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Albrecht Müller Wolfgang Lieb
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22. Dezember 2014
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Hinweise des Tages (2)

Verantwortlich:

  1. Globales Unbehagen in 2006?
    Ein Beitrag von Joseph Stiglitz
    “Kurz, 2006 wird durch zunehmend unsichere Aussichten für das weltweite Wirtschaftswachstum gekennzeichnet sein, selbst wenn die Verteilung der Früchte dieses Wachstums bedrückend vorhersehbar bleibt. In Amerika wird 2006 wahrscheinlich ein weiteres Jahr werden, in dem stagnierende Reallöhne den Lebensstandard der Mittelschicht einfrieren oder sogar aushöhlen. Und überall wird es wahrscheinlich ein weiteres Jahr, in dem die Kluft zwischen Begüterten und Habenichtsen größer wird.”
    Quelle: PROJECT SYNDYCATE
  2. Amerikas ewige Weihnacht
    “Es ist schwer vorstellbar, dass das Zeitalter des amerikanischen Sonderweges unbegrenzt anhält. Könnte das Ende abrupt in 2006 eintreten? Dies ist nicht das wahrscheinlichste Szenario – aber undenkbar ist es nicht.”
    Quelle: PROJECT SYNDICATE
  3. Der Krieg gegen die Oligarchen
    Quelle: PROJECT SYNDICATE

    Kommentar: Wünsche eines Ex-Oligarchen: “Es war die verlogene Phrase, dass es eine Trennung zwischen Kapital und Macht geben müsste. Aber in echten Demokratien gibt es keine derartige Trennlinie. Geld hat ebenso Zugang zur Macht wie alle anderen Teile der Gesellschaft. Tatsächlich konkurrieren reiche Personen und Firmen untereinander und mit anderen Interessensgruppen.” ……. “nur so können große Vermögen zu einem gesunden und organischem Teil der politischen und sozialen Ökonomie werden.”

  4. „Wirkungsvoll und kostenlos“
    In Arbeit (2): Die “Magdeburger Alternative” macht einfache Arbeit bis zu 70 Prozent billiger. Das freut die Unternehmen und führt zu viel mehr Nachfrage nach dieser Arbeit
    Die taz befürwortet jetzt ganz offen weitere neoliberale „Reformen“
    Quelle: TAZ
  5. Mitwisserschaft bei CIA-Aktivitäten
    In seinem Bericht über angebliche Festnahmen der CIA in Europa und geheime Gefangenentransporte richtet der Schweizer Dick Marty klare Vorwürfe an die Adresse der europäischen Regierungen. Diese hätten von den Aktivitäten des amerikanischen Geheimdienstes gewusst, behauptet der im Auftrag des Europarats ermittelnde Schweizer Ständerat.
    Quelle 1: Neue Züricher Zeitung
    Quelle 2: SPIEGEL ONLINE
  6. Bleib doch noch
    Je länger ein Mitarbeiter im Unternehmen ist, desto besser: Erst nach mehr als 13 Jahren beim selben Arbeitgeber erreicht ein Beschäftigter den Höhepunkt seiner Schaffenskraft.
    Quelle 1: süddeutsche
    Quelle 2: ILO
  7. “Höhere Löhne schaffen mehr Nachfrage”
    Der Ökonom Fritz Helmedag zur Metall-Tarifrunde
    Die VDI-Nachrichten überraschen in regelmäßigen Abständen mit kompetenten Argumentationshilfen gegen den wirtschaftspolitischen Mainstream. Diesmal befasst sich Fritz Helmedag mit den Argumenten der Arbeitgeber in der aktuellen Metalltarifrunde und widerlegt sie.
    Quelle: vdi nachrichten
  8. Hasenherzen
    Kein Untersuchungsausschuss: Wie sich die Grünen von der Regierung ins Bockshorn jagen lassen. Ein Kommentar von Heribert Prantl
    Quelle: süddeutsche
  9. Wie die Privatvorsorgelobby Reklame macht:
    „Die Einsicht in die Notwendigkeit: Staatlich geförderte Vorsorgeprodukte finden Zuspruch bei den Bundesbürgern / Deutsches Institut für Altersvorsorge prognostiziert Nullrunden bis zum Jahr 2010. Wer seinen Lebensstandard auch im Alter nur halbwegs halten möchte, der muss verstärkt privat vorsorgen”, rät DIA-Sprecher Katzenstein. Eigeninitiative wird heute vom Staat stärker gefördert als je zuvor.
    Quelle: DIA

    Ziel des Instituts ist es, Chancen und Risiken der staatlichen Altersversorgung bewusst zu machen und die private Initiative zu fördern. Im Verbund der Deutschen Bank- und Zürich-Gruppe Gesellschafter des Instituts sind die Deutsche Bank AG, Deutsche Bank Bauspar AG, DWS Investment GmbH und Deutscher Herold AG, Kooperationspartner ist die Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG.
    Neutral und unabhängig
    Das Deutsche Institut für Altersvorsorge GmbH arbeitet vollkommen unabhängig (!) von den Marketing- und Verkaufsaktivitäten seiner Gesellschafter.

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