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Beitrag zur Krisenstrategie im Politischen Feuilleton von DRadio Kultur

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Heute früh lief der folgende Beitrag zum Hören Die Methoden der Krise und Lesen „Krisen-Zeiten sind Hoch-Zeiten für jene, denen Sozialstaatlichkeit und ein aktiver Staat schon immer ein Dorn im Auge waren. Sie nutzen Krisen wie jetzt in Griechenland, um Kürzungen bei Löhnen, Renten und Sozialleistungen durchzudrücken.“ Ich mache noch drei ergänzende Hinweise für NachDenkSeiten-Leserinnen und Leser, die sich für den zerstörerischen Siegeszug der neoliberalen Bewegung noch eingehender interessieren. Albrecht Müller.

  1. Hinweis auf Neuseeland
    Einer unserer Leser, vermutlich ein in Deutschland lebender Neuseeländer, macht auf eine ähnliche Entwicklung in Neuseeland aufmerksam:
    Hier seine Mail mit drei Belegen:
    „Mit Interesse habe ich Ihren Artikel beim Deutschlandradio Kultur gelesen – und als Podcast angehört. Danke dafür. Einen Blick nach Neuseeland empfehle ich Ihnen auch. Schon ab 1984 setzte eine neugewahlte sozialdemokratische Labour Party – gelenkt durch dem damaligen Wirtschaftsminister Roger Douglas – eine neoliberale Politik durch. Mpäter würde die neoliberale Politik von den konservativen National Party als regierende Nachfolger weiter umgesetzt. Wo einmal Fairness ein sozialgesellschaftliches Axiom war, sind Klüfte im Sinne Reichtum und Armut markant geworden. Als Beispiel sind einige Artikeln über die Einkommensverhältnisse in Neuseeland, u. a. innerhalb Aucklands, beigefügt. Hier [PDF - 25 KB], hier [PDF - 29 KB] und hier [PDF - 16 KB].
    Da Neuseeland Gastnation auf der diesjährigen Buchmesse in Frankfurt sein wird, hat das “Labor” im Südpazifik vielleicht eine Bedeutung - für Ihre Arbeit.“
  2. Einschlägige Passage in „Meinungsmache
    In Kapitel 7, Seite 104-114 wird unter der Überschrift „Stationen des Siegeszugs der neoliberalen Bewegung in Deutschland“ die Rolle der Agitation bei der Durchsetzung der neoliberalen Vorstellungen beschrieben und auch auf dem Fall Chile eingegangen.
  3. Außerdem passt dazu ein Eintrag in den NachDenkSeiten vom 20. Januar 2011: Drei zerstörerische Jahrzehnte liegen hinter uns. Es reicht..
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