Videohinweise am Mittwoch
Hier finden Sie in der Regel am Mittwoch und am Samstag einen Überblick über interessante Videobeiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie anschauen wollen. Die Videohinweise sind auch auf unserer YouTube-Seite als spezielle Playlist verfügbar. (CG: Christian Goldbrunner)
Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:
- David Gibbs: Wie Geheimdienste Wissenschaft und Journalismus vereinnahmten
- PAUKENSCHLAG BEIM BSW! Sahra Wagenknecht greift eigene Fraktion in Thüringen frontal an
- Videopodcast: Sommergespräch mit Jan Josef Liefers über AfD und Wahlen | Lanz + Precht, Folge 258
- Chas Freeman: Wie der Niedergang der USA den Nahen Osten verändert
- Michael Lüders und Salim Samatou: Ein Herz und eine Seele.
- Empörung nach Ben-Gvir-Äußerungen | BR24
- Was ich in deutschen Gerichtssälen erlebt habe – Anwalt packt aus
- Drohnen und Drohgebärden | Ulrich Heyden, Dirk Pohlmann und Jürgen Rose im MANOVA-Gespräch
- «Kein Russe will den Krieg»: Blogger und Autor Thomas Röper aus Moskau zur Lage
- Leipzig-Drohne: Die andere Spur
- „Das Gaza-Tribunal“: Von Jeremy Corbyn geleitete Initiative dokumentiert „britische Mitschuld am Völkermord“
- Team Freiheit: Wie radikal ist die libertäre Anti-Partei? – Ep. 367
- Tokios IRRE neue Politik: Machtübernahme & Wirtschaftskollaps | Aya Ikegame
- Das Letzte: Wolfsangel auf dem Veteranentag in Berlin
- Kabarett, (Real-)Satire, Comedy und Co.
- Musik und Lyrik trifft Politik
Vorbemerkung: Wir kommentieren, wenn wir das für nötig halten. Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in unsere Übersicht nicht automatisch, dass wir mit den Aussagen der jeweils zitierten Beiträge anderer Medien einverstanden sind. Verantwortlich für die Richtigkeit der zitierten Aussagen sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Sie können uns bei der Zusammenstellung der Videohinweise unterstützen, indem Sie interessante Fundstücke mit Quellenangabe an die Adresse [email protected] schicken. Bitte senden Sie keine Videos an uns, sondern nur Links, da wir in dieser Zusammenstellung ausschließlich zitieren und keine Videos veröffentlichen. Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Information hin.
- David Gibbs: Wie Geheimdienste Wissenschaft und Journalismus vereinnahmten
David N. Gibbs ist Professor für Geschichte an der University of Arizona.
Debatte über die CIA und die akademische Welt: David Gibbs und Robert Jervis [LINK]
Artikel in der Los Angeles Times über die Verbindungen zwischen CIA und Wissenschaft [LINK]
Prof. Glenn Diesen auf X [LINK]
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Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated.
Quelle: Glenn Diesen Deutsch (51.000 Abonnenten), 18.08.2026Externer Inhalt
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- PAUKENSCHLAG BEIM BSW! Sahra Wagenknecht greift eigene Fraktion in Thüringen frontal an
Nach der Entscheidung der Thüringer BSW-Fraktion für den Verbleib in der Landeskoalition verschärft sich der parteiinterne Machtkampf. Parteigründerin Sahra Wagenknecht widerspricht dem Kurs der Fraktion deutlich und fordert einen Sonderparteitag. Im Interview spricht sie über den Konflikt in Thüringen, ihre Kritik an den sogenannten Brandmauer-Koalitionen, einen überparteilichen Ministerpräsidenten sowie den künftigen Umgang mit der AfD. Welche Folgen hat der Streit für das BSW – und welche Auswirkungen könnte er auf die politische Landschaft in Ostdeutschland haben?
Warum kritisiert Sahra Wagenknecht die Thüringer BSW-Fraktion? Sie wirft einer Mehrheit der Fraktion vor, den bisherigen Regierungskurs fortsetzen zu wollen. Aus ihrer Sicht schade dies sowohl dem BSW als auch der politischen Handlungsfähigkeit in Thüringen.
Warum fordert Wagenknecht einen Sonderparteitag? Nach ihren Angaben unterstützen zahlreiche Kreisverbände einen Sonderparteitag. Dort soll die Partei den politischen Kurs des Landesverbands verbindlich festlegen.
Was schlägt Wagenknecht stattdessen vor? Sie wirbt für einen überparteilichen Ministerpräsidenten und wechselnde parlamentarische Mehrheiten. Dieses Modell soll nach ihrer Auffassung die politische Blockade überwinden.
Quelle: WELT Nachrichtensender, 17.08.2026Externer Inhalt
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Anmerkung unseres Lesers Joachim Seffrin: Frau Wagenknecht über die Situation in Thüringen. Reißerischer Titel bei WELT-TV.
