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Drohnen

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Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit XLIX – „Aufbruchsgeist“, „gesunder Mix“ und „Munitionsfamilie“

Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit XLIX – „Aufbruchsgeist“, „gesunder Mix“ und „Munitionsfamilie“

Vokabelkritik ist zu Kriegszeiten das Gebot der Stunde. Ich veröffentliche, nicht zuletzt aus hygienischen Gründen, in unregelmäßigen Abständen eine Sammlung teils verharmlosender, teils lügenhafter Wörter oder Formulierungen, deren Sinn und Funktion es ist, unsere Gesellschaft – uns alle – an das Undenkbare zu gewöhnen und möglichst geräuschlos in Richtung „Kriegstüchtigkeit“ umzukrempeln. – Diesmal geht es mal wieder um den „enormen Push“, der eine bestimmte Branche gerade in den siebten Himmel beamt. Von Leo Ensel.

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Leben in der 3. Dimension

Leben in der 3. Dimension

Die Bundesregierung weiß, wer hinter dem Drohnenanschlag am Flughafen Leipzig/Halle steckt: Russland. Die Beweise? Am Vortag der offiziellen Verkündung verwies Regierungssprecher Steffen Meyer hartnäckig auf „drei Dimensionen“, in denen eine „eindeutige Zuordnung“ erfolgt sei. Das Netz reagierte mit Spott, Marvel-Multiversen und „Vertrau mir, Bruder“. Doch hinter der unfreiwilligen Komik steckt eine ernstere Frage: Wie werden aus geheimdienstlichen Erkenntnissen „Attribuierungsverfahren“, aus Hinweisen „Feststellungen“ und aus staatlichen Zuschreibungen scheinbar gesicherte Tatsachen? Und was geschieht, wenn die Bevölkerung den eingeübten Formeln der Kriegs-PR nicht mehr glaubt? Ein Ausflug in die dritte Dimension der Regierungskommunikation von Maike Gosch.

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Wie israelische Waffen „deutsch“ werden

Wie israelische Waffen „deutsch“ werden

Deutschlands zivile Industrie schrumpft, aber die Rüstungsproduktion wächst. Davon profitieren auch israelische Waffenkonzerne: Mit deutscher Fertigung, deutschen Partnern und öffentlichen Geldern finden ihre Systeme Zugang zum europäischen Markt – während Technologie und Kontrolle in Israel bleiben. Das deutsch-israelische Gemeinschaftsunternehmen EuroSpike zeigt exemplarisch, wie dieses Modell funktioniert. Ein Artikel von Freddie Ponton, aus dem Englischen übersetzt von Maike Gosch.

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Leipzig-Drohne: Wie Medien die Politik vor sich her treiben

Leipzig-Drohne: Wie Medien die Politik vor sich her treiben

Die Bundesregierung hat nun offiziell Russland beschuldigt, Urheber des Drohnenvorfalls von Leipzig zu sein. Alles andere wäre auch eine ziemliche Überraschung gewesen – denn das fragwürdige Urteil war schon lange zuvor in einigen etablierten Medien gefällt und laut verkündet worden. Durch diese intensive Meinungsmache war der Spielraum der Politik erheblich eingeengt worden. Viele etablierte Medien in Deutschland agieren nicht nur in diesem Fall noch verantwortungsloser als viele Politiker. Ein Kommentar von Tobias Riegel.

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„Drohnenvorfall am Schloss Neuhardenberg“

„Drohnenvorfall am Schloss Neuhardenberg“

Schluss mit Sommerpause, stattdessen „Herbst der Reformen“, zweiter Versuch. Das Regierungskabinett bläst in Brandenburg zum „Aufbruch“. Dazu gesellen sich neben Kapitalbossen glückliche Umstände: Ökonomen tischen den „Aufschwung“ auf und das Fast-Attentat von Leipzig war noch hybrider als gedacht. Zur Abrundung demonstriert eine Münchner Rüstungsschmiede die Zerstörungskraft deutscher Ingenieurskunst. Voll daneben, findet Ralf Wurzbacher.

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Treiben westliche Siegesillusionen die Ukraine in einen Zusammenbruch?

