„Regen der Zerstörung aus der Luft“
„Regen der Zerstörung aus der Luft“

„Regen der Zerstörung aus der Luft“

Rainer Werning
Ein Artikel von Rainer Werning | Verantwortlicher: Redaktion

75 Jahre nach dem Abwurf zweier Atombomben über den japanischen Städten Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August 1945 wird vor allem in den USA noch immer heftig darüber gestritten, ob deren Einsatz „notwendig und gerechtfertigt“ war. Von Rainer Werning.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

„Durch einen grellen Lichtblitz, der den Himmel zerteilte, und einen Donnerschlag, der die Grundfesten der Erde erschütterte, wurde Hiroshima in einem einzigen Augenblick dem Erdboden gleichgemacht. Wo einst eine ganze Stadt gestanden hatte, stieg eine riesige Feuersäule gradlinig zum Himmel auf. Eine dichte Rauchwolke türmte sich auf und verdunkelte den Himmel. Darunter versank die Erde in tiefe Finsternis. Überall lagen Tote und Verwundete auf dem Boden, aufeinandergehäuft. Dieses Blutbad glich einer Höllenszene. Rundum brachen Feuer aus, bald herrschte eine einzige riesige Feuersbrunst, die von Augenblick zu Augenblick heftiger wurde. Da starker Sturm herrschte, begannen sich halbnackte und splitternackte Körper zu bewegen, dunkel gefleckt und blutüberströmt. Zu Gruppen zusammengeschlossen wankten sie, wie die Geister der Verstorbenen, davon, um in wirrer Flucht dem Inferno zu entgehen. (…) Sie glichen Gespenstern. Sich nur mit Mühe auf den Beinen haltend, wankten sie in langen Reihen dahin, um dem Feuertod zu entkommen.“
Aus: Hiroshima-Nagasaki no Genbaku Saigai (Dokumentation der Atombombenschäden in Hiroshima und Nagasaki), Tokyo, 1979: Iwanami Shoten

Diese apokalyptischen Szenen wurden in den japanischen Städten Hiroshima und Nagasaki grausame Wirklichkeit, als über ihnen Flugzeuge der US-Luftwaffe am 6. und 9. August 1945 zwei Bomben mit verheerender Wirkung gezündet hatten. In einer am 6. August in Washington veröffentlichten Erklärung beschrieb US-Präsident Harry S. Truman die in Hiroshima explodierte Bombe und erklärte die „Notwendigkeit“ ihres Einsatzes mit folgenden Worten:

„Die Sprengkraft dieser Bombe betrug mehr als 20.000 Tonnen TNT. Ihr Explosionsdruck war zweitausendmal so groß wie der der britischen Bombe „Grand Slam“ („Erdbebenbombe“ – RW), der größten Bombe, die in der Geschichte der Kriegführung bislang eingesetzt wurde. (…) Jetzt sind wir bereit, jedes oberirdische Produktionsunternehmen der Japaner in jeder Stadt schneller und vollständiger zu vernichten. (…) Wenn sie (die japanische Regierung – RW) unsere Bedingungen jetzt nicht akzeptiert, darf sie mit einem Regen der Zerstörung aus der Luft rechnen, wie ihn die Erde bislang nicht erlebt hat.“

Dieser „Regen der Zerstörung“ kostete bis heute – auf Grund von Spätfolgen des atomaren Infernos – weit über 400.000 Menschen das Leben. Dass etwa 20 Prozent der Atombombenopfer Hiroshimas und Nagasakis Koreaner waren und die Kaiserlich Japanische Armee im Zuge ihrer Kriegsführung in Südost- und Ostasien sowie im Pazifik auf eine Großzahl zwangsrekrutierter Arbeiter, euphemistisch sogenannter „Trostfrauen“ (sprich: gewaltsam in japanische Militärbordelle verschleppte Mädchen und Frauen) und Soldaten aus Korea zurückgegriffen hatte, verweist auf Koreas leidvolle (Vor-)Kriegsgeschichte.

