Videohinweise am Mittwoch

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Hier finden Sie in der Regel am Mittwoch und am Samstag einen Überblick über interessante Videobeiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie anschauen wollen. Die Videohinweise sind auch auf unserer YouTube-Seite als spezielle Playlist verfügbar. Auch für die Rubrik „Musik trifft Politik“ gibt es eine eigene Playlist (CG: Christian Goldbrunner)

Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:

  1. Feindbild Russland und Datenschutz für Europa
  2. Nachlese: Wie geht es weiter nach dem Gazakrieg?
  3. Frankfurter Amtsarzt plädiert für ein Ende des “Test-, Überwachungs- und Regelungswahns”
  4. Share Deals: Wie Immobilienkonzerne Steuern vermeiden – MONITOR
  5. Teure Mieten, wenig Wohnraum, viel Redebedarf – eine Podiumsdiskussion
  6. Phoenix Runde: “Bye, bye Bundestag – Aussteiger ziehen Bilanz”
  7. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet lehnt erneute Schließungen im Herbst ab
  8. Kinderarzt Eugen Janzen: Delta? Wie soll es weiter gehen?
  9. RTV Talk: Grüner Pass in die Freiheit?
  10. Gesundheitsamtsleiter über Epidemie-Wellen – Dr. Friedrich Pürner
  11. Great Reset: Verschwörung oder Reform? – WOHLSTAND FÜR ALLE Ep. 99
  12. Kabarett, Satire, Theater, Comedy und Co.

Vorbemerkung: Wir kommentieren, wenn wir das für nötig halten. Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in unsere Übersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Beiträge einverstanden sind. Sie können uns bei der Zusammenstellung der Videohinweise unterstützen, indem Sie interessante Fundstücke an die Adresse [email protected] schicken. Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Information hin.

  1. Feindbild Russland und Datenschutz für Europa
    WDR 5 Europamagazin 03.07.2021 […]
    Interview mit Albrecht Müller zu der Frage: Ist Russland das neue Feindbild? [von Min. 11 bis 22:10; Anm. CG] […]
    Mod.: Judith Schulte-Loh, Redaktion: Detlef Schlockermann
    Quelle 1: WDR 5 Mediathek, 03.07.2021, verfügbar bis 03.07.2022
    Quelle 2: WDR 5 Audio-Datei Download

    Hier die sehr lobenswerte Anmoderation von Frau Judith Schulte-Loh [transkribiert, CG]: “[…] Wie kann eine weitere Eskalation vermieden werden? Nun lässt sich Geschichte nicht auf die Gegenwart beziehen, aber es kann sich lohnen zu schauen, wie sich politische Akteure in schwierigeren Zeiten verhalten haben. Ich habe darüber mit Albrecht Müller gesprochen, Jahrgang 1938. Er war SPD Politiker und von 1973 bis 1982 Leiter der Planungsabteilung im Bundeskanzleramt bei Willy Brandt und Helmut Schmidt. Ich wollte von ihm wissen: Willy Brandt war ja derjenige, der die Ostpolitik durch die Devise ‘Wandel durch Annäherung’ geprägt hat. Weshalb war es möglich, eine Entspannungspolitik in einer Zeit zu beginnen, die wir als die des Kalten Krieges nennen?”

    Anmerkung Albrecht Müller: Der Westdeutsche Rundfunk interviewt erfreulicherweise auch Menschen, die anders denken als die Mehrheit der Journalistinnen und Journalisten. Das ist ein großer Fortschritt – gemessen an der Grabesstille, die normalerweise herrscht, wenn es um Meinungen geht, die von der Mehrheitsmeinung abweichen. Deshalb war ich ausgesprochen positiv überrascht davon, dass WDR 5 für sein Europamagazin ein Interview arrangierte. Sie finden es ab Minute 11.

    Anmerkung CG: Ich denke, wenn Albrecht Müller noch ein paar Minuten mehr Zeit eingeräumt worden wären, dann wäre es auch möglich gewesen, die Vorgeschichte zur sogenannten ‘Annexion’ der Krim zu erläutern. Denn, dass dem Ereignis auch ein Putsch in Kiew vorausgegangen war, wird gerne unter den Tisch gekehrt. Die ‘Krim-Story’ wird in den westlichen Leitmedien meist verkürzt erzählt und damit letzlich das Bild des ‘aggressiven russischen Autokraten’ aufgebaut. Solche Sachverhalte und Manipulationen aufzuzeigen und diesbezüglich überwiegend einseitige ‘westliche’ Berichterstattung zu ergänzen, ist einer der Beweggründe, denen die NachDenkSeiten seit vielen Jahren auch gegen Anfeindungen von außen nachgehen.

