zu Abrüstungsverhandlungen erst eröffnet habe, sei heute nicht mehr präsent genug, meint Nida-Rümelin. Nach dem Ende der Sowjetunion hätten sich die Staaten des Westens zu lange der Illusion hingegeben, die Weltpolitik allein nach ihrem Willen gestalten zu können.
    Julian Nida-Rümelin, Mattias Kumm, Antje Vollmer, u.a.: „Perspektiven nach dem Ukrainekrieg. Europa auf dem Weg zu einer neuen Friedensordnung?“ Herder Verlag, Freiburg 2022, 144 Seiten, 16 Euro
    Quelle 1 (Audiodatei): Deutschlandfunk
    Quelle 2: Deutschlandfunk-Kultur, 07.11.2022

    Julian Nida-Rümelin [Auszüge transkribiert, CG]: “Die Monroe-Doktrin besagt: Wir, die USA, dulden nicht, dass auf dem Doppelkontinent Süd- und Nordamerika, auswärtige – insbesondere europäische Kräfte, ursprünglich Kolonialmächte – agieren, Militärstützpunkte errichten, Bündnisse usw. Das hat 1962 in der Kuba-Krise beinahe zum Dritten Weltkrieg geführt. Die USA hat gesagt: Kommt nicht in Frage, die Sowjetunion wird nicht [geschätzte] 160 Meilen von der Küste Floridas entfernt, Raketen stationieren und mit Kuba kooperieren. Es ist völlig undenkbar, dass die USA die Hände in den Schoß legt, angenommen Kanada […] würde verrückterweise […] sich Russland annähern und einem russisch geführten Militärbündnis beitreten. Das würde die USA selbstverständlich nicht akzeptieren. Das kann nicht bestritten werden. Das ist ja das, wovor viele Militärstrategen immer gewarnt haben: Osterweiterung ja, aber nicht bis an die Grenzen Russlands! […] Wir müssen uns um Stabilität bemühen, in einer Welt mit Nuklearwaffen. Das ist die Botschaft von Kuba 1962 gewesen. Wir können nicht die Stabilität bedrohen durch Konflikte, die eskalieren können zu nuklearen Auseinandersetzungen. Das war der Schock, in den die Welt damals geraten ist. […] Diese historische Lehre ist so nicht mehr präsent. Wir hatten eine lange Zeit, in der ‘der Westen’ die Welt dominierte, seit dem Ende der Sowjetunion. Damit ist eine Vorstellung entstanden, ‘wir’ können die Welt nach unseren Vorstellungen [dominieren]. Auch wenn man z.B. den zweiten Irakkrieg der USA kritisiert hat, hat man den Eindruck, ‘der Westen’ kann doch Regime-Change-Politik betreiben, er kann doch in Libyen Gaddafi stürzen usw. Ich fürchte, die Illusionen, die damit einhergehen, sind Teil der Konfliktsituation.”

    Anmerkung CG: Es ist geradezu bezeichnend und war wie allzuoft auch vorhersehbar, dass der DLF-Kultur-Moderator mit seinen Bemerkungen keinen Millimeter von der transatlantisch-geprägten Hegemonial-Sichtweise abrückt. Immerhin wird Nida-Rümelin als eine der wenigen prominenten Stimmen der Vernunft überhaupt noch gehört. Ich habe diesen Abschnitt transkribiert, da Nida-Rümelin durch seine Wortwahl, globalstrategische Sachverhalte viel deutlicher benennt, als es aus der Zusammenfassung des DLF hervorgeht. Fairer und auf Augenhöhe geht es hingegen zu in folgendem Interview des BR-Hörfunks mit dem stellvertr. Vorsitzenden des Deutschen Ethikrats und ehem. Kulturstaatsministers.

