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Mein Aufruf zur Friedensdemonstration am 13.12.2014 in Berlin zum Amtssitz des Bundespräsidenten, Schloss Bellevue

Veröffentlicht in: Aufbau Gegenöffentlichkeit, Friedenspolitik

Wenn Sie in Berlin und Umgebung leben, oder ansonsten die Möglichkeit haben, nach Berlin zu fahren, gehen Sie hin, demonstrieren Sie für die friedliche Lösung von Konflikten und damit auch gegen die vielen Versuche, diese Friedensbewegung zu diffamieren. Die Diffamierung und die Spaltungsversuche sind neben der Sache selbst die Gründe dafür, dass ich mich persönlich für die Demonstration in Berlin und anderswo engagiere.
Näheres zur Bewegung Friedenswinter und zum Aufruf finden Sie hier.
Zu Zeit und Ort der Demonstration hier.
Interessant in diesem Zusammenhang ist ein Video von Pedram Shahyar, einem der Organisatoren der Demonstration, zum Thema „Der Friedenswinter und Die Linke“. Albrecht Müller.

Pedram Shahyar analysiert die Angriffe, denen die Friedensbewegung ausgesetzt ist. Kernvorwürfe: sie sei eine Querfront mit den Rechten eingegangen und antisemitisch geprägt. Pedram S. erinnert in diesem Zusammenhang an die Verfolgung von fortschrittlich denkenden Menschen in der Zeit von McCarthy in den USA. Schuldig bei Verdacht, nennt er das. Er beschreibt auch die massive Aggression, der zur Zeit der friedenspolitisch engagierte Teil der Partei Die Linke ausgesetzt ist. Die Erinnerung an McCarthy scheint mir sehr berechtigt zu sein. Oft habe ich heute den Eindruck, bei uns sei eine Gesinnungspolizei unterwegs, vor der man sich unentwegt rechtfertigen muss.

P.S.: Wenn man sich diese Rede von Gregor Gysi beim Gedenken an Karl Liebknechts Nein zu den Kriegskrediten vom 2.12.1914 ansieht und anhört, dann könnte man vermuten, dass der Vorsitzende der Linksfraktion anders als seine Parteifreunde Lederer und Liebich den Friedenswinter unterstützt.

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