    Lesen Sie hierzu von Christian Müller (infosperber.ch): “Nuland war vor und während dem Kiever Maidan 2014 die treibende Kraft für einen Putsch. Das wissen auch viele US-Amerikaner. Victoria Nuland, sie war in der Präsidentschaftszeit von Barack Obama unter Aussenminister John Kerry die zuständige Unterstaatssekretärin für Europa. […] 25 Organisationen erinnern daran, welche Rolle Victoria Nuland damals zu Zeiten Barack Obamas und John Kerrys gespielt hat. Ihre Argumentation: «Nuland spielte eine Schlüsselrolle bei der Ermöglichung eines Putsches in der Ukraine, der einen Bürgerkrieg auslöste, der bisher mehr als 10’000 Menschenleben kostete und über eine Million Menschen vertrieb. Sie spielte auch eine Schlüsselrolle bei der Bewaffnung der Ukraine. Sie befürwortet radikal erhöhte Militärausgaben, die Erweiterung der NATO, propagiert Feindseligkeit gegenüber Russland und Bemühungen, die russische Regierung zu stürzen. Die Vereinigten Staaten investierten fünf Milliarden Dollar in die aktive Steuerung der ukrainischen Politik, einschliesslich des Sturzes des demokratisch gewählten Präsidenten, der sich geweigert hatte, der NATO beizutreten. Die damalige stellvertretende Aussenministerin Nuland ist auf einem Video zu sehen, wie sie über die US-Investitionen spricht, und auf einem Tonband, wie sie plant, den nächsten ukrainischen Führer, Arsenij Jazenjuk, zu installieren, der dann auch tatsächlich installiert wurde. Die Maidan-Proteste, bei denen Nuland Kekse an Demonstranten verteilte, wurden von Neonazis und Scharfschützen, die das Feuer auf die Polizei eröffneten, gewaltsam angefeuert. Als Polen, Deutschland und Frankreich zu den Forderungen des Maidans (mit dem damaligen Präsidenten Wiktor Janukowytsch, Red.) einen Deal und vorgezogene Neuwahlen aushandelten, griffen stattdessen Neonazis die Regierung an und übernahmen die Macht. Das US-Aussenministerium erkannte die Putschregierung sofort an, und Arsenij Jazenjuk wurde als Premierminister eingesetzt. […]»”

    Hierzu auch auf den NachDenkSeiten “Der Jurist und Autor Wolfgang Bittner zur ‘Annexion’ der Krim. Anmerkungen zu einem Dauerbrenner.” und “Warum bringen die Nachdenkseiten Videos und Texte zu Methoden der Manipulation?“.

    Sehen Sie hierzu ergänzend auch:
    Gabriele Krone-Schmalz: Der Begriff “Annexion” 12.03.2015
    Der Begriff “Annexion”: Ist eine gewaltsame Landnahme gegen den Willen der Bevölkerung! Dieses ist bei der Krim nachweislich nicht der Fall.
    Originalquelle: MDR artour – Das Kulturmagazin (inzwischen gelöscht)
    Quelle: Reupload via Kanal Bananenrepublik

    Hierzu auch von Prof. Reinhard Merkel (Strafrecht und Rechtsphilosophie, Universität Hamburg) in der ‘FAZ’ vom 07.04.2014: “Die Krim und das Völkerrecht – Kühle Ironie der Geschichte – Russland hat völkerrechtliche Ansprüche der Ukraine verletzt. Aber man sollte die Kirche im Dorf lassen. Wer am lautesten nach Sanktionen schreit, lenkt nur ab von der eigenen Blamage.”

    Auszug: “‘Annexion’ heißt im Völkerrecht die gewaltsame Aneignung von Land gegen den Willen des Staates, dem es zugehört, durch einen anderen Staat. Annexionen verletzen das zwischenstaatliche Gewaltverbot, die Grundnorm der rechtlichen Weltordnung. Regelmäßig geschehen sie im Modus eines ‘bewaffneten Angriffs’, der schwersten Form zwischenstaatlicher Rechtsverletzungen. Dann lösen sie nach Artikel 51 der UN-Charta Befugnisse zur militärischen Notwehr des Angegriffenen und zur Nothilfe seitens dritter Staaten aus – Erlaubnisse zum Krieg auch ohne Billigung durch den Weltsicherheitsrat. Schon diese Überlegung sollte den freihändigen Umgang mit dem Prädikat „Annexion“ ein wenig disziplinieren. Freilich bietet dessen abstrakte Definition auch allerlei irreführenden Deutungen Raum. Aus einer von ihnen scheint sich das völkerrechtliche Stigma ableiten zu lassen, das der Westen derzeit dem russischen Vorgehen aufdrückt und an dem er die eigene Empörung beglaubigt. Aber das ist Propaganda. Was auf der Krim stattgefunden hat, war etwas anderes: eine Sezession, die Erklärung der staatlichen Unabhängigkeit, bestätigt von einem Referendum, das die Abspaltung von der Ukraine billigte. Ihm folgte der Antrag auf Beitritt zur Russischen Föderation, den Moskau annahm. Sezession, Referendum und Beitritt schließen eine Annexion aus, und zwar selbst dann, wenn alle drei völkerrechtswidrig gewesen sein sollten. Der Unterschied zur Annexion, den sie markieren, ist ungefähr der zwischen Wegnehmen und Annehmen. Auch wenn ein Geber, hier die De-facto-Regierung der Krim, rechtswidrig handelt, macht er den Annehmenden nicht zum Wegnehmer. Man mag ja die ganze Transaktion aus Rechtsgründen für nichtig halten. Das macht sie dennoch nicht zur Annexion, zur räuberischen Landnahme mittels Gewalt, einem völkerrechtlichen Titel zum Krieg.”

