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Hier finden Sie alle zwei Wochen einen Überblick über interessante Videobeiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW/JB)

Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:

  1. Kulturzeit-Gespräch mit Günter Meyer
  2. Der Pakt von Istanbul – Die neue Partnerschaft gegen den Flüchtlingsstrom?
  3. Flüchtlinge
  4. Missing Link to Yanis Varoufakis – KenFM-Interview von Dirk Pohlmann
  5. Das Märchen vom Fachkräftemangel
  6. Konzerne klagen, wir zahlen: Wie Schiedsgerichte den Rechtsstaat aushebeln
  7. WSI Tarifpolitische Tagung 2015: Aktuelle Entwicklungen in der Tarifpolitik
  8. Entwicklungshilfe für Discounter: Wie Lidl mit Hilfe von Weltbankkrediten Geschäfte in Osteuropa macht
  9. Unsere schöne nukleare Welt
  10. Wem gehören unsere Städte?
  11. Das System Rotes Kreuz
  12. RT Deutsch Spezial mit dem US-Politologen John J. Mearsheimer
  13. Peru: Der Raubzug der Bio-Piraten
  14. Hungerlohn für hippe Mode: Drei Modeblogger in Kambodscha
  15. Chaos und permanenter Krieg: Wie die US-Außenpolitik den Nahen Osten und Osteuropa destabilisiert
  16. Die Rolle der EU im Nahostkonflikt
  17. The secret US prisons you’ve never heard of before
  18. Gesellschaft: Im Bann der politischen Korrektheit?
  19. Alles Lüge oder was? Wenn Nachrichten zur Waffe werden
  20. Nachricht gleich Kommentar? Berichterstattung heute
  21. „Merkel ist irre“

Vorbemerkung: Wir kommentieren, wenn wir das für nötig halten. Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in unsere Übersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Sie können uns bei der Zusammenstellung der Videohinweise unterstützten, indem Sie interessante Fundstücke an die Adresse [email protected] schicken. Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Information hin.

  1. Kulturzeit-Gespräch mit Günter Meyer
    Syrien, Russland und die Flüchtlingskrise: Wir sprechen mit Günter Meyer, Leiter des Zentrums für Forschung zur arabischen Welt an der Uni Mainz, über die Lage in Syrien, Russland und die Auswirkungen auf die Weltordnung.
    Quelle: 3sat Mediathek
  2. Der Pakt von Istanbul – Die neue Partnerschaft gegen den Flüchtlingsstrom?
    Zu Gast bei Michaela Kolster sind u.a.:

    • Harald Kujat (General a.D.)
    • Wolfgang Gehrcke (außenpolitischer Sprecher DIE LINKE im Deutschen Bundestag)

    Quelle: phoenix

  3. Flüchtlinge
    1. Sahra Wagenknecht: »Was wir zurzeit erleben, ist eklatantes Staatsversagen«
      In ihrer Antwort auf die Regierungserklärung von Bundeskanzlerin Angela Merkel sagt Sahra Wagenknecht: „Jetzt rächt sich, dass die politischen Weichen in diesem Land seit vielen Jahren in die falsche Richtung gestellt wurden. Es ist doch nicht erst seit dem Zuzug der Flüchtlinge so, dass bezahlbarer Wohnraum gerade für diejenigen fehlt, die kein dickes Portemonnaie haben. Das ist seit vielen Jahren so. Natürlich können wir es schaffen. Aber dann muss man den Mut haben das Geld bei den Reichen zu holen und nicht bei den Armen.“
      Quelle: Linksfraktion via YouTube

    2. Der Migrationsrat zerreißt die neue alte Asylpolitik
      Der Rat für Migration zerreißt die neue alte deutsche Asyl- und Einwanderungspolitik. Wir haben ein Best of/Worst of der Aussagen der Wissenschaftlicher zusammengestellt!
      Quelle: Tilo Jung via YouTube

