Videohinweise am Mittwoch

Ein Artikel von:

Hier finden Sie in der Regel am Mittwoch und am Samstag einen Überblick über interessante Videobeiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie anschauen wollen. Die Videohinweise sind auch auf unserer YouTube-Seite als spezielle Playlist verfügbar. Auch für die Rubrik „Musik trifft Politik“ gibt es eine eigene Playlist (CG: Christian Goldbrunner)

Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:

  1. Heiner Flassbeck: Was Ökonomen und Politiker nicht kapieren!
  2. #allesdichtmachen​
  3. Wie ist die Lage auf den Intensivstationen wirklich? Die fragwürdigen Zahlen des [DIVI] Intensivregisters
  4. Die Inzidenz als Stufenspiel: Der Trick bei der Notbremse
  5. Buchpräsentation Prof. Nils Melzer “Der Fall Julian Assange – Geschichte einer Verfolgung”
  6. Basta Berlin (Folge 84) – Baerbock und Laschet: Die Netzwerke hinter den Kandidaten
  7. Nein! Zum neuen Infektionsschutzgesetz! (21. April 2021)
  8. Kinder&Corona, Film und Diskussion in München, Gräfeling
  9. Immer mehr COVID-19-Fälle trotz vollständiger Corona-Impfung
  10. Stiftung Corona Ausschuss: Sitzung 49: “Der Offenbarungseid”
  11. Kabarett, Satire, Comedy und Co.
  12. Musik trifft Politik

Vorbemerkung: Wir kommentieren, wenn wir das für nötig halten. Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in unsere Übersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Beiträge einverstanden sind. Sie können uns bei der Zusammenstellung der Videohinweise unterstützen, indem Sie interessante Fundstücke an die Adresse [email protected] schicken. Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Information hin.

  1. Heiner Flassbeck: Was Ökonomen und Politiker nicht kapieren!
    Wie kriegen wir die Wirtschaft wieder in die Gänge nach der Krise? Ökonom Heiner Flassbeck hat eine klare Vorstellung davon, was jetzt anders laufen muss. Warum er keine Angst vor der Inflation hat und was die meisten Ökonomen aus seiner Sicht einfach nicht kapieren wollen… […] powered by FOCUS-MONEY
    Quelle: Mission Money, 20.04.2021

    Anmerkung CG: Ein sehr hörenswertes und durchaus amüsantes Gespräch. Flassbeck erklärt, warum auch 200 Milliarden Staatsschulden im Prinzip kein Problem seien, ohne dass irgendetwas Schlimmes passierte am Kapitalmarkt. Er erklärt, warum die Rückzahlung nicht oder selten funktioniere und dass ihm lieber wäre, wenn sich die Unternehmen wieder verschulden würden, statt zu sparen. Denn es müsse sich immer jemand verschulden, entweder die Unternehmen, die Privaten oder der Staat. Deutschland habe in der Vergangenheit mit Leistungsbilanzüberschüssen vermehrt darauf gesetzt, dass sich das Ausland verschuldet, beispielsweise europäische Nachbarländer oder die USA. Flassbeck bekundet, dass er kein Anhänger der ‘Modern Monetary Theory’ sei. Im Weiteren erklärt er auch nochmal den Irrglauben des ‘Monetarismus’, demnach habe die Geldmenge angeblich etwas mit Inflation zu tun, das sei völlig falsch, denn es sei empirisch nachweisbar, dass eigentlich die Lohnstückkosten die Inflation bedingen. Ferner erläutert er noch, warum Lohnnullrunden oder die derzeitigen geringen Lohnforderungen der Gewerkschaften fatal seien.