Herr Höcke, nehmen Sie meine Einladung zum Streitgespräch an! #bsw #afd
Herr Höcke, reden wir miteinander statt übereinander. Nehmen Sie meine Einladung zum Streitgespräch an! Trauen Sie sich?
Das Amt des Thüringer Ministerpräsidenten ist kein Wanderpokal, den Herr Höcke nach Belieben vergeben kann. Richtig ist, dass Mario Voigt als Ministerpräsident das Vertrauen verloren hat und das BSW Thüringen ihm die Unterstützung entziehen muss. Aber Höckes Angebot ist weder ehrlich noch seriös. Es ist unehrlich, weil er weiß, dass die Mehrheit derer, die auf BSW-Ticket im Thüringer Landtag sitzen, in Opposition zum Bundesvorstand stehen und mich nicht wählen würden. Es ist unseriös, weil eine echte Lösung für Thüringen nur ein überparteilicher Ministerpräsident sein kann, der in dem Bundesland lebt und verankert ist und nicht jemand, der wie ich nur seine Kindheit dort verbracht hat. Höcke macht Politik wie die Altparteien: parteipolitisches Taktieren und Effekthascherei geht über Problemlösung.
Unser Land und auch Thüringen brauchen etwas anderes: ernsthafte Politik, die den Brandmauer-Irrsinn beendet, Wahlergebnisse ernst nimmt und endlich einmal wieder versucht, etwas im Interesse der Bürger zu bewegen. Wenn etwa Höckes Kollege Siegmund in Sachsen-Anhalt erklärt, dass er ohne absolute AfD-Mehrheit das Amt des Ministerpräsidenten lieber gleich der CDU überlässt, steht das einerseits in scheinbarem Kontrast zu Höckes Offerte, folgt aber der gleichen Logik: erst kommt die Partei, dann das Land.
Das BSW möchte diese unehrliche Art, mit der in Deutschland seit Jahren Politik gemacht wird, überwinden. Wir sind, wie wir bereits mehrfach erklärt haben, bereit, Gespräche über einen überparteilichen Ministerpräsidenten und politische Schwerpunkte mit der AfD und allen anderen Parteien zu führen. Nicht zuletzt, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen BSW und AfD zu diskutieren, hatte die BSW-Spitze Frau Weidel ein öffentliches Duell mit mir angeboten, das sie zu unserem Bedauern abgelehnt hat.
Ich fordere Herrn Höcke auf, dieses Duell anstelle von Alice Weidel mit mir zu führen. Auf neutralem Boden und mit einem unparteiischen Moderator. Da sollten wir auch über den BSW-Vorschlag eines überparteilichen Ministerpräsidenten diskutieren, über Wege aus der aktuellen Wirtschaftskrise und der deutschen Bildungsmisere oder darüber, warum Herr Höcke den transatlantischen Flügel der AfD auf dem letzten AfD-Parteitag unterstützt hat.
Quelle 1: Sahra Wagenknecht via Youtube (676.000 Abonnenten), 16.08.2026
Quelle 2: Sahra Wagenknecht via FBExterner Inhalt
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Lesen Sie auch auf den NachDenkSeiten von Marcus Klöckner „Wagenknecht ein Fall für den Verfassungsschutz? Nordkorea-Sehnsucht im deutschen Journalismus“ [LINK] und das Gespräch von Maike Gosch mit Claudia Wittig „Wir machen die Spaltung der Gesellschaft nicht mit“ [LINK Teil 1] und „Das BSW wird von diesen Altparteien mit spitzen Fingern angefasst“ [LINK Teil 2]
- Videopodcast: Sommergespräch mit Jan Josef Liefers über AfD und Wahlen | Lanz + Precht, Folge 258
Was genau erwartet uns, wenn die AfD die Wahl in Sachsen-Anhalt gewinnen sollte? Diese Frage besprechen Markus Lanz und Richard David Precht mit dem Schauspieler Jan Josef Liefers. Liefers glaubt, dass die Demokratie viel stärker und resilienter ist, als wir es uns gerade vorstellen. Precht meint, er könne die AfD nicht wirklich verstehen. Wie passen deren libertäre Ideen und das national-autoritäre Programm zusammen? Für Jan Josef Liefers bedient die AfD einen Protestknopf, den viele glauben drücken zu müssen.
Markus Lanz betont in diesem Zusammenhang, dass bei Weitem nicht alle AfD-Sympathisanten auch rechtsradikal sind. Vielleicht stellen wir die falschen Fragen und verkennen, dass das AfD-Wählen vor allem ein Gefühl ist? Für Precht geht es um ein großes Unbehagen. „Die deutsche Eiche“ ist schon lange morsch, und die AfD wächst darauf, ist aber nicht deren Ursache.
Quelle: ZDFheute Nachrichten (1,85 Mio. Abonnenten), 14.08.2026Externer Inhalt
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- Chas Freeman: Wie der Niedergang der USA den Nahen Osten verändert
Botschafter Chas Freeman war ehemaliger Assistant Secretary of Defense und erhielt die höchsten Auszeichnungen des Verteidigungsministeriums für seine Rollen bei der Gestaltung eines NATO-zentrierten europäischen Sicherheitssystems nach dem Kalten Krieg sowie bei der Wiederherstellung der Verteidigungs- und Militärbeziehungen mit China. Während der Operationen Desert Shield und Desert Storm war er US-Botschafter in Saudi-Arabien.