    3. Jan Korte: Die Linke wird niemals zulassen, dass Schwache gegen Allerschwächste ausgespielt werden
      Das Asylgesetz der Bundesregierung entmündigt Menschen”, kritisiert Jan Korte. Er stimme allerdings der Kanzlerin zu, die gesagt hat, Asyl und Grundrechte kennen keine Kontingente. “Das ist kein revolutionärer Satz der Bundeskanzlerin. Das ist eigentlich humanistische Selbstverständlichkeit und die Wiedergabe des Grundgesetzes”, so Korte, der an Merkel das Angebot richtet: “In diesem Fall haben sie die Unterstützung der LINKEN gegen die Extremisten in ihren eigenen Reihen.” Der Fraktionsvize fordert: “Wir brauchen eine neue Ära der Solidarität und Mitmenschlichkeit, eine klare Haltung gegen Rassismus.”
      Quelle: Linksfraktion via YouTube

  4. Missing Link to Yanis Varoufakis – KenFM-Interview von Dirk Pohlmann
    Gerade einmal sieben Monate als Finanzminister der Syriza-Regierung haben Prof. Yanis Varoufakis in Deutschland zum gefühlt bekanntesten Griechen seit Sokrates gemacht. Der Volkswirtschaftler mit Ausbildung an den Universitäten von Essex und East Anglia, der später an der britischen Elite-Uni Cambridge, sowie an den Universitäten von Sydney, Glasgow, Louvain und Athen als Professor lehrte, wird in den deutschen „Qualitätsmedien“ gerne als „Popstar“ lächerlich gemacht – obwohl er die meisten Berufspolitiker in der EU in Sachen Fachwissen klar deklassiert.
    Quelle: KenFM via YouTube

    dazu: Guardian Live – Democratise Europe!
    Yanis Varoufakis and Paul Mason in conversation at Central Hall, Westminster, in front of a live audience, on Europe’s inherent democratic deficit and the urgent need to tackle it.
    Quelle: Yanis Varoufakis