    Heiner Flassbeck [Ausschnitt transkribiert, CG]: “Ich habe […] einen Vortrag von Frau Schnabel gehört vom EZB-Vorstand, die sagt warum bei uns die Zinsen so niedrig sind, ja weil der Gleichgewichtszins sei gesunken. Der Gleichgewichtszins, das muss man sich vorstellen, das ist eine Konstruktion, die durch nichts zu rechtfertigen ist, es ist eine rein willkürliche Konstruktion. Irgendwie fällt vom Himmel ein Gleichgewichtszins und der ist in den letzten zehn oder 20 Jahren gesunken und deswegen muss die EZB die Zinsen noch unter den Gleichgewichtszins drücken, um die Wirtschaft wieder anzuregen. Das ist ein völliger Irrsinn, insofern als dieser ja nicht von der EZB unabhängig zustande gekommen ist. […] Die glauben, es gibt einen Gleichgewichtszins, der vom Himmel fällt, aber […] die EZB war ja immer schon da und hat einen Zins gesetzt. Das was da am Markt passiert, ist ja nie unabhängig von der EZB gewesen, die EZB war immer dabei. Das ist eine grandiose Fiktion, die die sich einreden, dass es irgendwo einen vom Himmel fallenden Gleichgewichtszins gibt, und sie müssten jetzt nur darunter tauchen und dann wär alles gut. Das ist ein fundamentales Missverständnis. Das zweite Missverständnis von Frau Schnabel von der EZB und von der EZB überhaupt oder fast allen Notenbanken ist, dass sie immer noch glauben, dass sie in erster Linie für die Preise zuständig sind, sind sie aber nicht. Woher kommen denn diese niedrigen Preise auf der Welt? Haben die Notenbanken sie gemacht? Waren die einfach blöde, dass sie plötzlich die Preise haben fallen lassen oder wie? Was ist da passiert? Das erklärt komischerweise niemand. […] Die Preise sind so niedrig, weil die Löhne so niedrig sind, weil wir neoliberale Revolution gemacht haben, gesagt haben, die Löhne dürfen nicht mehr steigen. […] Die Preise steigen auf der ganzen Welt nämlich nicht, wenn man von kurzfristigen Schwankungen absieht – in Deutschland haben wir sogar diesen Mehrwertsteuerquatsch gehabt – machen wir uns nichts vor. […] Es gibt einen ganz engen empirischen Zusammenhang zwischen Löhnen im Verhältnis zur Produktivität, das nennt man Lohnstückkosten und der Inflationsrate – auf der ganzen Welt über lange Fristen super stabil – nur das wird ignoriert. Das wird von den Notenbanken ignoriert, weil sie dann sozusagen ihr eigenes Geschäft aufgeben müssen, denn sie sind gar nicht diejenigen, die die Preise machen, und es wird ignoriert von den traditionellen Ökonomen – warum? Weil ihr ganzes Weltbild zusammenbricht, denn dann gilt das hier mit dem Arbeitsmarkt nicht mehr. Die Löhne müssen ja den Arbeitsmarkt ‘räumen’ – glauben die – und können nicht die Preise machen. Wenn die Löhne die Preise machen, ist [das Argument] mit dem Arbeitsmarkt hinfällig. Genauso ist es ist es: hinfällig. Die Deflation in Europa kommt von den deutschen niedrigen Löhnen von den niedrigen Lohnsteigerungen, die Herr Schröder unter Rot-Grün begonnen hat, und die seitdem kaum mehr geändert wurden. Das ist der entscheidende Zusammenhang.”

  2. #allesdichtmachen​
    • Schauspieler Jan Josef Liefers zu #allesdichtmachen​ // 3nach9
      Mehr als 50 deutsche Schauspielerinnen und Schauspieler haben unter dem Hashtag ALLES DICHT MACHEN Videos gepostet, in denen sie sich zu den aktuellen Corona-Maßnahmen äußern. Kritisch, und vor allem: ironisch sollte es sein. Aber viele finden diese Aktion überhaupt nicht ironisch – sondern eher gefährlich. Wir freuen uns auf das Gespräch mit einem der Teilnehmenden: Jan Josef Liefers
      Quelle: 3nach9, 24.04.2021

      Lesen Sie auch auf den NachDenkSeiten von Jens Berger “Heuchelei hat Hochsaison”. Sehen Sie hierzu auch unter Rubrik Kabarett, Satire “Die Möhre äußert sich zu #allesdichtmachen​”

      Hierzu auch RA Steinhöfel: “YouTube löscht Kanal von #allesdichtmachen aus seinen Suchergebnissen

    • Nach heftiger Kritik: Jan Josef Liefers äußert sich zu #allesdichtmachen​ | WDR Aktuelle Stunde
      Jan Josef Liefers nimmt Stellung zur #allesdichtmachen​. Der Hintergrund: 53 Schauspieler*innen sorgen für hitzige Debatte: Nachdem sie mit Clips auf Instagram und YouTube die Corona-Politik kritisiert haben, gab es ordentlich Kritik. Das hatte Folgen: Einige Teilnehmer*innen löschten die Videos – so auch Meret Becker mit der Begründung, dass die Aktion nach hinten los gegangen sei.
      00:00​ – Schauspieler*innen protestieren gegen Corona-Maßnahmen
      03:50​ – Live: Jan Josef Liefers nimmt Stellung
      Quelle: WDR aktuell, 23.04.2021

      Anmerkung CG: Liefers spielt auf Studien von Prof. John Ioannidis an, der Lockdowns als nicht hilfreich kritisiert. Der WDR-Moderator fällt Liefers mehrmals schlechtgelaunt ins Wort, unterstellt dieser habe behauptet, die Presse sei “gleichgeschaltet”, doch das hat Liefers nie gesagt. Die in den Leitmedien abgebildete und hier vom WDR beschworene Regierungskritik kommt allzuoft von Seite derer, welche die Maßnahmen noch strenger und restriktiver machen wollen. Liefers teilt tapfer verbale Ohrfeigen aus, und der Mann vom WDR tritt wie eine beleidigte Leberwurst nochmal nach, als der Gesprächspartner gar nicht mehr in der Leitung ist, und sich nicht mehr wehren kann.

