Videohinweise am Mittwoch

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Hier finden Sie in der Regel am Mittwoch und am Samstag einen Überblick über interessante Videobeiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie anschauen wollen. Die Videohinweise sind auch auf unserer YouTube-Seite als spezielle Playlist verfügbar. Auch für die Rubrik „Musik trifft Politik“ gibt es eine eigene Playlist (CG)

Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:

  1. Kritik an Corona-Politik – Medizinstatistiker Antes: “Wir stolpern wieder in die gleiche Situation rein”
  2. Marlene Lufen (Frühstücksfernsehen-Moderatorin)
  3. Oskar Lafontaine: Gehalt des Intendanten Saarländischen Rundfunks begrenzen
  4. Alexander Neu: Russland und China wollen sich vom Westen dominierter Ordnung nicht unterordnen
  5. Der schwedische Weg – Punkt.PRERADOVIC mit Henning Rosenbusch
  6. Lawrow: Die EU zerstört seit Jahren die Russland-Beziehungen – Es liegt an ihr, das zu ändern
  7. Darum wollen sich einige Bremer Pflegekräfte nicht gegen Corona impfen lassen
  8. Renommierter Augsburger Jurist: “Pauschaler Dauerlockdown ist verfassungswidrig”
  9. Corporate Governments Created by Nevada & Big Tech. WTF!
  10. Dr. Werner Rügemer: “Die Kapitalisten des 21. Jahrhunderts”
  11. Talk im Hangar-7 – Aufstand in Tirol: Droht jetzt die Corona-Meuterei?
  12. Das Elend der deutschen Nahostpolitik | Prof. Dr. Norman Paech
  13. Corona-Ausschuss: Sitzung 38
  14. Kabarett, Satire, Kleinkunst, Comedy und Co.
  15. Musik trifft Politik

Vorbemerkung: Wir kommentieren, wenn wir das für nötig halten. Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in unsere Übersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Beiträge einverstanden sind. Sie können uns bei der Zusammenstellung der Videohinweise unterstützen, indem Sie interessante Fundstücke an die Adresse [email protected] schicken. Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Information hin.

  1. Kritik an Corona-Politik der Regierung – Medizinstatistiker Antes: “Wir stolpern wieder in die gleiche Situation rein”
    Medizinstatistiker Gerd Antes aus Freiburg hat die Verlängerung der Corona-Maßnahmen durch die Bundesregierung im SWR kritisiert. Antes forderte eine systematische Datenerhebung von bestimmten Gruppen, Berufsständen oder Tätigkeitsfeldern.
    aus der Sendung vom Do, 11.2.2021 19:30 Uhr, SWR Aktuell Baden-Württemberg, SWR Fernsehen BW
    Quelle: SWR, 11.2.2021

    Gerd Antes (ehem. Direktor des deutschen Cochrane Zentrums am Universitätsklinikum Freiburg): “Diese undifferenzierte und auch planlose Verlängerung, wo ich kein Ende sehe, finde ich außerordentlich kritisch zu würden. […] Haben Sie einen Plan gesehen? Ich sehe nur, dass wieder auf Sicht gefahren werden soll. Ich habe Anfang Dezember vorhergesagt, was Anfang Januar sein wird, dann vorhergesagt, was jetzt ist. Ich kann jetzt schon wieder vorhersagen, dass wir wieder in die gleiche Situation reinstolpern und ohne jede Struktur wieder ad-hoc-Entscheidungen fällen, die nicht zielführend sind. […] Ein Plan wäre zum Beispiel schon seit Langem, die Zahlen zu erfassen, die wir brauchen. Es gibt beispielsweise keine einzige Zahl darüber, wieviele Friseure im letzten Jahr infiziert wurden, das Gleiche gilt für Zahnärzte, Lehrer… Alle diese leicht zu erhaltenden Daten sind nicht gesammelt worden. Deswegen stolpern wir weiter dahin. Das wäre ein Plan, dann könnte man gezielt öffnen oder schließen.”

    Gerd Antes – Die größte Bedrohung sei die “Verwirrung” der Führungskräfte
    Der Medizinstatistiker Gerd Antes kritisiert den Umgang der deutschen Führungskräfte mit der Corona-Pandemie. Seiner Meinung nach herrscht eine “offensichtliche und tiefgehende Verwirrung” in den Köpfen der Politiker. Die stetig steigenden Corona-Zahlen würden “unqualifiziert” betrachtet, was zu gefühlsbedingten Entscheidungen führe. Es sei wichtig auch zu kommunizieren, dass viele Dinge über das Coronavirus noch unbekannt sind.
    Quelle: Welt Interview, 23.10.2020

    Gerd Antes: “Wir schwächeln oder versagen völlig bei der Bewertung dieser Gegenmaßnahmen. […] Die nicht pharmakologischen Interventionen und dieses ganze Maßnahmenpaket: Abstand halten, Masken, Lüften und auch in Verbindung mit dem Testen. Das ist ja ein Paket, was irgendwie bewertet werden muss, damit wir an den richtigen Schräubchen drehen. Da sind wir leider fast noch genauso unwissend und blind wie im Frühjahr. Das ist eines der ganz großen Versäumnisse. Auch wenn man das versucht hätte, hätten wir nicht die perfekten Lösungen, aber wir haben überhaupt nicht versucht, die Daten zu erfassen, um das richtig zu bewerten. Das ist ein Riesen-Manko. Wir sehen es ja jetzt täglich in den Talkshows, das wird dann gefüllt mit ‘Glauben’, und das schafft die gegenwärtige Verwirrung.”