  5. Das Märchen vom Fachkräftemangel
    Ingenieurmangel! Ärztemangel! Zu wenig IT-Spezialisten!” und “Wenn wir nicht gegensteuern, geht es bergab mit Deutschland.” Das sind alltägliche Schlagzeilen, mit denen Politik gemacht wird. Wirtschaftsverbände und Lobbyisten warnen vor dem Fachkräftemangel und dessen Folgen, fordern mehr politischen…
    Quelle: 3sat
  6. Konzerne klagen, wir zahlen: Wie Schiedsgerichte den Rechtsstaat aushebeln
    Im Namen des Volkes urteilen sie nicht. Im Gegenteil: Sie tagen hinter verschlossenen Türen. Sie verurteilen Staaten zu Strafen in Milliardenhöhe. Konzerne verklagen mit ihrer Hilfe Regierungen, wenn sie ihre Geschäfte bedroht sehen. Und zahlen – müssen wir.
    Quelle: ARD
  7. WSI Tarifpolitische Tagung 2015: Aktuelle Entwicklungen in der Tarifpolitik
    Die positive Entwicklung der Tarifeinkommen hält an, auch in diesem Jahr wird es eine spürbare Steigerung der realen Tarifeinkommen geben. Die Abschlussraten liegen in vielen Branchen und Tarifbereichen bei 3 Prozent. Die Tarifrunde 2015 verlief sehr konfliktreich. Neben umfangreichen (Warn-)Streiks in der Lohnrunde gab es teils heftige Arbeitskämpfe vor allem im Dienstleistungsbereich um weitere Themen.
    Die WSI Tariftagung 2015 greift diese Konflikte auf: Der Kita-Streik setzte die Frage nach dem Wert personenbezogener Dienstleistungsarbeit auf die Tagesordnung. Beim Arbeitskampf bei der Berliner Charité ging es um Arbeitsverdichtung und Qualität der Pflegearbeit. Es wird der konkreten Verlauf der Tarifrunden und die erzielten Ergebnisse analysiert. Bei der Deutschen Post kämpfte ver.di gegen tarifliches Lohndumping und gespaltene Tarife. Dieser Konflikt steht paradigmatisch für die Konsequenzen einer wachsenden Fragmentierung der Tariflandschaft. Die Arbeitszeit und ihre Gestaltung gewinnt in der Tarifpolitik perspektivisch wieder an Bedeutung. Neben einzelnen Themen wie Bildungs- und Altersteilzeit geht es in der gewerkschaftspolitischen Debatte um breiter angelegte Konzepte für eine neue Arbeitszeitpolitik.
    Quelle: WSI
  8. Entwicklungshilfe für Discounter: Wie Lidl mit Hilfe von Weltbankkrediten Geschäfte in Osteuropa macht
    „Er gilt als der größte Discounter Europas und fast jeder in Deutschland kennt ihn: Lidl. Milliardengewinne mit billigen Lebensmitteln, das ist das Geschäftskonzept des Supermarkt-Giganten. Aber es gibt auch eine ganz andere Geschichte über Lidl. Und die eignet sich ganz sicher nicht fürs schöne Werbe-Image des Billig-Discounters. Guten Abend und willkommen bei Monitor. Wenn Sie an Entwicklungshilfe denken, denken Sie wahrscheinlich an Brunnen, Schulen oder Krankenhäuser. Ganz sicher nicht an millionenschwere Kredite für eines der reichsten Einzelhandelsunternehmen der Welt. Entwicklungshilfe ausgerechnet für Lidl? Und das nur, damit sich der Supermarktriese in Osteuropa ausbreiten kann? Warum vergibt eine Weltbank-Tochter solche Kredite an eine Supermarktkette, deren Mutterkonzern in den nächsten Jahren sage und schreibe 100 Milliarden Euro Jahresumsatz machen will? Das alles ist schwer zu glauben und doch wahr. Andrea Miosga, Philipp Jahn und Frank Konopatzki beginnen ihre Recherchen auf einem Gemüsemarkt mitten in einer osteuropäischen Hauptstadt.“
    Nur selten geht hier heute Obst und Gemüse über den Markttisch. Es sind schwere Tage für die Händler, die meiste Zeit heißt es: Warten. Umgerechnet 42 Cent kostet ein Kilo Tomaten – das ist günstig. Trotzdem kommen keine Kunden, sind die Gänge fast leer. Im hinteren Teil der Halle bleiben die Verkaufstische sogar unbesetzt.
    Quelle: WDR
  9. Unsere schöne nukleare Welt
    Japan, die USA und Frankreich – die drei Länder besitzen mehr als die Hälfte aller Nuklearanlagen weltweit. Die Dokumentation beleuchtet die Geschichte verschiedener Standorte seit der Entdeckung des Plutoniums in den 40er Jahren. Bürger und Lokalpolitiker berichten von den negativen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt in ihrer nahen Umgebung.
    Quelle: arte
  10. Wem gehören unsere Städte?
    “In Deutschland, Griechenland, Italien, Spanien und der Türkei sind Menschen in den vergangenen Jahren immer wieder auf die Straße gegangen, um ihre Rechte einzufordern. Mit Märschen und Ortsbesetzungen engagieren sich die Bürger zunehmend für den städtischen Raum als Ort, an dem Protest artikuliert werden und urbanes Leben stattfinden kann. Ist die öffentliche Hand noch immer der Garant einer menschengerechten Stadt? Wo stehen wir heute in Sachen städtischer Demokratie? Wie können die Einwohner ihre Rechte gegenüber Politikern, Stadtplanern und Investoren durchsetzen? Welche langfristigen Auswirkungen haben die zunehmenden öffentlich-privaten Partnerschaften (ÖPP) und sogenannten Business Improvement Districts (BID).
    Der Film beleuchtet die fortschreitende Privatisierung Londons, die Umwandlung Kopenhagens zur Fußgängerstadt und die schwierige Stadtplanung in Lyon und Toulouse. Dabei wird klar, welche bedeutende Rolle die wirtschaftlich-politischen Interessen spielen. Gelungene Modelle der bürgerschaftlichen Mitbestimmung und Rückgewinnung öffentlicher Räume zeigen aber auch, wie es möglich ist, ein Gegengewicht zur aktuellen Entwicklung zu schaffen.”
    Quelle: arte