Lesen Sie Chas Freemans Substack [LINK]
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Quelle: Glenn Diesen Deutsch, 14.08.2026Externer Inhalt
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Anmerkung CG: Wenn man aktuelle geopolitische und tiefergehende geschichtliche Zusammenhänge in Westasien verstehen und Graustufen erkennen will, sollte man hin und wieder dem ehemaligen US-Botschafter in Saudi-Arabien Chaz Freeman zuhören.
- Michael Lüders und Salim Samatou: Ein Herz und eine Seele.
Mit freundlicher Genehmigung von Salim Samatou
Gründet Erdogan eine Islamische Nato? | Michael Lüders & Salim Samatou
Quelle 1: Michael Lüders und BSW Bund, 14.08.2026
Quelle 2: Salim Samatou - Empörung nach Ben-Gvir-Äußerungen | BR24
Ein Satz des israelischen Sicherheits-Ministers Gwier [Schreibweise des BR] löst gerade einen weltweiten Sturm der Entrüstung aus. Der rechtsradikale Minister forderte sinngemäß, jede Nacht 30 bis 40 Menschen im Gazastreifen zu töten – viele hätten es nicht verdient, zu leben. In Deutschland nannte der Präsident des Zentralrats der Juden Josef Schuster die Ministerworte zutiefst beschämend.
Quelle: BR24 (558.000 Abonnenten), 18.08.2026Externer Inhalt
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Anmerkungen CG: Der BR-Kurzreport ist akzeptabel und beinhaltet zumindest die Dinge, die eine Nachrichtensendung bringen muss, auch wenn der Bezug nicht hergestellt wird, wie viele Menschen die israelische Armee im Gazastreifen laut UN-Angaben bereits betötet hat. Doch dann übt sich das BR-Fernsehen beim „Im-Nachgang-Herunterspielen“: wie ernst man den Minister überhaupt nehmen müsse und er sei ja auch nicht der wichtigste Minister in der Regierung… Einerseits eine berechtigte Einordnung und andererseits eine möglicherweise irreführende Gewichtung.
BR-Nachrichtensprecher: „Unser Korrespondent Björn Dake jetzt live aus Tel Aviv. Björn, wie ernst muss man denn die Worte dieses Ministers überhaupt nehmen?“
Korrespondent: „Man muss sie schon ernst nehmen, denn Ben-Gvir spricht ja den Palästinensern im Gazastreifen ab, Menschen zu sein. Das ist menschenverachtend. Es war kein Versprecher. Es reiht sich ein in eine lange Liste von Provokationen. Aber auf der anderen Seite, Ben-Gvir ist als Sicherheitsminister auch nicht der wichtigste Mann in Netternjahus Kabinett. Er spricht nicht für die Regierung insgesamt.“
BR: „Ja, herrscht denn in Israel selbst auch Empörung?“
Korrespondent: „Überhaupt nicht. Das ganze ist kaum ein Thema hier in Israel, in den Medien nicht, in der Politik nicht. Es gibt weiterhin auch keine Reaktion der israelischen Regierung.“
Zur Einordnung:
1.Der Satz „Man muss sie schon ernst nehmen“ ist zunächst einmal richtig. Der Korrespondent sagt ja ausdrücklich: „Ben-Gvir spricht ja den Palästinensern im Gazastreifen ab, Menschen zu sein. Das ist menschenverachtend. Es war kein Versprecher.“ Das ist eigentlich eine ziemlich klare Bewertung. Und die Aussage ist auch nicht aus dem Zusammenhang gerissen. Ben-Gvir hat nicht bloß eine unglückliche Formulierung verwendet. Er hat im selben Zusammenhang gezielte Tötungen von 30–40 Menschen pro Nacht gefordert und anschließend erklärt, darunter seien Menschen, die nicht lebenswürdig seien und „nicht einmal Menschen“ seien. Dass der BR-Korrespondent anschließend auf seine begrenzte Stellung innerhalb des Kabinetts hinweist, ist als Kontext legitim. Problematisch wird es, wenn aus diesem Kontext eine Relativierung der Bedeutung seiner Aussage wird.