  2. Marlene Lufen (Frühstücksfernsehen-Moderatorin)
    Auch diese Zahlen müssen wir kennen.
    Diese Zeit lastet schwer auf uns. Auf der Suche nach dem richtigen Mittel sollten wir auch diese Zahlen kennen:
    23% mehr Fälle von Gewalt an Kindern in der Gewaltambulanz der Charité im ersten Halbjahr 2020.
    600.000 Kinder erleben zu Hause Schläge, Stöße und Schlimmeres.
    Das sind 6,5 % der Kinder in Deutschland.
    461.000 Kinder haben im Jahr 2020 die „Nummer gegen Kummer“ gewählt.
    Allein die Online-Beratung hatte einen Zuwachs von 31% zum Vorjahr.
    Diese 31% entsprechen 10.428 Kontaktaufnahmen durch Kinder und Jugendliche in Not mehr als sonst.
    Die „Jugend-Notmail“ und die „Online-Jugend- und Elternberatung“ verzeichnen Steigerungen seit März 2020 um zeitweise 50 %.
    2,6 Millionen Kinder leben – auch ohne Corona – mit suchtkranken Eltern unter einem Dach.
    Das „Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen“ verzeichnet seit April 2020 einen sprunghaften Anstieg an Beratungen von 15-20%.
    67% der Jugendlichen zwischen 18 und 24 fühlen sich zur Zeit überdurchschnittlich psychisch belastet.
    800.000 Menschen leiden in Deutschland an Magersucht. 6-10% sterben daran.
    Seit Herbst gibt es 10-20 % mehr Anfragen nach Therapieplätzen.
    In 50% der Haushalte leben Menschen allein.
    74% der an Depressionen Erkrankten geben in einer Befragung an, durch den Lockdown extrem belastet zu sein.
    Armut und Existenzangst nehmen dramatisch zu.
    Wir sollten die Nebenwirkungen genau berechnen und kennen, wenn wir entscheiden, ob die Verlängerung des Lockdown tatsächlich die beste Wahl im Kampf um unsere Gesundheit ist.
    Bitte entschuldigt kleine Versprecher.
    Quellen u.a.: SZ vom 3.12.2020, Pressestellen bmfsfj, Hilfetelefon und „Nummer gegen Kummer“, BKJ Bundesverband der Kinder- und Jugend-Psychotherapeuten, Charité Gewaltambulanz, Deutsche Alzheimergesellschaft, Fachverband Sucht, Stiftung Deutsche Depressionshilfe, Einslive, Prof. Dr. Thomas Huber v. Klinik am Korso, Die Zeit 17.1.2021 u.v.m.
    Quelle: Marlene Lufen, 31.01.2021 via instagram

    Marlene Lufen: “Ich habe diese große Sorge, und die macht mich so fertig, dass ich seit langer Zeit nicht mehr gut schlafe. Ich habe das Gefühl, dass wir in zwei, drei Jahren zurückblicken auf diese Zeit und denken, wir haben es falsch gemacht. Dieser Lockdown war das Falscheste was wir machen konnten, zumindest über so einen langen Zeitraum. Denn auch in einer Pandemie haben Menschen Depressionen, Suchterkrankungen, Herz-Kreislauf-Probleme, müssen andere Therapien bekommen, die sie nicht bekommen, erleben Gewalt in der Familie, haben andere Probleme, die auch zum Tod führen. Das alles wird im Moment zu wenig in Betracht gezogen. Wir schauen nur auf die Infiziertenzahlen und Todeszahlen. […] Wir stellen sie nicht ins Verhältnis mit Problemen, die einher gehen mit diesem Lockdown. […] Jeder der Bedenken äußert, von dem wird vermutet, dass er in die Richtung Trump-Wähler geht […] oder von Menschen, die an Verschwörungstheorien glauben. […] Ich habe versucht, Zahlen herauszubekommen, wie die Nebenwirkungen dieses Lockdowns sich darstellen für Menschen, die auch zu uns gehören.”

    Marlene Lufen attackiert Karl Lauterbach: „So viele, die seelisch verkümmern!“
    Ihr emotionales Video bei Instagram ging viral, bei stern TV konfrontierte TV-Moderatorin Marlene Lufen Prof. Karl Lauterbach (SPD) mit ihrer Kritik am Lockdown: „So etwas Dramatisches hat es noch nie gegeben in Deutschland. Da muss man doch einmal durchrechnen: Wie sind die Nebenwirkungen?“, beklagt die 50-Jährige. Die Diskussion in voller Länge.
    Quelle: stern TV, 04.02.2021