    • Sahra Wagenknecht: “Nicht einschüchtern lassen!” #allesdichtmachen​ #Bundesnotbremse​
      Dass sich die Corona-Versager der Großen Koalition mit der #Bundesnotbremse​ einen Blankoscheck ausgestellt haben, um mindestens bis 30 Juni durchzuregieren und elementare Grundrechte außer Kraft setzen, während die großen Konzerne gemästet und von Anfang an geschont wurden, ist der eigentliche Skandal, den man aktuell angeprangern sollte, oder dass die Bundesregierung trotz der Corona-Krise nichts gegen die miesen Arbeitsbedingungen und Gehälter in der Pflege unternimmt.
      Stattdessen werden Schauspielerinnen und Schauspieler, die in keinsterweise die Gefahr des Corona-Virus leugnen, sondern mit der Aktion #allesdichtmachen​ die Regierungsmethoden der dauerhaften Angstmache, der Einschränkung von Grundrechten und fehlenden Diskussionskultur kritisieren, medial gesteinigt und zu über Leichen gehende Helfershelfer der Querdenker und Rechten degradiert, sodass einige von Ihnen ihre Clips zurückzogen. SPD-Funktionär und WDR-Rundfunkrat Duin fordert gar den Rausschmiss der an der Aktion beteiligten „Tatort“-Kommissare Jan Josef Liefers und Ulrich Tukur.
      Man muss die Aktion nicht mögen aber wer so vorgeht und persönliche Diffamierungen vor Sachargumente setzt, braucht sich nicht zu wundern, wenn Bürgerinnen und Bürger niemanden mehr glauben, sich von der Demokratie abwenden und rechte sowie autoriäre Kräfte immer stärker werden.
      Sahra #Wagenknecht​ darüber, ob wir wirklich eine funktionierende Demokratie haben und wie man damit umgehen sollte, wenn man trotz berechtigter Kritik in eine Ecke gestellt wird, wo man nicht hingehört:
      Politik hat den Kontakt zum Alltag der Menschen und ihren Problemen größtenteils verloren.
      Quelle: Aufstehen, 24.04.2021

    • #allesdichtmachen​
      Wie vermessen muss man sein, um zu glauben, Satire darf alles? Das darf sie natürlich, solange man unter „alles“ Erdogan, Putin oder Kim Yong Un versteht. Reicht das denn nicht? Die Macher von „Hashtag Alles dichtmachen“ haben diese Freiheit komplett falsch interpretiert und übel missbraucht. Sie hätten die Covid-Opfer verhöhnt und die Intensivärzte und Pflegekräfte beleidigt, heißt es. Und bei all dem Beifall von der falschen Seite – den rechten, den Corona-Leugnern, der AfD – muss das Ding einen doppelten Boden haben. Eine dunkle Interessenverstrickung. Vielleicht einen verdächtigen Sponsor?
      Quelle: RT DE, 23.04.2021

    • Fasbenders Woche: #Allesdichtmachen​: Kritik ist Nazi
      Fasbenders Woche: Proteste gegen die Notstandsgesetze 1968 – kritische Linke war einmal | Freiwillig in die Öko-Verbotsdiktatur: ein Zeitgeist namens Kuckucksnest | Shitstorm nach Schauspieler-Aktion #Allesdichtmachen​: Kritik ist Nazi.
      Quelle: Der Fehlende Part, 26.04.2021

    • #ALLESDICHTMACHEN​ und die Welle der narzisstischen Empörung! (Raphael Bonelli)
      Der Psychiater Raphael Bonelli analysiert die Welle der Empörung, welche über #allesdichtmachen #niewiederaufmachen #lockdownfürimmer hereingebrochen ist; Youtube-Playlist. Tagesspiegel-Artikel.
      Quelle: RPP Institut, 25.04.2021