    Gespräch mit Julian Nida-Rümelin
    Bayern2-Kulturwelt
    Ein Beitrag von: Ruhland, Tobias
    Quelle: BR, 07.11.2022

  2. Katar – WM der Schande (1): Die Vergabe
    “Katar – WM der Schande” ist eine vierteilige „Sport inside“-Doku-Serie über eines der kontroversesten Sportereignisse unserer Zeit: die FIFA Weltmeisterschaft 2022 in Katar.
    Mit der Ankündigung die Weltmeisterschaften 2018 und 2022 zusammen zu vergeben, beginnt ein rigoroser Kampf der Nationen um das lukrative Sportereignis. Involviert sind Geheimdienste, PR-Agenturen und ganze Staatsapparate. Neun Bewerber buhlen um die Weltmeisterschaft 2022 und damit um die Gunst der FIFA-Exekutivmitglieder. Recherchen und strafrechtliche Ermittlungen zeigen heute, dass einige Fußballfunktionäre diese Vergabe als Chance sahen, selbst rücksichtlos Profit aus der WM-Vergabe zu schlagen. Die Folge: bis heute Korruptionsvorwürfe und Ermittlungen. Episode 1 zeichnet die Vergabe der WM 2022 an das Wüstenemirat nach und gibt einen Einblick in die Vergabepraktiken des Fußballweltverbandes.
    Quelle 1: ARD (Textversion)
    Quelle 2: ARD Mediathek (Video)

    Katar – WM der Schande (2): Die Toten
    Der WM-Ausrichter Katar steht vor allem wegen des Umgangs mit Gastarbeitern in der Kritik. Menschenwürdiges Arbeiten hätte die FIFA zur Bedingung für die WM-Vergabe machen können, sie tat es nicht. Beim Bau der Stadien und anderer Infrastruktur für die WM wurden seit der Vergabe massive Menschenrechtsverletzungen dokumentiert. Erpresserische Vermittlergebühren, Lohnraub und tausende gestorbene Arbeiter, deren Todesursachen bis heute ungeklärt sind.
    Quelle 1: ARD (nur Beschreibungstext)
    Quelle 2: ARD Mediathek (Video)

    Katar – WM der Schande (3): Der Plan
    Das Ausrichten von Sportgroßveranstaltungen ist in Katar Staatsdoktrin. Ziel dieser Doktrin ist es, dass Land so in die Zukunft zu führen und verteidigungspolitisch abzusichern. Zentrales Element der Strategie ist die WM 2022: Die Bewerbung war auch aus diesen Gründen auf höchster politischer Ebene in Katar angesiedelt. Seit der Vergabe der WM hat das Land seine Investitionen in den Sport erhöht, ist etwa Sponsor von Bayern München, der FIFA und der UEFA, zudem Besitzer von Paris St. Germain. Vor allem der Erwerb des französischen Klubs hat den Fußball in Europa maßgeblich verändert. Episode 3 zeigt, wie Katar versucht mit Milliardeneinlagen im Sport das Image des Landes in der Welt aufzupolieren, Kritiker hingegen mundtot gemacht und verfolgt werden.
    Quelle 1: ARD (nur Beschreibungstext)
    Quelle 2: ARD Mediathek (Video)

    Katar – WM der Schande (4): Der Schein
    “Es wird die beste WM aller Zeiten”, ist sich FIFA-Präsident Gianni Infantino schon seit Monaten sicher. Der Schweizer, der seit Anfang des Jahres in Katar wohnt, ist der engste Verbündete der Wüsten-WM. Das Ziel der WM-Organisatoren ist klar: Jegliche Kritik muss im Keim erstickt werden. Seit Monaten laufen PR-Kampagnen im Auftrag Katars, um die WM als Erfolgsgeschichte zu promoten. Episode 4 dokumentiert die Monate vor der WM, das Auftreten der FIFA und der katarischen WM-Organisatoren sowie den Umgang mit dem größten Sportturnier der Welt im Spannungsfeld zwischen massiven Menschenrechtsverletzungen und dem Spiel mit dem Ball.
    Quelle 1: ARD (nur Beschreibungstext)
    Quelle 2: ARD Mediathek (Video)

