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Leser-/innen-Mails zum Umgang der Medien mit den Demonstranten gegen TTIP und Zusammenhängendes

Veröffentlicht in: Aktuelles, Kampagnen / Tarnworte / Neusprech, Leserbriefe, Medienkritik

Zum Beitrag von heute Vormittag „Die herrschenden Meinungsmacher sind um Welten überlegen und obendrein skrupellos. Macht Aufklärung da überhaupt noch Sinn?“ sind interessante Mails gekommen, auch zu der angeblichen Vermischung von rechts mit links, und damit zwangsläufig auch zu Ditfurth. Wir geben einige Leserbriefe wieder. Dabei lassen wir Anreden und Freundlichkeiten weg, sagen aber auf diesem Weg tausendmal danke für die freundschaftlichen Ermunterungen. Statt vollen Namen werden Initialen genannt. Am Ende der Zusammenstellung steht eine Mail zum Spiegel-Titel dieser Woche. Das gehört zum gesamten Thema der Dominanz dummer und niederträchtiger Agitation in unseren Medien. Albrecht Müller.

Hier chronologisch nacheinander E-Mails, die die Redaktion der NachDenkSeiten seit heute früh erreichten:

Betr.: Anti-TIPP-Demonstration
Zur Einschätzung Jutta Dittfurths:

Ich war selbst auf der Demo und bin mitgelaufen und dabei nicht nur an einer Stelle hängen geblieben, habe also sehr viele Fahnen sehen können. Dabei stachen die Sozialdemokraten allerdings keineswegs hervor. Es gab eine Fahne der Jusos und eine Fahne eines Arbeitskreises der SPD aus NRW zu sehen. Das war es aus meiner Sicht auch schon. Zu allen möglichen rechten Demonstraten habe ich Ähnliches zu berichten. Nur kurz trauten sich Vertreter der AfD, ihr Plakat hochzuhalten; sie wurden niedergebrüllt und im weiteren Verlauf habe ich auch ein AfD-Plakat zerrissen am Boden liegen sehen. Andere rechte Organisationen traten aus meiner Sicht gar nicht mit Bannern, Postern oder Plakaten in Erscheinung. Jedoch muss ich eingestehen, dass eine, im Nachhinein betrachtet, eher merkwürdig anmutende Gruppe Flugblätter verteilte, die die LINKEn als Hauptverursacher für TTIP und Co. darzustellen versuchte. Leider habe ich das Flugblatt zerknüllt und weggeworfen, weil es einfach nur Stuss enthielt. Mehr war von rechten Gruppen jedoch nicht zu vernehmen und selbst dieses Bisschen scheint unter dir Kategorie „Kann man nicht verhindern; einige kommen immer durch“ zu fallen.

Mit freundlichen Grüßen
F. E.


Betr.: Jutta Ditfurth heute zitiert in den NachDenkSeiten
Nur eine kleine Anmerkung wie perfide hier gearbeitet wird:

Jutta Ditfurth schreibt: „Man distanzierte sich erst auf der Demo ein bisschen von ihnen, als ein negativer Kommentar (ein schlechter Beitrag bei Spiegel online) erschienen, die Sache also öffentlich geworden war.“

Nun kam der Bericht in SPON absichtlich viel früher, als die Demo offiziell begann, um die Teilnehmerzahlen niedrig zu deklarieren.

Logisch, daß sich die Sprecher erst nach Beginn der Demo, also auf der Demo von xyz distanzieren können.

Frau Ditfurth nutzt also trickreich die Zeiten, um es so aussehen zu lassen, als sei die Distanzierung eine Reaktion auf SPON.

Leider regnet es unentwegt unzählige dieser Tricks in die Massen. Und das Zeug verfestigt sich durch ständige Wiederholung.

Es ist schon interessant, wie man der „Querfront“ bzw. den entsprechenden Gruppen vorwirft, daß sie sich gegenseitig zusprechen, aufstacheln, bestätigen und sich so in einer Spirale befinden und nicht mehr kapieren wie dumm, minderwertig und wenige sie sind.