      Raphael Bonelli [transkribiert]: “Ich bin froh, dass wir in der öffentlichen Debatte und im Diskurs solche neuen Stimmen haben, ganz klar eben nicht von rechts, eindeutig eher von der linken Seite, die das in einer brillanten Weise umsetzen, die auch ihre Prominenz verwenden, um hinzuweisen, auf Dinge, die ihnen als Künstler auffallen. Ich glaube, es ist genau die Aufgabe von Künstlern und der Kunst, dass sie eben der Gesellschaft manchmal den Spiegel vorhält. […] Nur einer davon hat mir nicht gefallen, da ging es um Kinder schlagen und so, da tu ich mir ein bisschen schwerer mit dem Lachen. Aber abgesehen davon, auch die drei Videos, die in der Zwischenzeit gelöscht worden sind, habe ich mir angeschaut. Aus meiner Sicht sind alle top. […] Aber bemerkenswert ist, […] Sie finden diese Seite nicht mehr, das finde ich bedenklich, […] auch wenn Sie die einzelnen Namen eingeben […]. All diese Videos haben einen sehr feinen Humor, sind sehr niveauvoll gemacht, sind überhaupt nicht anklagend oder irgendwie ‘andere fertig machend’, sind vor allem nicht empört. […] Bemerkenswert, wenn jetzt also diese gelassenen, humorvollen Videos einfach nicht stehen gelassen werden können – es gab ja viele Schauspieler, die Werbung für irgendeine Impfung gemacht haben – warum auch nicht? Ich meine, das sollen sie machen, keiner hat sich aufgeregt, jeder soll machen, was er will. Aber warum dürfen diese Künstler jetzt nicht einfach sagen und tun, was sie wollen, ohne dass sie eine riesige Empörungswelle bekommen? Das ist für mich problematisch, und das hat ganz viel zu tun mit einer neuen Psychologie, einer neuen Denke des Menschen, der nicht mehr tolerieren kann, dass manche Dinge gesagt werden, auch wenn sie durch die Blume sind. Und das erinnert uns natürlich, wenn man historisch denken kann, auch an Zeiten, die gar nicht so erfreulich waren.”

    • Tagesthemen-Kommentar von Georg Restle zur Aktion #allesdichtmachen vom 23.04.2021
      „Was uns diese Debatte lehren sollte: Dass dieses plumpe Schwarz/Weiß-Denken endlich aufhört, mit dem wir uns reflexartig gegenseitig in Ecken treiben, aus denen dann keiner mehr rauskommt.“ MONITOR-Chef Georg Restle kommentiert die Aktion #allesdichtmachen.
      Quelle: WDR
    • Kritik nach Schauspieler:innen-Protest an Corona-Politik
      Mit einer groß angelegten Internetaktion unter dem Motto #allesdichtmachen​ protestieren Schauspielerinnen und Schauspieler gegen die Corona-Beschränkungen der Bundesregierung. Künstler wie Ulrich Tukur, Volker Bruch, Meret Becker, Ulrike Folkerts, Richy Müller, Heike Makatsch, Jan Josef Liefers und viele weitere verbreiteten bei Instagram und auf der Videoplattform YouTube gleichzeitig ironisch-satirische Clips mit persönlichen Stellungnahmen zur Coronapolitik der Bundesregierung. Die Reaktionen: Zustimmung und Empörung.
      Quelle: tagesschau, 23.04.2021

  3. Wie ist die Lage auf den Intensivstationen wirklich? Die fragwürdigen Zahlen des [DIVI] Intensivregisters
    Die “Bundesnotbremse” greift so tief wie kein anderes Gesetz in die Grundrechte der Bevölkerung ein. Ausgangssperren und Ladenschließungen seien nötig, so die Kanzlerin, weil die Lage auf den Intensivstationen immer schlimmer werde. Es drohe die Überlastung des Gesundheitssystems. Doch wie steht es tatsächlich um die Auslastung in den Krankenhäusern? Wir haben die Zahlen des DIVI-Intensivregisters genauer unter die Lupe genommen – und Erstaunliches festgestellt…
    Die komplette Sendung ist hier zu finden.
    Quelle: ExoMagazinTV, 23.04.2021

    Das DIVI Intensivregister ist hier zu finden.

    Corona-Hilfen für Krankenhäuser: Profit durch falsche Anreize? | Plusminus SWR
    Um in der Corona-Pandemie genügend freie Betten bereitstellen zu können, haben Krankenhäuser in den letzten Monaten eine Freihaltepauschale vom Staat bekommen. Außerdem wurde eine Prämie für neu-geschaffene Intensivbetten gezahlt. Doch Kritik wird laut: Kam das Geld an der richtigen Stelle an?
    Quelle: SWR Marktcheck, 07.12.2020

    Profit vor Patientenwohl? Intensivstationen in Krankenhäusern – MONITOR
    Aufwändige Intensivmedizin: Immer mehr Krankenhäuser bauen ihre Intensivstationen aus. Und Studien belegen: Die Zahl intensivmedizinischer Behandlungen am Lebensende steigt deutlich an. Dabei handelt es sich oft um unnötige und für Patienten belastende Behandlungen, die sogar zum Tod führen können.
    Doch für Krankenhäuser sind die komplexen Behandlungen besonders lukrativ. Das System schaffe falsche Anreize, sagen Experten. Die Gefahr: dass das Wohl des Patienten nicht mehr im Zentrum stehe.
    Das Video gibt den Recherchestand von November 2019 wieder.
    Bericht: Lutz Polanz, Jochen Taßler
    Quelle: WDR Monitor, Stand 27.01.2020