  3. Ist Europa am Ende? – Interview mit Ulrike Guérot
    Endspiel Europa: Warum ist das politische Projekt Europa gescheitert und wie können wir wieder davon träumen? Davon handelt das aktuelle Buch der Politikwissenschaftlerin Ulrike Guerot, das sie zusammen mit dem Publizisten Hauke Ritz im Westend Verlag veröffentlicht hat. So ist das Essay auch betitelt, das inspirieren soll, sich eigenständige Gedanken zur Situation Europas zu machen. Auch im Hinblick darauf, ob es für Europa nicht grundsätzlich andere Möglichkeiten gibt, auf den Krieg in der Ukraine zu reagieren, anstatt sich „Hals über Kopf in amerikanische Hände zu werfen“. Es ließe sich, so die Autoren, der Krieg um die Ukraine „als Katalysator nehmen, um alles zu überdenken, was in den letzten Jahrzehnten an europäischer Entwicklung schiefgelaufen ist.“ Dieses Buch ist eine Bestandsaufnahme und ein Appell aufzuwachen, auch aus vielen Illusionen.
    Unsere Autorin Sylvie-Sophie Schindler hatte Gelegenheit, den Essay vorab zu lesen und sprach Anfang Oktober mit der Autorin Ulrike Guérot. Wir heute den ersten Teil des Gesprächs, morgen zur selben Zeit den zweiten.
    Im zweiten Teil des Gespräches wird Sylvie-Sophie Schindler die Frage der Propaganda noch einmal aufwerfen, die im Beispiel Ulrika Guérot bis in ihre persönliche Öffentlichkeitswirksamkeit hineinreicht.
    Quelle: Radio München, 09.11.2022

  4. Ex-General Vad sieht “operative Pattsituation” in der Ukraine | ntv
    Der Brigadegeneral a.D., Erich Vad, sieht die Ukraine und Russland in einer militärischen Pattsituation. So werde sich der Kampf um Cherson voraussichtlich noch lange hinziehen. Die Ukraine setze laut dem ehemaligen Regierungsberater auf einen Abnutzungskrieg, vor dem auch Russland nicht zurückweichen werde.
    Quelle: ntv Nachrichten, 07.11.2022

    Erich Vad, Brigadegeneral a.D. [Auszüge transkribiert, CG]: “Die Diskussion fokussiert sich ja immer wieder auf Kampfpanzer ja/nein. Ich halte persönlich davon nichts, weil es ändert militärisch an der Situation nichts. Man schafft nicht die große Möglichkeit zur Gegenoffensive, die alles entscheidet und dann den Donbass befreit oder die Krim. Das ist weit weg von der Realität. Die Russen haben jetzt die Teilmobilmachung durchgezogen mit über 300.000 Mann. Sie werden da auch weitermachen und sie können aus strategischen und jetzt auch aus politischen Gründen – denn diese Region ist ja jetzt russisches Staatsgebiet, da ist ja der Präsident auch committed, auch durch die Duma – der kann einfach da nicht raus. Und er wird auch da nicht rausgehen. Das ist nicht zu erwarten. Deswegen sind Verhandlungen eigentlich der richtige Weg in Zukunft. […] Die Region ist für Russland so strategisch wichtig, dass man eben nicht einfach nach Hause gehen kann nach einem langen Abnutzungskrieg. Wie in Afghanistan zum Beispiel, wie im Irak, wie in Syrien, in Libyen – das sind alles Beispiele wo eine Großmacht, vor allem die USA, auch westliche Staaten, militärisch gescheitert sind in einem längeren Abnutzungskrieg, auch mit einer irregulären Komponente. Nur der Unterschied besteht darin, dass diese Schwarzmeer-Region, die Krim und der auch der Donbass für Russland so vital strategisch wichtig sind, dass sie da einfach nicht raus können. Die Region ist, wenn man es vergleicht, für Russland so wichtig, wie die Karibik für die USA, oder das Südchinesische Meer für China, oder die Schutzzone der Türkei im Kampf gegen die Kurden. Da kommen diese Länder einfach nicht raus. Und das wird nicht passieren und deswegen gibt es eben keine militärische Lösung.”

  5. Klare Sicht: Friedensprojekt Europa Fehlanzeige!
    Der Politologe, Publizist und Germanist Hermann Ploppa, (Buch: Der Griff nach Eurasien – die Hintergründe des ewigen Krieges “) traf sich erneut mit der Moderatorin Paula P’Cay für Klare Sicht, in den Infrarot Studios. Diesmal sprachen sie über den Vertrag von Rapallo, der vor genau 100 Jahren, Deutschlands und Russlands Beziehungen wieder aufleben ließ, über die neu gewählte Staatschefin Italiens, Georgia Meloni und die faschistische Vorgeschichte ihrer Partei. Hermann Ploppa beschreibt die momentan, recht angespannten Deutsch-Chinesischen Beziehungen und er weist darauf hin, dass Geschichte nie vergessen werden darf.
    Quelle: InfraRot – Sicht ins Dunkel, 08.11.2022

