Schlagwort:
Digitalisierung

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Leserbriefe zum 30. Pleisweiler Gespräch am 21. Oktober: „Verbaut die digitale Revolution unseren Kindern die Zukunft?“ Mit Prof. Dr. Gertraud Teuchert-Noodt

Am Anfang stand ein Artikel von Tobias Riegel, zum Handyverbot in Frankreich an den dortigen Schulen, und den darauf folgenden Leser-Stimmen. Diese ließen Albrecht Müller zur Feder greifen und es entstanden diese Beiträge: Ein Bauherr beginnt auch nicht mit dem Dach. Die digitale Revolution verbaut unseren Kindern die Zukunft und Eine andere Sicht von der Digitalisierung und ein Musterbeispiel für Verlautbarungsjournalismus, was wiederum die Idee für das nächste Pleisweiler Gespräch aufkeimen ließ. Soviel zur Vorgeschichte, die hoffentlich bei der Einordnung der breit gefächerten Leserbriefe hilft. Es wird beim Lesen schnell klar, wie wichtig diese Themen einerseits sind und wie stiefmütterlich sie andererseits in unserer Gesellschaft behandelt werden. Wahrscheinlich wird Prof. Dr. Teuchert-Noodt nicht dazu kommen, alle diese Themen in ihrem Vortrag zu behandeln, aber auch ihre Kernthemen werden mehr als interessant sein. Wir hoffen, mit diesen Leserbeiträgen vielleicht Ihr Interesse am kommenden Pleisweiler Gespräch zu wecken und Sie zu einer Reise in die Südpfalz zu ermutigen, so es Ihnen möglich ist. Ein Thema, das für junge Menschen, Eltern, Lehrer und eigentlich jeden von immenser Bedeutung ist. Zusammengestellt von Moritz Müller

„Schienenverkehrsverhinderungspolitik“

Winfried Wolf sprach am 29. September auf der Demonstration zu Stuttgart21 über die Bahnkrise, über die dazu führende Personalpolitik des Bundes und völlig illusionäre Vorstellungen von der Rolle der Digitalisierung. Das ist eine gute Übersicht über diesen Teil einer fehlgeleiteten Verkehrspolitik – mit Managern bei der Schiene, die mit der Schiene nichts am Hut haben. Albrecht Müller

Einladung zum 30. Pleisweiler Gespräch am 21. Oktober: „Verbaut die digitale Revolution unseren Kindern die Zukunft?“

Sie finden anhängend eine Einladung zu diesem Gespräch und hier die Einladung als PDF. Das Gespräch mit Frau Professor Dr. Teuchert-Noodt geht um eine Frage, die viele Menschen umtreibt und auf jeden Fall betrifft. Bitte geben Sie die hier wiedergegebene Einladung weiter, per E-Mail oder ausgedruckt. Machen Sie bitte insbesondere Eltern und Lehrer auf diesen Termin aufmerksam. Wir freuen uns auf ein neues Pleisweiler Gespräch – das 30., fast schon ein Anlass zum Feiern. Albrecht Müller

Eine „Kulturnation“ lässt ihre Kinder im Stich – Die Missachtung des Musikunterrichts ist ein Skandal

Die musikalische Bildung wird in Deutschland missachtet. Das ist unsozial, kurzsichtig und gesellschaftlich destruktiv: Die Folgen sind soziale Spaltungen und eine verbreitete kulturelle Ödnis sowie der Verlust von „Soft-Skills“ und die Schaffung gesellschaftlicher Einzelkämpfer. Von Tobias Riegel

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Eine andere Sicht von der Digitalisierung und ein Musterbeispiel für Verlautbarungsjournalismus

Die NachDenkSeiten haben am 21. August einen Text veröffentlicht, dessen Autorin sich mit den möglichen Folgen der digitalen Revolution für Kinder und Jugendliche beschäftigt. Sie mahnt zur Vorsicht. Unsere Regierenden sehen das anders. Sie werden unterstützt von Medienvertretern, deren Verlautbarungen eine breite Schleimspur hinterlässt. Ich beziehe mich auf einen Beitrag der Süddeutschen Zeitung. Schon die Überschrift klingt wie eine Regierungsverlautbarung: „Die Kanzlerin betritt das Neuland“. Neuland? Die Digitalisierung ist doch kein Neuland. So betrachtet ist dieser Artikel nicht nur ein Hinweis auf eine ziemlich undifferenzierte Betrachtung der Digitalisierung durch die Bundesregierung, er ist auch ein Beleg für den Niedergang von Medien als kritischer Begleiter des politischen Geschehens. Albrecht Müller.

