Leserbriefe zu „Lawrows Paukenschlag: Medien stellen Realität auf den Kopf“

Ein Artikel von:

Tobias Riegel hat in diesem Beitrag die Worte des russischen Außenministers Sergej Lawrow, die Kommunikation mit der EU für einige Zeit zu beenden, als „nicht überraschenden“, aber „dennoch beunruhigenden“ Paukenschlag bezeichnet. Er weist darauf hin, dass Deutschland „führend bei antirussischer Propaganda“ ist und er macht auf etliche Beispiele falscher Schuldzuweisungen aus Politik und Medien aufmerksam.
Zahlreiche Leserinnen und Leser der NachDenkSeiten haben geantwortet. Die Zustimmung zum Inhalt und die Sorgen über eine Zunahme der Konfrontation sind groß. Wir bedanken uns sehr für die Antworten. Es folgen einige der Leserbriefe. Zusammengestellt von Christian Reimann.


1. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Riegel,

Deutschland betreibt eine toxische Außenpolitik, hochgradig provokant und mit stoischer Verblendung ob der Gefährdung unserer Sicherheit in Europa. Und Frau von der Leyen mischt hier kräftig mit.

Die Reaktion Russlands, die war vorhersehbar!

Was sollen die Sanktionen gegen Russland eigentlich ausrichten? Putins Zugeständnis des versuchten Nawalny Mordes? Schlichter oder besser gesagt: dümmlicher oder verlogener geht’s wirklich nicht! Zudem soll es Geheimdienste geben, die auch über Nowitschok verfügen – anderes, das würde mich wundern – und nicht zimperlich sind, wenn es um die Durchsetzung staatlicher Interessen geht. Wirtschaftsminister Altmayer sorgt sich sehr um unsere Wirtschaft, wie ich gerade einem Statement entnehmen konnte. Welche Konsequenzen hätte denn der Abbruch von NordStream II? Die Beherrschung der Grundrechenarten müsste ausreichen, um einen anderen Weg einzuschlagen, nämlich: Dialog zwecks Annäherung. Nur dieser Weg ist zielführend! Jegliche weitere Sanktion führt zur Eskalation und entbehrt jeglicher Logik!

Die Welt spielt verrückt, rundherum wird mit enormem Eifer militärisch aufgerüstet und Deutschland bedient kräftig die Rhetorik, die mir Angst und Bange macht!

„Nie wieder Krieg“, der Gedanke ist aus vielen Köpfen verschwunden, so furchtbar mir diese Annahme auch erscheint!

Mit freundlichen Grüßen
M.R.


2. Leserbrief

Guten Tag Herr Riegel,
 
Ich weiß gar nicht was Sie wollen: Herr George Friedmann hat doch schon in seiner vielbeachteten Rede vor dem Chicago Council of Foreign Affairs im Februar 2015 sehr witzig, einfach und unmissverständlich erklärt:
Es ist seit über 100 Jahren das wichtigste Ziel unserer Außenpolitik, Deutschland und Russland auseinanderzuhalten.
 
Dann kam ein netter Artikel in der Times vom amerikanischen Industriellenverband hinzu, der das so bekräftigte:
Es ist wieder höchste Zeit für einen großen Krieg, um unsere Industrie anzukurbeln.
 
Und der russische Verteidigungsminister quittierte dazu ganz trocken:
Nach dem nächsten Krieg wird es Deutschland nicht mehr geben, Russland aber doch.
 
All das ist unserem hochverehrten Regierungsquartier völlig egal, wie man an dem täglichen Verhalten ermessen kann, auch wenn man als typischer Deutscher so ist:
AHNUNGSLOS  UND  MEINUNGSSTARK
 
Ich fürchte, wir sind nach 2 furchtbaren Kriegen so tief in unserem Innersten so erschöpft, dass wir nicht mehr 1 + 1 zusammenzählen und uns im Internet / YouTube kundig machen können.
 