2.„Ben-Gvir ist nicht der wichtigste Mann im Kabinett.“ Das ist formal richtig, aber als Einordnung des konkreten Vorgangs nur begrenzt hilfreich. Ben-Gvir ist nicht Regierungschef und auch nicht Verteidigungsminister. Er ist Minister für Nationale Sicherheit und verfügt insbesondere über Zuständigkeiten für die israelische Polizei und den Strafvollzug. Er bestimmt also nicht allein die israelische Gaza-Kriegsführung. Aber daraus folgt nicht, dass seine Äußerungen politisch bedeutungslos wären. Denn er ist: ein amtierender Minister, Vorsitzender einer Regierungspartei, Teil von Netanjahus parlamentarischer Koalition, und ein Politiker, der wiederholt für eine wesentlich radikalere Kriegsführung, Vertreibung von Palästinensern und eine dauerhafte israelische Besiedlung Gazas eintritt. Gerade jetzt, wo er öffentlich fordert, jeden Abend 30–40 Menschen in Gaza zu töten und ausdrücklich auch Menschen einschließt, die seiner Aussage nach „nicht des Lebens würdig“ seien und „nicht einmal Menschen“ seien, ist die Frage nicht nur: „Spricht er für die Regierung?“ Sondern auch: Warum sitzt ein amtierender Minister mit solchen Positionen weiterhin in der Regierung, und welche politische Wirkung haben seine Aussagen?
3.Ich würde nicht behaupten, dass die Redaktion des BR absichtlich etwas herunterspielt. Aber die Struktur des Beitrags erzeugt tatsächlich einen Relativierungseffekt: Ben-Gvir sagt etwas extrem Menschenverachtendes. Der Korrespondent bestätigt zunächst ausdrücklich die Schwere („menschenverachtend“, „kein Versprecher“). Dann folgt sofort: Er ist ja gar nicht der wichtigste Minister. Anschließend wird betont, dass die israelische Regierung insgesamt nicht dahinterstehe. Danach wird behauptet, die Sache sei in Israel praktisch kein Thema. Damit verschiebt sich die Perspektive ziemlich schnell von „Was hat ein amtierender israelischer Minister gesagt?“ zu „Aber eigentlich darf man das nicht als Position Israels verstehen.“ Das ist als Differenzierung grundsätzlich wichtig – aber es ist nicht dasselbe wie eine Einordnung der politischen Verantwortung für einen Minister, der diese Aussagen als Regierungsmitglied tätigt. Man kann gleichzeitig sagen „Ben-Gvir spricht nicht für die gesamte israelische Regierung“ und „es ist politisch höchst relevant, dass Ben-Gvir als Minister einer Regierung solche Aussagen macht“. Das eine hebt das andere nicht auf.Übrigens: Juni 2025: Großbritannien, Australien, Kanada, Neuseeland und Norwegen sanktionierten Ben-Gvir und Smotrich; dazu gehörten Einreiseverbote und Vermögenssperren. Juli 2025: Slowenien und die Niederlande verhängten ebenfalls Einreiseverbote. Mai 2026: Frankreich verhängte zusätzlich ein Einreiseverbot wegen des Umgangs mit den Flotilla-Gefangenen und verlangte EU-Sanktionen. Deutschland hat sich keiner dieser Maßnahmen angeschlossen. Die Bundesregierung Merz hat Ben-Gvir seit dem französischen Einreiseverbot im Mai 2026 offenbar nicht selbst mit einem deutschen Einreiseverbot belegt. Noch gravierender: Deutschland hat auf EU-Ebene bislang offenbar Sanktionen gegen Ben-Gvir und Bezalel Smotrich blockiert [Link, Handelsblatt]. Man kann gespannt sein, ob die Merz-Regierung nach dem neuen Vorfall nun Konsequenzen gegen Ben-Gvir ziehen wird.
“Sie sind nicht mal Menschen”: Israels Ben-Gvir will gezielte Tötungen
Israels Polizeiminister Itamar Ben-Gvir sorgt erneut mit rechtsradikalen und extremen Aussagen für Entsetzen. In einem Podcast forderte er öffentlich gezielte Tötungen von Palästinensern und sprach ihnen offen das Menschsein ab: “Ich denke, in Gaza sollten gezielte Tötungen durchgeführt werden, jede Nacht 30, 40 Stück. Diejenigen, die eine unmittelbare Bedrohung für uns sind. Es gibt da Menschen, die es nicht wert sind, zu Leben, sie sollten nicht Leben, sie sind nicht mal Menschen.” Diese menschenverachtende Rhetorik, die nicht neu ist für den mehrfach wegen Terrorunterstützung und Hetze verurteilten Ben-Gvir, löst in Deutschland massive Empörung aus.
Der Zentralrat der Juden bezeichnet die Aussagen als beschämend. Auch Vizekanzler Lars Klingbeil verurteilte Ben-Gvirs Äußerungen im Sommerinterview mit Newstime scharf: “Das ist menschenverachtend, was da geäußert wird. Das sind Äußerungen, die wir als Bundesregierung in keinster Weise akzeptieren können. Das muss auch Konsequenzen haben, Sie wissen, dass auf europäischer Ebene auch über Sanktionen nachgedacht wird.” Klingbeil betonte zudem seine Überzeugung, dass ein dauerhafter Frieden nur durch ein Zusammenleben von Israelis und Palästinensern sowie eine Zweistaatenlösung möglich sei – ein Ziel, das angesichts der aktuellen Entwicklungen und der jüngst gescheiterten Verhandlungen des US-Sondergesandten Jared Kushner mit der Hamas und Israels Ministerpräsident Netanjahu in weite Ferne rückt. Die Bundesregierung kündigt nun an, Sanktionen gegen Ben-Gvir zu prüfen. Die Eskalation der Rhetorik kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Israels Militär im Gazastreifen weiterhin Luftangriffe fliegt, wie zuletzt nahe dem Fischereihafen von Gaza-Stadt, bei denen mindestens sechs Menschen starben. Ben-Gvirs Äußerungen werden auch im Kontext des aktuellen Wahlkampfs in Israel gesehen, in dem er versucht, zu polarisieren.
