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Das kritische Tagebuch

Über Methoden, mit denen Neoliberale die Säuberung des DIW von nachfrageorientierten Ökonomen rechtfertigen

Veröffentlicht in: Lobbyorganisationen und interessengebundene Wissenschaft, Medienkritik, Strategien der Meinungsmache

Am 16. April 2005 berichtet die Berliner Zeitung über die Evaluation des DIW durch die Leibniz-Gesellschaft. Hohes Lob erfährt der neue Chef des Instituts, Klaus F. Zimmermann. Er hat es geschafft, das früher schon mal vom Mainstream der Wirtschaftsforschungsinstitute abweichende DIW inzwischen in die neoliberale Phalanx einzureihen. Geradezu niedergemacht wird in dem Beitrag der von Zimmermann unter massiver öffentlicher Kritik gefeuerte frühere Chef der Konjunkturabteilung, Gustav Horn, ein eher nachfrageorientierter Wirtschaftsforscher. Erstaunlich ist, dass der Prüfbericht nebst einer Abqualifizierung von Horn durch Zimmermann der Berliner Zeitung offenbar schon vorlag, bevor ihn die Mitarbeiter des DIW einsehen oder gar dazu Stellung nehmen konnten. Die NachDenkSeiten sind diesem Wissenschaftler-Mobbing einmal nachgegangen.
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Hinweis: Nochmals zu Deutschlands Beratern

Veröffentlicht in: Das kritische Tagebuch

Ulrich Pfeiffer und sein Marktforschungsinstitut empirica und wie Beraterfirmen Berlins städtische Unternehmen exekutieren.

Quelle 1: Berliner Mietergemeinschaft »
Quelle 2: Berliner Mietergemeinschaft »

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Hinweis: Zur konkreten Kapitalismus-Kritik. Werner Rügemer über Unternehmensberater, Wirtschaftsprüfer, Steueranwälte

Veröffentlicht in: Das kritische Tagebuch

Quelle: Berliner Mietergemeinschaft »

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Hinweis: Thesen für eine europäische Mindestlohnpolitik

Veröffentlicht in: Hinweise des Tages

Quelle: FR »

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Regierung Schröder hat die „Heuschrecken“ eingeladen und steuerfrei gestellt

Veröffentlicht in: Bundesregierung, Steuern und Abgaben, Wirtschaftspolitik und Konjunktur

Im Rahmen seiner angeblichen Kapitalismus-Kritik beklagt der SPD-Partei- und Fraktionsvorsitzende Müntefering besonders die Tatsache, dass „großes Geld“ hier bei uns reihenweise gute Unternehmen kauft und sie in kurzer Frist ausräubert. Die Planungsgruppe der SPD-Bundestagsfraktion hat jetzt in einem Papier zusammengetragen, welche Firmen auf die beschriebene Weise schon gefleddert worden sind. Leider sagt Franz Müntefering nicht, dass die Regierung Schröder diese Fledderei mit der Befreiung der Veräußerungsgewinne beim Verkauf solcher Unternehmen selbst gefördert hat und in bald 8-jähriger Regierungszeit nichts gegen diesen Skandal unternommen hat. Die Begeisterung, mit der einige „Linke“ auf die Kapitalismus-Kritik reagieren, kann man nur damit erklären, dass sie einerseits schon zufrieden sind, wenn das Wort „Kapitalismus“ vorkommt und kritisch bewertet wird, und dass sie andererseits wie die Mehrheit der Journalisten mit Vergesslichkeit für auch naheliegende Fakten reichlich gesegnet sind.
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Hinweis: DIE SPD WIRD SICH ERNSTHAFT MIT LAFONTAINES KRITIK BEFASSEN MÜSSEN

Veröffentlicht in: Hinweise des Tages

So lautet die Dachzeile eines Kommentars von Christian Semler in der taz. Lesenswert.

Quelle: TAZ »

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Theodor-Heuss-Preis an Miegel – tiefer geht es nicht mehr

Veröffentlicht in: Lobbyismus und politische Korruption

Heute wird der von Hildegard Hamm-Brücher mitbegründete Preis u.a. an Prof. Meinhard Miegel verliehen. Er ist erkennbar Lobbyist der Versicherungswirtschaft und Matador der neoliberalen Propaganda, u.a. Initiator der Vorfeldorganisation BürgerKonvent. Der Ratsvorsitzende der Evang. Kirche i.D., Wolfgang Huber hält die Laudatio. Das ist insgesamt nicht mehr zu steigern. Der arme Theodor Heuss, jetzt geht es ihm wie Heinrich Böll, dessen guter Name für die Stiftung der neoliberal gewendeten BündnisGrünen ge/mißbraucht wird.

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