  4. Die Inzidenz als Stufenspiel: Der Trick bei der Notbremse
    Die “Notbremse​” verwendet den Inzidenz​-Wert als Referenzgröße. Dahinter verbirgt sich nicht nur ein statistisches Problem, sondern auch ein spieltheoretisches.
    Stufenspiel, Zufallsstichprobe, Selektionseffekt
    Quelle: Prof. Dr. Christian Rieck, 24.04.2021

    Prof. Dr. Christian Rieck [transkribiert, ab ca. 5:50]: „Die grosse Frage, von wen ist das eigentlich steuerbar? … Wer ist derjenige, der diese Grösse steuern kann? Das ist die Regierung … sie tut so, als würde sie sich auf rein externe Masszahlen verlassen. Tatsächlich ist es aber so, dass die Regierung selber genau diese Grösse beeinflussen kann. … ein Persilschein also. Wollen wir härtere Massnahmen? Kein Problem, wir weisen einen härteren Inzidenzwert aus. … Das ist den meisten Leuten gar nicht aufgefallen, dass es die Regierung ist, die diesen Wert weitgehend steuern kann.“

  5. Buchpräsentation Prof. Nils Melzer “Der Fall Julian Assange – Geschichte einer Verfolgung”
    ÖJC-Podcast Folge 188
    Prof. Fred Turnheim, Moderator; Prof. Nils Melzer, UNO-Sonderberichterstatter für Folter; Ing. Barbara Meister MA, ÖJC-Generalsekretärin
    „Ein Akt der Verzweiflung“
    UT: Internationale Buchpräsentation des UN-Sonderbeauftragten für Folter, Prof. Nils Melzer über den „Fall Julian Assange“ – Weckruf für mehr Transparenz und Verantwortlichkeit – Kritik an Medien, die wegschauen.
    Wien, 20.04.2021 – Als „Stresstest für die westlichen Demokratien“ bezeichnete der Schweizer Völkerrechtsexperte Prof. Nils Melzer, seit 2016 Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen für Folter, die Art und Weise, wie durchaus honorige Staaten und deren Justiz mit dem WikiLeaks-Gründer Julian Assange umspringen. Er sei von den Staaten der Welt beauftragt worden, weltweit die Einhaltung des Folterverbots zu überwachen und gegebenenfalls gegen Foltermaßnahmen vorzugehen, betonte Melzer bei der Online-Präsentation seines jüngsten Buches, die vom Österreichischen Journalist*innen Club (ÖJC) am Montagabend veranstaltet wurde, und an der von Barbara Meister und Fred Turnheim moderierten Veranstaltung bis zu 80 Interessenten u. a. aus Österreich, Deutschland, Großbritannien, Skandinavien, den USA und Südamerika via Zoom und mehr als 900 Personen via Livestream auf Facebook teilnahmen.
    Er habe dieses Buch „Der Fall Julian Assange – Geschichte einer Verfolgung“ geschrieben, betonte Melzer, weil er im Bemühen um eine Freilassung Assanges immer wieder gegen Wände gelaufen sei. Acht Mal habe er für Assange diplomatisch interveniert und seine Bedenken über die Behandlung des in England im Hochsicherheitsgefängnis seit zwei Jahren Festgehaltenen vorgebracht, die er als „psychische Folter“ bezeichnet. Doch sämtliche Staaten hätten sich geweigert, mit ihm – „ich arbeite ja im Auftrag der Staaten!“ – zu kooperieren, im Gegenteil: mit diplomatischen Plattitüden sei er abgefertigt worden und wenn er insistiert hätte, hätten die jeweiligen Regierungen den Kontakt mit ihm ganz abgebrochen. Aber er werde nicht aufgeben, betonte Melzer. Die Systeme seien ja grundsätzlich in Ordnung, nur fehle leider in den meisten Fällen die Transparenz und der Mut, Verantwortung zu übernehmen. Und Melzer auf die Frage eines Zuhörers: „Ja, das Buch ist ein Akt der Verzweiflung, ein Hilferuf, ein Weckruf.“
    Besonders gefährdet seien Menschen, die wie Assange die Wahrheit über schlimmste Kriegsverbrechen öffentlich machten, erklärte Melzer, denn sie gerieten in die Spionage- und Geheimhaltungsfalle. Das gehe dann so weit, dass der Beschuldigte nicht einmal die Möglichkeit einer Verteidigung bekomme. Im Falle Assange würde das so aussehen: Auslieferung aus Großbritannien an die USA, Geheimprozess vor einem speziellen Spionagegericht in Alexandria im Bundesstaat Virginia, Schuldspruch, Urteil bis zu 175 Jahre Gefängnis, die in einem Geheimgefängnis in Einzelhaft abzusitzen wären. Weil Staatsräson in Fällen wie diesem wichtiger sei als die Menschenrechte.
    Kritik übte der UN-Sonderberichterstatter auch an den Medien, die, wie er sagte, sehr oft wegschauen, „weshalb es dann auch kein Wunder ist, wenn Organisationen wie WikiLeaks sich solcher Fälle annehmen“, erklärte Melzer abschließend.
    Quelle: Österreichischer Journalist*innen Club, 20.04.2021