    Lesen Sie auch auf den NachDenkSeiten vom Gründer des ost-west-forums Axel Schmidt-Gödelitz “Perspektivwechsel als Voraussetzung für Friedensfähigkeit – Das Verhältnis des Westens zu Russland”.

  2. Nachlese: Wie geht es weiter nach dem Gazakrieg?
    Jews and Arabs in Israel – Let’s talk straight.
    Der jüngste Gazakrieg hat ein neues Bewusstsein unter den Palästinensern geschaffen.
    Israelische Sicherheitsbehörden gehen gegen palästinensische Demonstranten vor.
    Irlands Haltung im Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern.
    700 Politiker richten eine Petition an US-Präsident Biden und fordern ihn auf, die unkritische Haltung Washingtons gegenüber Israel zu überdenken.
    Palästinenser vernetzen sich diesseits und jenseits der Grünen Grenze.
    Quelle: Michael Lüders, 01.07.2021

  3. Frankfurter Amtsarzt plädiert für ein Ende des “Test-, Überwachungs- und Regelungswahns”
    Trotz niedriger Inzidenzen gilt in vielen Teilen Deutschlands immer noch eine Masken- und Testpflicht. Der Chef des Frankfurter Gesundheitsamts plädiert nun für ein Ende des “Testwahns” – Angst und Lagerdenken seien oft keine guten Berater.
    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte erst kürzlich angekündigt, dass Corona-Maßnahmen wie die Maskenpflicht und auch Wechselunterricht in Schulen noch eine längere Zeit fortgeführt werden könnten – voraussichtlich bis zum Frühjahr 2022. Auch nach Angaben der Berliner Senatsverwaltung sollen die Corona-Maßnahmen noch mindestens zwei Wochen nach Schulbeginn weiter gelten. Danach soll “neu überlegt werden”. Deutlichen Widerspruch leistete jedoch der Chef des Frankfurter Gesundheitsamtes, Professor René Gottschalk.
    Im aktuellen Ärzteblatt plädiert er zusammen mit seiner Co-Autorin und früheren Stellvertreterin Prof. Ursel Heudorf dafür, dass an den Schulen “angesichts der erheblichen Effekte des Lockdowns auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Kinder im Herbst 2021 ein normaler Betrieb stattfinden solle” – und zwar mit guten Hygienemaßnahmen wie einer Husten- und Niesetikette sowie Handyhygiene, allerdings ohne Test- und Maskenpflicht: “Auch ohne die absurde, in den letzten Wochen breit diskutierte, inzwischen aber auch von der Politik abgelehnte Forderung der Impfung für Kinder als Voraussetzung für den Schul- und Kitabesuch im Herbst.”
    Damit stellen sich Gottschalk und Heudorf gegen die von Politikern und ihren wissenschaftlichen Beratern präferierten Maßnahmen, die wohl auch im kommenden Schuljahr bis Anfang des Jahres 2022 eine Maskenpflicht und Wechselunterricht fortsetzen wollen. Das “Narrativ”, dass asymptomatisch infizierte Kinder häufig die Viren unerkannt übertragen und dadurch gegebenenfalls auch Erkrankungen bei vulnerablen Personen verursachen, halte sich hartnäckig, so Gottschalk: “Aber es gibt keine Daten, die diese Behauptung jemals belastbar bestätigt haben.”
    Gottschalk stellt zudem heraus, dass Mitarbeiter und Schüler nur selten schwer an COVID-19 erkranken. Lediglich “1,6 Prozent positiv auf SARS-CoV-2 getesteten Mitarbeiter und 0,9 Prozent der Kinder bedürfen einer Krankenhausbehandlung”. In Kitas und Schulen würden zudem bei Tausenden Tests nur sehr wenige Kinder positiv getestet. Auch dann sei unklar, ob die Ansteckung in der Schule geschah, meist steckten sich Kinder im Familien oder im Freizeitumfeld an. Die Daten zeigen zudem, dass es in Schulen zu fast keinen Ausbrüchen kam – im Gegensatz zu anderen Arbeitsstätten und insbesondere zu Senioreneinrichtungen.
    […]
    Quelle: RT DE, 29.06.2021

