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9. Dezember 2016
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Aktuelles


Der Gesprächskreis Düsseldort lädt ein: Wie gefährdet ist der Frieden, droht eine neue militärische Eskalation?

  • Andrej Hunko (MdB DIE LINKE)
  • Willy Wimmer (Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung a.D.)

diskutieren:

Wie gefährdet ist der Frieden, droht eine neue militärische Eskalation?

Nach dem Ende des Kalten Krieges erhoffte man sich ein Ende der militärischen Konfrontation und den Aufbau der weltweiten Zusammenarbeit auf den Feldern der Politik, Wirtschaft und Kultur. Leider wurde diese Hoffnung in den letzten Jahren immer geringer, und von der erwarteten Friedensdividende spricht niemand mehr.

Im Gegenteil: in vielen Regionen der Welt sind die Spannungen gestiegen und das Ausmaß der Konflikte hat sich ausgeweitet. Ganz im Vordergrund stehen der verheerende Krieg in Syrien und die Auseinandersetzungen im Nahen …

… und Mittleren Osten, in Libyen, im Jemen und im Irak.

Die Konfrontation angefacht haben aber auch die Reaktionen auf die seit drei Jahren fortgesetzte Auseinandersetzung in der Ukraine und die Vorgänge auf der Krim, d.h. die Zunahme der NATO-Truppen und ihrer Aktivitäten in Osteuropa auf der einen und die Aufstockung der russischen Truppen an ihrer Westgrenze auf der anderen Seite. Im fernen Osten erkennen wir eine zunehmende Konfrontation zwischen China, den USA und einigen pazifischen Staaten um die Seegrenzen und den Einfluss in dieser Region.

Als eine Folge davon sind die weltweiten Rüstungsausgaben 2015 seit 2011 zum ersten Male wieder gestiegen; sie betrugen nun knapp 1.676 Milliarden $. Damit liegen sie mehr als ein Drittel höher als am Ende der Konfrontation der Blöcke 1990. Der größte Anteil davon entfällt auf die USA mit 35,5% (596 Mrd. $), fast dreimal so viel wie China (215 Mrd. $) und neunmal so viel wie Russland (66,4 Mrd.$).

Außenminister Franz-Walter Steinmeier warnte bereits 2015 vor „turbulentem Fahrwasser“, das den 57 Teilnehmerstaaten der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) bevorstehe und dass „neue Stürme … jederzeit denkbar“ seien. Reicht es aus, wenn er fordert, „wir müssen die Fragilität der Lage ins öffentliche Bewusstsein rufen“ und „… in einen ernsthaften Dialog eintreten, das Vertrauen wieder aufbauen und die Sicherheit wiederherstellen“?

Andrej Hunko (MdB der LINKEN) – aktiv in der Friedensbewegung – wird über diese Fragen mit Willy Wimmer diskutieren, der als Politiker der CDU 33 Jahre dem Bundestag angehörte.

Zwischen 1985 und 1992 war er erst verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU und dann Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung.

Von 1994 bis 2000 war er Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der OSZE.

Dienstag 29. November 2016, 19.00 Uhr
Bürgersaal der Bilker Arkaden Bachstr. 144
40213 Düsseldorf

Veranstalter: Gesprächskreis Düsseldorf der NachDenkSeiten in Kooperation mit Rosa-Luxemburg-Club Düsseldorf

Krysztof Daletski wird mit einigen Liedern für die musikalische Begleitung sorgen.

Der Eintritt ist frei


EINLADUNG zum VORTRAG Am 08. Dezember 2016

Aula in Plön am See, Schiffstal

„Warum schweigen die Lämmer?“
Wege in die gesteuerte Demokratie

Rainer Mausfeld, Professor für Allgemeine Psychologie, Kiel

Einlass 18:30 Uhr, Beginn 19:00 Uhr

Eintritt frei. Um Anmeldung wird gebeten wegen begrenzter Teilnehmerzahl.

Anreise mit dem PKW: Parkplätze am Schiffstal
Anreise mit der Bahn: Fußweg 10 Minuten vom Bahnhof

Eine Initiative des Gesprächskreises Schleswig Holstein/Kiel
Info unter Seestrasse(at)t-online.de / 0172-2113112