  6. Basta Berlin (Folge 84) – Baerbock und Laschet: Die Netzwerke hinter den Kandidaten
    Die Würfel sind gefallen: Annalena Baerbock führt die Grünen in den Wahlkampf, für die Union ist es Armin Laschet. Läuft alles auf Grün-Schwarz hinaus? Das dürfte großen Einfluss auf die künftige Corona-Politik, aber auch auf weitere Bereiche des öffentlichen Lebens haben. Doch welche Netzwerke stehen eigentlich hinter den beiden Kandidaten?
    SNA Radio-Moderator Benjamin Gollme und SNA News-Politikchef Marcel Joppa schauen heute hinter die Fassade der Kanzlerkandidaten von Union und Grünen. Wer hätte gedacht, dass Annalena Baerbock schon seit ihrer Jugend auf die mögliche Nachfolge von Angela Merkel vorbereitet wurde. EU und Weltwirtschaftsforum lassen grüßen. Und hätten Sie gedacht, dass Armin Laschets Aufstieg vor allem einem ganz bestimmten Mann zu verdanken ist? Auch ihn werden wir heute vorstellen. Und nicht zuletzt steht die Frage im Raum: Was hat eigentlich die Corona-Politik mit alldem zu tun, auf was müssen wir uns einstellen? „Konsens TV“ klärt auf. Basta Berlin, Ihr Ringrichter im politischen Zweikampf.
    Inhalt: 00:00​ Trailer und Intro 01:03​ Begrüßung und Themen 02:59​ Zuschauerpost 09:32​ „Konsens TV“ 17:01​ Die Telegram-Umfrage 19:03​ Annalena Baerbock und ihr Netzwerk 34:59​ G20 und Joe Biden 40:11​ Armin Laschet und sein „Schatten“ 54:32​ Olaf Scholz? 55:03​ Web-Tipp: Lockdowns (Links siehe unten) 57:24​ Schreddern: Bundestagsabgeordnete CDU/CSU 58:35​ Ankündigungen
    Quelle: SNA, 22.04.2021

  7. Nein! Zum neuen Infektionsschutzgesetz! (21. April 2021)
    Selbstverständlich stimme ich gegen das neue Infektionsschutzgesetz. Ebenso wie alle Linken im Bundestag! Die gravierenden Grundrechtseingriffe in das Leben der Bürger, Arbeitnehmer und Gewerkschaften sind nicht akzeptabel – während gleichzeitig das Kapital völlig unangestastet bleibt. Zuletzt bestätigte mir darüberhinaus auf meine Anfrage hin letzte Woche der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages, dass das Inzidenz-Roulette NICHT die Grundlage sein kann für eine derartige Verengung der persönlichen Freiheiten! Strafen von 25.000 € oder bis zu 5 Jahre Haft bei Verstoß gegen Coronaauflagen? Geht gar nicht!
    Quelle: Diether Dehm

    Nach wessen Pfeife tanzt die Bundesregierung? Jan Korte, Friederike Benda & Diether Dehm im Tal
    Friederike Benda (Mitglied des Parteivorstandes DIE LINKE), Jan Korte (Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE) und Diether Dehm (MdB) vor wenigen Minuten im Zoom-Talk über das neue Infektionsschutzgesetz und den Umgang mit der Krise.
    Wir sprechen über die Verhältnismäßigkeit von Ausgangssperren, über massive Einschränkungen im privaten Bereich, die keinen nennenswerten Einschränkungen am Arbeitsplatz in Konzernen gegenüber stehen. Über ein kaputt gekürztes Gesundheitssystem, über Kriegs- und Krisengewinnler, über die Positionierung der LINKEN.
    Quelle: Diether Dehm, 22.04.2021

    Diether Dehm [transkribiert]: “Wir machen zum Beispiel bei der Linken in Niedersachsen Präsenzparteitage, das machen nicht alle, aber wir haben das gemacht. Das Gesundheitsamt hat sich rührend um uns gekümmert, und hat es hingekriegt, da ist nichts passiert, wir haben das bei mehreren Parteitagen so gemacht, es ist niemand infiziert […] und nichts in Gefahr gewesen. Das könnte das Gesundheitsamt, wenn es noch so ausgestattet wäre, wie vor 20 Jahren, auch mit Betrieben, auch mit Kultureinrichtungen, auch mit Kitas und Schulen Stück für Stück durch-evaluieren. Das ist nicht möglich, weil die Gesundheitsämter kaputt gekürzt worden, so ist das auch mit den Intensivbetten.”