  4. Share Deals: Wie Immobilienkonzerne Steuern vermeiden – MONITOR
    Während kleine Eigenheimbesitzer:innen seit Jahren immer höhere Grunderwerbsteuern zahlen müssen, können sich große Immobilienkonzerne diese Steuer regelmäßig sparen. Sogenannte Share Deals machen es möglich.
    Dabei wird eine Immobilie nicht direkt verkauft, sondern nur die Anteile der Gesellschaft, die die Immobilie besitzt. Dabei gibt es eine Regelung: Solange der Käufer nicht mehr als 95 Prozent der Anteile erwirbt und den Rest ein anderer, unabhängiger Investor kauft, wird keine Grunderwerbssteuer fällig. Konzerne nutzen diesen legalen Trick regelmäßig aus.
    Für den deutschen Staat bedeutet das einen erheblichen finanziellen Schaden – geschätzt rund 11 Milliarden Euro an Steuereinnahmen gingen so in den letzten zehn Jahren verloren. Das alles sollte mit einem neuen Gesetz eigentlich geändert werden. Sollte. Eigentlich. Kritiker:innen werfen den Bundesregierung vor, viel zu spät und viel zu zögerlich zu handeln.
    Quelle: WDR Monitor, 01.07.2021

  5. Teure Mieten, wenig Wohnraum, viel Redebedarf – eine Podiumsdiskussion
    Das Mut gegen Rechts Ludwigsburg führte, in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung Baden-Württemberg, am 24.04.2021 eine Podiumsdiskussion zum Thema “Teure Mieten, wenig Wohnraum, viel Redebedarf” durch.
    Das Recht auf Wohnen ist ein Menschenrecht. Guter Wohnraum ist die Voraussetzung für Lebensqualität und soziale Teilhabe. Dennoch leben viele Menschen mit Einschränkungen wie beengten Wohnverhältnissen, zu hohen Mieten oder sogar der Wohnungslosigkeit. Währenddessen sind die meisten Immobilien in privater Hand und werden als Spekulationsobjekte genutzt. Einschränkungen wie ein Mietendeckel oder ein Leerstandsverbot existieren nur an wenigen Orten oder werden kaum konsequent durchgesetzt.
    Was können wir tun? Welche Forderungen müssen wir stellen und wo können wir selbst aktiv werden? Über die Entwicklung der Wohn- und Lebensräume und über solidarische Perspektiven wollen wir mit euch diskutieren. Während der Podiumsdiskussion können Fragen im Chat gestellt werden, die in die Diskussion aufgenommen werden.
    Am Podium beteiligen sich Expert*innen und Aktivist*innen aus verschiedenen Bereichen:
    Jakob Novotny, Aktivist aus Ludwigsburg […];
    Britta Mösinger, Aktivistin beim Leerstandsmelder Stuttgart […];
    Dr. Werner Rügemer, Köln, Publizist und Berater, befasst sich mit den sozialen Gegensätzen in den westlichen kapitalistischen Staaten. So misst er die Arbeitsverhältnisse an der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der UNO und an den Konventionen, die von der Internationalen Arbeitsorganisation ILO beschlossen wurden. Verbreitetes Arbeits-Unrecht ist für Rügemer eine wesentliche Ursache der Rechtsentwicklung. Rügemer geht vom Menschenrecht auf Wohnen aus und hat die Praktiken der neuen Wohnungskonzerne in Deutschland untersucht: Erhöhung nicht nur der Mieten, sondern auch der Nebenkosten, Niedriglöhnerei in der Wohnungsverwaltung.
    Anja Gammer, ist Mitarbeiterin bei Frauen für Frauen e.V. aus Ludwigsburg […];
    Peter Schumacher, Ambulante Hilfe Stuttgart e.V. […]
    Quelle: DemoZ, 26.04.2021