  3. Oskar Lafontaine: Gehalt des Intendanten Saarländischen Rundfunks begrenzen
    Im Saarländischen Landtag hatten wir beantragt, das Gehalt des Intendanten des Saarländischen Rundfunks, das mit rund 245.000 Euro derzeit in etwa den Amtsbezügen der Bundeskanzlerin entspricht, zu begrenzen. Es sollte nicht höher sein als das eines Landesministers (rund 164.000 Euro im Jahr).
    CDU und SPD führten einen Eiertanz auf. Der CDU-Vertreter sagte, wir würden die Axt an den öffentlich-rechtlichen Rundfunk legen. Die SPD betonte die „Staatsferne“ des öffentlichen Rundfunks – obwohl jeder weiß, dass CDU und SPD eine ausgeprägte Vetternwirtschaft beim SR betreiben. Es war ein gelungener Karnevalsbeitrag zum Rosenmontag. Leider meinten sie es aber ernst.
    Ob die Menschen, die jetzt ihren Job verloren haben, in Kurzarbeit sind und mit Einkommenseinbußen zurecht kommen müssen, Verständnis für ein solches Theater haben?
    Hier meine Rede.
    Quelle: Oskar Lafontaine via facebook, 16.02.2021

  4. Alexander Neu: Russland und China wollen sich vom Westen dominierter Ordnung nicht unterordnen
    NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat am Montag auf einer Pressekonferenz in Brüssel China und Russland vorgeworfen, “an der Spitze eines autoritären Vorstoßes gegen eine regelbasierte internationale Ordnung zu stehen”.
    Alle NATO-Mitglieder sollten ihren “politischen Dialog und ihre praktische Zusammenarbeit mit gleichgesinnten Partnern verstärken und höhere Gemeinschaftsausgaben für Verteidigung und Abschreckung tätigen”.
    Über die konkreten Folgen dieses Aufrufs spricht RT DE mit Alexander Neu von der Bundestagsfraktion Die Linke. Neu erklärte diesbezüglich, die sogenannte regelbasierte Ordnung meine in Wirklichkeit eine vom Westen dominierte Ordnung.
    “Wir sehen gerade, dass sich China und Russland nicht mehr dieser Ordnung unterordnen wollen. Nicht einordnen wollen in die vom Westen dominierte Ordnung, sondern ihr eigenes legitimes Interesse auch artikulieren und leben wollen. Das stößt im Westen, insbesondere bei den USA und auch europäischen Verbündeten, auf Ablehnung, weil man daran gewöhnt ist, andere Staaten zu dominieren und der Souveränität anderer Staaten zu unterlaufen: Syrien, Jugoslawien, Libyen, all das. Und das versucht man auch bei Russland und China, stößt aber sehr rasch an seine Grenzen. Weil die Großmächte China und Russland immer stärker werden und sich dem aggressiven und dominanten Westen widersetzen, was im Westen wiederum als Angriff auf die westliche Lebensweise, das liberale westliche Modell verstanden wird.”
    Es fänden dabei im Westen keine Überlegungen statt, wie man sich mit China oder Russland auf Augenhöhe verständigen könnte, erklärte Neu weiter. “Die einzige Antwort, die man im Westen hat, ist eine destruktive, nämlich massive Rüstungsausgabe. Und man will einen Rüstungswettlauf starten, in der Hoffnung, dass China und Russland damit hineingehen.”
    Die Folgen davon seien, dass die Rüstungsausgaben in allen NATO-Mitgliedstaaten trotz Corona und trotz Überschuldung der westlichen Volkswirtschaften steigen. “Man ist offensichtlich im Westen bereit, einen regulär begrenzten Krieg zu führen, um Russland oder China einzudämmen.” Diese Bereitschaft bereite dem Bundesabgeordneten sehr große Sorgen. (…)
    Auf die Frage, ob sich Deutschland daran beteiligen und gleichzeitig an Nord Stream 2 festhalten könne, antwortete der Bundesabgeordnete, die deutsche Politik sei geprägt von Widersprüchen. Auf der einen Seite sei man gänzlich transatlantisch orientiert, aber auf der anderen Seite wolle Deutschland als europäische Großmacht eine gewisse Eigenständigkeit wahren und eigene Interessen führen. Dabei sei Nord Stream 2 ein Produkt der eigenen deutschen Interessenformulierung.
    Quelle: RT Deutsch

  5. Der schwedische Weg – Punkt.PRERADOVIC mit Henning Rosenbusch
    Schweden scheidet die Geister. Die einen halten das Land in der Corona-Krise für gescheitert, die andern bewundern den schwedischen Weg ohne Lockdown und Maskenpflicht. Der Journalist Henning Rosenbusch lebt in Schweden und ist sicher, dass das Land bislang sehr gut durch die Krise gekommen ist. Auch dank einer Besonderheit in der schwedischen Verfassung, nach der die Gesundheitsbehörde unabhängig von der Politik agiert. Ein Gespräch über den Umgang mit Corona, Freiwilligkeit statt Strafe, Versuche, den schwedischen Weg zu diskreditieren und die Mentalitätsunterschiede zwischen Deutschen und Schweden.
    Quelle: Punkt.PRERADOVIC, 12.02.2021

    Die im Video erwähnten Artikel von Henning Rosenbusch auf den NachDenkSeiten sind hier zu finden.