Insofern ist es vielleicht ein unausweichliches Schicksal, eines Tages als US vs RU Schlachtfeld das Ende unseres wunderschönen Landes erleben zu müssen. Immerhin bringt ein einziger Tag eines halbwegs großen Krieges einen täglichen Umsatz von 1 bis 3 Milliarden US-Dollars! 
Das ist ja nicht zu verachten, nicht wahr? Die paar Millionen Toten dagegen aufzurechnen ist ja kleinlich und irgendwie auch lächerlich!
 
Wir sind einfach zu treuherzig-dumm und daher nur zu bereit, Verrätern und absoluten Dummköpfen nachzustolpern. Es scheint einfacher, den Rattenfängern zu folgen, als sich kundig zu machen (und das war noch nie so einfach wie heute!!!).
 
Inzwischen beste Grüße,
T. R. C.


3. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Riegel,

die scheinheiligen und heuchlerischen Scharfmacher im Westen erfüllen mich schon seit Jahrzehnten mit Sorge. Was heute gegenüber Russland geschieht, ist 1:1 die Politik des Kalten Kriegs, wie sie gleich nach dem Sieg über die Nazis von den USA vom Zaun gebrochen wurde. Gegner dieser unfriedlichen Politik wurden mit dem Hinweis der „nationalen Sicherheit“ mundtot gemacht, Institutionen wie die CIA und der NSC (National Security Council), von Präsident Truman 1947 geschaffen, bestimmen seither die Außenpolitik der USA und des von ihnen abhängigen Westens. Erklärtes Ziel war die Eindämmung der Sowjetunion, vorgeblich des „Kommunismus“. Die Deutschen im Westen wehrten sich nicht gegen die Teilung Deutschlands, dankbar ergriffen sie das Angebot der „Exkulpierung“ ihrer faschistischen Jahre und wurden eifrigste Antikommunisten. Die Folgen für die 18 Millionen „Brüder und Schwestern“ in der sowjetischen Besatzungszone waren ihnen schlicht egal. Was im ersten Kalten Krieg so prima klappte, nämlich einseitige Schuldzuweisung, Vorverurteilung, Angstmacherei, kurz den Staat, der unter höchsten Opfern wesentlich zum Sieg über den Faschismus beigetragen hatte, schließlich unter Reagan in den 80er Jahren dann zum „Reich des Bösen“ zu erklären, findet seit dem Ende des Kalten Krieges seine nie hinterfragte Fortsetzung. Die Deutschen im Westen wählten eine Regierung, unter welcher Nazis ungehindert in den höchsten Positionen weiterwirken konnten, und sie spielten bereitwillig im Kalten Krieg mit. Zahlreiche Angebote der Verständigung und der „Friedlichen Koexistenz“ seitens der Sowjetunion wurden ausgeschlagen.

Nach der Kubakrise leitete Bahr eine neue Ostpolitik unter dem Motto „Wandel durch Annäherung“ ein, die dann mit Bundeskanzler und Friedensnobelpreisträger Willy Brandt zu konkreter Annäherung und der hoffnungsvollen KSZE-Schlussakte 1975 führte. Es wurden Brandt viele Steine in den Weg gelegt, das Misstrauensvotum gegen ihn scheiterte zwar und die Bevölkerung im Westen bestätigte in den darauf folgenden Wahlen überzeugend seine Außenpolitik, aber kurz darauf gelang es denen, die sie bekämpften, Brandt zum Rücktritt zu drängen, um ungehindert ihre militaristische und antikommunistische Politik fortzuführen. Es passte ihnen gar nicht ins Konzept, als Gorbatschow einseitig abzurüsten begann, stellte er doch damit das konsequent aufgebaute und zur Rechtfertigung der NATO geeignete Feindbild in Frage. Nachdem es dann gelungen war, die Wiedervereinigung Deutschlands samt Mitgliedschaft in der NATO zu erreichen, nannte sich der Westen auch „Sieger“ im Kalten Krieg. In Jelzin fanden sie einen willigen Helfer bei der Auflösung der Sowjetunion und dem Verbot der Kommunistischen Partei, ebenso bei der Auflösung der Warschauer Vertrags. Man machte sich nun an die Aufgabe, das multiethnische Jugoslawien zu zerstören und die NATO Richtung Osten zu erweitern, indem die ehemaligen Bündnisstaaten der Sowjetunion, sogar ehemalige Republiken der Sowjetunion und die meisten Teilrepubliken Jugoslawiens nach und nach Mitglieder der NATO wurden. Es fällt im Westen niemanden auf, dass Russland nicht mehr „kommunistisch“ ist, weiterhin muss es eingedämmt und zu diesem Zweck regelrecht eingekreist werden. Besonders großer Wert wird darauf gelegt, dass Deutschland und Russland sich nicht allzu freundschaftlich einander annähern.

