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Zur Glaubwürdigkeitskrise der Medien – eine Veranstaltung von Verdi Bayern zu einem brisanten Thema

Veröffentlicht in: Medien und Medienanalyse, Veranstaltungshinweise / Veranstaltungen

Für Donnerstag, den 19. März 2015 um 18:00 Uhr lädt der Fachbereich Medien von Verdi Bayern zu einer Podiumsdiskussion ein. Mit dabei der Kommunikationswissenschaftler Wolfgang Donsbach von der TU Dresden und Albrecht Müller, Herausgeber der NachDenkSeiten und Autor verschiedener einschlägiger Bücher. Ort der Veranstaltung ist das Gewerkschaftshaus in der Schwanthalerstraße 64 in München. Eingeladen sind Journalisten, werdende Journalisten und alle anderen interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger – selbstverständlich die Leserinnen und Leser der NachDenkSeiten. Initiatorin der Veranstaltung ist Laura Meschede. Albrecht Müller.

Hier der -etwas ergänzte- offizielle Einladungstext:

Die Medien befinden sich in einer tiefen Glaubwürdigkeits- und Vertrauenskrise. Im Zuge der Ukraine-Krise hat sich dies weiter verstärkt. Immer wieder passieren Fehler in der Berichterstattung, die das Vertrauen der Menschen in die herkömmlichen Medien weiter erschüttern. Denn es sind nicht nur Pegida-Anhänger, die „Lügenpresse“ rufen – in weiten Teilen der Bevölkerung herrscht eine Unsicherheit darüber vor, ob den Medien noch zu trauen ist. Woran liegt das? Ist die gestiegene Nachlässigkeit eine Folge der Massenentlassungen im Zuge der Zeitungskrise oder gab es diese Fehler einfach schon immer und sind nur durch das Internet präsenter geworden? Oder gibt es einen ganz anderen Grund? Was müsste sich ändern, damit die Menschen ihr Vertrauen zurückgewinnen und was können wir dafür tun? Eine Podiumsdiskussion.

Wolfgang Donsbach ist Kommuniskationswissenschaftler der TU Dresden und Autor des Buches „Entzauberung eines Berufes. Was die Deutschen vom Journalismus erwarten und wie sie enttäuscht werden“, einer Analyse der Befragungsergebnisse von 1000 Deutschen zum Thema.

Albrecht Müller ist Herausgeber der NachDenkSeiten, einem Onlineprojekt, das sich als kritischer Gegenpol zu den etablierten Medien versteht. Und er ist Autor des für unser Thema einschlägigen Buches „Meinungsmache. Wie Wirtschaft, Politik und Medien uns das Denken abgewöhnen wollen.“

In der Podiumsdiskussion werden Albrecht Müller und Wolfgang Donsbach mit einem Vertreter der Zeitungen (wird noch angefragt) darüber sprechen, was die Glaubwürdigkeitskrise des Journalismus hervorgerufen hat und was sich ändern müsste, um diese zu besiegen.

P.S.: ich hoffe, Medienvertreter finden den Weg in die Schwanthalerstraße. Es wäre wirklich wichtig, dass Kritiker der Medien und Medienvertreter ins Gespräch kommen, statt Etiketten auszutauschen.

NachDenkSeiten-Leserinnen und Leser in München und Umgebung möchte ich ermuntern, mit ihrem Sachverstand zur Diskussion beizutragen.

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