Quelle: :newstime (136.000 Abonnenten), 19.08.2026Can Labor really ignore these genocidal words by Israeli Minister Ben-Gvir?
Greens MP Elizabeth Watson-Brown speaks in the House of Representatives
Quelle: Australian Greens, 18.08.2026Externer Inhalt
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Anmerkung CG: Die Grünen in Australien unterscheiden sich offensichtlich ziemlich stark von den deutschen “Olivgrünen”.
- Was ich in deutschen Gerichtssälen erlebt habe – Anwalt packt aus
Dirk Sattelmeier ist Rechtsanwalt und Strafverteidiger. Im Gespräch berichtet er von seinen Erfahrungen mit politisch aufgeladenen Verfahren, Corona-Demonstrationen und Meinungsdelikten. Er beschreibt, wie die Corona-Zeit sein eigenes Vertrauen in Teile der Justiz verändert hat und warum er heute insbesondere Strafgerichte, Staatsanwaltschaften und den Umgang mit politischer Gesinnung deutlich kritischer betrachtet.
Im Zentrum des Gesprächs steht die Frage, wie gut der deutsche Rechtsstaat den Bürger noch vor staatlicher Macht schützt. Sattelmeier spricht über die Grenzen der Meinungsfreiheit, den Ausschluss von AfD-Kandidaten von Wahlen und ausführlich über das Verfahren rund um Prinz Reuß, in dem er den ehemaligen Polizisten Michael Fritsch verteidigt. Dabei geht es um jahrelange Untersuchungshaft, Verhältnismäßigkeit, die Unschuldsvermutung und die Frage, welche rechtsstaatlichen Prinzipien gerade dann gelten müssen, wenn Angeklagte politisch oder gesellschaftlich stark umstritten sind.
Kapitel:
00:00 Intro
00:42 Meinungsfreiheit und die Grenzen des Sagbaren
06:43 Corona-Demos und Sattelmeiers Erfahrungen mit der Justiz
22:33 Politische Gesinnung vor Gericht
35:09 Wie gut funktioniert der deutsche Rechtsstaat noch?
42:40 AfD-Kandidaten und der Schutz demokratischer Wahlen
50:53 Der Prinz-Reuß-Prozess und der Vorwurf des Staatsumsturzes
01:13:29 Untersuchungshaft und die Grenzen der Verhältnismäßigkeit
01:36:09 Unschuldsvermutung und die Zukunft des Verfahrens
Quelle: Jasmin Kosubek (339.000 Abonnenten), 09.08.2026Externer Inhalt
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- Drohnen und Drohgebärden | Ulrich Heyden, Dirk Pohlmann und Jürgen Rose im MANOVA-Gespräch
Im Manova-Gespräch diskutiert Walter van Rossum mit den Publizisten Ulrich Heyden, Dirk Pohlmann und dem Oberstleutnant a. D. Jürgen Rose über die kriegerischen Sackgassen, in die sich der Westen in selbstzerstörerischer Weise verrannt hat.
Inhaltsverzeichnis:
00:00 Intro
01:23 Die Drohne am Leipziger Flughafen
05:38 War Russland an Leipziger Vorfall beteiligt?
07:08 Warum reagieren dt. Politiker so unterschiedlich auf Leipzig?
09:27 Zufall 1: Rheinmetall entwickelt neues Drohnen-Abwehrsystem
09:53 Zufall 2: Verschärfte Geheimdienstrechte
10:07 Verbindung zum „Celler Loch“
12:00 Deutsche Drohnen-Herstellung
12:26 Viele Unterstellungen, kaum Belege
13:25 Entgleisung von Michael Martens (FAZ) | Unwissenheit über 2. WK
18:34 Gab es in Russland Reaktionen auf Martens?
19:42 Der aktuelle Kriegsverlauf in der Ukraine
24:35 Der Westen scheitert an seinen inneren Widersprüchen | Sozialabbau
26:15 Was wäre, schlüge Russland zurück?
30:03 Gilt der Bündnisfall automatisch?
32:41 Gescheiterte Bundeswehr-Rekrutierung
33:09 Stimmung in Russland
38:44 Wie sich der Krieg im zivilen Leben bemerkbar macht?
42:18 Iran oder Ukraine – Welcher Konflikt ist derzeit gefährlicher?
46:00 Filterblasen und Geschichtsvergessenheit
56:51 Der gesellschaftliche Abgrund in Europa
59:47 Das ausgeblutete Volk der Ukrainer
01:00:59 Wohin bewegt(e) sich Europa?