    Jan Korte: “Wir wollen es besser machen, wir wollen die Entprivatisierung des Gesundheitswesens einleiten. All das ist völlige Fehlanzeige und das ist sozusagen auch mein Hauptkritikpunkt, warum natürlich auch die Akzeptanz wirklich massiv nachlässt für all die Maßnahmen, die in weiten Teilen ja natürlich auch richtig und notwendig sind.”

  8. Kinder&Corona, Film und Diskussion in München, Gräfeling
    Diskussion am 24. April 2021 in München, Gräfeling zum Thema “Kinder und Corona”.
    Mit der Regisseurin des Dokumentarfilms “Lockdown Kinderrechte”, Frau Dr. Patricia Marchart, den Kinderarzt Dr. Steffen Rabe, den Leiter des Labors für Psychoneuroimmunologie an der Univ.-Klinik für Medizinische Psychologie Innsbruck Prof. Dr. Dr. Christian Schubert und den Leiter der Abteilung für Allgemein- und Familienmedizin, Zentrum für Public Health an der Medizinischen Universität in Wien Prof. Dr. Andreas Sönnichsen.
    Der Dokumentarfilm LOCKDOWN KINDERRECHTE zeigt erschreckende Auswirkungen der Covid-Maßnahmen auf Kinder und Jugendliche.
    lockdown-kinderrechte.at
    Der Film ist ohne jegliche öffentliche Förderung entstanden.
    Quelle: ICI – Initiative Corona Info, 28.04.2021

  9. Immer mehr COVID-19-Fälle trotz vollständiger Corona-Impfung
    In letzter Zeit kommt es immer wieder zu Berichten über Personen, die trotz vollständiger Impfung an COVID-19 erkranken. Untersuchungen zeigten nun, dass fast ein Drittel der Menschen über 80 Jahren trotz Impfung keinen nennenswerten Schutz vor COVID-19 aufbaut.
    Zum Artikel.
    Quelle: RT DE, 25.04.2021

    “Vermutete Nebenwirkungen” nach Impfung: 74 Tote in Österreich – 59 Hirnthrombosen in Deutschland
    Das Paul-Ehrlich-Institut meldet für Deutschland 59 Fälle von Blutgerinnseln nach einer Impfung mit AstraZeneca. Ein Fünftel der Betroffenen ist verstorben. In Österreich gibt es 74 Todesfälle in zeitlichem Zusammenhang mit einer Impfung. Berlins Impfzentren-Organisator Albrecht Broemme fordert einen Bundesimpfbeauftragten.
    Quelle: RT DE, 24.04.2021

  10. Stiftung Corona Ausschuss: Sitzung 49: “Der Offenbarungseid”
    Der Corona-Ausschuss wurde im Juli 2020 in Berlin von den Rechtsanwältinnen Viviane Fischer und Antonia Fischer und den Rechtsanwälten Dr. Reiner Füllmich und Dr. Justus Hoffmann mit dem Ziel gegründet, das Coronavirus-Geschehen und die Folgen der Massnahmen einer sachlichen Analyse zuzuführen.
    Erfahren Sie mehr über den Ausschuss, hier.
    Die Sitzungen sind hier zu finden.
    Themenauszug: Entscheidung des AG Leipzig; Ein weiteres Gespräch mit dem ehem. Familienrichter Hans Christian Prestien; Das neue “Infektionsschutz”gesetz; Eklatanter Schul-Testkit Skandal
    Quelle: Corona Ausschuss – Ausweichkanal, 23.04.2021

  11. Kabarett, Satire, Comedy und Co.
    • Die Möhre äußert sich zu #allesdichtmachen​
      Natürlich hat auch die Möhre den Aufreger der letzten Tage mitbekommen und äußert sich nun mit einem Statement. […] Michael Hatzius: P.S.: Ich distanziere mich von der Möhre.
      Quelle: Michael Hatzius, 26.04.2021