    Werner Rügemer [ab Minute 24:40 bis 36; Auszüge transkribiert, CG]: “Schon in der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der UNO, bekanntlich schon seit 1946, gibt ist das Menschenrecht auf Wohnen. Das ist aber in Deutschland unbekannt. Auch das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland von 1949 erwähnt die Allgemeinen Menschenrechte überhaupt nicht. Beispielsweise auch zu den Allgemeinen Menschenrechten gehört schon seit 1919 übrigens, aber dann wieder aufgenommen von der UNO 1947: gleicher Lohn für gleiche Arbeit für Mann und Frau. Auch das beispielsweise kommt im Grundgesetz der Bundesrepublik nicht vor. Das heißt, in Deutschland gibt es eine große Unkenntnis über das, was eigentlich Menschenrechte sind. Das Recht auf bezahlbares, würdiges und sicheres Wohnen ist ein Menschenrecht. Das hat die Bundesrepublik […] 1967 im sogenannten UN-Sozialpakt auch formell völkerrechtlich anerkannt. Aber alle Regierungen, ob sie jetzt christlich lackiert waren oder sozialdemokratisch. Sie haben das einfach irgendwie verdrängt, vergessen und auch die Europäische Union. Zu den Menschenrechten, da treten die ja eigentlich immer sehr engagiert auf, wenn es gegen ausgewählte Feinde geht, aber auch dieses Menschenrecht auf Wohnen kommt in der Europäischen Union nicht vor. […] Die amerikanischen sozusagen ‘Pfadfinder des Kapitals’, also McKinsey und so weiter, haben ja schon nach dem Zusammenbruch der sozialistischen Staaten […], erkundet, in Deutschland ist eigentlich der Anteil von Mietwohnungen in ganz Europa am höchsten. In anderen Staaten wie Frankreich, Spanien, Italien und so weiter haben ja viele Menschen ein eigenes Häuschen, eine eigene Wohnung. Und in Deutschland ist – das ist immer noch so – der Anteil von Mietwohnungen am höchsten. Das kam dazu, da sowohl in der alten Bundesrepublik wie auch in der DDR auf unterschiedliche Weise Mietwohnungen unter sozialen Aspekten vom Staat gefördert wurden. Da haben die amerikanischen Investoren mit ihren Pfadfindern […] gesehen: Aha, da ist für uns ein Nachholbedarf, wenn wir diese öffentlichen Bestände an billigen Wohnungen kaufen können, dann haben wir da eine Möglichkeit, eine Ware daraus zu machen, deren Preis man steigern kann. Das ist dann auch so gekommen. Angefangen hat das die Regierung […] unter Helmut Kohl, […] wo gesagt worden ist: Diese Gemeinnützigkeit von Wohnungen wird aufgehoben. Seitdem gibt es die Gemeinnützigkeitsbindung nicht mehr für öffentliche Wohnungen. Das war natürlich das Startsignal, dass das dem Markt geöffnet worden ist, aber der richtige Zugriff passierte dann mit der Regierung von Gerhard Schröder und Joschka Fischer. Die haben auch durch Steuerbegünstigungen den Kauf von öffentlichen Wohnungen gefördert und dann hat es etwa im Jahre 2000 angefangen, dass in der ersten Welle sogenannte ‘Heuschrecken-Investoren’ […] begonnen haben, öffentliche Wohnungsbestände zu kaufen. […]”

  6. Phoenix Runde: “Bye, bye Bundestag – Aussteiger ziehen Bilanz”
    Gemeinsam mit meiner Hamburger Kollegin Katja Suding von der FDP und weiteren Kollegen, die aus dem Bundestag ausscheiden, diskutierte ich gestern bei phoenix über den Abschied aus dem Parlament.
    Quelle: Fabio De Masi, 01.07.2021

    Das komplette Gespräch ist bei phoenix ist hier zu finden. Anke Plättner diskutierte mit: – Katja Suding, FDP – Fabio de Masi, Die Linke – Christoph Matschie, SPD – Eckhardt Rehberg, CDU.

    Fabio De Masi [Auszug transkribiert, CG]: “Wenn ich eine Idee einbringen dürfte, die wird nicht alles lösen, weil nicht alle Leute im Internet unterwegs sind, das weiß ich als früherer Europaabgeordnete. Aber ich hätte mir zum Beispiel gewünscht, dass unsere Arbeit im Untersuchungsausschuss auch wie in den USA mal vor laufender Kamera sichtbar wird, weil dann hätten die Leute mal gesehen, dass wir da bis vier Uhr morgens sitzen und tatsächlich auch fraktionsübergreifend versuchen aufzuklären. […] Ich bin da ein bisschen speziell, ich bin mit 17 Jahren von zu Hause ausgezogen. Ich habe Toiletten geputzt, auf dem Bau gearbeitet, ich habe eine Menge Jobs gesehen, war in einer Unternehmensberatung. Ich habe wirklich ganz verschiedene Welten gesehen. […] Das hat mir schon geholfen denke ich. Es gibt diesen alten Satz von einem früheren österreichischen Bundeskanzler: Man muss die Leute mögen. Wenn ich zum Beispiel durch die Gänge im Bundestag gehe und die Reinigungskräfte sehe, wenn die aus der Toilette kommen, weiß ich, was sie für einen Job machen und wie sie manchmal nicht gesehen werden im Alltag. Ich finde das ist schon wichtig, […] dass man irgendwann sich auch prüft und fragt: Habe ich eigentlich noch eine Idee davon, wie andere Menschen leben, sich fortbewegen müssen etc.”