Die Aufarbeitung dieses dunklen Kapitels begann erst reichlich zwei Jahrzehnte nach Kriegsende und ein „Bewältigen der Vergangenheit“ steht noch immer aus. Beim alljährlichen Gedenken an die ersten Atombombenopfer bleibt das Schicksal der Koreaner weitgehend ausgeklammert. Während die Opferrolle Japans bei den Gedenkfeiern im Zentrum der weltweiten Aufmerksamkeit steht, wird Japans historische Täterrolle in seinen Nachbarländern China und Korea geflissentlich verdrängt. Und in den USA selbst bewegt sich die Art des Erinnerns und Gedenkens zwischen den beiden extremen Polen der Befürwortung des Atombombeneinsatzes und seiner strikten Ablehnung.

Vor fünf Jahren – Ende Juli 2015 – erschien in Deutschland das Buch „Nagasaki: Der Mythos der entscheidenden Bombe“ und kurz darauf, am 3. August 2015, strahlte das Erste Deutsche Fernsehen (ARD) die Dokumentation „Nagasaki – Warum fiel die zweite Bombe?“ aus. In beiden Fällen ging es dem Autor und damaligen Sonderkorrespondenten des Norddeutschen Rundfunks (NDR), Klaus Scherer, um die zentrale Frage, warum ausgerechnet nach Hiroshima am 9. August 1945 auf die japanische Hafenstadt Nagasaki eine zweite Atombombe abgeworfen wurde. Scherer begründete dies in einem Interview mit dem Deutschlandfunk mit dem Hinweis:

„Mindestens die Nagasaki-Bombe war ein Feldtest, ein Menschenversuch sozusagen, wenn nicht beide Bomben unnötig waren. (…) Es gab zwei, weil es zwei Rohstoffe dafür gab, Uran und Plutonium, deswegen sollten auch beide fallen – aber nötig waren sie nicht.“

„Gigantisches Verbrechen gegen die Menschlichkeit“

In seiner Fernsehdokumentation betonte Scherer: „Es gibt Historiker – diejenigen, die wir befragt haben, allemal – die in Amerika auch veröffentlichen und sehr an der These rütteln.“ Die These, von der hier die Rede ist, betrifft die seit Jahren tremoloartig wiederholte Behauptung, der Abwurf beider Bomben sei aus zweierlei Gründen gerechtfertigt gewesen: Auf diese Weise sei das Leben Abertausender amerikanischer Soldaten gerettet und schließlich der Krieg und damit verbundenes weiteres Leid abgekürzt worden.

Löblich war es allemal, dass zumindest sieben Dekaden nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs nunmehr auch im deutschsprachigen Raum öffentlich an einer solchen These gerüttelt wurde. Was dem hiesigen Publikum seitdem neu erscheinen mochte, ist in den USA selbst ein seit bereits etlichen Jahren höchst kontrovers diskutiertes Thema, das freilich in den dortigen sogenannten Mainstream- oder Leitmedien zunächst verschwiegen und heute eher gemieden, bagatellisiert oder verbogen wird (s. vor allem Mitchell).

Noch vor fünf Jahren konstatierte das renommierte Meinungsforschungsinstitut Pew Research Center, dass 56 Prozent aller Amerikaner den Einsatz der Bomben aus oben genannten Gründen für rechtens hielten. Dabei lohnt sich allemal die intensive Beschäftigung mit den allein bis dato veröffentlichten Schriften solch namhafter Publizisten, Historiker und Mediziner wie – um nur einige zu nennen – Greg Mitchell, Barton J. Bernstein, Anthony Gregory, Ralph Raico, Dennis D. Wainstock, Sheldon Richman, David R. Henderson, Gar Alperovitz, Charles W. Johnson, Howard Zinn und Gary G. Kohls. Was diese Autoren eint, ist die Erkenntnis, dass der Einsatz beider Bomben in Japan ethisch-moralisch zutiefst verwerflich, militärisch völlig unsinnig und letztlich ein gigantisches Verbrechen gegen die Menschlichkeit, gar ein Akt von Staatsterrorismus war.