  6. Lawrow: Die EU zerstört seit Jahren die Russland-Beziehungen – Es liegt an ihr, das zu ändern
    Der russische Außenminister Sergei Lawrow ist am Montag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem finnischen Amtskollegen Pekka Haavisto in St. Petersburg auf die Beziehungen zur EU eingegangen. Seine Aussage in einem Interview, dass Russland auf einen Abbruch der Beziehungen mit der EU vorbereitet sei, sollten diese harten Wirtschaftssanktionen verabschiedet werden, hatte große Aufmerksamkeit erregt. Deutschland nannte diese Aussage “nicht nachvollziehbar und befremdlich”.
    Lawrow erklärte dazu, dass er diese Aussage tätigte, nachdem in der EU zahlreiche Vorwürfe gegenüber Russland gemacht wurden, dass es sich auf einem antidemokratischen Weg befinde und sich von Europa entferne.
    Wie der Außenminister weiter ausführte, sei es dabei aber jedem klar, der sich mit der Politik Europas beschäftigt, dass es die EU ist, die seit Jahren “die Beziehungen zu Russland konsequent abreißt”.
    “2014 war ein Wendepunkt. In der Ukraine fand ein Putsch statt, und die EU zeigte, dass sie hilflos war und nicht in der Lage war, die unmittelbar vor dem Putsch zwischen der Regierung und der Opposition erzielte Einigung einzuhalten. Wichtig ist, dass Deutschland, Frankreich und Polen ihre Unterschriften darunter setzen. Die Opposition spuckte auf diese Unterschriften und auf die EU, die es für wichtig hielt, dieses Abkommen einzuhalten. Damals wurde die EU wirklich gedemütigt. Jeder weiß, was als Nächstes passiert ist. Im Großen und Ganzen hat die EU die Angriffe der Ultras und Neonazis, die an die Macht kamen, gegen die Bewohner der Krim und der Ostukraine ignoriert und beschlossen, der Russischen Föderation die Schuld zu geben. Die EU hat konsequent alle Mechanismen ausnahmslos zerstört, die auf dem Partnerschafts- und Kooperationsabkommen beruhten.”
    Der russische Diplomat fuhr fort, dass der Kreml immer noch Freunde auf dem alten Kontinent hat und “weiterhin gegenseitig vorteilhafte Beziehungen mit ihnen entwickeln wird.” Der finnische Außenminister Haavisto hob seinerseits die Situation um den inhaftierten russischen Oppositionellen Alexej Nawalny hervor. “Die EU-Länder, darunter Finnland, haben die Bestrafung des Oppositionspolitikers Alexej Nawalny in Form von Haft verurteilt und seine Freilassung gefordert. Auch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte, dem Russland angehört, hat in seinem Gutachten festgestellt, dass das ursprüngliche Urteil gegen Nawalny willkürlich und unbegründet war”, sagte Haavisto.
    Es gibt fast gar keine Beziehungen mehr zur EU, so Lawrow. In gemeinsamen Gesprächen gehe es schon lange nur noch um internationale Ereignisse, nicht mehr um die gemeinsamen Beziehungen.
    Deshalb liege es an der EU, die Beziehungen zu retten.
    Lawrow dazu: “Die Entscheidung liegt bei der EU. Wenn sie sich entscheidet, die Beziehungen wiederherzustellen und die Maßnahmen, die zum Zerbrechen der Beziehungen führten, die ich gerade erwähnt habe, zurückzunehmen, werden wir dazu bereit sein.”
    Er wies aber auch darauf hin, dass die EU nicht mit Europa gleichzusetzen sei.
    “Man sollte die Europäische Union nicht mit dem eigentlichen Europa verwechseln. Wir verlassen Europa ganz und gar nicht. Wir haben viele Freunde in Europa, viele Gleichgesinnte. Wir werden weiterhin für beide Seiten vorteilhafte Beziehungen mit ihnen entwickeln.”
    Quelle: RT DE, 16.02.2021

    Lesen Sie hierzu auch auf den NachDenkSeiten von Tobias Riegel “Kriegstreiber gegen Russland: Das „Spiel mit dem Feuer“ wird ernst!“.

  7. Darum wollen sich einige Bremer Pflegekräfte nicht gegen Corona impfen lassen
    Pflegerinnen und Heimbewohner zählen zu den ersten, die eine Corona-Impfung bekommen sollen. Aber gerade beim Pflegepersonal scheint die Bereitschaft gering. Bei niedergelassenen Ärzten ist die Quote hingegen deutlich höher.
    Quelle: buten un binnen, 06.01.2021

    Ulrike Slupinski, Pflegeheim-Leiterin: “Es ist ja jetzt schon so, dass dem Personal vorgeschrieben wird, dass es Schnelltests machen muss, was ja auch völlig nachvollziehbar ist. Aber soweit zu gehen, dass eine Impfung zur Pflicht wird, das finde ich schon sehr schwierig.”

    Radio Bremen TV: “Einfach machen, das ist vielen Pflegefachkräften in Bremen zu heikel, z.B. Theodora Chatzi, sie fürchtet vor allem noch nicht erforschte Langzeitnebenwirkungen. […] Theodora Chatzi ist keine Impfgegnerin, andere Impfungen wie gegen Tetanus hat sie in Anspruch genommen.”

