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„Auf dem Weg in die Unfreiheit“ Toll!

Verantwortlich:

Die öffentliche Debatte in Deutschland wird immer verrückter – und verlogener. So verschickte die Friedrich-Naumann-Stiftung, die politische Stiftung der FDP am 14. Juli eine Presseinformation unter dem Titel „Auf dem Weg in die Unfreiheit – Deutschland fällt immer weiter zurück – Economic Freedom Report 2004 erschienen.“ Da wird behauptet, es ginge uns schlechter, weil wir wirtschaftlich kein richtig freies Land seien. Diese Behauptung ist sachlich abstrus. Fast schon komisch ist, dass die Behauptung von der Stiftung einer Partei kommt, die von Beginn der Bundesrepublik bis 1998 mitregiert hat und von 1974 bis 1998 den Bundeswirtschaftsminister stellte. Absender ist eine mit Steuergeldern finanzierten Stiftung.

Hier der Text die Presseinfo incl. Kontaktadressen:

Auf dem Weg in die Unfreiheit – Deutschland fällt immer weiter zurück

Economic Freedom Report 2004 erschienen.

Die zaghaften Reformschritte der Bundesregierung haben bis jetzt noch nicht zu mehr wirtschaftlicher Freiheit geführt – ganz im Gegenteil: Deutschland fällt im Vergleich zu anderen Ländern immer weiter zurück. Das zeigt die gerade erschienene neue Ausgabe des Reports “Economic Freedom of the World”, den das Liberale Institut der Friedrich-Naumann-Stiftung als Teil eines internationalen Netzwerks für Deutschland herausgibt. Der Economic Freedom Index misst auf der Basis verschiedener objektiver Indikatoren den Grad der wirtschaftlichen Freiheit in 123 Ländern der Welt.

Inzwischen liegt Deutschland auf dem 22. Rang, während es im Jahr 2000 immerhin noch den 15. Platz belegte. 1970 war Deutschland als Neunter sogar noch unter den Top Ten.

Das wichtigste Problemfeld ist der extrem überregulierte Arbeitsmarkt in Deutschland. Unter den 95 Ländern, für die in diesem Bereich Daten vorlagen, belegt Deutschland einen blamablen 94. Platz. Hier zeigt sich am deutlichsten akuter Reformbedarf.

Wirtschaftliche Freiheit ist kein Selbstzweck – ganz im Gegenteil: Sie ist die Voraussetzung für Wachstum und Wohlstand. Das belegt der Report in seinem im Vergleich zu den Vorjahren deutlich erweiterten Auswertungsteil. Hier finden sich Zusammenhänge zwischen wirtschaftlicher Freiheit und Einkommen sowie Investitionstätigkeit, aber auch zu verschiedenen sozialen Indikatoren. Das Ergebnis ist ganz klar: In wirtschaftlich freien Ländern geht es den Menschen besser.

Den Report “Economic Freedom of the World 2004″ können Sie anfordern unter: mailto:janett.engel@fnst.org

Für Fragen steht Ihnen zur Verfügung: Dr. Detmar Doering, Leiter des Liberalen Instituts der Friedrich-Naumann-Stiftung, Tel.: 0331-7019210

Hinweis:
Sollten Sie zukünftig keine Presseinformationen mehr wünschen, bitten wir um kurze Mitteilung an mailto:presse@fnst.org.

Kirstin Balke
Pressesprecherin

Friedrich-Naumann-Stiftung
Vorstandsbüro
Truman-Haus
Karl-Marx-Sraße 2
14482 Potsdam-Babelsberg
Telefon: (+49) 0331.70 19-277
Telefax: (+49) 0331.70 19-286

http://www.fnst.org

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