01:06:18 Woran scheiterten die Iran-Friedensverhandlungen?
01:11:28 Was Trump von Odysseus lernen kann
01:13:25 Woher rührt Trumps Sprunghaftigkeit?
01:06:28 Die aktuelle Strategie Chinas
Quelle: Manova, 16.08.2026Externer Inhalt
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- «Kein Russe will den Krieg»: Blogger und Autor Thomas Röper aus Moskau zur Lage
«Kein Russe will den Krieg»: Der von Brüssel sanktionierte deutsche Blogger und Autor Thomas Röper zur Lage in Moskau
Quelle: DIE WELTWOCHE, 04.07.2026Externer Inhalt
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- Leipzig-Drohne: Die andere Spur
In der Drohnen-Debatte nach dem Vorfall in Leipzig überwiegt pure Hysterie und fehlt der Kontext: nämlich die vom Kabinett betriebene Geheimdienstreform, die die Befugnisse der Dienste enorm ausweitet und die Kontrollmechanismen stark reduziert. Setzt man den Drohnenfund in den innenpolitischen Kontext – und verfolgt man die Timeline davor und danach, so ergeben sich weitere plausible Spuren neben der einzigen, die öffentlich verfolgt wird – Russland. Ermittlungstechnisch gesehen, müssen andere Wahrscheinlichkeiten auf jeden Fall untersucht werden. Das tun wir für Sie in diesem InfraRot-Kommentar.
Quelle: InfraRot – dein Durchblick im Nachrichtennebel, 15.08.2026Externer Inhalt
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Lesen Sie hierzu auch auf den NachDenkSeiten: Drohnenvorfall am Leipziger Flughafen: Steckt das „Celler Loch“ dahinter? [LINK], sowie: Drohnenvorfall: Die Grünen wollen sofort eskalieren und reden von „russischem Staatsterrorismus“ [LINK] und: Russland zum Drohnenvorfall: „zusammengezimmerte Provokation“ [LINK]
- „Das Gaza-Tribunal“: Von Jeremy Corbyn geleitete Initiative dokumentiert „britische Mitschuld am Völkermord“
Aus London blicken wir erneut auf das Gaza-Tribunal zurück, eine unabhängige, nichtstaatliche Untersuchung zur Mitschuld des Vereinigten Königreichs am israelischen Völkermord an Palästinensern im Gazastreifen. Das Tribunal, das vor fast einem Jahr stattfand, wurde von unseren drei Gästen geleitet: dem ehemaligen Vorsitzenden der Labour-Partei Jeremy Corbyn, dem israelischen Professor für Menschenrechtsrecht Neve Gordon und der palästinensischen Rechtswissenschaftlerin Shahd Hammouri. Ihr neues Buch trägt den Titel „The Gaza Tribunal: Britain’s Complicity in Genocide“ (Das Gaza-Tribunal: Großbritanniens Mitschuld am Völkermord). Wir diskutieren die jüngste Entschuldigung von Premierminister Andy Burnham für die anfängliche Unterstützung der Labour-Partei für den israelischen Angriff auf Gaza, das harte Vorgehen des Vereinigten Königreichs gegen die Protestgruppe „Palestine Action“ unter Berufung auf Anti-Terror-Gesetze sowie die Frage, ob britische Politiker für ihre Beteiligung an „einem der größten Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ zur Rechenschaft gezogen werden.
[Maschinelle Übersetzung der Videobeschreibung]
Quelle: Democracy Now!, 12.08.2026Externer Inhalt
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- Team Freiheit: Wie radikal ist die libertäre Anti-Partei? – Ep. 367
Es gibt eine neue Partei: „Team Freiheit“ heißt sie, gegründet wurde sie von der ehemaligen AfD-Politikerin Frauke Petry und dem Kurzzeitministerpräsidenten Thomas Kemmerich. Wem die FDP und die AfD nicht libertär genug sind, soll sich dort aufgehoben fühlen.
Verfolgt werden Ideen, die einst Hayek und Friedman ventilierten, um die Staatsquote, die derzeit bei fast 50 Prozent liegt, zu halbieren. Der Sozialstaat soll zusammengeschrumpft werden, als dezidiert „staatsabtragend“ bezeichnet sich die Partei. Dabei tut das dürre Programm so, als gebe es eine grundsätzliche Opposition zwischen Markt und Staat.
Dem ist jedoch nicht so. Das wird schon daran offensichtlich, dass die Partei kein kritisches Wort über die enormen Rüstungsausgaben verliert. In Wahrheit ist das „Team Freiheit“ durch und durch staatstragend. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“!
Quelle: Wohlstand für Alle (61.100 Abonnenten), 19.08.2026Externer Inhalt
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- Tokios IRRE neue Politik: Machtübernahme & Wirtschaftskollaps | Aya Ikegame
Die Risse in Japans Politik der Vorspiegelung, dass „alles in Ordnung ist“, beginnen sichtbar zu werden. Das Land kann einige sehr wichtige Güter nicht mehr importieren, und der Trend sieht nicht gut aus. Darüber hinaus hat die LDP-Regierung unter Takaichi im Inland einige politische Auseinandersetzungen gewählt, die ihre Wählerbasis entfremden.