    Anmerkung CG: Einer der glaubwürdigsten Politiker der Linkspartei kehrt dem Parlament den Rücken und widmet sich neuen Herausforderungen und seiner Familie. Bei Phoenix sagte er, er wolle ein Buch schreiben, an einem Film arbeiten und andere Abgeordnete beraten bei der Aufklärung von Finanzskandalen. Für sein Engagement, besonders im Wirecard-Untersuchungsausschuss und für seine “Bodenhaftung”, die man bei so vielen Kollegen vermisst, muss man ehrlich den Hut ziehen.

  7. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet lehnt erneute Schließungen im Herbst ab
    Quelle: WDR Westpol, 2. Juli 2021

    Armin Laschet: “Dass im Herbst die Zahlen wieder steigen werden ist doch klar. Aber die Frage ist, wie gehen wir dann damit um? Das ist doch das, was hier die ganze Woche vorgetragen wird. Das hat der Gesundheitsminister vorgetragen, das hat die Schulministerin vorgetragen: Wir sind darauf vorbereitet. Aber Ihrer Methode, alles schließen zu wollen, werden wir nicht folgen. Wir werden alles tun, um mit Viren zu leben.”

    Anmerkung CG: Nehmen wir ihn beim Wort. Sinnvollerweise sollte es allerdings bis Herbst in den Schulen Filter oder zumindest Ventilatoren für den Luftaustausch geben. Die Risikogruppen sind dann ja geimpft.

  8. Kinderarzt Eugen Janzen: Delta? Wie soll es weiter gehen?
    Eugen Janzen fragt erneut ob die Regierung ein Plan B hat? Warum wollen wir keine Schulkonzepte, welche die Maske für die Kinder unnötig machen würden? Wollen wir Kinder wirklich impfen?
    Quelle 1: EJ (Eugen Janzen), 30.06.2021
    Quelle 2: Reupload Backup

    Dr. med. Eugen Janzen: “Wir brauchen eine Lobby für die Kinder in der Politik, die muss stärker sein als die Waffenlobby, stärker sein als Pharmalobby, Fußball- oder sonst irgendwelche Lobbyisten. Nur so können wir unsere Zukunft positiv verändern.”

  9. RTV Talk: Grüner Pass in die Freiheit?
    Schon bald könnte der “Grüne Pass” großen Einfluss auf unsere Bewegungsfreiheit haben. Eine praktische Sache, sinnlos oder gar gefährlich? Dazu heute im RTV Talk Mediziner und Gesundheitspolitiker Dr. Wolfgang Wodarg sowie Verwaltungsjuristin Dr. Silvia Behrendt.
    Quelle: RTV Regionalfernsehen, Premiere am 03.07.2021

    Dr. Silvia Behrend [Auszüge transkribiert, CG]: “[…] Mit H1N1, also der Schweinegrippe, das war ja die erste Ausrufung nach der Revision 2005, als man sozusagen das System getestet hat. Dann kann ich das vielleicht ganz kurz erklären. Da sehen wir, was die Hauptaspekte des Problems sind, die wir oft nicht fassen können, oder die wir nicht verstehen. Es gibt ein Pandemierecht und Pandemiebekämpfung, das ist medizinisch. Und dann gibt es die ‘Global-Health-Security-Doktrin’ – so muss man das nennen – die damals implementiert wurde, und die ist politisch. Die hat sich ein militärisches System zurechtgelegt. Das kommt von der US-Army und behandelt nicht mehr das Individuum, das gesund werden muss, sondern der Staat muss frei sein von Bedrohungen, von Gesundheitsbedrohungen. ‘A threat to the nation’ heißt das, in Amerika gibt es diese ‘Public Health Emergencies’ seit den 40er-Jahren. Das ist damals implementiert worden im Zuge des Zweiten Weltkriegs. 1999/2001 ist das wieder aktiviert worden, ganz massiv. Und das war das erste Mal, dass die WHO in einer Resolution die Revision dieser sehr alten Sanitätsvorschriften, die absolut berechtigt sind, verlangt hat und [auch] verlangt hat, eine Definition zu finden für einen öffentlichen Gesundheitsnotstand. Es wird jetzt anders übersetzt: ‘Gesundheitliche Notlage’ ist die offizielle deutsche Übersetzung, aber im Englischen heißt das ‘Public Health Emergency’. Da haben sie dieses Notfallsystem – das aus dem militärischen Denken kommt und aus der Sicherheitsstrategie, aus der Verteidigungsstrategie der Länder – übernommen und umgewälzt auf Pandemie. Mit der Begründung: Es kann einen Staat an den Rand der Existenz bringen, wenn eine solche Pandemie ausbricht. Aber was es mit den Menschen macht, war egal. Es ist politisiert worden. Man spricht von ‘Medical Measures’ und ‘Non Medical Countermeasures’. Es ist die Terminologie absolut militarisiert und auch die Handlungen. Und das erklärt, warum wir uns nicht wundern müssen, warum es nicht um Pandemie und um Gesundheit geht – und es kann auch nicht um Gesundheit gehen, weil es ist die absolute Verwirklichung. Wir sind am Zenit dieser ‘Global-Health-Security-Doktrin’, die verwirklicht wird – und die ist menschenverachtend.”