Heute wie damals können das multiethnische Russland, zuvor die multitethnische Sowjetunion, machen, was sie wollen, sie sind und bleiben der zu bekämpfende Gegner. Alles, was der Westen selbst an Geheimdienstaktionen, Überwachung, politischen Morden, Interventionen und Kriegen etc. tut, wird ganz selbstverständlich Russland unterstellt. In seiner Unfehlbarkeitsarroganz wirft der Westen seit Jahrhunderten geltende Rechtsgrundsätze über Bord, missachtet Grundrechte und das Völkerrecht, misst mit zweierlei Maß und das Schlimmste: Die Repräsentierten im Westen lassen all das geschehen, lassen es zu, dass weder Repräsentanten noch Medien ihre elementaren Interessen wie Frieden und Gemeinwohl wahren.

Mit freundlichen Grüßen,
Brigitta Küster-Sartori


4. Leserbrief

Sehr geehrtes Nachdenkseiten-Team,
sehr geehrter Herr Müller,
 
seit längerem verfolge ich als stiller Leser Ihren Blog, da ich mich in den Medien, die ich früher konsumiert habe und die heute als etablierte Medien bezeichnet werden, nicht mehr umfassend und neutral informiert fühle. Aber auch, da das gesellschaftliche (Zusammen-)leben, wie ich es seit rund 20 Jahren erlebe, nicht mehr mit dem übereinstimmt, was uns überwiegend in den Medien suggeriert wird – geschweige denn mit den Werten, die mir wichtig sind, worunter auch Solidarität zählt. Die Auslöser für das Abwenden der etablierten und Zuwenden zu den sog. alternativen Medien waren bei mir – wie bei vielen anderen Menschen – die Berichterstattungen rund um die Kriege in der Ukraine, in Syrien und im Jemen. Insbesondere letzterer Krieg findet in den deutschsprachigen, etablierten Medien kaum statt. Wenn aber etwas, das real existiert und so schreckliche Folgen hat, wie ein Krieg in einem fernen Land, in den Medien nicht stattfindet, stimmt doch offensichtlich etwas mit den Medien nicht. Die Folge: man muss Alternativen finden. Soviel, in aller Kürze, zum Hintergrund, warum und wie ich auf Ihren Blog und auch auf andere “alternative” Medien aufmerksam geworden bin.
 
Ein Thema, das mich besonders bewegt, ist der Umgang des Wertewestens mit Russland. Ich habe leider nie verstanden, was die westlichen Werte sind, aber gemessen am Verhalten einiger (einschlägig bekannter) Akteure können es keine guten sein. Insbesondere Ihre Berichterstattung der letzten Wochen und Monate zu diesem Thema und ganz besonders der Paukenschlag-Artikel von Tobias Riegel vom 15.10.2020 haben in mir eine Idee reifen lassen, die ich Ihnen heute vorschlagen möchte.
 
Wenn unsere gewählten Vertreter auf Konfrontationskurs mit Russland sind, und wir diese Konfrontation nicht wollen, reicht es in meinen Augen nicht aus “nur” darüber zu berichten und die Berichterstattung anderer Medien aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Vielleicht sollten wir auch den diplomatischen Kontakt als Volk – als Souverän – suchen. Was halten Sie davon, wenn die alternativen Medien, initiiert durch die Nachdenkseiten und unterstützt durch eine Online-Petition (z.B. hier), in der Ihre Leser und alle, die in Deutschland für Frieden und für eine Entspannungspolitik mit Russland sind, einen offenen Brief an die russische Botschaft verfassen?
 