  8. Renommierter Augsburger Jurist: “Pauschaler Dauerlockdown ist verfassungswidrig”
    Seit Beginn der “Corona-Krise” kritisieren Verfassungsrechtler wiederholt die Maßnahmen der Bundesregierung und der verschiedenen Länderregierungen zu deren Bekämpfung. Nicht nur der renommierte Jurist Prof. Dr. Josef Franz Lindner sieht hier erhebliche rechtliche Kompetenzüberschreitungen der Politik. […]
    Mit Rückgriff auf das ohnehin schon höchst umstrittene Infektionsschutzgesetz hält der ehemalige Ministerialrat im Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst fest: “Dieses ermächtigt zwar zu weitreichenden Eingriffen – aber eben nicht zu maßlosen und zeitlich unbegrenzten. Im Gesetz ist die Inzidenz von 50 (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner) festgeschrieben. Nur bei deren Überschreiten sind umfassende Schutzmaßnahmen im Sinne eines Lockdowns zulässig. Die Regierung kann diesen Wert nicht einfach ändern oder durch eine andere Bezugsgröße, etwa den R-Wert, ersetzen. Ein pauschaler Dauerlockdown trotz dauerhafter Inzidenz von unter 50 wäre rechtswidrig.” […]
    “Kaum wirksame Maßnahmen bei maximalem Freiheitseingriff sind unverhältnismäßig. Auch die (vor allem psychische) Gesundheit der Kinder und Jugendlichen ist in die Waagschale zu werfen, wenn man Schulen und Kitas monatelang schließt, ebenso wie die wirtschaftliche und soziale Stabilität unseres Landes in den Entscheidungsprozess einzubeziehen ist. Hierfür zeigt die Politik wenig Sensibilität. Doch das Grundgesetz sagt selbst: Die Gesundheit steht nicht über allem. Abwägung ist möglich und geboten.” […]
    Quelle: RT DE, 13.02.2021

    Hierzu der Beitrag von Prof. Dr. Josef Franz Lindner in der Augsburger Allgemeinen vom 09.02.2021 “Was das Grundgesetz von der Corona-Politik verlangt“.

    Shutdown-Verlängerung verstößt (erneut) gegen das Infektionsschutzgesetz!
    Lockdown erneut verlängert: Bund und Länder haben den Lockdown bis zum 7. März verlängert. Friseure dürfen am 1. März wieder öffnen. Für die Schulen gibt es hingegen keine einheitliche Regelung – erste Länder kündigten bereits schrittweise Öffnungen an. Wie Rechtsanwalt Markus Mingers die Lage einschätzt, erfahrt ihr in diesem Video
    Quelle: Mingers. Rechtsanwälte, 10.02.2021

  9. Corporate Governments Created by Nevada & Big Tech. WTF!
    Quelle: The Jimmy Dore Show, 13.02.2021

    Hierzu der von Jimmy Dore zitierte Artikel von AP “Nevada bill would allow tech companies to create governments“.

    Auszug ‘AP’ [Übersetzung CG]: “Die geplante Gesetzgebung, um neue Gewerbegebiete in Nevada zu erschaffen, würde es Technologieunternehmen erlauben, effektiv separate lokale Regierungen zu bilden. Der demokratische Gouverneur Steve Sisolak kündigte einen Plan zur Einführung sogenannter Innovationszonen in Nevada an, um die Wirtschaft des Staates anzukurbeln, indem Technologiefirmen angezogen werden, berichtete das Las Vegas Review-Journal am Mittwoch. Die Zonen würden es Unternehmen mit großen Landflächen erlauben, eigenständige Behörden zu bilden, die die gleichen Befugnisse wie Landkreise haben, einschließlich der Fähigkeit, Steuern zu erheben, Schulträger und Gerichte zu bilden und Regierungsdienstleistungen anzubieten.”

    Anmerkung CG: Ein Albtraum für jeden, an einer Republik (res publica) orientierten Staatsbürger. Oder anders gesagt, klingt das nach einem feuchten Traum marktradikaler Konzerninteressen in Sachen Privatisierung und Ausverkauf von Gemeinwesen.

  10. Dr. Werner Rügemer: “Die Kapitalisten des 21. Jahrhunderts”
    DGB Haus München, 22. Juli 2020
    …BlackRock agiert heute, weitgehend unreguliert und unbekannt, und einige Dutzend weitere Finanzakteure der ersten Liga; hinzukommen die neuen Finanzakteure der zweiten und dritten Liga, ebenfalls kaum reguliert, also Private-Equity-Fonds, Hedgefonds, Venture Capitalists, dazu elitäre Investmentbanken, die traditionellen Großbanken und die von diesen allen geförderten und beherrschten die Kapitalisten des 21. Jahrhunderts
    Aufsteiger des Internets wie Apple und Microsoft, Google/Alphabet, Amazon, Facebook, Uber oder AirBnB…
    Sie praktizieren eine neue, noch asozialere Form der brutalen Akkumulation des privaten Kapitals…
    Gewerkschaften und Leitmedien regen sich über die Vorstände und Manager
    und deren Millioneneinkommen auf, fragen aber nicht nach den Eigentümern und deren hundertfach höheren Gewinnen… ( aus der Bucheinleitung “Die Kapitalisten des 21. Jahrhunderts” von Werner Rügemer)
    Dr. Werner Rügemer gibt in seinem Vortrag einen kurzen Überblick über die Kapitalisten des 21. Jahrhunderts.
    Quelle: Gerhard Hallermayer, 27.07.2020

    Anmerkung CG: Etwas spät darauf aufmerksam geworden, aber inhaltlich nicht weniger aktuell.

