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Die Tagesschau nutzt ihre hohe Glaubwürdigkeit für dreiste Manipulation und Kriegspropaganda. Tun wir etwas dagegen!

Veröffentlicht in: Audio-Podcast, Aufrüstung, Kampagnen / Tarnworte / Neusprech, Medienkritik

Gestern Abend kam als zweite Meldung zur besten Zeit um 20:00 Uhr eine geballte Ladung von Manipulationen – ergänzt um Propaganda für Aufrüstung und Krieg. Schauen Sie sich bitte hier die zweieinhalb Minuten an, von Minute 2:56 bis Minute 5:22. Es geht um angebliche Cyberattacken Russlands. Die britische und die niederländische Regierung haben alte Vorwürfe neu belebt. Das Treffen der NATO-Verteidigungsminister in Brüssel wurde benutzt, um diese Vorwürfe neu zu beleben und als aktuell darzustellen. Im Schauspiel wurden diese Vorwürfe als real und belegt dargestellt. Man sei empört und entschlossen, verkündete der NATO-Generalsekretär. Albrecht Müller

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Das ganze Theater mit all seinen Unterstellungen wurde benutzt, um die Aufrüstung der NATO und ein Großmanöver in Norwegen nahe an der Grenze zu Russland als berechtigt und schlüssig darzustellen.

Die Brüsseler Korrespondentin der ARD/Tagesschau, Bettina Scharkus, hat das alles unkritisch dargestellt. Der Text wurde dann auch noch mit spannenden militärischen Szenen unterlegt – Hubschrauber mit abspringenden Soldaten usw..

Ich gehe davon aus, dass die Mitarbeiter der Tagesschau, die so etwas veranlassen und die es von Brüssel aus betreiben, zwar von uns Rundfunkgebührenzahlern bezahlt werden, aber in anderen Diensten stehen.

Hier ist übrigens auch noch eine Textmeldung der Tagesschau mit dem gleichen Inhalt und den gleichen Methoden:

Cyberattacken
Russischer Geheimdienst beschuldigt
Stand: 04.10.2018 16:23 Uhr

Auch der Bundestag soll Ziel gewesen sein: Großbritannien und andere Regierungen werfen dem russischen Geheimdienst GRU vor, hinter Cyberattacken zu stecken. Man prüfe weitere Sanktionen, heißt es aus London.

Britische, australische und niederländische Regierungsvertreter haben den russischen Geheimdienst GRU für eine Welle von Cyberangriffen verantwortlich gemacht. Der Militärgeheimdienst habe “wahllose und rücksichtslose” Attacken auf politische Institutionen, Unternehmen, Medien und Sportverbände verübt, teilte der britische Außenminister Jeremy Hunt mit. Er halte weitere Strafmaßnahmen gegen Russland für möglich. “Wir werden mit unseren Verbündeten diskutieren, welche weiteren Maßnahmen ergriffen werden sollten”, sagte Hunt. (…)

Die Methode ist immer die gleiche, wie auch schon bei den Giftanschlägen, Regierungen – wie die britische – behaupten die Existenz eines Anschlags, sie erklären Russland für schuldig. Zur Stütze ihrer Glaubwürdigkeit äußern sich befreundete Regierungen wie im konkreten Fall die Niederlande und Australien ähnlich. Die Behauptungen stellt man kurz vor einer Konferenz auf – wie im konkreten Fall im Zusammenhang mit der Konferenz der NATO-Verteidigungsminister und macht dort dann ein Verstärkungsschauspiel.

Dazu braucht man Medien wie die Tagesschau, die das ganze Theater als glaubwürdig darstellen. Zu ihrem eigenen Schutz benutzen diese Medien wie im konkreten Fall oft das Wörtchen „soll“ oder „sollen“. Die Cyberangriffe „sollen“ vom russischen Geheimdienst kommen usw..

Das Fazit: Wir werden uns vor solchen Konstruktionen und ihren schlimmen Folgerungen wie Aufrüstung und Kriegsvorbereitung nur schützen können, wenn wir die Glaubwürdigkeit der Medien, im konkreten Fall der Tagesschau, erschüttern. Deshalb die Anregung, einen solchen Vorgang wie die Tagesschau vom 4. Oktober um 20:00 Uhr zu nutzen, um möglichst viele Menschen aus Ihrem Bekannten- und Freundeskreis auf diese Manipulationen aufmerksam zu machen.

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