Das läßt sich doch einfach auf die Mainstream-Medien kaprizieren: Es sind nur relativ wenige, die in ständiger Wiederholung, sich gegenseitig einladen und fortlaufend ihren eigenen Mist bestätigen…

M. H.


So sehr ich die heutige Frage danach, ob angesichts der Übermacht und der Skrupellosigkeit der manipulierenden Medien Aufklärung überhaupt noch Sinn macht, nachfühlen kann (auch an dieser Stelle und aus diesem Anlass ein herzliches Dankeschön für Ihren Einsatz in den vergangenen zwölf Jahren!), so bedingungslos ist meine Antwort darauf „Ja!“.

Das ist für jemanden, der nicht täglich in der Schusslinie steht, der nicht täglich sein Gesicht hinhalten muss und der nicht täglich die Arbeit macht, natürlich leicht gesagt. Das Ungleichgewicht zwischen denen, die etwas tun (Sie), und denen, die dieses Tun konsumieren (wir, Ihre Leserschaft), ist ja tatsächlich beträchtlich. Und vielleicht lassen die Gründe, die ich für mein „Ja!“ habe, dieses Ungleichgewicht sogar noch größer erscheinen:

Denn ich meine, dass

  1. es das falsche Zeichen an die Gegenseite wäre. Gäben Sie tatsächlich auf, hätten die anderen schon gewonnen.
  2. es eine Notwendigkeit der politischen Hygiene ist, dass es die Nachdenkseiten gibt. Ohne dieses unermüdliche Korrektiv wären die manipulierenden Medien um eine bedeutsame Gelegenheit ärmer, an Ihren Fehlern und Fehlentwicklungen zu wachsen. Man mag argumentieren, dass es denen herzlich egal sein kann, weil sie selbst ja nicht unter ihren Fehlleistungen leiden. Aber es geht hierbei ja nicht um Wirksamkeit als Maßstab. Sondern darum, dass die Möglichkeit gegeben ist (oder in der Retrospektive: gegeben war).
  3. die Nachdenkseiten eine wirksame Kur gegen die täglich drohende Paranoia ist. Zu wissen, wie wir alle manipuliert werden und gleichzeitg zu erleben, wie wenigen Menschen das etwas auszumachen scheint, kann für aufgewachte Menschen auch zu einer psychischen Belastung i.S.v. Einsamkeitsgefühlen und/ oder Depressionen werden. Die Lektüre z.B. der Nachdenkseiten hilft bei der Wahrnehmung, mit den genannten Erlebnissen nicht alleine zu stehen.

Fazit:

Ja! bitte auf jeden Fall trotzdem weitermachen! Und wenn das Ungleichgewicht zwischen uns Konsumierenden und Ihnen zu groß wird, Mitarbeitsformen entwickeln und etablieren, welche die Last auf mehrere Schultern verteilt. Ich wäre dabei!

K. G.


ich kann Ihre eigenen Zweifel angesichts der Übermacht der Manipulatoren und der Wirkung von deren Treiben nur zu gut verstehen. Aber bitte geben Sie nicht auf. Diese Bitte geht an alle bei den Nachdenkseiten.

T G.


 
ich war Teilnehmer der Anti-TTIP-Demonstration, habe auch auf die Plakate und Transparente achtgegeben und habe nur ein einziges SPD-Plakat gesehen. In meiner Erinnerung war das früher, z.B. bei Demos gegen den Nato-Doppelbeschluss anders. Kann es sein, dass das Thema TTIP in der SPD bereits „durch ist“.

S. H.


 
bitte unbedingt weitermachen. Sie erweisen der Gesellschaft einen unbezahlbaren Dienst, gerade jetzt, wo es bspw. bei TTIP um die Wurst geht

Das mediale Establishment ist doch längst mit Rückzugsgefechten befasst. Sie haben da halt einen empfindlichen Nerv getroffen :-).

Wie wichtig Ihre Arbeit ist, kann man auch an kleinen Details festmachen: Da werden demnächst wohl 20 Milliarden durch die HSH Nordbank für den Steuerzahler fällig und es ist weniger als eine kleine Randnotiz, fast schon eine Selbstverständlichkeit, ohne viel Aufhebens darum. Gleichzeitig wird ein einstelliger Milliardenbetrag zur Flüchtlingshilfe agitativ ausgereizt.

