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Schlagwort Archiv: ZDF

Fake News und kein Ende – Der Fall Skripal wird zum Offenbarungseid einer Branche

Veröffentlicht in: Kampagnen / Tarnworte / Neusprech, Medienkritik

Gestern berichteten die NachDenkSeiten von einem spektakulären Fall einer Falschmeldung, die von vielen selbsternannten Qualitätsmedien weiterverbreitet wurde. Es ging um die Meldung, dass die OPCW eine russische Herkunft des in Salisbury eingesetzten Gifts bestätigt habe. Dies ist nicht zutreffend. Ein Leser machte uns daraufhin darauf aufmerksam, dass die von uns gewählte Überschrift „Fake News auf allen Kanälen“ ein wenig überzogen sei, da einige Medien die Falschmeldung erkannten und nicht publizierten. Das ist richtig. Doch ein kleiner Blick darauf, wie die Fake-News-Verbreiter auf den Skandal reagiert haben, lässt sämtlichen Zweckoptimismus wieder verschwinden. Von Jens Berger.
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Die OPCW-Untersuchung zu Skripal – Fake News auf allen Kanälen

Veröffentlicht in: Audio-Podcast, Innere Sicherheit, Medienkritik

Die OPCW hat heute einen ersten Kurzbericht zu den Untersuchungen im Fall Skripal vorgelegt. Erwartungsgemäß stützt sie die britischen Untersuchungsergebnisse. Ein echter Paukenschlag ist jedoch, was zahlreiche deutsche Medien daraus machen. So melden SPIEGEL Online, Süddeutsche und WELT, die OPCW hätte eine „russische Herkunft“ des Gifts festgestellt. Das ist aber nicht der Fall! Wenn selbsternannte Qualitätszeitungen bei einem solch heiklen Thema Fake News verbreiten, ist dies ein Medienskandal erster Güte. Von Jens Berger.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.
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Der Feindbildaufbau geht weiter. Massive Propaganda vor den Präsidentenwahlen in Russland.

Veröffentlicht in: Kampagnen / Tarnworte / Neusprech, Medien und Medienanalyse, Medienkritik

Wir wollen Sie immer mal wieder davon unterrichten, was so alles läuft. Dankenswerterweise helfen die Leserinnen und Leser der NachDenkSeiten bei der Informationsbeschaffung. So hat NDS-Leser Karsten aufgelistet, was zwischen 14. März und 19. März propagandistisch bei uns im Fernsehen läuft. Ein anderer macht auf das heute Journal von gestern Abend aufmerksam mit der einschlägigen Meldung, die britische Premierministerin habe dem russischen Präsidenten wegen eines Nervengas-Anschlags ein Ultimatum gestellt. Zum Schluss können wir ein Beispiel für eine aufklärende Sendung nennen. Albrecht Müller.
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Tagesschau und ZDF als Propagandasender der Aufrüstung. Ihr Zustand bietet ein ebenso düsteres Bild wie die Bundeswehr.

Veröffentlicht in: Aufrüstung, Medienkritik, Strategien der Meinungsmache

Hier sind die Aufmacher der Hauptsendungen um 20:00 Uhr bei der Tagesschau und um 19:00 Uhr beim ZDF vom gestrigen Abend:

Obwohl Alexander Neu, Bundestagsabgeordneter der Linkspartei, ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht hatte, dass jetzt die Mängel bei der Bundeswehr beklagt werden, um die Erhöhung des Rüstungsetats handgreiflich und angereichert mit vielen Fotos zu begründen und zu betreiben, geben sich Tagesschau und heute vom ZDF für dieses Spiel her. Albrecht Müller.
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Medienkritik ist nichts Neues. Ich erinnere an frühere Vorgänge, weil man daraus für heute lernen kann.

Veröffentlicht in: Audio-Podcast, Medien und Medienanalyse, Medienkritik

Wenn man manche Internetseite liest oder so manchen Buchdeckel sieht, dann muss man den Eindruck gewinnen, die Medienkritik sei gerade erfunden worden, jedenfalls neu in Mode gekommen. Dass es gekaufte Journalisten gibt, dass Kampagnen in den Medien gefahren werden, dass gelogen wird und Lücken gelassen werden – das ist wahrlich nichts Neues. Hiermit soll auf einige interessante Vorgänge in der Vergangenheit aufmerksam gemacht werden, ohne den Anspruch der Vollständigkeit. Albrecht Müller.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.
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Über „fühlen“ und „mitnehmen“: Wie Politik und Medien durch Sprache die Wirklichkeit verschleiern

Veröffentlicht in: Aktuelles, Audio-Podcast, Kampagnen / Tarnworte / Neusprech, Medienkritik, Strategien der Meinungsmache

Sprache ist verräterisch. Zwei Floskeln und Aussagen, die immer wieder auftauchen, wenn Politiker und Journalisten über diejenigen reden, die ihr Vertrauen in die etablierten Parteien verloren haben, fallen seit geraumer Zeit besonders auf. Wann immer Politiker und Medienvertreter davon sprechen, dass sich Menschen „abgehängt fühlen“ oder dass man sie „mitnehmen“ müsse, kommen zwei Formulierungen zum Ausdruck, die beispielhaft dokumentieren: Die herrschende Sprache wirkt oft harmlos, aber sie vermag es, ganze Diskurse zu sabotieren. Eine Analyse von Marcus Klöckner

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.
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Wie staatsnah ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk? Die Berichterstattung verfehlt ihren verfassungsmäßigen Auftrag – Beispiel Venezuela. Von Daniela Dahn.

Veröffentlicht in: Aktuelles, Erosion der Demokratie, Länderberichte, Medienkritik, Strategien der Meinungsmache
Daniela Dahn

Die Moderation des sogenannten Kanzler-Duells hat demonstriert, dass sich die Fragen und Themen von ARD und ZDF den Privatsendern vollkommen angepasst haben. Da gibt es zweifellos Ausnahmen, besonders auf 3sat, Arte und Phoenix zu später Stunde. Aber die Nachrichten- und Informationssendungen – Kerngeschäft jeden Senders- müssen sich schon fragen lassen, wie öffentlich und rechtlich sie eigentlich sind.

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