Hinweise des Tages
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Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:
- »Dieser Krieg ist kein Befreiungsprojekt des kurdischen Volkes«
- „Gebt uns noch mehr Bomben, größere Bomben, mehr Ziele – lasst uns das zu Ende bringen“
- Überfordert in den Wahlkampf
- Full text of Iranian President Masoud Pezeshkian’s letter to Americans
- „Der Iron Dome fängt jede Chance ab, die wir auf eine normale Zukunft haben könnten“
- Ramstein: Deutschlands stille Kriegsbeteiligung
- Selenskyj: Verbündete signalisieren Wunsch nach weniger Angriffen auf russischen Ölsektor
- Die Bahnkrise hat den Mythos der “deutschen Pünktlichkeit” zerstört
- Unilever drückt Lebensmittelsparte an US-Konzern ab
- 340 Millionen Menschen betroffen: KI-Rechenzentren heizen Umgebung um mehrere Grad auf
- Chiles neue Regierung will Colonia Dignidad nicht mehr enteignen
- Was hinter der Landesvater-Masche steckt
- Christoph Butterwegge über SPD-Chef: Klingbeil hat das Merz-Mantra verinnerlicht
- Reaktion auf Parteiaustritt: BSW-Führung weist Vorwürfe von Ex-Mitglied Zaklin Nastic zurück
- Es verschlägt ihnen die Sprache
- US-Außenministerium verpflichtet sich in gerichtlichem Vergleich zum Verzicht auf Zensurinstrumente
Vorbemerkung: Wir kommentieren, wenn wir das für nötig halten. Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in unsere Übersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich für die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Information hin.
- »Dieser Krieg ist kein Befreiungsprojekt des kurdischen Volkes«
Seit Beginn des Irankriegs wird spekuliert, die Kurden könnten sich an der Seite der USA beteiligen. Rozherin Kamangar von der iranisch-kurdischen Partei PJAK erklärt im Interview, warum sie weder Teheran noch Washington folgen.
Der Angriff der USA auf den Iran hat die Lage im gesamten Nahen Osten erneut stark verändert. Der kurdischen Minderheit im Iran kommt in der aktuellen Situation eine besondere Rolle zu. US-Präsident Trump rief sie dazu auf, an der Seite der USA gegen Teheran zu kämpfen. Die militärisch stärkste kurdische Partei im Iran, PJAK, eine Schwesterpartei der PKK, hat eine Zusammenarbeit mit den USA aber bisher ausgeschlossen. Andere Parteien reagieren ähnlich ablehnend. Insbesondere nach den jüngsten Erfahrungen in Syrien, wo Washington seine Unterstützung für die kurdische Autonomie zurückzog, ist das Misstrauen der Kurdinnen und Kurden gegenüber den USA groß.
Quelle: Jacobin - „Gebt uns noch mehr Bomben, größere Bomben, mehr Ziele – lasst uns das zu Ende bringen“
Am Dienstag noch verkündete der selbsternannte US-Kriegsminister Hegseth, der Iran habe weniger Raketen und Drohnen gestartet als an allen Kriegstagen zuvor. Militärisch sei der Iran am Ende, die Moral des Militärs sei am Ende, sie gingen in den Untergrund, aber man würde sie finden. Trump wolle mit der neuen Regimeführung einen Deal aushandeln. Dass diese einen Waffenstillstand will, wie Trump verkündete, wird vom Iran abgestritten.
Und er sagte gestern, das angereicherte Uran des Iran sei kein Problem mehr. Er mache sich paradoxerweise keine Sorgen mehr, weil es tief unter der Erde sei und man alles mit Satelliten überwache. Dagegen meinte US-Außenminister Rubio, der Krieg soll verhindern, dass der Iran eine Atomwaffe erhalten könne.