Hollywoodisierung der Politik – Politisierung von Hollywood

Leo Szilard, einer der am Manhattan-Projekt [*] maßgeblich beteiligten Physiker und Molekularbiologen, schrieb 1960, vier Jahre vor seinem Tod: „Hätten Deutsche anstelle von Amerikanern Atombomben über Städten abgeworfen, hätten wir das als Kriegsverbrechen eingestuft und die Schuldigen zum Tode durch den Strang verurteilt, so wie es in Nürnberg geschah.“ Eindrücklich hatte Szilard bereits am 3. Juli 1945 eine Petition verfasst, die zum stärksten (praktisch einzigen) wirklichen Versuch werden sollte, den Marsch von Präsident Truman zum Einsatz der Atombombe gegen japanische Städte zu stoppen! Darin bezeichnete er Atombomben als „ein Mittel zur rücksichtslosen Vernichtung von Städten“ und bat den Präsidenten, „anzuordnen, dass die Vereinigten Staaten in der gegenwärtigen Phase des Krieges nicht zum Einsatz von Atombomben greifen sollen“. Dutzende seiner Kollegen vom Manhattan-Projekt unterzeichneten.

Bevor Szilard diese Petition einen Tag später (am 4. Juli 1945) einem größeren Adressatenkreis zugänglich machen wollte, entfesselte General Leslie Groves, militärischer Chef und Gesamtdirektor des Manhattan-Projekts, eine Kampagne zur Bekämpfung Szilards – einschließlich strenger FBI-Überwachung – und zu seiner Entfernung aus dem Bombenprojekt. Groves sorgte auch dafür, dass die Petition nie auf Trumans Schreibtisch landete. Jedenfalls wurde nie etwas dagegen unternommen. Dafür, dass er an der Herstellung der Bombe beteiligt war und es dann versäumte, ihren Einsatz gegen Menschen zu stoppen, wähnte sich der aufgewühlte Szilard später selbst als „Kriegsverbrecher”.

Greg Mitchell, Autor zahlreicher Bücher zu diesem Themenkomplex und einer der renommiertesten Kritiker der offiziellen US-Version bezüglich des Einsatzes der Atombomben, merkte über den prinzipientreuen Szilard in seiner soeben erschienenen jüngsten Publikation an, dass diesem auch und gerade übel mitgespielt wurde in dem MGM-Film The Beginning or the End aus dem Jahre 1947. Ursprünglich sollte dieser Film eine kritische Nachbetrachtung und Dokumentation der Auswirkungen der Atombombeneinsätze sein. Heraus kam genau das Gegenteil! Ein Skandal reihte sich da an den nächsten, wobei es letztlich, so die jüngsten Forschungsergebnisse Mitchells, General Groves und Präsident Truman (mit tatkräftiger Unterstützung seines damaligen Pressesprechers Charlie Griffith Ross) gelang, die Produzenten und Regisseure dermaßen zu „pazifizieren“, dass aus dem ursprünglich vor dem Bau von mehr und größeren Bomben warnenden Streifen eine Propagandashow in Bombenstimmung wurde.

Den Filmemachern gelang es, anfänglich auch von Szilard die Erlaubnis erhalten zu haben, in dem Film dargestellt zu werden. Aber sie versäumten es, seine Petition oder seinen Widerstand gegen den Einsatz der Bomben durch Truman auch nur zu erwähnen! (s. Mitchell 2020b) Was den Atomwissenschaftler nach dem Kinostart des Films in den USA im Frühjahr 1947 zu der harschen Bemerkung veranlasste: „Wenn wir schon mit der Entwicklung der Bombe eine Sünde begingen, so war das Anschauen dieses Films eine große Bestrafung.“

Tödliche „Spielzeuge“

„Die Zerstörung von Hiroshima und Nagasaki”, konstatierte der Historiker Ralph Raico, „war ein Kriegsverbrechen – schlimmer als solche, für die japanische Generäle in Tokio und Manila hingerichtet wurden. Wenn (US-Präsident – RW) Harry S. Truman kein Kriegsverbrecher war, dann hat es nie einen solchen gegeben.“ Mehr noch: Truman hatte überdies ungeniert gelogen, als er das erste Angriffsziel Hiroshima als eine „Militärbasis“ bezeichnete, die Bombe indes während des morgendlichen Hauptverkehrs unmittelbar über dem Stadtzentrum detonierte. Diese Ansicht vertrat mit Admiral William D. Leahy ein Mann, der Trumans Stabschef war und innerhalb des Militärs eine Position innehatte, die erst später mit dem Posten des Chefs des Vereinigten Generalstabs geschaffen wurde. Leahy sah in Truman nicht nur einen Kriegsverbrecher, sondern einen Massenmörder und Lügner.

