www.NachDenkSeiten.de - die kritische Website

Albrecht Müller Wolfgang Lieb
Ein Aufruf der Herausgeber:
"DIE NACHDENKSEITEN BRAUCHEN IHRE UNTERSTÜTZUNG."
20. Dezember 2014
Sie sind hier: Das kritische Tagebuch
  • Beim Erscheinen eines neuen Artikels erhalten Sie eine Benachrichtigung per E-Mail.

Köhlers Denkfehlerrekord

Verantwortlich:

Hier eine interessante Notiz eines NachDenkSeiten-Lesers: „Ich habe ausführlich die Rede unseres Bundes- (Arbeitgeber-) Präsidenten Horst Köhler vernommen. Ich habe mit viel Unsinn gerechnet, aber nicht annähernd einen so extremen Unsinn erwartet. Ich habe mir umgehend die Mühe gemacht, seine Rede mit den 40 Denkfehlern, Mythen und Legenden von Albrecht Müllers „Die Reformlüge“ zu vergleichen. Ich komme auf sage und schreibe 20 in einer einzigen Rede:“

  1. Wir brauchen eine permanente Reform
  2. Die Zeiten, in denen man aus dem Vollen schöpfen konnte, sind vorbei
  3. Wir leben über unsere Verhältnisse
  4. Wir sind nicht mehr wettbewerbsfähig
  5. Wir sind national nicht mehr handlungsfähig
  6. Arbeit muss billiger werden
  7. Die Lohnnebenkosten sind zu hoch
  8. Der Arbeitsmarkt ist zu unflexibel
  9. Wir sind ein Gewerkschaftsstaat
  10. Wir brauchen mehr Selbstständige
  11. Wir brauchen wieder eine Elite
  12. Wir sind überschuldet
  13. Mehr Eigenverantwortung, weniger Sozialstaat
  14. Sozial ist, was Arbeit schafft
  15. Leistung muss sich wieder lohnen
  16. Steuersenkungen schaffen Investitionen und Arbeitsplätze
  17. Der Staat ist zu fett geworden
  18. Subventionen sind unsozial
  19. Wir setzen auf die Zivilgesellschaft
  20. Die Kosten der Einheit ausgeblendet

Das Schlimmste für mich ganz persönlich aber ist seine Behauptung, die Tarifverträge sind zu Lasten von Arbeitslosen und Steuerzahlern abgeschlossen worden ….“

nach oben

Die NachDenkSeiten sind für eine kritische Meinungsbildung wichtig, das sagen uns sehr, sehr viele - aber sie kosten auch Geld und deshalb bitten wir Sie, liebe LeserInnen, um Ihre Unterstützung.
Herzlichen Dank!

Online spenden
Fördermitglied werden

Vorheriger Beitrag: Wie das Unternehmenssteuerrecht den Export von Arbeitsplätzen privilegiert.

Nächster Beitrag: DGB-Bezirksvorsitzende gegen Studiengebühren