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Aufruf: Stehen Sie auf gegen die Indoktrination des zu Guttenberg. Um des Friedens willen.

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„Die hypnotischen Worte Guttenbergs fressen sich ins Gehirn, mit jedem Auftritt ein wenig mehr, jede Impfung versagt, Guttenberg wirkt langsam auch bei bisher resistenten Zuschauern. Hat er also doch in allem Recht?“ So Stefan Kuzmany auf Spiegel Online. Guttenberg setzt offensichtlich darauf, dass man sich als Politiker quasi alles leisten kann, wenn man bei der Meinungsmache die Oberhand behält. Auch den Kriegseinsatz. Es geht um viel. Albrecht Müller

Deshalb unsere Anregung, diesen erstaunlich kritischen Artikel weiterzugeben und mit möglichst vielen Menschen über die Absichten und Methoden Guttenbergs sowie über die Mithilfe von Beckmann und Co. zu sprechen. In diesen Zusammenhang gehört auch unser Beitrag von gestern.

Hier noch der Einstieg bei Spiegel Online:

15. Dezember 2009, 10:30 Uhr
Guttenberg bei “Beckmann”
Scheinfrager trifft Kriegserklärer

Von Stefan Kuzmany
Ich bin aufrecht, die Soldaten sind es auch, den Rest überlassen wir dem Untersuchungsausschuss – diese Botschaft versuchte Verteidigungsminister Guttenberg bei “Beckmann” unters Volk zu bringen. Der Moderator half kräftig mit, indem er jede wichtige Frage ungestellt ließ.
Man muss sich langsam wirklich Sorgen machen um den Mann, das kann doch nicht gesund sein: am Donnerstag zu Illner, dann schnell nach Afghanistan zu den deutschen Soldaten und wieder zurück nach Deutschland, dann zu Jauchs Jahresrückblicks-Show, zwischendurch sich filmen lassen vor der CSU-Zentrale, dann wieder nach Berlin, ein wenig regieren – und am Montag auch noch zu “Beckmann”. Wann soll Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) eigentlich Weihnachtsgeschenke einkaufen gehen?
Es liegt in diesen Tagen so nahe, sich über den Selbstverteidungungsminister zu mokieren, der sich offenbar für keinen Auftritt zu schade ist, stets perfekt gegelt, die Brille sitzt, der Anzug auch, die Krawatte geschmackvoll, die Umgangsformen geschliffen, die Botschaft stets dieselbe: Ich bin aufrecht, die Soldaten sind aufrecht, den Rest überlassen wir bitte dem Untersuchungsausschuss.
Aber wer Karl-Theodor zu Guttenberg bei “Beckmann” sitzen sah und verfolgte, wie er ohne zu Blinzeln und stets aufs Neue – “gebetsmühlenhaft” nannte er es selbst – immer wieder seine Botschaft wiederholte, der lacht nicht mehr, sondern stellt sich Fragen. Die hypnotischen Worte Guttenbergs fressen sich ins Gehirn, mit jedem Auftritt ein wenig mehr, jede Impfung versagt, Guttenberg wirkt langsam auch bei bisher resistenten Zuschauern. Hat er also doch in allem Recht?
(…)
Quelle: SPIEGEL Online

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