  11. Talk im Hangar-7 – Aufstand in Tirol: Droht jetzt die Corona-Meuterei?
    Tirol beherrscht die Weltpresse: Nirgendwo sonst außerhalb Afrikas grassiert die südafrikanische Corona-Mutante so stark wie in Österreichs Urlaubs-Mekka. Jetzt hat die Bundesregierung verschärfte Maßnahmen gegen Tirol verhängt, die Bürger dürfen das Bundesland ohne negativen Corona-Test nicht mehr verlassen. Viele Tiroler gehen auf die Barrikaden und hinterfragen grundsätzlich den Sinn der Maßnahmen, während die Kollateralschäden immer mehr Menschen in tiefes Leid stürzen.
    Schwer gebeutelt ist vor allem der Tourismus, die Lebensader des “Heiligen Landes”. Welche Zukunft hat Tirol ohne Tourismus? Fehlt der Politik nach wie vor eine klare Corona-Strategie? Sind die Ängste vor neuen Virus-Mutationen generell übertrieben? Und wie lange machen die Bürger das noch mit?
    Zu Gast Peter Wurm, Tiroler Unternehmer und Nationalratsabgeordneter der FPÖ, der sich vehement gegen die Maßnahmen stemmt und um die Zukunft seines Landes bangt.
    Die Medizinjournalistin Cornelia Stolze hält die Angst vor den Virus-Mutanten für übertrieben und plädiert für angemessene Maßnahmen.
    Wenig Verständnis für den Corona-Protest hat der Innsbrucker Tourismusexperte Andreas Reiter: Der Tourismus müsse sich langfristig umstellen.
    Der Arzt Dr. Christoph Specht ist besorgt über eine zunehmende Nachlässigkeit und wirbt für Durchhaltevermögen bei den Bürgern.
    Die Nerven zu bewahren, das fällt Sabrina Seidl aus Zirl im Tiroler Oberland jedoch immer schwerer: Die Wirtin und Kindergärtnerin steht mit ihrem Mann und den Kindern nach einem Jahr Pandemie vor dem finanziellen Ruin.
    Quelle: ServusTV, 11.02.2021

    Cornelia Stolze: “Allein die Tatsache, dass bestimmte Varianten, also Mutanten, in einer Region häufiger vorkommen, muss noch überhaupt nichts Schlimmes sein. Ich glaube, dass häufig dieses Wort Mutante so Ängste auslöst, das klingt nach etwas Schlimmem, nach was Bösem, nach Science Fiction […]. Als Biologin ist es für mich vollkommen klar, dass es Mutanten gibt. […] Das wissen die Wissenschaftler. Diese gab es schon vor der britischen, vor der südafrikanischen Mutante. Das ist nichts Besonderes, nichts Neues. Das heißt auch nicht, dass es schlimm ist. Meines Wissens weiß man noch sehr sehr wenig über diese Mutanten, ob die besonders schlimm infektiös, besonders krank machend sind. Ich halte das für übertrieben, was gerade in Tirol gemacht wird. Natürlich stimme ich ihnen zu, dass der Staat eine Aufgabe hat, zu schützen, aber er muss auch noch andere Dinge schützen, es muss in einem Verhältnis stehen. Er muss die Menschen schützen, er muss die Grundrechte schützen, er muss die Wirtschaft schützen, er muss die Menschen schützen, die um ihre Existenz bangen. Es ist nicht so, dass man sagen kann, der Staat schützt besonders gut, wenn wir jetzt alle in Quarantäne gehen, uns nicht mehr treffen, überhaupt kein Leben mehr stattfindet. […] Ich halte es auch für eine Illusion, dass man mit einem Lockdown, so wie er jetzt geplant ist, verhindern kann, dass sich diese […] Variante ausbreitet. Die ist auch schon wo anders. Man wird das überhaupt nicht auf dieses Gebiet begrenzen können, und es ist auch die Frage ob man es muss. […] Man müsste ganz systematische Studien machen, die strengen wissenschaftlichen Kriterien entsprechen, die wurden im Frühjahr vergangenen Jahres nicht begonnen. Diese Fakten fehlen bis heute, dass man in einem größeren Teil der Bevölkerung, in einer repräsentativen größeren Stichprobe untersucht. […] Es gibt Epidemiologen und Gesundheitswissenschaftler, die genau wissen, wie man solche Studien anlegen muss. […] Die Vertreter der Bundesregierung beantworten teilweise sehr berechtigte Fragen auch von Journalisten gar nicht, was beispielsweise die Aussagekraft von PCR-Tests angeht, wieviele Falsch-positive es gibt, auch die Auswirkungen auf Kinder. Da wird ziemlich geblockt. […] Ich finde auch, dass gerade die vulnerablen Gruppen, die älteren Menschen, die in Pflegeheimen sind oder ambulant versorgt werden, lange Zeit nicht richtig geschützt wurden und auch jetzt die Strukturen nicht geschaffen wurden, dass sie ausreichend geschützt werden.”