  6. Nuclear Risk in Ukraine – with Former Australian Ambassador to Poland & Diplomat in Russia
    Ret. Australian Ambassador to Poland Tony Kevin talks about the current situation in Ukraine
    Quelle: Consortium News, 22.10.2022

  7. Spiel mit Atomwaffen: Scholz will Russland Grenzen setzen – aber eines hat er dabei vergessen
    Quelle: RT DE, 6.11.2022

    Lesen Sie hierzu auch von Harald Neuber auf Telepolis “US-Atomwaffen: Biden hält am nuklearen Erstschlag fest” (01.11.2022)

  8. ÄFI im Gesundheitsausschuss zum Fremdschutz
    Statement von Ärztinnen und Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V. (ÄFI):
    „Ihren Ausführungen möchte ich hinzufügen, dass sich diese Tendenz bereits zu Delta-Zeiten angedeutet hat. Für den Fremdschutz zeigte sich in den viel aussagekräftigeren Haushaltskontaktstudien bereits ein deutlich nachlassender Transmissionsschutz. Hier sind die beiden Impfregister-Studien aus Dänemark einmal unter Delta 2021 und unter Omikron-Einfluss 2022 hervorzuheben, die deutlich aufzeigen, dass es bei gleichbleibender SAR (secondary attack rate) keinen Unterschied zwischen Geimpften und Nicht-Geimpften-Indexfällen gab.
    Rochelle Walensky, Direktorin des CDC, hat im August 2021 zur Kenntnis gegeben, dass die Corona-Impfstoffe keine Übertragung verhindern. Und laut einer Pfizer Führungskraft im EU-Covid-Ausschuss, ist dieser Umstand nie Teil der Einführungsstudien gewesen.
    Deutsche Daten aus klinischen Instituten und auch von der Bundeswehr bestätigen dies aufs Neue. Abschließend sei noch darauf hingewiesen, dass die angepassten Impfstoffe gegen neue Varianten wie BA.1 und BA.4/BA.5 auch keinen Unterschied machen werden. Dies deuten zum einen die Einführungsstudien zu BA.1 an und zu BA.4/BA.5 liegen gar keine Daten am Menschen vor.“
    Referent: Dr. med. Alexander Konietzky
    Quellen & weitere Informationen:
    Nachbericht zur Anhörung auf der ÄFI Webseite
    ÄFI-Stellungnahme an den Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages
    Hier den die komplette Anhörung ansehen. [bundestag.de]
    Mehr auf der ÄFI-Webseite.
    Quelle: Individuelle Impfentscheidung, 25.10.2022

  9. Jetzt: Wir fordern das Ende der einrichtungsbezogenen Impfpflicht!
    Die Impfpflicht für Beschäftigte im Gesundheitswesen muss zum 31.12. diesen Jahres auslaufen. Sie war schon immer verfassungswidrig, ist aber derzeit so rechtswidrig wie noch nie. Warum das so ist, verrät Rechtsanwalt Markus Mingers in diesem Video
    Quelle: Mingers. Rechtsanwälte, 06.11.2022

  10. FH Wien hält immer noch an 1G-Regel fest
    Mittlerweile hat man sich schon wieder daran gewöhnt, im öffentlichen Raum keinen 3G-Nachweis mitführen zu müssen. Es gibt jedoch Ausnahmen. Zu einer dieser Ausnahmen zählt die Fachhochschule der Wirtschaftskammer Wien, wo nicht nur die 3G-Regel gilt, sondern für Lektoren sogar die 1G-Regel. Wer an der FH unterrichten will, muss ein gültiges Corona-Impfzertifikat vorweisen können – und das, obwohl sogar Experten die Pandemie für beendet erklärt haben. Die FH der WKO Wien hält dennoch an der 1G-Regelung fest.
    Quelle: RTV Regionalfernsehen, 08.11.2022

  11. Peace Activists Heckle Obama Over Nuclear War
    The trend of prominent Democrats being called out by hecklers demanding our leaders pull us back from the brink of nuclear war continued this weekend when a duo of anti-war activists interrupted an Obama rally. Obama turned the opportunity into a teachable moment, insisting that rallygoers not be distracted by the hecklers and their apparently inconsequential concerns about global nuclear annihilation. Jimmy and Comedian Kurt Metzger discuss the vacuity of Obama’s words, and the distraction techniques he himself uses to avoid confronting his administration’s culpability in the Ukraine conflict.
    Quelle: The Jimmy Dore Show, 02.11.2022