Vielleicht sollte man sich bei den NDS doch noch einmal verstärkt darüber Gedanken machen, wie man die Reichweite erhöhen könnte (Flyer mit ein paar Keyfacts zum download und verteilen, Aufkleber DIN-A 5 oder 6 etc. zum Versenden) Die Stammleserschaft hätte bestimmt noch andere gute Ideen, wenn man sie fragt und würde sicher auch multiplizieren. (Anmerkung A. M.: Das ist richtig)

J. Z.

PS: Selbst wenn man den Wirkerfolg der NDS pessimistisch beurteilen würde, so bliebe in jedem Fall auf der Habenseite, dass die gesellschaftliche Erosion von den NDS mindestens verlangsamt wird und wurde.


ich habe ihren Beitrag gelesen. Leider haben Sie in Vielem Recht.

Zwar finde ich Ihre Beiträge manchmal insgesamt ein wenig zu ausschweifend und manchmal zu wenig bodenständig, alles in Allem muss ich Ihnen aber beipflichten.

ich war am Wochenende in Berlin. Mit dem Video von mir habe ich versucht ein bisschen von der Stimmung wieder zu geben.  Warum der Zähler seit gestern auf 61 stehen geblieben ist, weiß ich nicht. Vielleicht muss ich unter YouTube was ändern.

„Die herrschenden Meinungsmacher sind um Welten überlegen und obendrein skrupellos. Macht Aufklärung da überhaupt noch Sinn?“

Die Frage habe ich mir speziell seit Samstag auch intensiv gestellt. Die Demo in Berlin  war Spaß an der Politik,  viele junge Menschen, der Wunsch nach Veränderung.  In den Medien kam davon nichts ‘rüber.

Für diejenigen aber, die dachten,  Sie hätten die politische Meinungsbildung in Deutschland voll im Griff, war die TTIP-Demo wahrscheinlich ein Horrorszenarium.  Für die herrschenden Meinungsmacher also ein Debakel.  Dass diese  agitatorisch noch zulegen, ist zu vermuten.  Manchmal muss man jemanden provozieren, um zu erkennen, dass er ein Arschloch ist.

H. J.


ich habe Ihren Beitrag: „Die herrschenden Meinungsmacher sind um Welten überlegen und obendrein skrupellos. Macht Aufklärung da überhaupt noch Sinn?“ mit großem Interesse gelesen.

Dazu möchte ich bemerken, dass der WDR in dem von Ihnen erwähnten Beitrag sogar zu Lügen greift um die Gegner von TTIP zu diskreditieren.

Es heißt in dem Text im 2ten Absatz:

„Alles Schnee von gestern. Die Vertragstexte stehen mittlerweile im Netz.“

Das stimmt so nicht. Meines Wissens handelt es sich hierbei nicht um die Vertragstexte, sondern lediglich um „Verhandlungstexte“, die online gestellt wurden.

D. K.


Ihre Frage: „Macht Aufklärung da überhaupt noch Sinn?“ ist zum Glück nur rhetorisch. Und sie ist eindeutig mit „Ja“ zu beantworten.

Es ist wichtig, dass den Darstellungen der Herrschenden über ihre Weltsicht eine Antwort gegeben wird. Bei Brecht steht das in etwa so:

„Wenn die Herrschenden gesprochen haben, werden die Beherrschten sprechen…“ (in Lob der Dialektik).

Man würde an sich und der Welt vollends irre werden, wenn man sich immer und nur allein im Gegensatz zu der Beschreibung der Welt befände, die uns in so breiter Front und derart massiv und schon so lange von den Meinungsmachern vorgesetzt wird.

Zu Jutta Dutfurth, es ist tragisch, dass da jemand nicht merkt, dass sie sich (vielleicht aus Starrheit im Denken, nicht einsehen können, einen Fehler gemacht zu haben?) für etwas einspannen lässt, was sie selbst absolut ablehnt.

Sehr geehrter Herr Müller, ich kann Sie – und Ihre Kollegen, Freunde und Helfer bei den Nachdenkseiten – nur bestärken, weiter den Propagandisten des Bestehenden entgegen zu wirken.