    Christoph Specht, Arzt: “Was ich der Politik vorwerfe, ist dass sie immer nur auf das Virus geschaut hat. […] Eine Bundesregierung muss Schaden vom Volk abwenden […], dazu gehört mehr. Man hätte sich die virologischen Tatsachen anschauen müssen, aber dann hätte man andere Fachleute viel mehr mit hineinbringen müssen. Die Bundesregierung sagt immer sehr gerne: ‘Die Wissenschaft ist sich einig.’ Die ist sich nicht einig. Auch die Leopoldina ist sich nicht einig. Da gibt es einige Vertreter, die das ganz anders sehen. […] Ich möchte nicht falsch verstanden werden, wir sollten nicht verkennen, dass Corona potentiell eine tödliche Krankheit ist. […] In der Bevölkerung herrscht ja momentan das Gefühl, in der Klinik würden jetzt 60 Prozent Corona-Patienten behandelt werden und dann gibt es noch ein paar andere. Das ist Unsinn. 99 Prozent der Menschen, die da sind, haben die gleichen Krankheiten, die wir vorher auch schon hatten, alles andere als Corona. […] Ich denke man muss beides sehen. Wenn man die Maßnahmen kritisiert, ist man nicht automatisch ein Corona-Leugner.”

    Cornelia Stolze: “Ja, jeder, der vor Monaten die Maßnahmen auch nur ansatzweise in Frage gestellt hat, der wurde vernichtet […], wurde als Spinner, als Impfgegner, als Verschwörungstheoretiker, als Leugner [abgestempelt]. Übrigens das Wort Corona-Leugner hat eine unschöne Parallele zu Holocaust-Leugner. Da entstehen Bilder in den Köpfen. Ich kann mich an eines der führenden Magazine in Deutschland erinnern, die die Demonstrationen bezeichnet haben, das sei kein Fall für die Politik, sondern für die Psychiatrie. Da wird es auch noch pathologisiert. […] Wie stellen sich eigentlich diese Leute vor, wie da noch eine vernünftige Diskussion stattfindet? […] [Mir geht es darum], die Stimmung zu beschreiben, die jegliche vernünftige, vielfältige Diskussion, wie sie eigentlich in einer Demokratie möglich sein sollte, platt gemacht hat.”

  12. Das Elend der deutschen Nahostpolitik | Prof. Dr. Norman Paech
    Frieden zwischen Israel und den arabischen Staaten – Frieden mit den Palästinensern?
    Ausgangspunkt des Vortrages ist der vor kurzem abgeschlossene Vertrag Israels mit den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) und eine damit verbundene Abkehr des 2002 von den Arabischen Staaten vorgeschlagenem Friedens-Vorschlag für Palästina/ Israel. Welche Handlungsmöglichkeiten verbleiben den Palästinensern? Welche Rolle könnte bzw. sollte die deutsche und die EU-Außenpolitik spielen. In diesem Zusammenhang wird auch die sich zuspitzende Alternative in der Diskussion um die Zukunft in Palästina/Israel eine Rolle spielen: ist die lange angestrebte Zweistaatlichkeit nur noch eine rhetorische Formel? Welche Perspektiven ergeben sich aus den Vorschlägen für eine Ein-Staat-Lösung?
    Norman Paech, geb. 1938, Prof. Dr. jur., studierte an den Universitäten Tübingen, München und Paris. Er lehrte von 1982 – 2003 Öffentliches Recht an der Hamburger Hochschule für Wirtschaft und Politik (HWP). Von 2005 – 2009 war er Mitglied des Deutschen Bundestags in der Fraktion Die Linke und hier Außenpolitischer Sprecher.
    Veranstalter: Deutsch-Palästinensische Gesellschaft Bremen e.V., Israelisches Komitee gegen Hauszerstörung (ICAHD), AK Nahost Bremen, Bremer Friedensforum, Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung (biz), Kairos Palästina Solidaritätsnetz Gruppe Bremen.
    Moderation: Dr. Detlef Griesche (DPG)
    Video: Sönke Hundt (AK Nahost Bremen)
    Quelle: weltnetzTV, 09.02.2021

  13. Corona-Ausschuss: Sitzung 38
    Angriff auf Mensch und Gesellschaft
    Der Corona Ausschuss wurde von vier RechtsanwältInnen gegründet. Er führt eine Beweisaufnahme zur Corona-Krise und den Maßnahmen durch.
    Erfahren Sie mehr über den Ausschuss, hier.
    Quelle: Stiftung Corona Ausschuss – Live Streams

  14. Kabarett, Satire, Kleinkunst, Comedy und Co.
    • Die Echse lebt mit Viren im Homeoffice
      Homeoffice mit Viren daheim ist auch für die Echse eine nervliche Zerreißprobe, aber aus Millionen Jahren der Evolution weiß sie, dass Viren nunmal dazu gehören. Die Echse duldet Viren nicht nur, sondern sucht sie sogar aktiv auf, und hat daher in der neuesten Folge “Echse auf Achse” ein Virologielabor besucht und eine Virologin konsultiert.
      Quelle: Michael Hatzius, 13.02.2021