    Obama Calls For Negotiations With Putin!
    Barack Obama recently appeared on the Pod Save America podcast and, inevitably, the topic of US-Russia relations and the Ukraine War came up. And in his usual vague, overly guarded style, Obama suggested that the United States needs to open up lines of communication with the Russian “regime,” as he put it. So now Obama is on board, sort of, with the idea of resolving the Ukraine conflict with diplomacy, which every serious observer has noted will entail Ukraine sacrificing territory in exchange for peace. Jimmy and Comedian Kurt Metzger discuss whether this stance makes Obama a Putin puppet, apologist and appeaser.
    Quelle: The Jimmy Dore Show, 02.11.2022

  12. Kabarett, (Real-)Satire, Comedy und Co.
    • Mitternachtsspitzen im Oktober
      Mit Christoph Sieber, Philip Simon, Michael Hatzius, Luisa Charlotte Schulz, Tobi Hebbelmann, Negah Amiri, Sarah Bosetti, Johann König und Simone Solga. Christoph Sieber, Philip Simon und das Team von “Sport inside” widmen sich gemeinsam Katar und seiner umstrittenen “WM der Schande”.
      Quelle: WDR, 22.10.2022

      Christoph Sieber: “Die Grünen verbrennen ihre Ideale schneller, als RWE die Braunkohle. […] Und an die Waffenlieferungen an Saudi-Arabien bitte noch einen Aufkleber draufkleben: ‘Menschenrechte stärken’…”

      “Fakt ist: Für diese WM starben tausende Menschen, gestorben wie Sklaven. […] Es sind Menschen gestorben für eine Unterhaltungsveranstaltung und für ein Regime, das seinen Namen und sein Image reinwaschen will. […] Inzwischen ist Katar der größte Aktionär im Leitindex DAX […]. Katar will gar nicht die Verhältnisse ändern. Es will ändern, wie über die Verhältnisse berichtet und gedacht wird. […] Menschenrechte sind nicht verhandelbar. Menschenrechte dürfen nicht das Ergebnis einer Fußball-WM sein, sie müssen die Vorbedingung sein.”

    • Rouladepokal / Steimles Aktuelle Kamera / Ausgabe 81
      Steimles Aktuelle Kamera hat die 100.000 Abonnenten-Marke geknackt. Der Rouladenpokal geht an Steve aus Thüringen, den wir zur achtzigsten Jubiläumssendung begrüßen konnten und damit wurde der Weg freigemacht für das Rouladenessen bei Uwe Steimle.
      Als kleines Schmankerl verlosen wir Karten für ein Rouladenessen bei Uwe Steimle. Bewerbungen dazu werden im Livechat zur Premiere der AK 82, am 13.11.2022 angenommen. Mögen die Rouladen gelingen.
      Ein Fest des Kabaretts gab es mit den Dreigestirnen Lohtar Bölck, Helmut Schleich und Uwe Steimle, die am 24.10.2022 in der Herkuleskeule Dresden ihre Premiere von ihrem neuen Programm DialekTisch feierten. Sechs umjubelte Veranstaltungen später steht fest, dass es eine Wiederholung geben wird. Ein riesengroßer Dank geht an das Publikum, das die drei Kabarettisten vor, während und nach den Veranstaltungen feierte.
      Uwe Steimle steht mit Elon Musk in streng geheimen Verhandlungen, um die nächste Übernahme Kuh zu landen. Und während Claudia Roth sich mit Verhüllungen nach Christo Art an Gebäuden beschäftigt, ruft der Muezzin in Köln die Deutschen zur Weltoffenheit ganz im Sinne von Claudia Roth auf. Wobei Christo Gebäude verhüllt hat, um die eigene Wahrnehmung um diese Dimension zu erweitern.
      Und bevor es noch absurder wird, starten wir mit der 81. Ausgabe von Steimles Aktuelle Kamera, unverhüllt am Sonntag um 19:00 Uhr hier auf Steimles Welt, Uwe Steimles YouTube-Kanal.
      (Andreas Brehme hat 1990 das Siegtor gegen Argentinien geschossen, zum WM-Titel per Elfmeter) [Link]
      Quelle: Steimles Welt, 06.11.2022