    Moderator: “Der Auslöser war aber Terrorangst oder?”

    Dr. Silvia Behrend: “Es gibt eine vordefinierte Liste von gefährlichen Krankheiten [wie Gelbfieber] nach der hat man sich gerichtet. Und jetzt ist das System offen, mit dem Grund, dass es Bioterrorismus geben kann – das könnte rein theoretisch immer möglich sein, ein bioterroristischer Anschlag – und das war die Öffnung für den Eintritt in die Militärstrategie. Das begründet, warum militärisch gedacht wird und militärisch gehandelt wird. In Österreich ist im März zuerst der Sicherheitsrat zusammengetreten, der nur aufgrund militärischer Bedrohungen in Österreich konzentriert werden darf – nicht der oberste Sanitätsrat. Der ist jetzt einmal vor kurzem konstituiert worden. Nein, der nationale Sicherheitsrat – wegen atypischer Pneumonie.”

  10. Gesundheitsamtsleiter über Epidemie-Wellen – Dr. Friedrich Pürner
    In diesem Video interviewe ich einen Facharzt, Epidemiologen und ehem. Gesundheitsamtsleiter in Bayern. Herrn Dr. Pürner anlässlich seines neu erschienenen Buches “Diagnose Pan(ik)demie Das kranke Gesundheitssystem”.
    Darum wird es in diesem Video gehen:
    1.Warum wurde Herr Pürner strafversetzt?
    2.Wie viele Wellen gab es tatsächlich?
    3.War der Inzidenzwert richtig gewählt worden?
    4.Wann hat die Epidemie ihr Ende?
    Dr. Pürners Buch “Diagnose Pan(ik)demie Das kranke Gesundheitssystem”
    Quelle: Argumentorik: Menschen Überzeugen mit Wlad, 29.06.2021

  11. Great Reset: Verschwörung oder Reform? – WOHLSTAND FÜR ALLE Ep. 99
    Verschwörungstheorien haben bekanntermaßen seit einer Weile Hochkonjunktur. Eine besonders wirre und beliebte geht so: Klaus Schwab plant mit seinem Weltwirtschaftsforum in Davos die große sozialistische Transformation. Schwab versammle eine Elite aus mächtigen Politkern, Prominenten und Wirtschaftsleuten hinter sich, um den Kapitalismus abzuschaffen.
    Entstanden ist diese #Verschwörungstheorie, weil Schwab im Zuge der aktuellen #Pandemie verkündet hatte, dass nun der richtige Zeitpunkt für einen „Great Reset“ gekommen sei. Damit ist aber keineswegs die Weltrevolution gemeint, lediglich arbeitet sich Schwab einmal mehr am Shareholder-Value-Modell des Neoliberalismus ab, das er ablehnt. Stattdessen setzt er sich für einen Stakeholder-Kapitalismus ein, der eine sozialere Marktwirtschaft und mehr Nachhaltigkeit bringen soll.
    Für diesen Ansatz versucht er immer wieder, Aktivisten, Unternehmer und Politiker zu gewinnen. Seine Erfolge halten sich gelinde gesagt in Grenzen. Panische Angst aber muss niemand vor diesem großen Umbruch, der in Wahrheit eher recht klein ist, haben. Allerhöchstens würde so der #Kapitalismus ein bisschen besser und gerechter werden – von Umverteilung und Kollektivierung kann wahrlich nicht die Rede sein.
    In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ gehen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt auf den Ansatz und die Verschwörungstheoretiker ein.
    Literatur: Naomi Klein: “The Great Reset Conspiracy Smoothie”, online verfügbar, hier. Marcus Gatzke/Marlies Uken: “Der Neoliberalismus hat ausgedient”, online verfügbar, hier. Klaus Schwab/Thierry Malleret: Covid-19: Der große Umbruch, Forum Publishing.
    Quelle: Wohlstand für Alle, 30.06.2021

    Lesen Sie auch auf den NachDenkSeiten von Albrecht Müller “Alle reden vom Great Reset. Wir nicht.” und die Leserbriefe hierzu. Ferner von Thomas Trares “Fritz Glunks ‘Schattenmächte’ – ein Buch passend zur aktuellen Diskussion um den ‘Great Reset’“.

