Der Alte vom Rhein. Willy Brandt über Konrad Adenauer und Begegnungen mit ihm

Der Alte vom Rhein. Willy Brandt über Konrad Adenauer und Begegnungen mit ihm

Der Alte vom Rhein. Willy Brandt über Konrad Adenauer und Begegnungen mit ihm

Albrecht Müller
Ein Artikel von: Albrecht Müller

Heute bieten wir Ihnen als historisches Dokument 19 Seiten aus den „Erinnerungen“ von Willy Brandt. Die „Erinnerungen“ sind aus meiner Sicht interessant und aufschlussreich. Der Text ist auch amüsant geschrieben und schon deshalb gut zu lesen. Das Kapitel „Der Alte vom Rhein“ sagt auch viel über die Periode der Trennung der beiden Teile Deutschlands und sogar etwas über die landsmannschaftlichen und religiösen Hintergründe dieser leichtfertigen Trennung. Albrecht Müller.

Als Anreiz ein paar Sätze von der ersten Seite dieses Auszugs:

Er, der gestandene Rheinländer, der eher ein Westdeutscher denn ein Deutscher schlechthin sein wollte. Dem der Osten, auch der deutsche, fremd war. Er erzählte selbst: Im Zug nach Berlin habe er, der Präsident des Preußischen Staatsrats, immer das Gefühl gehabt, hinter der Elbe höre Europa auf, und ab Magdeburg die Vorhänge zugezogen – „damit ich die asiatische Steppe nicht sehen musste“.

Das ist übrigens das Buch, dessen Seiten 37 bis 55 Ihnen heute zur Verfügung gestellt werden. Ein wirklich lesenswertes Buch, nicht nur für Zeitgenossen.

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