Leserbriefe zu „Merkel: „Wir haben von den Menschen verlangt, sich nicht menschlich zu verhalten“ – Oh ja, eine Aufarbeitung der Coronapolitik ist unabdingbar“
In diesem Beitrag kommentiert Marcus Klöckner diese Aussage von Angela Merkel: „Wir haben von den Menschen verlangt, sich nicht menschlich zu verhalten.“ Sie habe das gesagt als sie von Ministerpräsident Winfried Kretschmann die Staufermedaille in Gold für ihre Coronapolitik erhalten hat. Die Ehrung Merkels sage viel aus über den Zustand der politischen Klasse. In weiten Teilen sei sie von der Realität entkoppelt. Die Verantwortlichen der Coronapolitik würden sich bis heute in ihren Kokon spinnen, worin die Realität so aussehe, dass „alle Entscheidungen zwar „schmerzhaft“, aber eben aus wissenschaftlicher Sicht unbedingt notwendig gewesen waren“. Wir haben dazu interessante Leserbriefe bekommen. Dafür bedanken wir uns. Die nun folgende Auswahl hat Christian Reimann für Sie zusammengestellt.
1. Leserbrief
Sehr geehrte Nachdenkseiten,
Wie immer ein sehr guter Artikel von Marcus Klöckner, aber diesmal mit einem leisen Einwand.
Ich weiß es nicht genau, aber es sieht so aus als ob Marcus Klöckner der orwellschen Verdrehung des Begriffs „Demokratie“ auf den Leim gegangen ist. Vollkommen richtig, dass solch unmenschliches Verhalten einer Elite in einer Demokratie nichts verloren hat. Aber: es ist eben keine Demokratie, sondern eine Wahl-Oligarchie, siehe Mausfeld.
Und die Äußerungen von Frau Dr. Merkel sind typisch für Rentner:Innen, die nichts mehr zu verlieren haben, außer in der medialen Versenkung zu verschwinden. Danke, Frau Bundeskanzlerin, für den Gratis-Mut!
Freundliche Grüße, und weiter so, Wolfgang Blendinger
2. Leserbrief
“Oh ja, eine Aufarbeitung der Coronapolitik ist unabdingbar”.
Doch welche Institutionen und Gruppierungen in diesem politischen System kann das leisten?
Ein System, welches in sich falsch konstruiert ist ?!
Ein System, in dem betroffene BürgerInnen nichts zu sagen haben ?!
Ein System, in dem politische Parteien das Heft in der Hand halten?!
Ein System, in dem Privilegierte über Nichtprivilegierte herrschen?!
Ein System, welches am Untertanenstatus festhält?
Ein System, in dem von SouveränInnen schwadroniert wird und diese gleichzeitig entmündigt?!
Ein System, welches Demokratie simuliert?!
Höchste Zeit also, die “Systemfrage” zu stellen, denn das vorherrschende System funktioniert nicht.
https://www.youtube.com/watch?v=SorgY_X27Ak
Friedensbewegte Grüße
Ute Plass
3. Leserbrief
Wer solche Freunde hat, braucht sich vor Feinden nicht zu fürchten
Ich habe es hier schon mehrfach geschrieben, erneuere die Einschätzung aber ein weiteres Mal. Die Corona-Politik war ein Anschlag auf das Grungesetz und die Demokratie. Wenn inzwischen von allen Seiten der sogenannten Zivilgesellschaft von den Gefährdungen für die Demokratie gesprochen wird, dann dies: Wo wart ihr alle, als vermutlich unbegründet Ausgangssperren verhängt, Menschen nicht zusammentreffen durften, Impfunwillige zu Menschen zweiter Klasse abgestempelt wurden. Ihr habt all diejenigen, die wachsam waren und auf das Unrecht hinwiesen, als Querdenker, Schwurbler und schlechter noch Faschisten oder Antisemiten denunziert. Besonders die Antifa tat sich dabei hervor.
Was damals geschah, hat das Zusammenleben, den Austausch zwischen den Menschen und die Demokratie massiv beschädigt. Wer die Demokratie bewahren möchte, muss Aufklärung gegenüber dem Corona-Lügengebäude einfordern und ein insgesamt wieder anderes Gesprächs- und Diskussionsniveau pflegen. Gegen die AfD zu wettern ist einfach. Verhängnisvoll ist aber, dass die Art und Weise der Auseinandersetzung mit der AfD und anderen vermeintlichen oder echten Demokratiefeinden in erster Linie von den eigenen Versäumnissen ablenkt. Möglicherweise ist dieses sogar gewünscht.
Wäre die Demokratie im Innern gefestigt, wären Angriffe gegen sie leicht abzuwehren. Weil aber die jetzt so selbstgefälligen Demokratiefreunde in den Jahren 2020, 2021 und 2022 nicht bereit und in der Lage waren, auf die Einhaltung von Grundrechten und Menschlichkeit zu pochen, verfangen sie sich in einer Glaubwürdigkeitsfalle. Denn wer solche Demokratiefreunde hat, braucht sich vor Demokratiefeinden nicht mehr zu fürchten.