  12. Kabarett, Satire, Theater, Comedy und Co.
    • Weber-Herzog-Musiktheater Gegenstimmen – Corona kommt – Corona geht
      Während der Coronakrise, hinter der sich auch eine tiefe Wirtschaftskrise versteckt, sind die Vermögen der Ultrareichen laut einer Studie der Schweizer Großbank UBS und der Beratungsfirma PwC weltweit auf ein neues Rekordhoch von 10,2 Billionen Dollar gestiegen – ein Zuwachs von 15% zum bisherigen Rekordwert von 8,9 Billionen. Wie viele Arbeiter und Angestellte durch die derzeitige Krise auf die Straße geworfen werden, wie viele kleine und mittlere Unternehmen pleite gehen, ist noch nicht absehbar. Was soll man davon halten, dass im Schatten dieser Krise die westliche Staatengemeinschaft derzeit – von den Leitmedien geflissentlich übergangen – an der Grenze zu Russland und im südchinesischen Meer Kriegsmanöver veranstaltet? Besteht da vielleicht ein Zusammenhang?
      GEGENSTIMMEN – Plattform für neue politische Lieder
      Text und Gesang: Christa Weber, Musik und Gesang: Christof Herzog, Klavier: Martin Orth
      Quelle: Christof Herzog, Premiere am 16.05.2021

    • Simone Solga: Folge 9 von “Die Woche abgefrühstückt”
      Heute wird gefeiert – erst die Regenbogen-Nationalmannschaft, und dann natürlich unsere neue Bestsellerautorin Annalena Baerbock. Und das mit geldwertem Vorteil: wer diese Folge guckt, kann sich das Buch glatt sparen! Prädikat: Nachhaltig!
      Quelle: SolgaTV

      Simone Solga [Auszug transkribiert, CG]: “Ich weiß auch nicht, warum sie jetzt deshalb so viel Ärger hat… Im Grunde ist das Buch doch gelebte grüne Nachhaltigkeit. Frau Baerbock hat gebrauchte Sätze von anderen Leuten genommen und die hat sie dann recycelt. Das ist doch genau das, wo wir hin müssen: Alten Müll nicht einfach wegwerfen, sondern einfach mal wiederverwenden. […] Das ist doch zukunftsweisend für den Standort Deutschland. Sie hat ja sagt: Ich habe kein Sachbuch oder so geschrieben, sondern das, was ich mit diesem Land machen will.”

    • Steimles Aktuelle Kamera / Ausgabe 33
      was hat Vonovia und die Waffenindustrie gemein? Sie sind nur dem Kapital und dem Gewissen verpflichtet, wenn sie denn eins hätten. Und wer be- oder getroffen ist, hat nichts mehr zu lachen.
      Der Kameramann und Freund der Aktuellen Kamera, Ernst Hirsch, schaut Curt Querne über die Schulter und zeigt Ihnen, Liebe Zuschauer, große Deutsche Malkunst (Film von 1972). Vielen Dank an Ernst Hirsch (84) für die Bereitstellung dieses Zeitzeugendokumentes.
      Quelle: Steimles Welt

    • Das Interview mit Markus Krall ohne Markus Krall
      Als vor einigen Wochen eine Agentur auf mich zukam und fragte, ob ich eine Rezension zum neuen Buch „Freiheit oder Untergang“ von Markus Krall schreiben wolle, war meine erste Reaktion: Rezensionen finde ich eigentlich eher langweilig. Nach kurzem Zögern bot ich aber als Alternative ein Interview an. Die Agentur war angetan von der Idee und gab sie weiter. Was dann kam, war ziemlich anstrengend. Das Buch kam recht schnell, ich begann also mit dem Lesen, machte mir Notizen, formulierte Fragen und recherchierte alles, was ich über Markus Krall finden konnte. Der Mann wurde mir zwar zusehends suspekter, aber ich folgte dem guten alten Motto: Reden kann man eigentlich mit (fast) jedem. Als der Interviewtermin stand, bereitete ich die Technik vor und plante den Abend, an dem wir verabredet waren. Relativ kurzfristig wurde der Termin aber dann verschoben. Ein Ersatztermin fand ebenfalls nicht statt, diesmal kam der Anruf aber erst fünf Minuten nach Beginn des Interviews. […] Nun hatte ich aber so viel Zeit und Arbeit investiert, dass ich mich entschied, das Interview mit Markus Krall ohne Markus Krall zu führen. Und zwar in der Form, dass ich nur meine Fragen auf Video aufnahm. […]
      Quelle: Ein Sessel Buntes
    • Der Wegscheider
      3.Juli – Wochenkommentar von Ferdinand Wegscheider
      “Ein Drittel ist wahnsinnig!” – Im neuen Wochenkommentar geht es heute um meine persönlichen Helden der Woche, sei es im Impf-Syndikat, bei den Corona-Schikanen oder in Sachen Abschiebe-Stopp nach Afghanistan.
      Quelle: Servus TV

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