Quelle: Overton Magazin - Überfordert in den Wahlkampf
Sieht man die prächtige Skyline von Tel Aviv oder Bilder aus Haifa, Städte, die nachts hell erleuchtet sind, wirkt es, als sei der Krieg für Israel nur eine geringfügige Störung. So begrüßt laut Umfragen die überwiegende Mehrheit (etwa 80 Prozent) zumindest der jüdischen Israelis den Krieg gegen den Iran. Doch mit steigenden Kriegskosten, fehlenden Einnahmen aus Tourismus, zerstörten Radaranlagen, zu Dutzenden verbrannten Panzern im Libanon, mit der Einberufung von Hunderttausenden Reservisten, die nach wiederholten Dienstzeiten erschöpft und demotiviert sind, droht Chaos. Im Oktober dieses Jahres stehen Wahlen an und der Wahlkampf hat bereits begonnen.
Quelle: unsere zeit - Full text of Iranian President Masoud Pezeshkian’s letter to Americans
Iranian President Masoud Pezeshkian posted a letter to Americans on X on April 1. Read the full text of his letter here:
In the name of God, the Compassionate, the Merciful
To the people of the United States of America, and to all those who, amid a flood of distortions and manufactured narratives, continue to seek the truth and aspire to a better life:
Iran – by this very name, character, and identity – is one of the oldest continuous civilisations in human history. Despite its historical and geographical advantages at various times, Iran has never, in its modern history, chosen the path of aggression, expansion, colonialism, or domination.
Even after enduring occupation, invasion, and sustained pressure from global powers–and despite possessing military superiority over many of its neighbours – Iran has never initiated a war. Yet it has resolutely and bravely repelled those who have attacked it.
Quelle: The Straits Times - „Der Iron Dome fängt jede Chance ab, die wir auf eine normale Zukunft haben könnten“
«Israels Raketenabwehrsysteme haben die Kosten eines Krieges drastisch gesenkt – und eine Gesellschaft, die Krieg nicht fürchtet, ist dazu verdammt, für immer mit ihm zu leben.» Das schreibt Guevara Bader, ein Student an einer israelischen Universität. Seine Beobachtungen und Gedanken sind beachtenswert! (cm)
Im Laufe der letzten Jahrzehnte hat die israelische Technik etwas hervorgebracht, das dem ultimativen technologischen Wunder nahekommt: ein mehrschichtiges Raketenabwehrsystem, das anfliegende Geschosse in ein Feuerwerk am Nachthimmel verwandeln kann. Doch unter diesem schützenden Dach hat sich ein unscheinbarer, aber folgenschwerer Wandlungsprozess vollzogen, der gefährlicher ist als die Raketen selbst: Der Iron Dome hat die Angst der Israelis vor dem Krieg beseitigt.
Quelle: Globalbridge - Ramstein: Deutschlands stille Kriegsbeteiligung
Ist Deutschland im Iran Kriegspartei? Ein neues Bundestagsgutachten nährt den Verdacht der Beihilfe. Warum der Krieg ohne Ramstein nicht führbar wäre.
Mithilfe ohne Mandat: Satelliten, Signale, Schläge gegen den Iran – koordiniert von deutschem Boden. Das beschauliche 7.000-Einwohner-Dorf Ramstein-Miesenbach im rheinland-pfälzischen Landkreis Kaiserslautern wird erneut zum Politikum.
Die Debatte um den vor Ort befindlichen US-Stützpunkt, die Airbase Ramstein, ist – seit dem amerikanischen “Global War on Terror” und den Drohnenmorden – altbekannt. Doch entzündet sich aktuell an der Frage einer deutschen Beihilfe im US-israelischen Iran-Krieg auf neuer Stufe: Ist Deutschland Mittäter und Kriegspartei?
Quelle: Telepolis - Selenskyj: Verbündete signalisieren Wunsch nach weniger Angriffen auf russischen Ölsektor
Kiew bietet Moskau eine Waffenruhe zu Ostern an. Präsident Selenskyj stellt Bedingungen für eine Einstellung der Angriffe auf den russischen Ölexportsektor.
