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Das kritische Tagebuch

Hinweis: IWF warnt die EU vor einer Begrenzung der Wochenarbeitszeit auf 48 Stunden

Veröffentlicht in: Hinweise des Tages

Der Nachfolger von Horst Köhler als Chef des Internationalen Währungsfonds, der ehemalige spanische Wirtschaftsminister Rodrigo Rato, attackiert nach einem Bericht der Financial Times das Europäische Parlament, weil es die bisherigen Ausnahmeregelungen für eine durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 48 Stunden abschaffen möchte. Die Begrenzung der Wochenarbeitszeit auf 48 Stunden sende eine „falsche Botschaft“. „Ich weiß nicht, welches Sozialmodell sie (die Europäer) verteidigen, in dem sie die Leute aufhalten, mehr zu arbeiten“ meint der IWF-Chef. In USA und in Asien würden die Menschen länger arbeiten und die Wirtschaft wachse schneller. Arbeitszeitverlängerung gleich Wirtschaftswachstum, das ist das Niveau, auf das unsere „Weltökonomen“ gesunken sind. Was könnte die Wirtschaft erst wachsen, wenn wir am besten gleich eine Sklavenhaltergesellschaft mit einer 100-Stunden-Woche einführten?

Quelle: news.ft.com »

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BUCHKRITIK – Nikolaus Piper: „Willkommen in der Wirklichkeit“

Veröffentlicht in: Kampagnen / Tarnworte / Neusprech, Rezensionen

Unter der Überschrift „Mangelnder analytischer Durchblick“ erschien am 18.5.05 in der Frankfurter Rundschau eine Rezension von Achim Truger.
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Hinweis: Professor James K. Galbraith über „trade and budget deficits and risks to the dollar”.

Veröffentlicht in: Hinweise des Tages

Das ist ein Hinweis für Spezialisten, noch dazu in Englisch. Galbraith, Prof. an der Universität von Austin in Texas, schickte am 19.5. an einen Kreis von „Friends & Family” “my testimony delivered today to the U.S.-China Security commission, at a hearing at the Council on Foreign Relations in New York”.

Quelle: James K. Galbraith [PDF – 44 KB] »

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Hinweis: Klaus-Peter Kisker in der SZ: Müntefering hat nicht kapiert, worum es geht.

Veröffentlicht in: Hinweise des Tages

Ein Redakteur der Süddeutschen Zeitung stellt dazu wenig intelligente Fragen. Klaus-Peter Kisker, emeritierter Professor der Freien Universität Berlin (wo er das Institut für Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsgeschichte leitete), gibt dennoch kluge Antworten. Sein Fazit: „Er hat nicht kapiert, worum es geht“.

Quelle: sueddeutsche.de »

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Hinweis: Thomas Fricke attackiert in der FTD „neurotische Sofa-Globalisierungsexperten“, die absurdeste Absturzszenarien verbreiten

Veröffentlicht in: Hinweise des Tages

Quelle: FTD »

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Hinweis: Sendung des Hessischen Rundfunks zum „neoliberalen“ Modell Chile

Veröffentlicht in: Hinweise des Tages

hr2 brachte am 11.05. eine bilinguale Produktion zur Lage im – auch lange nach Pinochet – neoliberal geprägten Chile.

Quelle: hr online »

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„Sie sind ein Verschwörungstheoretiker!“

Veröffentlicht in: INSM, Lobbyorganisationen und interessengebundene Wissenschaft, Strategien der Meinungsmache

Wenn Neoliberale nicht mehr weiter wissen, wenn man ihnen nachweist, dass ihre Theorie versagt hat und sie unser Land mit ihren Reformen ruinieren, aber sie trotzdem die öffentliche Meinung beherrschen, weil sie mit viel Geld und in bestens geschmierten Netzwerken Meinung machen, dann kommt regelmäßig der Vorwurf: „Sie sind ein Verschwörungstheoretiker!“ So erging es mir wieder einmal in der Phoenix-Runde vom 10.5.05. Dem Historiker Paul Nolte fiel nur noch dieser Notnagel ein. Mit dem Vorwurf „Verschwörungstheoretiker“ sollen diejenigen, die auf ideologische Zusammenhänge, auf die systematische und geplante Zusammenarbeit und Propaganda neoliberaler Kräfte oder gezielte und koordinierte Strategien zur Durchsetzung ihrer Ideologie hinweisen, als unseriös oder gar als obskur verunglimpft werden.
Glücklicherweise gibt es immer mehr und neue Belege dafür, wie systematisch die Ausbreitung der neoliberalen Ideologie und Politik betrieben wird. Ein aufmerksamer Nutzer der NachDenkSeiten hat uns auf ein weiteres gutes Beispiel aufmerksam gemacht, auf den radikal neoliberalen Vorposten der USA in Europa: die Slowakei.
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