Andreas Klotz
4. Leserbrief
Liebe Nachdenkseiten,
die Frau Merkel hat jetzt also gemerkt, dass während Corona “wir von den Menschen verlangt ( haben), sich nicht menschlich zu verhalten”.
Und das hat sie also vorher, wärend Corona, nicht gemerkt, die Oberspannerin?
Ich habe damals, während der Ungeimpften-Hetze, an den Weltärztepräsidenten Montgomery einen Brief geschieben, wie auch an andere Hetzer, und erst kürzlich noch an Frau Sahra Frühauf, die sich im TV besonders widerlich hervor getan hat.
Frau Frühauf, wer ist das denn? Nun, sie hat damals für die Tagesschau gehetzt – jetzt ist sie Sie Sprecherin von Innenminister Alexander Dobrindt und Leiterin des Pressereferats im Bundesinnenministerium.
Geantwortet hat weder Montgomery, noch Frühauf noch einer der anderen “Aufklärer”, die jetzt meist sagen, man hätte es damals nicht besser gewußt und wissen können.
Doch, hätte man! Davon zeugt mein Brief im Anhang, den Sie gerne veröffentlichen können. Er ist recht lang, aber er könnte manchen die Augen öffnen, wie scheisse es ist, wenn man sich von unseren Politikern und “Experten” bescheissen läßt. Und das gilt nicht nur für Corona.
Herzliche Grüße
Karl Kudla
PDF
Hier bin ich noch mal. Den spektakulären Beitrag von Frau Frühauf kann man noch immer geniessen – hier:
https://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/tagesthemen/video-949037.html
Ich hab den link in meinen Brief eingefügt – der Beitrag ist es wirklich wert, ihn sich noch mal zu Gemüte zu führen.
5. Leserbrief
An die Nachdenkseiten zum Thema Kretschmann und Merkel.
Merkel: „Wir haben von den Menschen verlangt, sich nicht menschlich zu verhalten“ – Oh ja, eine Aufarbeitung der Coronapolitik ist unabdingbar
Ich habe die unten folgende Mail an Herrn Kretschmann gesendet.
Mit freundlichen Grüßen
Bernhardt Faaß
Herrn Ministerpräsident Kretschmann.
bis Heute hatte ich noch eine gewisse Hochachtung vor Ihnen, da lese ich in der Pforzheimer Zeitung, dass Sie die frühere Bundeskanzlerin Frau Merkel, mit der Staufermedaillie in Gold, für “ihren herausragenden politischen Einsatz” während der “Corona-Pandemie” ausgezeichnet haben.
Es ist erstaunlich, offensichtlich sind Sie nicht auf dem Stand des Wissens über die sogenannte “Corona-Pandemie”, oder Sie sind ein Teil derjenigen, die immer noch an der Vertuschung dieser rechtswidrigen Maßnahmen, in Bezug auf die Auswirkungen dieser auf die Bevölkerung hatte.
Dies betrifft unter anderem den sogenannten Lockdown, die Maskenpflicht, die Impfnötigungen und die schlimmsten, gravierendsten Auswirkungen auf die Kinder im Land.
Von den persönlichen Anfeindungen gegen diejenigen, die sich einer Impfung mit einem Impfstoff verweigerten, der in einem dreiviertel Jahr entwickelt wurde (in der Regel bedarf es 4 – 8 oder 12 Jahre für einen sichere Impfstoff), zu dem seit über 20 Jahren geforscht wurde und trotzdem nie erfolgreich war.
Offensichtlich waren Sie und sind nicht in der Lage zu erkennen, dass diese rechtswidrigen Maßnahmen, trotz Veröffentlichung der RKI Files, die Warnungen von den hochangesehendsten Wissenschaftlern Weltweit (nicht solche wie der persönliche Berater von Frau Merkel, Herr Drosten) und der Maßnahmen von Staaten wie Schweden, die sich diesen bösartigen Einschränkungen ihrer Bevölkerung verweigerten.
Viele dieser Maßnahmen, einschließlich der Impfungen, haben viele bleibende Schäden und Todesfälle bewirkt und Sie zeichnen eine der maßgeblichen Verantwortlichen mit einer Medaillie aus. Wie müssen sich da die Hinterbliebenen, die seither Kranken, fühlen.
Dann noch das gravierendste, der Umgang mit den Kindern in den Kindergärten und Schulen, die krankmachende Masken stundenlang im Unterricht tragen musste, denen jegliche Freizeittätigkeiten mit gleichaltrigen versagt wurden, die zum Teil Unterricht per Digitalisierung aufgezwungen wurde, die Heute noch mit psychischen Problemen kämpfen müssen.
Offensichtlich kennen Sie oder ignorieren Sie, als Mitverantwortlicher dieser Maßnahmen, die schlimmen Folgen bei den Kindern. Statt sich endlich einer Aufarbeitung zu stellen, vergeben Sie hohe Auszeichnungen in Gold, an die Hauptverantwortliche dieser körperlichen und psychischen Vergewaltigungen der Bevölkerung, besonders an den Kindern.
Mit zornigen Grüßen
Bernhardt Faaß




