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Nachtrag 24.2.2009 nachmittags:

Verantwortlich:

Da wollte ich mit der Anmerkung zum Kölner Karneval mal etwas wirklich Positives sagen. Aber auch daraus wird offensichtlich nichts. Ein Freund der NachDenkSeiten schickt uns folgende Mail, die wir der Korrektheit des Bildes wegen hier nachtragen:

Als ich heute Ihren Beitrag über die Nachhaltigkeit der Meinungsmache las, mit einer kleinen Abschweifung zum Karneval am Ende:

“In vielen Kölner Kneipen sind zumindest während der Saison ‘Menschliche Eigenschaften wie Güte, Großzügigkeit, Offenheit, Ehrlichkeit, Verständnis und Gefühl’ nicht Symptome des
Versagens. Schade, dass sich das bis zu manchen Büttenrednern noch nicht rum gesprochen hat.”

da erinnerte ich mich sofort an einen Beitrag heute Morgen im Radio, der die zunehmende Gewalt im Kölner Karneval zum Inhalt hatte. Da schlägt dann vielleicht doch die allseits propagierte Gehässigkeit auch bei den Narrhallinnen und Narrhallesen durch. Hier der Link zur Seite und zum Interview mit einem leitenden Polizeibeamten.

Herzlichen Gruß,
R. V.

Quelle 1: WDR
Quelle 2: WDR [MP3]

Mehr Gewalt im Kölner Karneval

Nachdem es schon an Weiberfastnacht teils aggressiv und gewalttätig zuging, kam es auch am Rosenmontag vor allem in Köln zu zahlreichen Schlägereien. In den anderen Karnevalshochburgen des Landes wurde nach Angaben der Polizei weitgehend friedlich gefeiert.

Nicht überall wird so friedlich gefeiert.

Rund 750 Mal ist die Polizei in Köln und Leverkusen von Rosenmontag bis Dienstagmorgen (24.02.09) ausgerückt. Bei 60 Einsätzen mussten die Beamten bei Schlägereien oder Streitigkeiten einschreiten. Fast 100 Karnevalisten wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen.

Einsatzleiter Peter Römers sagte dem WDR, dass er in seinen 34 Berufsjahren “Karneval in dieser Form noch nie erlebt” habe. “Selbst wenn Polizisten vor Ort sind, schlagen sich die Leute Flaschen auf den Kopf.” Erstmals seien in diesem Jahr auch zahlreiche Karneval-Hooligans nach Köln gekommen, “die unkostümiert von vornherein mit einem anderen Ziel anreisen als Karneval zu feiern”.

Auch die Bundespolizei im Kölner Hauptbahnhof verzeichnet einen sprunghaften Anstieg der Gewalt. Von Weiberfastnacht bis zum Abend des Rosenmontags wurden 19 Körperverletzungen gemeldet. Im vergangenen Jahren waren es bis einschließlich Aschermittwoch nur sechs Delikte.

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