  11. Das System Rotes Kreuz
    Das DRK hat ein gutes Image, doch es gibt auch Vorwürfe: Mangelnde Transparenz, geringe Löhne, Veruntreuung von Geldern. ZDFzoom fragt: Muss sich das Rote Kreuz reformieren?
    Auslandseinsätze, Erste-Hilfe-Lehrgänge: Damit verbinden die meisten das Rote Kreuz. In jeder dritten deutschen Gemeinde gibt es einen eigenen Ortsverein. 400.000 Menschen engagieren sich ehrenamtlich für das DRK. Hinzu kommen fast 150.000 Festangestellte.
    Was nach außen wie eine große Einheit wirkt, ist föderal strukturiert. Die Orts-, Kreis- und Landesverbände sind rechtlich und organisatorisch eigenständig. Eine Kontrolle findet vor Ort statt, die oberen Ebenen haben kaum Weisungsbefugnis.
    Doch immer wieder sorgt das Rote Kreuz für Schlagzeilen: Überhöhte Abfindungen und Pensionen, ein sechsstelliges Jahresgehalt oder ein Ortsvereinsvorsitzender, der das DRK über Jahre hinweg ausgenommen haben soll. Für eine Non-Profit-Organisation sind solche Meldungen ein großes Problem: „Letztlich sitzen bei einer Organisation wie dem DRK alle in einem Boot – alles wird mit dem Roten Kreuz identifiziert“, sagt Burkhard Wilke vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI). Umso wichtiger also, auf allen Ebenen Transparenz herzustellen.
    Quelle: ZDF
  12. RT Deutsch Spezial mit dem US-Politologen John J. Mearsheimer
    Wäre die Welt sicherer, wenn sich die NATO nicht überall einmischen würde? Warum sehen sich die USA und die NATO überhaupt berufen, überall auf der Welt militärisch einzugreifen?
    John. J. Mearsheimer gehört zu den renommiertesten US-Politologen und lehrt an der University of Chicago. Jasmin Kosubek traf Prof. Mearsheimer zum ausgiebigen Interview, um etwas Licht ins Dunkel der globalen geopolitischen Interessenkonflikte zu bringen.
    Quelle: RT Deutsch
  13. Peru: Der Raubzug der Bio-Piraten
    Das Nagoya-Protokoll soll seit 2014 die Ursprungsländer genetischer Ressourcen vor der Ausbeutung schützen – doch leicht umzusetzen ist das nicht.
    Peru ist eines der Länder, das trotz des von 50 Staaten unterzeichneten Nagoya-Protokolls täglich um seine Rechte an der biologischen Vielfalt kämpfen muss. Mitarbeiter große Pharmaunternehmen durchstreifen die Bergregionen der Anden und die Wälder am Amazonas etwa nach Pflanzen, die heilen können. Dazu erkunden sie die Vielfalt der traditionellen Medizin im Land auf der Suche nach neuen Medikamenten für den Weltmarkt. Die ursprünglichen Entdecker dieser heilenden Substanzen gehen aber in der Regel leer aus, die Gewinne streichen nur die Unternehmen ein. Unsere Reporter zeigen, wie das schmutzige Geschäft der Bio-Piraten funktioniert
    Quelle: arte
  14. Hungerlohn für hippe Mode: Drei Modeblogger in Kambodscha
    Für Klamotten und Kosmetik geben die drei jungen Modeblogger Frida, Anniken und Ludvig monatlich hunderte Euros aus. An neuen Trends wollen sie besonders nah dran sein. Wie und wo die Kleidung produziert wird, darüber haben sie nie nachgedacht – bis jetzt. Die immer neuen Meldungen über unzumutbare Zustände für Textilarbeiterinnen, z.B. in Kambodscha, haben die drei Modeliebhaber verunsichert. Sie entschließen sich deshalb, sich selbst ein Bild zu machen. Für mehrere Wochen werden sie in einer kambodschanischen Textilfabrik zu denselben Bedingungen arbeiten wie die einheimischen Arbeiter/innen. Sie übernachten bei ihrer Kollegin Sokry, erfahren wie es ist, auf dem Boden zu schlafen und stellen erstaunt fest, dass es kaum möglich ist, sich mit einem Verdienst von 3 Dollar pro Tag satt zu essen.
    Quelle: WDR
  15. Chaos und permanenter Krieg: Wie die US-Außenpolitik den Nahen Osten und Osteuropa destabilisiert
    Die US-Außenpolitik und westliche Interventionen hätten seit der Jahrhundertwende eine Spur der Zerstörung nach sich gezogen, so die beiden Ex-Geheimdienstanalysten Ray McGovern und Elizabeth Murray. Die Invasion im Irak, die militärische Intervention in Libyen, die Unterstützung von radikalen Rebellengruppen in Syrien hätten die Region ins Chaos gestürzt und die aktuelle Flüchtlingskrise ausgelöst. Die deutsche Regierung sollte ihr Verhältnis zu den USA und ihre Beihilfe zum Drohnenkrieg überdenken, wenn sie nicht will, dass immer mehr Menschen aus ihrer Heimat fliehen müssen. Die USA hätten mit dem Islamischen Staat die Geburt eines Frankensteinmonsters zugelassen, während man die Warnungen der eigenen Geheimdienste ignorierte. Eine diplomatische Lösung dort sei ohne Einbeziehung Assads nicht denkbar; die Alternative sei der IS. Die Krise in der Ukraine sei Ergebnis eines Putsches, vorangetrieben durch westliche Geheimdienste. Merkel und Holland müssten die USA nun überzeugen, dass eine Lösung ohne Autonomiezugeständnisse an die Ostukraine nicht möglich sei. Besorgt zeigen sich McGovern und Murray über die Gleichgültigkeit und Naivität der Deutschen in Sachen Massenüberwachung. In den USA lebten die Menschen in einer Neuauflage des „Stasi-Staats“. Der Netzpolitik-Skandal zeige, dass auch Deutschland Whistleblower wie Edward Snowden brauche.
    Die Sendung gliedert sich in vier Teile:

    1. Die “Geburt eines Frankensteinmonsters”: Die Verantwortung des US-Politik für IS, Flüchtlingskrise und Chaos im Nahen Osten
    2. Der Putsch und seine Folgen: Ist eine Lösung der Ukraine-Krise in Sicht?
    3. Die Herstellung von „failed states“: Irak, Libyen und Syrien
    4. Das „Leben der Anderen“ reloaded: Die Deutschen und der Überwachungsstaat

    Quelle: Kontext.TV

  16. Die Rolle der EU im Nahostkonflikt
    Palästina erhält so hohe Summen an Hilfsgeldern wie kaum eine andere Region der Welt. Ihr Zweck: Hilfe beim Aufbau eines unabhängigen Staates. Doch ein Staat Palästina ist ferner denn je, und die Situation in den besetzten Gebieten spitzt sich katastrophal zu. Die EU schickt Unsummen und ersetzt damit Politik durch Geld. Befördert die EU so den Stillstand im Friedensprozess?
    Seit den beiden Oslo-Abkommen von 1993 und 1995 sind über 25 Milliarden US-Dollar in die besetzten palästinensischen Gebiete geflossen. Traditionell größter Geber ist die EU. Zweck der Hilfe: der Aufbau eines unabhängigen, demokratischen Staates Palästina, der Seite an Seite und in dauerhaftem Frieden mit Israel existiert, und eine nachhaltige wirtschaftliche und soziale Entwicklung.
    Die Bilanz nach gut 20 Jahren ist vernichtend: Ein unabhängiger Staat Palästina scheint ferner denn je und die Situation in den besetzten Gebieten ist in vielerlei Hinsicht schlechter als vor Oslo. Die Hälfte der Bevölkerung lebt in Armut, die Arbeitslosigkeit liegt bei rund 25 Prozent und nur ein Bruchteil des Westjordanlands steht heute unter alleiniger palästinensischer Kontrolle. Auch die den Palästinensern zur Verfügung stehenden Wasserressourcen sind heute nicht größer, sondern weitaus geringer als vor Oslo – trotz der Milliarden von Hilfsgeldern, die in den Wassersektor geflossen sind. Über 20 Jahre später ist die Besatzung nicht beendet, sondern verhärtet, und das nicht trotz, sondern mit der Hilfe der Geber, sagen Kritiker.
    Quelle: arte
  17. The secret US prisons you’ve never heard of before
    Investigative journalist Will Potter is the only reporter who has been inside a Communications Management Unit, or CMU, within a US prison. These units were opened secretly, and radically alter how prisoners are treated — even preventing them from hugging their children. Potter, a TED Fellow, shows us who is imprisoned here, and how the government is trying to keep them hidden. “The message was clear,” he says. “Don’t talk about this place.”
    Quelle: TED
  18. Gesellschaft: Im Bann der politischen Korrektheit?
    Eine Krankheit geht um: Sie befällt das Denken, und ihr Symptom ist ein konformistisch-moralisierender Wortschatz. Der französische Humorist François Rollin hat die Pathologie deshalb zum Thema seines Stücks “Professor Rollin muckt auf” gemacht. Darin nimmt er jene Mehrheit aufs Korn, die anderen mit ebenso abgegriffenen wie einfallslosen Argumenten den Mund verbieten will.
    Quelle: arte
  19. Alles Lüge oder was? Wenn Nachrichten zur Waffe werden
    Ein Video erregte Anfang 2015 Aufsehen: Ein Junge schien, angeleitet von einem IS-Kämpfer, zwei russische Spione zu erschießen. Nun haben BND-Experten den Clip als Inszenierung bezeichnet. Der Film beschäftigt sich mit solchen “Fake News”.
    Quelle: Das Erste

