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Albrecht Müller Wolfgang Lieb
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21. Dezember 2014
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Interessante Linien der Meinungsmache bei SpiegelOnline, taz, Scheibenwischer – und Stern

Verantwortlich:

Einer unserer Nutzer macht uns auf eine parallele Linie in der Meinungsmache in den genannten Medien aufmerksam: Links = Rechts bei taz.de vom 21.6. und vom 22.6.,
außerdem bei SpiegelOnline vom 21.6. und im Scheibenwischer. Auch der Scheibenwischer ist vermutlich in die Publicrelations-Wirtschafts-Netze eingebunden. Anders kann ich mir die auffallende Verständigung auf eine so absurde Angriffslinie nicht vorstellen. Albrecht Müller.

Auf die vermutete Einbindung des „Scheibenwischer“ in die Linien der herrschenden Ideologie haben wir im November 2004 schon einmal hingewiesen.

Und nun noch zu einer anderen Linie der Meinungsmache:

Ein Kommentar im Stern ist beispielhaft für den immer wiederkehrenden Versuch, die Reformpolitik Schröders und die damit verfolgte Abkehr von der Sozialstaatlichkeit als notwendig erscheinen zu lassen. Unter der Überschrift „Die SPD darf nicht aussterben!“ wird uns erzählt, Schröder habe eine richtige, eine moderne Politik verfolgt. Die sozialpolitische Kehrtwende sei notwendig gewesen. Die Sozialstaatsvorstellungen der sechziger, siebziger und frühen achtziger Jahre, konnte und könne sich diese Gesellschaft nicht mehr leisten. Aber Schröder habe die Kehrtwende falsch verkauft.
Das ist der Versuch, die SPD über ihren Niedergang hinweg zu trösten. Sie habe das Richtige getan, es nur nicht gut vermittelt worden.
Der Zweck dieser Agitation ist offensichtlich: es soll Stimmung gemacht werden gegen die mögliche Einsicht der Sozialdemokraten, dass ihr Kurs falsch war und dass deshalb eine Kurskorrektur notwendig ist, wenn die SPD vorm „Aussterben“ bewahrt werden soll.

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