Professorin Aya Ikegame von der Universität Kyoto spricht über Japans Ölknappheit, die Reaktion der Regierung und die politische Stärke von Sanae Takaichi. Sie untersuchen die Debatte über Japans kaiserliche Thronfolge, die Rolle einflussreicher Parteivermittler, die Beziehungen zu China, die Militärpolitik und den schwachen Zustand der Opposition. Außerdem sprechen sie über Wahlkampf in den sozialen Medien, Kommunalwahlen und die Zukunft der LDP.
Zeitstempel: 00:00:00 Einführung 00:01:46 Japans Ölknappheit und Auswirkungen auf den Alltag 00:04:51 Öllieferungen aus Iran und Russland 00:08:13 Neutrality Studies unterstützen 00:08:43 Takaichis Erdrutschsieg und schwache Opposition 00:11:21 Drei umstrittene neue Gesetze 00:17:47 Kaiserliche Thronfolge und Kaiserinnen 00:25:40 Der Kaiser, Frieden und politische Macht 00:38:21 Takaichis Führung und öffentliches Image 00:40:01 Taiwan, China und Japans Außenpolitik 00:49:56 Japans Militär und Ängste vor Nordkorea 00:52:21 Atompolitik und die Zukunft der LDP 00:56:44 Die Opposition und Wahlkampf in den sozialen Medien
Neutrality Studies Substack [LINK]
Original Video [LINK]
Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated.
Quelle: Neutrality Studies Deutsch, 04.08.2026Externer Inhalt
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- Das Letzte: Wolfsangel auf dem Veteranentag in Berlin
Am Sonntag [21.6.] hat die Bundeswehr am Berliner Bundestag einen sogenannten Veteranentag abgehalten. Dort trafen sich Kriegsversehrte, Bundeswehrveteranen, Waffenhersteller und ukrainische Soldaten, um gemeinsam die ehemaligen Soldaten ihrer Armeen zu ehren. Dass am Stand der ukrainischen Veteranenvereinigung NS-Symbole, wie die in Deutschland verbotene Wolfsangel, zur Schau gestellt wurden, störte den Verteidigungsminister Boris Pistorius bei seinem Rundgang nicht.
Quelle: junge Welt (11.100 Abonnenten), 23.06.2026Externer Inhalt
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- Kabarett, (Real-)Satire, Comedy und Co.
- Einreise verboten! Klingbeils Vereins-Steuer & das CDU-Trauma | Die Wahrheits-Schau #24
In der neuesten Ausgabe der Wahrheits-Schau meldet sich Diether Dehm direkt vom Lago Maggiore. Diesmal gewohnt scharfzüngig und ohne Blatt vor den Mund, blickt er auf die absurden politischen Manöver dieses Sommers: Von Lars Klingbeils Zugriff auf Vereinsgelder bis hin zu den bizarren Machtkämpfen hinter den Kulissen der CDU.
In dieser Folge:
Klingbeils Klingelbeutel: Warum die SPD nun sogar bei kleinen Sport- und Ehrenamtsvereinen abkassieren will, um die Kriegskasse zu füllen – und warum das laut KI-Experte „Kai Tschibidi“ angeblich nur die „Giganten“ trifft.
Wahlkampf-Stinkbomben: Diether Dehm über die internen Verwerfungen im BSW und die Fluchtbewegungen Richtung SPD, wenn Posten wichtiger werden als Prinzipien.
Waffenrecht als Gesinnungsprüfung: Warum man in Sachsen-Anhalt künftig kein Jäger mehr sein darf, wenn man die falsche Partei unterstützt – und was das mit Waffenlieferungen an Selenski zu tun hat.
Einreiseverbot für Kommunisten: Die kuriose Geschichte des kenianischen Generalsekretärs Buka Omole, dem die Einreise verweigert wurde, weil er kein Bürgergeld beantragen wollte.
Das CDU-Duell: Ein exklusiver Einblick in den „Hintergrund-Klinsch“ zwischen Friedrich Merz und Angela Merkel, präsentiert vom unvergleichlichen Reiner Kröhnert. Erleben Sie die „Entmerkelung“ der Union und Merkels Rachepläne aus erster Hand.
Bleiben Sie kritisch. Bleiben Sie wach. Und hinterfragen Sie alles – besonders dann, wenn es aus dem Mainstream kommt.
Quelle: Diether Dehm, 18.08.2026Externer Inhalt
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- Einreise verboten! Klingbeils Vereins-Steuer & das CDU-Trauma | Die Wahrheits-Schau #24
- Musik und Lyrik trifft Politik
- DIE HERREN DER WELT
WEBER-HERZOG-MUSIKTHEATER – GEGENSTIMME – Text: Erich Weinert, Musik: Christof Herzog, Gesang: Christa Weber, Klavier: Stefanie Rediske, Kamera: Finn Herzog
Vom 28. bis 30. August finden in Berlin auf dem Franz-Mehring-Platz 1 die UZ-Friedenstage statt [LINK]. Dazu wollen wir alle recht herzlich einladen. Besonders hinweisen wollen wir auf unser Programm DIE HERREN DER WELT am Freitagabend 28. August um 20:00 Uhr im Roten Salon.