      Möhre [transkribiert]: “Statt dass diese Leute sich ma’ ihre Reichweite zunutze machen und ‘n paar Themen ansprechen, die wirklich sonst keener anspricht: Impfkampagne! Die hätten doch ma’ Werbung machen können für de Impfung. Wo seh ick denn ma’ Werbung für de Impfung? Wo wird dad ma’ besprochen? Det wär mutig jewesen! […] Nein, es jibt wirklich Leute, die sich konstruktiv damit auseinandersetzen, Produzenten, Rundfunkrat und so weiter, die jesacht haben, jut, dann sollen die halt keene Filme mehr machen, weeßte und keene Arbeit mehr kriegen. Det is doch ma’ n konstruktiver Vorschlag, wie ma’ mit so ‘ner Aktion umgeht, und dann kriegen die ‘n Shitstorm dafür. Entschuldigung, ma’ muss doch in ‘nem freien Land noch über Berufsverbot sprechen können! […] Wir müssen in der Krise über alle Themen sprechen, aber bitte nicht ironisch! […] Ironie und Sarkasmus sind keine jeeigneten Mittel für Satire. Letzte Woche wurde Infektionsschutzgesetz neueste Fassung beschlossen und da steht et bundeseinheitlich drin und zwar ganz eindeutig: Det jeeignete Mittel für die Satire ist einzig und allein der Inzidenzwert.”

    • Der große grüne Schwindel – Küppersbusch TV
      Annalena Baerbock fliegt ab sofort den Jumbojet der Grünhansa direkt ins Krisengebiet für Reporter. Punkt-, Bruch- oder Notlandung?
      Und apropos Bruchlandung: Hat man gegenüber Facebook eigentlich Recht auf Polizeischutz?
      Quelle: Küppersbusch TV, 21.04.2021

  12. Musik trifft Politik
    • Milva – Freiheit, Gleichheit und so weiter (1978)

      Anmerkung unseres Lesers Dieter Gabriel: Am 23.4.2021 starb die Sängerin Milva nach langer Krankheit. Die hervorragende Sängerin, sehr kluge und mutige Frau, brachte kritische Dinge auf den Punkt. Aktuell zeigt sich besonders im Lied “Freihheit, Gleichheit und so weiter” ihre Weitsichtigkeit. Das Lied wurde in der DDR zwar noch bei der Staatssicherheit toleriert, aber in den aktuellen Medien wie yahoo Forum oder Linkedin nicht.

      Milva – Freiheit, Gleichheit und so weiter
      Ein Dichter hier braucht keinen Mut / Bei uns wird ihn kein Zensor binden / Er darf sogar ganz frei erfinden / Und das verkauft sich auch noch gut / Ein Dichter hier braucht keinen Mut / Es sei er spricht in aller Klarheit / In seinem Buch nichts als die Wahrheit
      Vor dem Gesetz sind alle gleich / Die gleichen Rechte, gleichen Pflichten / Und danach müssen wir uns richten / Das gilt für jegliche Bereich / Vor dem Gesetz sind alle gleich / Nur eine Minderheit ist gleicher / Und die ist auch ein bisschen reicher. / Nur eine Minderheit ist gleicher / Und die ist auch ein bisschen reicher.

    • Inti Illimani & Milva – Simon Bolivar

    • Milva – Hurra, wir leben noch

    • Moritz – Distanz

    • Perin Dinekli – Danser encore

      Anmerkung des Kanalbetreibers “politische Videos”: Dieses Video mit der Ärztin und Sängerin Perin Dinekli entstand am Rande einer Demonstration gegen das erweiterte Ermächtigungsgesetz (§ 28b des “Infektionsschutzgesetzes”) am 21.4.2021 in Berlin. Frau Dinekli, die ihren hippokratischen Eid und ihre sich daraus ergebenden ärztlichen Verpflichtungen ernst nimmt und daher Maskenbefreiungsatteste ausgestellt hat, wird deswegen inzwischen mit Berufsverbot sowie Geld- und sogar Haftstrafe(!) bedroht. Tanzen verboten, Singen verboten, Atmen verboten – das sind anscheinend die Devisen der “Corona”-Pandemiepolitik, die in Deutschland zunehmend mit Hilfe eines ausufernden Polizeistaats durchgesetzt werden.

    • Danser encore Da Parigi a Perugia

    • Danser encore Flashmob Zürich Suisse (Zéphyr Combo & Friends)

    • Aufstehen! Rap gegen das “Ermächtigungsgesetz”

    • Es geht auch ohne digitale Fussfessel

    Anmerkung: In dieser Rubrik wollen wir Ihnen Songs mit politischen und gesellschaftskritischen Texten vorstellen, die vielleicht noch nicht jeder Leser kennt oder die nicht in Vergessenheit geraten sollten. Wenn auch Sie Musiktipps für uns haben, mailen Sie uns Ihre Empfehlungen bitte an unsere Mailadresse für die Videohinweise videohinweise(at)nachdenkseiten.de mit dem Betreff: Musik.

Rubriken:

Videohinweise

Schlagwörter:

Die NachDenkSeiten sind für eine kritische Meinungsbildung wichtig, das sagen uns sehr, sehr viele - aber sie kosten auch Geld und deshalb bitten wir Sie, liebe LeserInnen, um Ihre Unterstützung.
Herzlichen Dank!