Treiben westliche Siegesillusionen die Ukraine in einen Zusammenbruch?

Die europäischen NATO-Staaten schaden der Ukraine mit ihren Illusionen über Siege und Wunderwaffen und müssen ihre Politik endlich an einer realistischeren Einschätzung des Kriegsverlaufes orientieren. Als einzige reale Perspektive bleibt die Diplomatie. Nach fast fünf Jahren Krieg wäre es an der Zeit, dass die europäischen NATO-Staaten aktiv das Gespräch mit Russland suchen. Von Michael von der Schulenburg.

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Russland zum Drohnenvorfall: „zusammengezimmerte Provokation“

Russland zum Drohnenvorfall: „zusammengezimmerte Provokation“

Der Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig hat den Kriegstreibern in Deutschland mächtig Aufwind gegeben. Manche unverantwortliche Akteure in Politik und Medien nutzen jetzt unbelegte und keineswegs „naheliegende“ Vorwürfe gegen Russland für riskante und weitreichende Vorstöße, etwa zum NATO-Artikel 4. Es gibt aber auch in deutschen Medien Ausnahmen. Und: Was sagt eigentlich das offizielle Russland zu dem Vorgang? Ein Kommentar von Tobias Riegel.

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Drohnenvorfall: Die Grünen wollen sofort eskalieren und reden von „russischem Staatsterrorismus“

Drohnenvorfall: Die Grünen wollen sofort eskalieren und reden von „russischem Staatsterrorismus“

Die Parteivorsitzende der Grünen fordert auf Basis „naheliegender Vermutungen“ bereits „entschlossene Reaktionen“ – das wäre sogar dann total verantwortungslos, wenn die Vermutung einer russischen Urheberschaft des Drohnenvorfalls tatsächlich „naheliegend“ wäre. Das ist sie aber überhaupt nicht. Die Grünen festigen mit ihrem gefährlichen Vorpreschen erneut ihren Status als Kriegstreiber Nummer eins in Deutschland. Ein Kommentar von Tobias Riegel.

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Drohnenvorfall am Leipziger Flughafen: Steckt das „Celler Loch“ dahinter?

Drohnenvorfall am Leipziger Flughafen: Steckt das „Celler Loch“ dahinter?

„Kiesewetter fordert wegen Drohnen-Vorfalls Nato-Konsultationen“, heißt es in einer ntv-Überschrift. Und der Spiegel fragt: „Steckt Russland dahinter?“ Man könnte aber auch zugespitzt fragen: Steckt das „Celler Loch“ dahinter? Oder: Cui bono, also: Wem nützt es? Die Lage zwischen der NATO und Russland ist extrem angespannt. Ein Funke genügt zum großen Knall. Eine distanzierte, kritische Berichterstattung ist gefragt. Stattdessen zeigen Medien mal zügig auf einen Lieblingstäter. Da nutzen Fragezeichen auch nichts mehr. Die Antwort schreit förmlich aus den Zeilen raus. Ein Kommentar von Marcus Klöckner.

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Der 10-Punkte-Plan zur Europäischen Republik – Vortrag Ulrike Guérot beim Treffen der NDS-Gesprächskreise 2026

Der 10-Punkte-Plan zur Europäischen Republik – Vortrag Ulrike Guérot beim Treffen der NDS-Gesprächskreise 2026

Wenn Europa im 21. Jahrhundert überhaupt eine Chance haben soll, dann bräuchten wir – so Ulrike Guérot – dringend eine Art MEGA-Video („Make Europe great again“), in dem alles drin ist, was Europäer zum Träumen bringt: die Akropolis, die Französische Revolution, die Mona Lisa, Leonardo da Vinci, Picasso, Bach, Chopin, Dali, die Alpen, die Karpaten, Baguette und Whiskey, die Kathedrale von Reims und der Kölner Dom, die hanseatischen Städte und Krakau, Bismarck, der Westfälische Frieden, Charles de Gaulle, Charlemagne, Luther, Napoleon, Leibniz, Goethe, Tolstoi, Balzac, norwegische Fjorde, belgische Kneipen, Siemens und VW und Olivetti u.v.a.m.

Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit XLIII – „Auch um den Preis von Blut!“

Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit XLIII – „Auch um den Preis von Blut!“

Vokabelkritik ist zu Kriegszeiten das Gebot der Stunde. Ich veröffentliche, nicht zuletzt aus hygienischen Gründen, in unregelmäßigen Abständen eine Sammlung teils verharmlosender, teils lügenhafter Wörter oder Formulierungen, deren Sinn und Funktion es ist, unsere Gesellschaft – uns alle – an das Undenkbare zu gewöhnen und möglichst geräuschlos in Richtung „Kriegstüchtigkeit“ umzukrempeln. – Heute geht es um die – gar nicht mehr subtilen – Parolen, mit denen die jungen Männer (neuerdings auch Frauen) wieder in den Krieg gelockt werden sollen. Von Leo Ensel.

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Der ferngesteuerte Krieg geht an Land

Der ferngesteuerte Krieg geht an Land

Bei einem kürzlichen Angriff der Ukraine wurden Wasserfahrzeug, Bodenroboter und Luftaufklärung zu einem gemeinsamen militärischen Vorgang verbunden. Die Soldaten bleiben dabei auf Abstand, die Maschinen bringen sich gegenseitig ins Kampfgebiet. Kriege verändern ihren Charakter – und es gibt Berichte, Deutschland beteilige sich an der Finanzierung von 50.000 Angriffsdrohnen für die Ukraine. Eine angemessene parlamentarische Debatte darüber findet nicht statt. Von Günther Burbach.

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Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit XLII – „Liebe in der Luft“

Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit XLII – „Liebe in der Luft“

Vokabelkritik ist zu Kriegszeiten das Gebot der Stunde. Ich veröffentliche, nicht zuletzt aus hygienischen Gründen, in unregelmäßigen Abständen eine Sammlung teils verharmlosender, teils lügenhafter Wörter oder Formulierungen, deren Sinn und Funktion es ist, unsere Gesellschaft – uns alle – an das Undenkbare zu gewöhnen und möglichst geräuschlos in Richtung „Kriegstüchtigkeit“ umzukrempeln. – Diesmal geht es nicht zuletzt um den legendären „Geist von Ankara“. Von Leo Ensel.

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EU-Beitritt: Der Konflikt zwischen der Ukraine und Polen kann Hoffnung machen

EU-Beitritt: Der Konflikt zwischen der Ukraine und Polen kann Hoffnung machen

Ein EU-Beitritt der Ukraine ist eindeutig abzulehnen. Die aktuellen Konflikte zwischen Polen und der Ukraine um die Agrarpolitik und um die ukrainische Ehrung von Nazi-Kollaborateuren können aber leise Hoffnungen auf ein Scheitern eines ukrainischen EU-Beitritts machen, der nicht nur destruktiv, sondern gefährlich wäre – Stichwort „Beistandsklauseln“. Für Entwarnung gibt es allerdings keinen Anlass: Wenn es um die Ukraine geht, gelten rationale politische Kriterien schon längst nicht mehr. Ein Kommentar von Tobias Riegel.

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Der deutsch-französische Panzerbauer KNDS – der abgesagte Börsengang und die Folgen

Der deutsch-französische Panzerbauer KNDS – der abgesagte Börsengang und die Folgen

In der Rüstungsindustrie wachsen die Bäume offenbar doch nicht in den Himmel. Das zeigt gerade das Beispiel des deutsch-französischen Panzerbauers KNDS, der in der vergangenen Woche seinen Börsengang absagen musste. [1] Die Aktien sollten eigentlich Mitte Juli an den Börsen in Frankfurt am Main und Paris platziert werden. Vom „wichtigsten deutschen Börsengang des Jahres“ war bereits die Rede. [2] Doch das schwache Umfeld für Rüstungsaktien hat das Vorhaben scheitern lassen. Heikel ist der Fall auch aus industriepolitischer Sicht. Erstens wirken sich die internen Spannungen bei anderen Rüstungsprojekten auch auf KNDS aus, und zweitens war der Bund gerade dabei, einen zu hohen Preis für seinen Einstieg bei dem Panzerbauer zu zahlen. Von Thomas Trares.