Selbst hochrangige US-Militärs wie die Generäle Dwight D. Eisenhower, Douglas MacArthur und Carl Spaatz sowie neben Leahy die Admiräle Chester W. Nimitz und William Halsey Jr. beklagten, dass der Einsatz der Bomben militärisch und strategisch ebenso wenig nötig wie moralisch gerechtfertigt war. Sie wiesen darauf hin, dass Japan bereits am Boden lag, seine Luftwaffe ausgeschaltet war und ohnehin kurz vor der Kapitulation stand. Admiral Halsey sprach in diesem Zusammenhang zynisch von „einem Fehler, … (die Wissenschaftler) hatten dieses Spielzeug und wollten es auch testen, deshalb ließen sie es fallen.”

Selbst der später im Vietnamkrieg als „Superfalke“ bekannt gewordene Generalmajor Curtis LeMay, Chef des 21. Bomberkommandos, erklärte einen Monat nach den Bombenabwürfen öffentlich, dass die Atombombe überhaupt nichts mit dem Kriegsende zu tun hatte. Von ausschlaggebender Bedeutung war vielmehr Stalins Aufkündigung des zwischen Moskau und Tokio im Frühjahr 1941 ausgehandelten Neutralitätspakts und seine Kriegserklärung an Japan am 8. August 1945. Die amerikanischen Nachrichtendienste hatten zuvor die japanischen Codes geknackt und wussten sehr genau, dass Japan die UdSSR um diplomatisch-politische Hilfe ersucht hatte, um ein Kriegsende herbeizuführen, wobei das Kaiserhaus unbedingt unangetastet bleiben sollte.

Manifester Rassismus

Als die wohl zählebigste Rechtfertigung für den Abwurf der Bomben über Hiroshima und Nagasaki erwies sich das fabrizierte Argument, diese hätten entscheidend dazu beigetragen, das Leben von 500.000 bis zu einer Million Amerikanern zu retten. Mit so vielen eigenen Toten rechnete man in Washington, wäre es nötig gewesen, erst auf die Südinsel Kyushu im Dezember 1945 und sodann im Folgejahr auf die Hauptinsel Honshu einzumarschieren. (Diese abstruse Lebens- und Todesarithmetik war durchtränkt von offenem Rassismus, was sich noch mehr in den beiden folgenden Kriegen in Korea und Vietnam äußern sollte, wo „die Asiaten“ lediglich als „gooks“ – soviel wie „hinterlistige Schlitzaugen“ – wahrgenommen wurden!) Doch diese immens aufgeblähten Zahlen (schlimmstenfalls kursierte unter Militärstrategen die Zahl von 46.000 toten GIs) mussten immer wieder dazu herhalten, den Atombombeneinsatz zu rechtfertigen. Solche Zahlen tauch(t)en in High-School- und College-Textbüchern ebenso häufig auf wie unter unbelehrbaren Kommentatoren. Noch 1991 sprach US-Präsident George H. W. Bush öffentlich davon, die Atombomben hätten „Millionen amerikanischer Leben verschont“.

Während der damalige US-Außenminister James Byrnes den Einsatz der Bomben als politisch-diplomatische und zugleich militärische „Rute“ betrachtete, die Sowjetunion in der Nachkriegsära zu „züchtigen“, scheuten Zensoren im Weißen Haus nicht davor zurück, den erwähnten Hollywood-Film The Beginning or the End nach ihrem Gusto umzumodeln. So wie Argusaugen in den Medien und in den Zollbehörden darüber wachten, dass ihnen nicht genehme Beiträge und Bücher rechtzeitig und buchstäblich versenkt wurden.