Ein Bauherr beginnt auch nicht mit dem Dach. Die digitale Revolution verbaut unseren Kindern die Zukunft.

Handyverbot in Deutschlands Schulen? – So könnten wir im Anschluss an Tobias Riegels Beitrag zum Handyverbot in Frankreich und die darauf folgenden Leser-Stimmen fragen. Einige Leserinnen und Leser der NachDenkSeiten waren wie auch wir überrascht, dass es so glasklare Befürworter der Nutzung aller möglichen elektronischen Medien in den Schulen gibt, wie das in einer der veröffentlichten Lesermails sichtbar wurde. Denn die Gefahren sind beschrieben. Einige Wissenschaftler/innen haben sich in den letzten Jahren erhellend zur Wirkung des intensiven Gebrauchs elektronischer Medien auf die kindliche Entwicklung geäußert. Wir machen heute auf einen Text der Bielefelder Neurobiologin Gertraud Teuchert-Noodt aufmerksam. Sie meint, die digitale Revolution verbaue unseren Kindern die Zukunft. Albrecht Müller.

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Leserbriefe zu „Handy-Verbot an Frankreichs Schulen: Deutschland sollte nachziehen!“

Der Artikel Handy-Verbot an Frankreichs Schulen: Deutschland sollte nachziehen! ließ wieder einige Leser zur Tastatur greifen. Es ist interessant, auch bei dieser Debatte zu sehen, wie viele verschiedene Sichtweisen es gibt. Man darf gespannt sein, welche Erfahrungen in Frankreich mit dem Handyverbot an Schulen gemacht werden. Sicherlich sollten die Erwachsenen auch Vorbilder sein, wenn es um den Umgang mit digitalen Geräten geht. Vielen Dank an die Leser! Zusammengestellt von Moritz Müller.

Handy-Verbot an Frankreichs Schulen: Deutschland sollte nachziehen!

Bald geht die Schule wieder los – und damit die alte Debatte um die Nutzung privater Handys in deutschen Schulen. Frankreich hat kürzlich mit einem neuen Gesetz die Nutzung von Mobiltelefonen in allen Schulen von der ersten bis zur zehnten Klasse grundsätzlich verboten. In Deutschland fordern dagegen manche neoliberale Bildungspolitiker, private Handys sogar im Unterricht als „Recherchewerkzeug“ einzusetzen. Alle sozialen und pädagogischen Argumente sprechen aber dafür: Die deutschen Schulen sollten dem konsequenten französischen Beispiel folgen und die Handys verbannen! Von Tobias Riegel.

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„Ihren konkreten Arbeits- und Lebensbedingungen, ihren Sorgen und Nöten, wird keine Beachtung geschenkt“

Rechte Umtriebe werden auch in Betrieben und Gewerkschaften sichtbar. Darauf macht Dieter Sauer im Interview mit den NachDenkSeiten aufmerksam. Sauer, der am Münchner Institut für Sozialwissenschaft forscht, hat sich in einer Untersuchung unter anderem damit auseinandergesetzt, wie sich der Einfluss von rechts in der Arbeitswelt bemerkbar macht und er wollte wissen, was die Ursachen für die Attraktivität rechten Gedankenguts in den Betrieben sind. Im Interview sagt Sauer, dass die Enttäuschung der Arbeitnehmer über die Politik „als ein Einfallstor für den Rechtspopulismus gesehen werden“ muss. Ein Interview von Marcus Klöckner.

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