Einige Verbündete haben der Ukraine signalisiert, sie solle ihre Angriffe auf den russischen Öl- und Energiesektor zurückfahren. Das erklärte Präsident Wolodymyr Selenskyj am Montag in einem WhatsApp-Chat mit Journalisten, wie Reuters berichtete. Hintergrund ist die weltweite Energiekrise infolge des US-israelischen Kriegs gegen den Iran und die Einschränkung des Schiffsverkehrs durch Straße von Hormus, eine wichtige Route für den Öltransport.
„Nach dem starken Anstieg der Energiepreise haben einige Partner der Ukraine signalisiert, sie solle ihre Angriffe auf den russischen Öl- und Energiesektor drosseln“, sagte Selenskyj laut Reuters. Zugleich stellte er eine Bedingung: Die Ukraine sei bereit, ihre Angriffe einzuschränken, wenn Russland im Gegenzug die Attacken auf die ukrainische Energieinfrastruktur einstelle.
Quelle: Berliner Zeitung - Die Bahnkrise hat den Mythos der “deutschen Pünktlichkeit” zerstört
Die Deutsche Bahn galt jahrzehntelang als Vorbild für Pünktlichkeit. Doch inzwischen hat fast jeder zweite Zug Verspätung – und nun warnt Verkehrsminister Patrick Schnieder in diesem Zusammenhang vor einer “Gefährdung der Demokratie”. Wie und warum kam es zu einer Krise des Schienenverkehrs dieses Ausmaßes? (…)
Der aktuelle Zustand der deutschen Eisenbahnen ist das Ergebnis einer jahrelangen Anhäufung von Problemen. Die Infrastruktur, die größtenteils vor Jahrzehnten gebaut wurde, wird bis an ihre Grenzen ausgereizt. Philipp Nagl, Leiter von DB InfraGo, einer Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn, erklärt: “Diese Anlagen wurden niemals so lange mit dieser Belastung gefahren, etwa ein altes Relais-Stellwerk. Diese sind ausgelegt für 40 Jahre – und heute zum Teil schon seit 70 Jahren im Einsatz.”
Deutschland zahlt nun den Preis für jahrelange Unterinvestitionen in das Schienennetz.
Quelle: RT DEAnmerkung Christian Reimann: Bitte lesen Sie dazu auch Schnieder bezeichnet Zustand der Bahn als demokratiegefährdend mit einer Anmerkung.
- Unilever drückt Lebensmittelsparte an US-Konzern ab
Viele Marken, ein Konzern: Die Lebensmittelsparte von Unilever soll mit dem US-Gewürzhersteller McCormick fusionieren. Knorr, Hellmann’s Mayonnaise und Cholula-Sauce befinden sich damit künftig unter einem Dach. Es geht um eine höhere Profitabilität.
Knorr, Hellmann’s Mayonnaise und Cholula-Sauce: Sie gehören künftig zu einem 65 Milliarden Dollar schweren Branchenriesen der Lebensmittelindustrie. Der Konsumgüterkonzern Unilever spaltet sein Lebensmittelgeschäft ab und fusioniert dieses mit dem US-Gewürzherstelller McCormick.
Beide Seiten hätten sich auf eine Transaktion geeinigt, teilten sie mit. Durch die Fusion entstehe ein “globales Kraftzentrum für Geschmack”. Der britische Konzern selbst wird damit zu einem reinen Anbieter von Haushalts- und Körperpflegeprodukten. Der Vereinbarung zufolge erhalten Unilever und seine Aktionäre rund 16 Milliarden Dollar in bar sowie eine Beteiligung von 65 Prozent an dem neuen fusionierten Unternehmen. Die Unilever-Lebensmittelsparte wird in der Transaktion mit rund 45 Milliarden Dollar bewertet.