    • Pilzkunde – der gemeine Schmierling
      Der feuchte herbstliche Waldboden lockt, nicht nur die Pilze aus ihm heraus. Die Sammler treibt’s ins Gehölz, aus Lust an Umami, jenem Geschmack, der durch Fleisch nurmehr mit Scham gesättigt werden darf. Mit herzhaft, würzig, oder fleischig wird er beschrieben. Doch Vorsicht, nicht jeder ist uns wirklich wohl gesonnen. Hören Sie Anke Behrends pikante Beschreibung des „gemeinen Schmierlings“. Sabrina Khalil hat gelesen.
      Quelle: Radio München, 11.10.2022

      Auszüge transkribiert: “[…] Heute widmen wir unsere kleine Pilzkunde dem ‘gemeinen Schmierling’ – im Volksmund auch als ‘buckliger Schleimkopf’ bekannt. Der Schmierling ist ein Vollgezersetzer, er gedeiht in Redaktionen und in der näheren Umgebung von Faktencheckern. Dort verstoffwechselt er die Ausscheidungen anderer, teils bereits abgestorbener Lebensformen. Der Schmierling tritt oft in Gruppen oder sogar büschelig auf und bildet unterirdisch weit verzweigte Netzwerke. […] Der gemeine Schmierling gehört zur Ordnung der Schleimpilze, Unterordnung Hohlköpfe, Gattung Mietmäuler. Er tritt ganzjährig auf und stellt keine besonderen Ansprüche an sein Habitat. Der gemeine Schmierling neigt dazu, alle anderen Pilze in seiner Umgebung zu verdrängen. […]”

    • Tagesschau und die Dehumanisierung
      Quelle: _horizont_, 06.11.2022

    • Die Deutsche Wochenschau 2022: Rattatouille (KW 45)
      Satire !!! Die Deutsche Wochenschau 2022 ist eine Produktion von Wochenschau TV. Mit originalen Texten 1:1 aus den deutschen Leit- & Qualitätsmedien.
      Inhalt KW 45: 00:00 – Intro 00:40 – Ratten auf Twitter
      Mainstream Quellen: Beitrag – Ratten auf Twitter
      ACHTUNG, ACHTUNG: Hierbei handelt es sich um SATIRE! Wer nicht fähig ist, um das zu merken und den Wink mit dem Zaunpfahl in Richtung unserer Massenmedien nicht wahrnimmt, ist entweder eben ein solcher “Zeitungslümmel” oder einfach nur immun gegen Humor aus der anderen Richtung und möge doch bitte in seiner Wohlfühlblase bleiben.
      Quelle: Die Deutsche Wochenschau, 07.11.2022

    • Bürgergeld – Das Wort der Woche
      #Bürgerbus und #Bürgertelefon: Wo Bürger draufsteht, ist doch immer was Gutes drin. Gilt das auch für das #Bürgergeld? Woher kommt der Begriff? Ist er gar eine Erfindung aus #CDU-Kreisen? Stammt das Wort vom mittelalterlichen “Burgwahrer”, der hinter dicken, hohen Mauern Schutz suchte? Oder ist es ein neues Etikett, damit die #SPD ihr “Hartz-IV-Trauma” endlich loswird? Unser Wortexperte Friedrich Küppersbusch klärt auf.
      Ist jeder geflickte Teppich automatisch ein Flickenteppich? Warum guckt halb England verwirrt, wenn wir erzählen, dass wir mal wieder alle im Homeoffice sind? Und was hat die Venus mit dem Kot von Pinguinen zu tun? Wort-Doktor Friedrich Küppersbusch untersucht und klärt auf – im Wort der Woche.
      Quelle: Küppersbusch TV, 09.11.2022

    • Der Wegscheider
      5.November – Wochenkommentar von Ferdinand Wegscheider
      „Wie von Zauberhand!“ – Im neuen Wochenkommentar schauen wir hinter die Bühne des großen Corona-Welttheaters, dessen Kulissen gerade nach und nach einstürzen!
      Der wöchentliche – nicht ganz ernst gemeinte – Kommentar zum aktuellen Zeitgeschehen […] All das stets mit einem Augenzwinkern, um den Zuseher zum Nachdenken anzuregen und ihn dazu zu bringen, sich seine eigene Meinung zum jeweiligen Thema zu bilden. Frei nach dem Motto: “Da scheiden sich nicht nur die Wege, sondern auch die Geister!”
      Quelle: Servus TV

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