DIE HERREN DER WELT / Lieder, Gedichte und Balladen gegen IMPERIALISMUS, NEOKOLONIALISMUS, MILITARISMUS
Mit Gedichten des palästinensischen Dichters Mahmoud Darwisch, des afrikanischen Dichters Kalungano, des chilenischen Dichters Pablo Neruda, des kubanische Dichters Carlos Puebla, des türkischen Dichters Nazim Hikmet sowie mit Texten von Bertolt Brecht, Erich Mühsam, Rosa Luxemburg und Thomas Sankara wollen wir den Auswüchsen alter und moderner Sklaverei, Unterjochung und Ausbeutung und dem kolonialistischen und imperialistischen Morden nachspüren, aber auch dem Kampf für ein Leben, in dem die Menschen keine erniedrigten, geknechteten, verlassenen, keine verächtlichen Wesen mehr sind.
Musik u. a. von Christof Herzog, Hanns Eisler, Sklavenlieder und Protestsongs, dazu südamerikanische Gitarrenmusik.
CHRISTA WEBER Gesang, Rezitation & MARTIN GÖTZ Gitarre
Christa Weber Website [LINK]
Quelle: GEGENSTIMMEN – HERZOG-WEBER-MUSIKTHEATERExterner Inhalt
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- eddy@theloonbase – Rekrutenlied
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Text [laut Videobeschreibung]: „Demokraten sind gläubig / Demokraten segnen Panzer / Sie schicken dich freudig / In den Krieg für die Nation // Demokraten sind ehrlich / Machen keine Propaganda / Denn sie sind die Guten / Und die Freiheit ist ihr Lohn // Komm auch du mein Sohn / Komm auch du mein Sohn / Kämpfe für den Frieden // Denn den Ork mein Sohn / Denn den Ork mein Sohn / Den müssen WIR besiegen // Für das Vaterland / Für den Heimatstrand / Sollst du dein Leben geben // Ohne Staatsgewalt / Wird es bitterkalt / Denn die Feinde lauern schon // Wen wir brauchen, bist du / Komm zur Bundeswehr, dem Friedensheer / Komm und stoße dazu / Denn das Militär, das braucht dich sehr // Wir gehen auch Zelten / Und wir putzen fein die Stube / Wir klettern die Wand hoch / Und wir robben durch den Matsch // Wir sind stets gehorsam / Und wir lassen uns hart drillen / Wir bekommen die Führung / Freier Wille ist hier Quatsch // Der Drohnenpilot / Macht den Gegner tot / Aus der Kemenate // Der Infanterist / Stets in Action ist / Denn er fängt die Granate // Ab 14 Jahren / Ein Praktikum / Ab 17 Kindersoldaten // Die gibt es nicht nur / Bei bösen Regimen / Sondern auch bei Demokraten // Wen wir brauchen, bist du / Komm zur Bundeswehr, dem Friedensheer / Komm und stoße dazu / Denn das Militär, das braucht dich sehr // Kameradschaft und mehr / Und ein Führerschein wird dein Eigen sein / Du bekommst ein Gewehr / Sei ein Teil davon, sei Patriot mein Sohn // Tag der offenen Tür / Ein Kind steigt in den Panzer / Wir zeigen euch hier / Wir sind auch familiär // Die Fliegerstaffel / Flecktarn, Uniformen / Danach Eis und Waffel / Total spektakulär // Die Worte meiden wir / Sagt PR-Offizier / Tod und Trauma sind verboten // Das ist hier Action pur / Eine Survival-Tour / Hier gibt es keine Toten // Darum hereinspaziert / Hier wird nicht nur marschiert / Hier gibt es Lagerfeuerwärme // Schau mal wie cool wir sind / Verdränge ganz geschwind / Stinkende Leichen und Gedärme // Wen wir brauchen, bist du / Komm zur Bundeswehr, dem Friedensheer / Komm und stoße dazu / Denn das Militär, das braucht dich sehr // Kameradschaft und mehr / Und ein Führerschein wird dein Eigen sein / Du bekommst ein Gewehr / Sei ein Teil davon, sei Patriot mein Sohn“
Anmerkung: In dieser Rubrik wollen wir Ihnen Songs mit politischen und gesellschaftskritischen Texten vorstellen, die vielleicht noch nicht jeder Leser kennt oder die nicht in Vergessenheit geraten sollten. Wenn auch Sie Musiktipps für uns haben, mailen Sie uns Ihre Empfehlungen bitte an unsere Mailadresse für die Videohinweise videohinweise(at)nachdenkseiten.de mit dem Betreff: Musik.
- DIE HERREN DER WELT