    • Total “von der Rolle”: Mad Max bei den Germans
      Es beginnt mit einem Blick auf deutsche Straßen, wo man ungefragt erfährt, wie man sich und andere schützt – und zwar sofort! Dann zeigt Max von der Rolle die Quintessenz einer Merkel-Aussage im ZDF auf. Kritiker ihrer Politik in der Corona-Pandemie erkennt sie nicht mehr als politische Gegner an. Statt dessen sieht sie in ihnen Bürger mit einer Wahrnehmungsstörung. “Da hilft das übliche argumentieren nicht. Das wird vielleicht auch eine Aufgabe für Psychologen sein, oder für …”. Ja, für wen oder wofür wohl? Es darf mitgeraten werden. Und der Bundesgesundheitsminister will von Krankenhaus-Schließungen in 2020 nichts gewusst haben! Oder sind das weitere Erfolge, über die die Tagesschau ungewollt aufklärt?
      Quelle: Bengt Kiene, 26.01.2021

    • Der Wegscheider
      Wochenkommentar von Ferdinand Wegscheider
      „Raue Töne aus Tirol!“ – Im neuen Wochenkommentar werfen wir einen dezenten Blick hinter die professionelle Corona-Kampagne der Bundesregierung, die zumindest einen beträchtlichen Teil der Bevölkerung nun schon seit einem Jahr in Angst und Panik hält.
      Quelle: Servus TV, 13.02.2021

    • Propagandastadl Presseclub | Neue grüne Corona-Verschwörungstheorien
      Eis und Kälte sind doch irgendwie was Tolles. Sobald der Schnee die Straßen bedeckt, ist doch irgendwie alles ruhiger. Es sei denn, man schaut sich den Presseclub in der ARD an oder blickt mit Sorge auf die Auswirkungen des Klimawandels, dann ist die Stimmung futsch.
      Da könnte selbst der Weihnachtsmann persönlich mit einem Schlitten an einem kalten, sonnigen Weihnachtsmorgen vorbeirauschen, der #Presseclub​ schlecht gelaunt zurück, beispielsweise lässt einen mit seiner undifferenzierten Berichterstattung über die Demonstranten die gegen die Verhaftung von Alexei Nawalny auf die Straße gehen. Keine Ahnung, was das überhaupt für ein Club sein soll. Ist uns auch egal. Wir von der viel cooleren 451 Grad-Bande schauen uns erst einmal die neuen Anhänger an, die Jörg Schönenborn da rekrutiert hat. Da hätten wir zum einen den Journalisten David Schraven, dann den Osteuropaabteilungsleiter bei der Deutschen Welle Christian F. Trippe, die Russlandkorrespondentin Alice Bota und Redakteurin Ina Ruck. Demian von Osten wäre eigentlich auch dabei gewesen, doch der hat das Aufnahmeritual, bei dem er 20 Sekunden lang geschubst wird, nicht ausgehalten. Pech gehabt.
      Unser Oberhaupt Arthur konnte das Clubhaus der Medien-Feinde in einer nahe gelegenen Eiche ausfindig machen und spielte mal Mäuschen. Hauptthema war heute: “Wie weiter mit Russland?” Alle fünf Mitglieder fanden sich zusammen, um über die Polizeigewalt während der Demonstrationen zu sprechen. Dass es in dieser Runde unmöglich objektiv zur Sache gehen kann, sollte wohl jedem klar sein. Es geht schließlich um Ausweisung von diplomatischen Diplomaten, um schwerwiegende Korruptionsvorwürfe gegenüber Wladimir Putin und um den Aufstand der russischen Geheimdienste. Nawalnys politische Ansichten, die an Rassismus grenzen, wurden im Übrigen nur ganz kurz angesprochen. Dafür hat die Zeit dann einfach nicht mehr gereicht. Funktioniert so ausgeglichene Berichterstattung in der ARD? […]
      Quelle: 451 Grad, 11.02.2021

    • Komödie in E-moll
      Quelle: Alant Jost, 11.11.2020

    • How Gov’t Hides The Real Unemployment Rate
      [Die Arbeitslosenquote, die wir in der Presse hören, spiegelt die tatsächliche Arbeitslosenquote nicht genau wider. Sie lügen, weil sie uns glauben machen wollen, dass wir in einer Gesellschaft leben, die im Interesse der normalen Menschen arbeitet. Das tut sie aber nicht. Übersetzg. CG]
      Quelle: Redacted Tonight, 16.02.2021

  15. Musik trifft Politik
    • Pablo Miró – SIE und Wir

    • NO 55 – Das war’s

      Anmerkung unseres Lesers E.: Hier ein altes Lied von der ehemaligen DDR-band NO55. Ist heute im Bezug auf Kriegshetze gegenüber Russland aktueller den je.

    • Van Morrison – Born to Be Free

    • Es Ist An Der Zeit – By Marc
      Ein Lied, das in dunklen Zeiten vielleicht da und dort ein wenig Hoffnung entstehen lässt.

    • Alex Olivari – Durch den Sturm

    Anmerkung: In dieser Rubrik wollen wir Ihnen Songs mit politischen und gesellschaftskritischen Texten vorstellen, die vielleicht noch nicht jeder Leser kennt oder die nicht in Vergessenheit geraten sollten. Wenn auch Sie Musiktipps für uns haben, mailen Sie uns Ihre Empfehlungen bitte an unsere Mailadresse für die Videohinweise videohinweise(at)nachdenkseiten.de mit dem Betreff: Musik.

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