Quelle: n-tv - 340 Millionen Menschen betroffen: KI-Rechenzentren heizen Umgebung um mehrere Grad auf
Zu den negativen Auswirkungen der KI-Revolution gehört der enorme Verbrauch an Ressourcen wie Energie und Wasser. Auch die Temperaturen rund um die KI-Rechenzentren steigen messbar an, wie Forscher:innen nachgewiesen haben.
Für die Erstellung von Text, Code oder Videos benötigen KI-Tools wie ChatGPT, Claude oder Gemini jede Menge Energie und Wasser. Die steigende Nachfrage sorgt dafür, dass Anbieter ihre KI-Rechenzentren weiter ausbauen und aufstocken müssen – mit negativen Auswirkungen auf die Umwelt.
Quelle: t3n - Chiles neue Regierung will Colonia Dignidad nicht mehr enteignen
In der Sekte Colonia Dignidad wurden Menschen gefoltert und missbraucht. Die neue ultrarechte Regierung Chiles streicht nun die Pläne, eine Gedenkstätte zu errichten.
Die chilenische Regierung will eine Entscheidung zur Enteignung der ehemaligen deutschen Sektensiedlung Colonia Dignidad rückgängig machen. Präsident José Antonio Kast werde eine entsprechende Anordnung erlassen, sagte Wohnungsminister Iván Poduje der Zeitung La Tercera. Als Begründung verwies er auf die schlechte Haushaltslage des Landes. Einen “ideologischen Hintergrund” der Entscheidung wies Poduje zurück.
Quelle: Zeit Online - Was hinter der Landesvater-Masche steckt
Landespolitiker wie Kretschmer, Özdemir oder Schweitzer distanzieren sich von ihren Bundesparteien und inszenieren sich als Volksvertreter gegen die Berliner Blase. Doch in Wirklichkeit verwalten sie nur brav die Interessen des lokalen Kapitals.
Es ist eines der auffälligsten Phänomene der jüngsten Wahlzyklen: Spitzenkandidaten in den Ländern erzielen Ergebnisse, die teils um 10, 15, 20 Prozentpunkte über den Werten ihrer Bundesparteien liegen. Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer gewinnt knapp gegen die AfD, während die Bundes-CDU in Berlin die große Koalition verwaltet. Cem Özdemir feiert in Baden-Württemberg einen Triumph, während die Grünen im Bund abstürzen. Alexander Schweitzer verliert in Rheinland-Pfalz, aber weit würdevoller als die Bundes-SPD es verdient hätte.
Erklärt wird das in der politischen Tagesanalyse gerne mit Begriffen wie »Amtsbonus«, »Persönlichkeitswahl« oder »regionale Verwurzelung«. Das stimmt, aber es erklärt zu wenig.
Quelle: Jacobin - Christoph Butterwegge über SPD-Chef: Klingbeil hat das Merz-Mantra verinnerlicht
Arbeit, Arbeit, Arbeit. Die Grundsatzrede von Lars Klingbeil, die er bei der Bertelsmann-Stiftung gehalten hat, zeigt: Der SPD-Chef ist längst bereit, nach der Bürgergeld-Reform noch mehr Härte im Umgang mit Hilfsbedürftigen durchzusetzen
Bezeichnenderweise hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) seine Pläne zur Privatisierung und Finanzialisierung des deutschen Alterssicherungssystems Anfang des Jahres auf dem Neujahrsempfang der Deutschen Börse AG offenbart. Zuletzt nun hielt der SPD-Vorsitzende und Vizekanzler Lars Klingbeil seine Grundsatzrede zur künftigen Reformpolitik ausgerechnet bei der Bertelsmann Stiftung.
Diese gilt als Geburtshelferin, wenn nicht als Mutter der Hartz-Gesetze und der Agenda-Politik von Gerhard Schröder, in dessen Wahlkreisbüro Klingbeil kurz nach dem Jahrtausendwechsel gearbeitet hat. Schröders Reformkonzept steht trotz der meist belächelten Männerfreundschaft des Altkanzlers mit Wladimir Putin gerade wieder hoch im Kurs, weil es als Blaupause für den weiteren Um- bzw. Abbau des Sozialstaates dienen kann.