    Anmerkung JB: Ein interessanter Bericht, der leider aber auch unter einer deutlichen kognitiven Verzerrung leidet. Die Macher stellen alternative Medien und soziale Netzwerke kollektiv als manipulativ bzw. manipulationsgefährdet dar, während sie gleichzeitig ihr Hohelied auf den klassischen Journalismus singen. Hier ist seitens der ARD wohl der Wunsch der Vater des Gedanken.

  20. Nachricht gleich Kommentar? Berichterstattung heute
    Kaum ein anderes außenpolitisches Thema hat in den vergangenen Jahren in Deutschland so stark polarisiert wie der Ukraine-Konflikt. Dabei sind es weniger einzelne Zeitungen, Radiostationen oder Fernsehanstalten, die bei diesem Thema um Meinungsführerschaft untereinander ringen. Es stehen sich vielmehr Medienkonsumenten und Medienschaffende gegenüber. In den Online-Kommentarspalten von Print, Funk und Fernsehen wird den Medien in toto vorgeworfen, sie berichteten einseitig, manipulierten und schafften antirussische Stimmung. Die frühere ARD-Moskau-Korrespondentin und Publizistin Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz hat Verständnis für Teile dieser Kritik und gibt in ihrem aktuellen Buch “Russland verstehen” diesem Aspekt breiten Raum. Wir haben das zum Anlass genommen, ihr dazu sowie zum Verhältnis von Nachricht und Kommentar in der heutigen medialen Berichterstattung unsere Fragen zu stellen.
    Quelle: L.I.S.A.
  21. „Merkel ist irre“
    „Wenn die Kanzlerin sich mit Irren einlässt, wie z.B in der Ukraine – also mit Leuten, die ihr eigenes Volk beschießen und behaupten, das sei „Terroristenabwehr“; mit Leuten, die bereit sind, mit Faschisten zu paktieren; mit Leuten, die bereit sind, in ihrem Parlament die Grundlage für einen Atomkrieg zu schaffen, mit dem Gesetz 2953 jüngst im Juni noch, die sind ja nicht gescheit. Sie gefährden ja sogar sich selbst. Wer so wenig gescheit ist, wie eine alte Freundin von Frau Merkel, nämlich Frau Timoschenko, welche „die Russen“ (die Russen wohlgemerkt, die auf dem Territorium der Ukraine leben) vor ein paar Monaten noch mit einer Atombombe auslöschen wollte… Wer sich mit denen einlässt, der kann ja nicht gescheit sein. Und was ist einer, wenn er nicht gescheit ist? Er ist verrückt.“
    Quelle: Weltnetz.TV

    Anmerkung Albrecht Müller: Haben Sie schon mitbekommen, wie viele Zuschauer das Weltnetz-Interview “Merkel ist irre” mit Harald Neuber und Uli Gellermann hat? – 265.263 – Und es werden täglich mehr. Von diesen Zahlen kann Weltnetz-TV ansonsten sicherlich nur träumen.

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