Davon konnte vor allem der Australier Wilfred G. Burchett, einer der herausragendsten investigativen Journalisten in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts, ein Lied singen. Ihm war als erstem westlichen Reporter die Fahrt nach Hiroshima gelungen, wo er über die bis dato unbekannte Strahlenverseuchung berichtete. In den US-Mainstreammedien konnte er das nicht veröffentlichen. Als das US-Militär dann im Koreakrieg (1950-53) flächendeckend Napalm einsetzte, Staudämme zum Bersten brachte und mit Dauerbombardements die Zivilbevölkerung unter Beschuss nahm, veröffentlichte er im heimischen Melbourne sein Buch „Dieser monströse Krieg“. Das für die USA bestimmte Buchkontingent (500 Exemplare) wurde vom dortigen Zoll subito beschlagnahmt und im Meer versenkt.

Titelbild: Universal History Archive

Quellen & Literaturhinweise

  • Gar Alperovitz (1995): The Decision to Use the Atomic Bomb and the Architecture of an American Myth. New York
  • Barton J. Bernstein (1986): A Post-War Myth: 500,000 U.S. Lives Saved, in: Bulletin of the Atomic Scientists 42, no. 6 (June–July): S. 38–40
  • Ders. (1995): Understanding the Atomic Bomb and the Japanese Surrender: Missed Opportunities, Little-Known Near Disasters, and Modern Memory, in: Diplomatic History 19, Nr. 2 (Spring)
  • Wilfred G. Burchett (1953): This Monstrous War. Melbourne
  • J.F.C. Fuller (1948): The Second World War, 1939–45: A Strategical and Tactical History. London – Fuller, der gleichermaßen die Bombardierung deutscher Städte kritisiert hatte, charakterisierte die Attacken gegen Hiroshima und Nagasaki als einen „Kriegstyp, der Tamerlane beschämt hätte“.
  • John Hersey (1946): A Reporter at Large – Hiroshima, in: The New Yorker, August 31 – newyorker.com/magazine/1946/08/31 (Dieser erste Augenzeugenbericht wühlte seinerzeit die Gemüter einer größeren Leserschaft in den USA auf und vermittelte in den Printmedien ein erstes umfassendes Bild des Grauens.)
  • William D. Leahy (1950): I Was There. New York
  • Greg Mitchell (2020a): The Truth about Hiroshima and Nagasaki. What Chris Wallace didn’t tell you on the Fox News special adapted from his new bestsellercommondreams.org/views/2020/06/10/truth-about-hiroshima-and-nagasaki
  • Ders. (2020b): The Beginning or the End: How Hollywood – and America – Learned to Stop Worrying and Love the Bomb. New York
  • Ralph Raico (2001): Harry S. Truman: Advancing the Revolution, in: John V. Denson (ed.): Reassessing the Presidency: The Rise of the Executive State and the Decline of Freedom. Auburn
  • Ronald Schaffer (1985): Wings of Judgment: American Bombing in World War II. New York
  • Martin J. Sherwin (1977): A World Destroyed: The Atomic Bomb and the Grand Alliance. New York
  • Dennis D. Wainstock (1996): The Decision to Drop the Atomic Bomb. Westport
  • Howard Zinn (2010): Hiroshima: Breaking the Silence. With an introduction by Yuki Tanaka. Tokyo – apjjf.org/-Howard-Zinn–Yuki-Tanaka/3375/article.pdf

[«*] Das Manhattan-Projekt war ein unter höchster Geheimhaltung betriebenes militärisches Forschungsvorhaben, in dem ab 1942 alle Tätigkeiten der USA während des Zweiten Weltkriegs zur Entwicklung und zum Bau einer Atombombe unter der militärischen Leitung von General Leslie R. Groves ausgeführt wurden, während die Forschungsarbeiten unter der Leitung des Physikers J. Robert Oppenheimer stattfanden.

Die NachDenkSeiten sind für eine kritische Meinungsbildung wichtig, das sagen uns sehr, sehr viele - aber sie kosten auch Geld und deshalb bitten wir Sie, liebe LeserInnen, um Ihre Unterstützung.
Herzlichen Dank!