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Das kritische Tagebuch

Viel Glück in schwieriger Zeit. Alles könnte ohne große Mühe besser sein.

Veröffentlicht in: Aufbau Gegenöffentlichkeit, Das kritische Tagebuch

Der Jahreswechsel und das bevorstehende Weihnachtsfest sind für die Macher der NachDenkSeiten immer eine Zeit der Ermunterung. Wir bekommen viele E-Mails von Leserinnen und Lesern mit guten Wünschen und oft mit dem Bekenntnis, dass die NachDenkSeiten ein bisschen dabei geholfen haben, die wirren Ereignisse um uns herum etwas besser einordnen zu können und zu durchschauen. Das freut uns natürlich sehr. Deshalb zuerst einmal ein Dankeschön für Ihre ermunternden und freundlichen Worte. Und natürlich auch vielen Dank für die kritischen Stimmen das Jahr über. Sie haben uns weitergebracht.
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„Deutschland müsste in der jetzigen Krise die Konjunkturlokomotive spielen.“

Veröffentlicht in: Das kritische Tagebuch, Euro und Eurokrise, Gewerkschaften, Interviews

Ver.di-Ökonom Dierk Hirschel, über die Wirtschaftsaussichten für das nächste Jahr, die Situation in den Betrieben in Zeiten der Eurokrise und die Voraussetzungen für höhere Löhne. Die Fragen stellte Thorsten Hild.
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Trennung Netz/Betrieb – Die Grünen an der Leine neoliberal geprägter Privatinteressen

Veröffentlicht in: Das kritische Tagebuch, Grüne, Markt und Staat, Privatisierung öffentlicher Leistungen

Ein Nutzer der NDS, M. Dannhorn, hat sich an einer Mail-Protestaktion an MdBs unter dem Motto „Stoppen Sie die Bahnpreiserhöhung!“ beteiligt. Er erhielt eine Antwort der verkehrspolitischen Sprecherin der Linksfraktion (Anlage 2) und eine Antwort der Fraktion der Grünen (Anlage 1). Diese ist in mehrerer Hinsicht bemerkenswert. Sie zeigt z.B., dass die Grünen sich bei wichtigen Fragen nicht von der neoliberal geprägten Marktgläubigkeit lösen können – auch in Fällen nicht, die sogar in den Augen traditioneller Ökonomen Marktversagen signalisieren. Albrecht Müller.
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Zuschüsse – die absurde Basis vieler kommunaler Bauentscheidungen. Sogar auf der Basis fiktiver Kosten

Veröffentlicht in: Das kritische Tagebuch, Finanzpolitik

Normalerweise beklagen wir in den NachDenkSeiten die systematische Aushöhlung öffentlicher Tätigkeiten. Ein Freund der NachDenkSeiten ermahnte uns, gelegentlich auch die öffentliche Verschwendung unter die Lupe zu nehmen. Wer kommunalpolitisch tätig ist, weiß, dass Entscheidungen zum Bau öffentlicher Einrichtungen, übrigens auch von Stuttgart 21, mit dem Argument gestützt werden, es gäbe doch einen Zuschuss dafür. Von einem beachtenswerten Fall fragwürdiger Zuschusspolitik berichtete die „Rheinpfalz“ [PDF – 279 KB]. Die Entscheidung über den Bau eines so genannten Mehrgenerationenplatzes in einer kleinen Waldgemeinde der Südpfalz fiel mit Hinweis auf Zuschüsse, die auf der Basis von fiktiven Kosten gezahlt werden. Ein Modell, das die Gemeindekasse nicht belasten soll. Dies ist kein Einzelfall. Albrecht Müller.
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Wulff als Watschenmann auf dem Rummelplatz der Medien

Veröffentlicht in: Bundespräsident, Das kritische Tagebuch, Kampagnen / Tarnworte / Neusprech, Lobbyismus und politische Korruption

Die Medienkampagne gegen Christian Wulff wäre glaubwürdiger, wenn auch nur ansatzweise ein vergleichbarer Rechercheaufwand bei für die Menschen viel existenzielleren Fragen betrieben würde. Auch bei vielen politischen Entscheidungen des früheren niedersächsischen Ministerpräsidenten hätte man kritisch fragen können, welche Rolle dabei seine Unternehmer-Freundschaften spielten. Der Medienwirbel um ein relativ kleinförmiges Fehlverhalten ist eher ein Ablenkungsmanöver vom Versagen der Medien vor den viel komplexeren Problemen der derzeitigen dramatischen politischen Herausforderungen. Die Medienkampagne um Wulff ist ein Beispiel für die Personalisierung von Politik. Sie fördert die passive Zuschauerrolle der Bürgerinnen und Bürger, die sich auf das Herumnörgeln an Politikern beschränkt. Statt Teilhabe an der politischen Willensbildung sollen Köpfe rollen. Interessant ist auch die Frage, warum gerade die Bild-Zeitung und der Spiegel das Feuer auf Wulff eröffneten. Von Wolfgang Lieb.
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GfK: Konsumklima weiter mit Rückenwind?

Veröffentlicht in: Das kritische Tagebuch, Demoskopie/Umfragen, Denkfehler Wirtschaftsdebatte, Kampagnen / Tarnworte / Neusprech

Auch eine verschärfte Euro-Schuldenkrise kann den deutschen Verbrauchern die Konsumlaune nicht verderben. Zu diesem Ergebnis kommt die GfK in ihrer aktuellen Konsumklimastudie. „Eine sinkende Sparneigung sowie steigende Beschäftigung und Einkommen geben dem Konsumklima Rückenwind“, so, oder so ähnlich ist die augenblickliche Berichterstattung. Es gibt also mal wieder eine Kampagne, um den deutschen Konsum nach oben zu schreiben. Das Schaubild zum realen saisonbereinigten Einzelhandel von der Deutschen Bundesbank liefert ein ganz anderes Bild als es die Pulsfühler aus Nürnberg vorgaukeln. Im Oktober hat der Umsatz im Einzelhandel immer noch nicht die Marke von 100 erreicht, von der er 1998 gestartet war… Sehen Sie das Schaubild: weiterlesen

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8 Jahre NachDenkSeiten – Wir machen weiter – weiter zu Ihrem Nutzen. So hoffen wir.

Veröffentlicht in: Agenda 2010, Aufbau Gegenöffentlichkeit, Das kritische Tagebuch, Stuttgart 21

Am 30. November 2003, heute vor acht Jahren, erschien der erste Beitrag auf den NachDenkSeiten. Unter der Überschrift „INSM verbreitert die Öffentlichkeitsarbeit“ haben wir damals darauf aufmerksam gemacht, „welche Kräfte heute in unserer Gesellschaft das Sagen haben und wie sie arbeiten“. Wie aktuell diese Frage ist, wer bei uns im Lande die öffentliche Meinung und die Politik bestimmt und mit welchen Methoden das geschieht, konnte man am letzten Sonntag am Ergebnis der Volksabstimmung über das Projekt Stuttgart 21 wieder einmal erfahren.
Wir resignieren dennoch nicht. Wir setzen weiter darauf, die Machtstrukturen und Propagandalinien offen zu legen. Es bleibt uns wie Ihnen nichts anderes übrig, als ein bisschen mehr Vernunft zum Durchbruch zu verhelfen. Die NachDenkSeiten brauchen dabei Ihre Unterstützung.
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