Sie, lieber Herr Müller, als ehemaliger Redenschreiber, finden sicherlich die richtigen Worte. Es sollte, nach meinem Dafürhalten, ein diplomatischer Brief sein, der deutlich macht, dass das Agieren unserer Regierung gegenüber Russland nicht im Sinne der gesamten Bevölkerung Deutschlands ist (unterstützt durch die Unterschriften in der Petition) und dass es noch immer viele Menschen gibt, die für Frieden und gegen Krieg und Konfrontation sind. Sie sind zum einen gut vernetzt mit anderen “alternativen” Medien (sei es KenFM, Rubikon etc.) und zum anderen auch zu anderen Politikern (seien es Oskar Lafontaine, Sarah Wagenknecht oder Willy Wimmer). Ich denke, dass all diese Medien und Personen des öffentlichen Lebens eine kritische Masse auf die Petition aufmerksam machen und zur Unterschrift bewegen können. Sie sprechen häufig davon, dass sich der progressive Teil der Medien und Menschen draußen besser vernetzen müsste. Hier ist eine Möglichkeit. Das ist auch ein Thema, bei dem Gewerkschaftsvertreter oder Vertreter von “Fridays for Future” ein Interesse haben sollten mitzuwirken. Es sei denn die Gewerkschaften wollen Ihre Mitglieder in Zukunft vor allem in der Rüstungsindustrie arbeiten sehen oder man erachtet einen Atomkrieg als förderlich für die Begrenzung der Temperatursteigerung auf 2°C bis 2100. Ein wenig Polemik sei mir gestattet. Ein offener Brief wäre in meinen Augen die richtige Antwort auf die Provokationen unserer Regierung.
 
Mit freundlichen Grüßen
Peter Maasz


5. Leserbrief

Werter Herr Riegel!

So einfach kann man es sich machen, wenn man einem Weltbild anhängt, wie es viele unserer Mainstreamjournalisten in sich tragen. Es liegt doch an Russland! Wie soll es auch anders sein? Wir sind die Guten, welche für Demokratie und Menschenrechte eintreten. Das sollte sich Russland respektive ein gewisser Herr Putin zum Vorbild nehmen!

Nun für all die geschichtsvergessenen Besserwisser und Neunmalklugen. Russland hatte sich diesem System zu Beginn der neunziger Jahre geöffnet. Als Dank bekam es einen Turbokapitalismus (Ala Hayek!), welcher im Gefolge der dort tätigen Clique von gewissenlosen (Chicago Boys genannt!) Aasgeiern das Land ausraubte. Der Erfolg: Ein ausgeplünderter Staat, in dem sämtliche Sozialstandards nicht mehr zählten. Eine hungernde ohne Absicherung lebende Bevölkerung, eine noch nie zuvor da gewesene Kriminalität, in deren Gefolge das Durchschnittsalter der männlichen Bevölkerung um über 10 Jahre zurückging und welche eine Gruppe von skrupellosen Oligarchen nach oben brachte, die wiederum im Verbund mit westlichen Konzernen das Land und seine Rohstoffe ausplünderten. So stellte sich für die Russen der Westen und seine Werte in den neunziger Jahren dar! Ein dem Wodka verfallener Präsident hatte das Land den Glücksrittern auf dem Altar des Kapitalismus (Neoliberalismus!) geopfert und die Mächtigen aus den USA schalteten und walteten dort nach belieben. Wahlen wurden manipuliert und gekauft, damit man weiter Kasse machen konnte. Medial fand das so gut wie keine Aufmerksamkeit. Probleme wurden runter gespielt und als Anlaufschwierigkeiten deklariert. Dann kam Putin an die Macht und beendete den Spuk für die Bevölkerung, indem er Regeln schuf und die westlichen Glücksritter zur Kasse bat. Was diese not amused fanden. So hatten sie sich das nicht vorgestellt! Als Putin das Land noch in kurzer Zeit entschuldete und damit dem Zugriff des IWF entzog, war der Ofen endgültig aus. Man ernannte ihn in den westlichen Medien zur Inkarnation des Bösen, welches bekämpft werden musste.