Quelle: der Freitagdazu auch: Wer keine Visionen hat, braucht auch keinen Arzt mehr
Das Problem der SPD liegt tiefer, als die hundertste Beschwörung der »arbeitenden Mitte« und ein neues Grundsatzprogramm reichen können. Will sie überleben, muss sie die Sozialdemokratie neu erfinden – und das braucht länger als bis zur nächsten Wahl.
Es gibt politische Niederlagen, die eine Partei erschüttern. Und es gibt solche, die sie nicht versteht. Letztere sind die gefährlicheren. Denn wenn eine Partei die Gründe ihres Scheiterns verkennt, so läuft sie Gefahr, den falschen Kurs umso entschlossener fortzusetzen – und damit noch tiefer in die Krise zu sinken.
Quelle: Jacobin - Reaktion auf Parteiaustritt: BSW-Führung weist Vorwürfe von Ex-Mitglied Zaklin Nastic zurück
Nach dem Austritt der ehemaligen Bundestagsabgeordneten Zaklin Nastic aus dem BSW reagiert die Parteispitze mit deutlicher Kritik. Auch der Hamburger Landesverband meldet sich zu Wort.
Auf den Rückzug von Zaklin Nastic, die das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) 2024 mitgegründet hatte, reagiert nun der Parteivorstand. In ihrer schriftlichen Begründung für den Parteiaustritt übte Nastic scharfe Kritik an der Parteiführung und der programmatischen Entwicklung der Partei.
Die Bundesvorsitzenden Amira Mohamed Ali und Fabio De Masi wiesen die Vorwürfe zurück. Auch der Landesverband Hamburg meldete sich zu Wort und räumte teilweise Versäumnisse ein.
Quelle: Berliner Zeitung - Es verschlägt ihnen die Sprache
Der Mensch besitzt mehr Kommunikationskanäle als je zuvor in der Weltgeschichte – und beginnt trotzdem zu verstummen. Zwischen Iran-Krieg, Collien Fernandes und dem Ostsee-Wal ist eine kleine Meldung untergegangen, deren Bedeutung man kaum überschätzen kann. Sie offenbart, was schiefläuft in der heutigen Welt, wie der Homo sapiens sich zum Sklaven von Technologien macht, die er selbst erfunden hat. […]
Der moderne Mensch kommuniziert immer mehr über digitale Kurznachrichten, Social-Media-Posts, E-Mails und so weiter. Er stiert und tippt täglich stundenlang in sein Smartphone, anstatt mit seinen Mitmenschen zu plaudern. Manche Leute scheinen regelrecht irritiert zu sein, wenn ihr Handy klingelt: Will da wirklich jemand direkt mit mir sprechen? Crazy.
Quelle: t-online - US-Außenministerium verpflichtet sich in gerichtlichem Vergleich zum Verzicht auf Zensurinstrumente
Zwei Magazine und der Staat Texas hatten das US-Außenministerium unter Joe Biden wegen staatlich geförderter Zensur verklagt. Nun hat das Ministerium unter Donald Trump einem Vergleich zugestimmt, der es dem MInisterium zehn Jahre lang verbietet, digitale Technologien einzusetzen oder zu fördern, die dazu dienen, von der Meinungsfreiheit geschützte Äußerungen zu unterdrücken oder faktenzuchecken. (…)
Wenige Tage zuvor hatte die Trump-Regierung eine andere Klage gegen ihre Vorgängerregierung durch einen Vergleich beigelegt. Darin verpflichtete sie sich, dass die Behörden Centers of Disease Control (CDC), Cybersecurity and Infrastructure Security Agency (CISA) und Surgeon General zehn Jahre lang keinerlei Druck auf digitale Medienplattformen ausüben, Äußerungen zu zensieren, die von der Meinungsfreiheit geschützt sind.
Quelle: Norbert Häring