W. W.


Impression vom „Probe-Aufstand“

Unvergesslicher 10. Oktober 2015: Stoppt TTIP, TTIP ohne uns, bremst die Macht der Konzerne. Flaggen, Fahnen, Spruchbänder, Trommelwirbel, Trompeten, Transparente – ein farbenfrohes Bild, ein großes Gedränge bereits am Berliner Hauptbahnhof. Lachende Gesichter, Einmütigkeit bei Menschen allen Alters, Familien mit Kindern. Vor uns ein junges Ehepaar. Sie führt einen etwa fünfjährigen Jungen an der Hand. Er schräg hinter ihr. Auf dem Arm ein Kleinkind. Sie dreht sich immerfort nach ihrem Mann um, ein unsagbar liebes Lächeln im Gesicht. Sie strahlt ihn an. Eine stille und wunderschöne Szene. Ruhige Gewissheit in schrillender Umgebung. Im Interesse des Lebens, nur darum geht es. Welch ein Bild… Fröhlichkeit gegen dumpfes Gebaren der USA, das Freihandelsabkommen durchsetzen zu wollen. Ein endlos scheinender Demonstrationszug bewegt sich vom Bahnhof durch die Innenstadt in Richtung Siegessäule. Langsam, ganz langsam geht es vorwärts. Laute Musik, wieder Trommeln. Eine tolle Stimmung wie schon lange nicht mehr.

Meine Gedanken schweifen zurück. 11. Oktober 1949: Mit Fackeln, mit Trommeln und Trompeten – die Gründung der Republik wird gefeiert. Auf dem Marx-Engels-Platz. Großes Hoffen, große Erwartungen an ein humanistisches Deutschland. Dann der sich anbahnende Abbruch großen Bemühens – der 4. November 1989. Meine Frau und ich wieder dabei, auf dem Alex. Für eine bessere Politik der DDR. Gute Worte am Rednerpult. Alles ohne Gewalt. Doch die Kapitalkeule zerschlägt jegliche Bürgerinitiativen für eine andere und bessere DDR. Jahrzehnte später, in den Jahren nach 2013 bis 2015: Demos gegen Fluglärm in Friedrichshagen. Wieder sind wir dabei. Und heute bei dieser größten Demo seit Jahren in Berlin. Die Macher sprechen von 250.000 Teilnehmern, die Polizei nur von 150.000. Ganz doofe beschränken sich auf nur 100.000 Teilnehmern.

Ein Aufruf, ein Nein, ein Wille einer Masse von Bürgern, die mit über 600 Bussen und mit Sonderzügen aus allen Teilen Deutschlands angereist kamen. Die im Neoliberalismus zu Einzelkämpfern abgestempelten und unter der Flagge der Vielfalt zu allen Meinungen zugelassen Bürgern finden hier und heute zu einem großartigen WIR zusammen. Man fühlt sich mitgerissen, in eins mit der Einsicht: Wir lassen uns vom US-Kapital im Bündnis mit dem in der BRD nicht in die Suppe spucken. Aber was tun, wenn die Obrigkeit sich nicht zuckt? Auf einem Schild lese ich: Aufstand. Das wärs, denke ich. Wem sollte da der Schreck in die Glieder fahren? Am anderen Ufer der Spree sehen die friedlich demonstrierenden Volksmassen das Regierungsviertel. Nach nicht bestätigten Augenzeugenberichten baut man dort bereits eine Mauer um den Sitz der Regierung und des Parlaments. Man tüftelt darüber, wie man sich ein neues Volk wählen könne…

Achtung: In Stellung gebracht wurden indessen rings um das Regierungsviertel – und nicht nur dort – die berüchtigten vom Kapital ausgehaltenen Medienkanonen mit den hochbezahlten Flachzangen, den Medienkanonieren. Einer von ihnen ist Alexander Neubacher. Er reitet wie Münchhausen im SPIEGELONLINE vom 10.10.2015 u.a. folgende Attacke:

„Die dümmsten Parolen auf den Anti-TTIP-Plakaten bedienen dabei genau jene Ressentiments, mit denen in rechten Kreisen schon immer gegen „die Hochfinanz“, „die Konzerne“ und „das Kapital“ gehetzt wurde. Dass bei diesen „Konzernen“ in Deutschland einige Millionen Menschen beschäftigt sind, die wiederum ihre Arbeitsplätze zu einem wesentlichen Teil dem Handel mit anderen Ländern verdanken, scheint keine Rolle zu spielen.“

Harry Popow


Der Leserbrief zum Spiegel-Titel dieser Woche.

bitte schauen Sie sich mal das Titelblatt des aktuellen „Spiegel“ an: ein Bomber fliegt optisch dem Leser direkt ins Gesicht  und die dicke Schlagzeile lautet: „Putin greift an“ . Diesmal in Syrien. Aber der Leser soll eindeutig das Gefühl haben, dass Putin ihn hier zuhause in Deutschland bedroht. Im Internet betrachtet, wackelt sogar noch das Flugzeug hin und her – der Verfasser hat offensichtlich ein faible für Kriegssspiele am Computer. Vielleicht ist er denen noch nicht lange entwachsen, hat der noch Realitätsbezug?

Es entspricht in allem dem „Stoppt Putin“ bezüglich der Ukraine-Krise letztes Jahr.

Der dazugehörige Artikel- ich habe den Spiegel nicht gekauft und den gleichen Artikel auf Spiegel online nicht gefunden – kann leider nicht kopiert werden. Daher habe ich nur den ersten Teil lesen können. Er ist auf dem Niveau der BILD-Zeitung, äußerst primitiv und ausschließlich personalisierend. Putin wird, wie üblich als absolut skrupellos bezeichnet, seine, – nur seine –  Absichten als imperialistisch. Betont wird geschildert, wie er gelassen und souverän Sport treibt, alles, was das Testosteron eines durchschnittlichen Mannes in Wallung bringt und ihn in Hahnenkampf-Stimmung versetzt – fehlt nur noch die hübsche Frau am Arm.

Hormongesteuerte Steinzeit-Reflexe scheinen beim Thema Russland-Berichterstattung eine große Rolle zu spielen.

Da sind die Nazis aber bald herausgefordert um noch mithalten zu können….

Ich muss sagen, ich habe dergleichen Exzesse bei RT-deutsch, beispielsweise über Obama, der ja sicher auch lässig Sport treibt, während er den IS, oder eher Syrien, bekriegt und seine Drohnen im Jemen Zivilisten abschießen, bisher nicht gesehen, ich werd mal darauf achten und nun öfter als bisher in deren Sendungen schauen.

Weiterhin wird im Artikel natürlich gefragt, wie anlässlich der Ukraine damals, wie lange wir uns das mit ansehen sollen, soll wohl heißen, ohne militärisch einzugreifen. Da kann jemand den Krieg wohl nicht erwarten.

Die Frage, was es für Deutschland bedeuten könnte, gegen Russland militärisch einzugreifen, wird nicht gestellt. Millionen Tote, ein verwüstetes Land –  och….

Wie logisch ist es, einerseits Putins Russland, als extrem skrupellos und bedrohlich für uns aufzubauen und andererseits ganz sorglos die Konfrontation mit ihm anzuheizen??

Selbst überzeugte Putin-Hasser müssten an dieser Stelle doch mal eine Minute nachdenklich werden. Oder zerstört das viele Testosteron diese Fähigkeit?

Millionen Tote durch einen Krieg mit Russland scheinen den Spiegel nicht zu interessieren – aber sehr wohl ob TTIP – Gegner vielleicht „antisemitisch“ und „verschwörungstheoretisch“ wären.

Es ist schon frustrierend , dass es immer noch nicht möglich zu sein scheint, dass verschiedene Gegenöffentlichkeitsmedien sich anlässlich solcher Exzesse zusammentun, um solchen gefährlich verzerrenden Darstellungen öffentlichkeitswirksam entgegenzutreten und aufzuklären.

Wenn ich den/die verantwortlichen Spiegel-Journalisten vor mir hätte, wäre Waterboarding a la Guantanamo ein Streicheln, verglichen mit meinen Phantasien davon, was ich mit diesem widerlichen, verbrecherischen Abschaum gerne anstellen würde! Aber das sind meine privaten süßen Träumereien. 

H.-M. Sch.

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