Seitdem wird, wo es nur geht, gegen Russland intrigiert, manipuliert, verfälscht und gelogen. Es werden bar jeglicher Faktenlage Behauptungen und Anklagen aufgestellt, welche Russland bitte schön zu entkräften hätte. Dass hier eine Umkehr der Unschuldsvermutung stattfindet, interessiert unsere Faktenchecker nicht. Sie befinden sich im heroischen Kampf gegen das ewig Böse aus dem Reich des russischen Bären. Da kann und muss man über solche Standards hinweg sehen. Es geht immerhin um Freiheit und Demokratie! Wenn als Konsequenz aus diesem ständigen Bashing, der russische Außenminister Lawrow nun sagt; “Es reicht!”, ist man hier noch “gespielt” Empört über dessen Reaktion. Eine Selbstrefelexion, erachten diese Herrschaften für nicht mehr nötig!

Um was für Typen es es sich handelt – die dieser “Kampf gegen das Böse” an die Schalthebel der Macht brachte – können wir täglich beobachten. Gut geschultes Personal, welches in US-Amerikanischen Denkfabriken sein Rüstzeug bekommen hat und jetzt auf den Rest der Menschheit losgelassen wird. Diese Typen sind so skrupellos, dass sie sogar einen Krieg in Kauf nehmen würden. Wer das nicht glaubt, sollte auf die im Hintergrund laufenden militärischen Aktivitäten wie Zunahme der Tiefflüge, zunehmende Akzeptanz betreff des Auftreten der Bundeswehr in der Öffentlichkeit und deren Einrichtungen, wie auch deren (Per Gesetzesänderung ermöglicht!) Eingreifen gegen die Bevölkerung bei evtl. auftretenden “Unruhen” achten. Oder sich aktuell das Maßnahmenpaket zu Corona und die damit einhergehende Aussetzung immer größerer Teile des Grundgesetzes vor Augen führen. Dies alles ist das Werk gewählter “Volksvertreter”, welche darauf geschworen haben, Ungemach vom “Deutschen Volk” fernzuhalten! Stattdessen verschärfen sie Gesetze, haben Presse und Medien gleichgeschaltet, mit welchen sie seit Monaten die Bevölkerung mittels Angst- und Panikmeldungen in eine Schockstarre gebracht haben. Als Konsequenz daraus hat man eine Spaltung eben dieser erreicht, wie sie dieses Land noch nie zuvor gesehen hat. All das und einiges mehr beinhaltet die “Neue Realität” und sind Werte, welche von offizieller Seite verteidigt werden müssen!! !

Mit frdl. Grüßen Ralf Matthias

P.S. Der Schritt von Herrn Lawrow war schon lange fällig!


6. Leserbrief

ich stimme diesem artikel vollkommen zu. schon seit langer zeit beobachte ich auch diese antirussische einstellung der medien und bin entsetzt über diese in dem artikel erwähnten äußerungen deutscher politiker, die ich leider nur teilweise im tv verfolgen konnte.  es ist wirklich höchste zeit, endlich diese anti-russland politik wieder zu ändern und sich an brandts ostpolitik, an gorbatschow,  sowie an putins rede vor dem bundestag 2001 zu erinnern.

stattdessen wird ein rechtsgerichteter nawalny hofiert und russland des versuchten giftmords beschuldigt, obwohl noch nicht geklärt ist, wer eigentlich hinter diesem anschlag steckt. würde putin diesen veranlasst haben, dann sicherlich in intelligenterer art als mit dieser einem schlechten krimi ähnelnden tat. seltsam auch, dass sofort die nordstream 2 als sanktion gegen russland vorgeschlagen wird. 

mit freundlichen grüßen
hannelore zuschlag


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