Schlagwort:
Bellizismus

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Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit XL – „Wir sind da!“

Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit XL – „Wir sind da!“

Vokabelkritik ist zu Kriegszeiten das Gebot der Stunde. Ich veröffentliche, nicht zuletzt aus hygienischen Gründen, in unregelmäßigen Abständen eine Sammlung teils verharmlosender, teils lügenhafter Wörter oder Formulierungen, deren Sinn und Funktion es ist, unsere Gesellschaft – uns alle – an das Undenkbare zu gewöhnen und möglichst geräuschlos in Richtung „Kriegstüchtigkeit“ umzukrempeln. – Heute geht es unter anderem um die flotte Werbung fürs Töten und Getötetwerden. Von Leo Ensel.

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Der Sound des neuen deutschen Größenwahns: Menschen, die uns regieren – Menschen, die uns in den Krieg führen?

Der Sound des neuen deutschen Größenwahns: Menschen, die uns regieren – Menschen, die uns in den Krieg führen?

Unsere Politiker und Militärs tun nichts, um einen kommenden Krieg gegen Russland mit aller Macht gerade noch zu verhindern. Sie reden ihn, im Gegenteil, auch noch munter herbei! Aus der Perspektive des Friedensgebotes unseres Grundgesetzes folgt zwingend: Sollten diese Leute nicht wissen, was sie tun, so sind sie katastrophale Fehlbesetzungen. Wissen sie aber, was sie tun, sollte man sie schleunigst dorthin beordern, wo sie hingehören. In jedem Falle sind sie gemeingefährlich! Von Leo Ensel.

Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit XXXIX – Heute: „Krieg zum Anfassen“

Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit XXXIX – Heute: „Krieg zum Anfassen“

Vokabelkritik ist zu Kriegszeiten das Gebot der Stunde. Ich veröffentliche, nicht zuletzt aus hygienischen Gründen, in unregelmäßigen Abständen eine Sammlung teils verharmlosender, teils lügenhafter Wörter oder Formulierungen, deren Sinn und Funktion es ist, unsere Gesellschaft – uns alle – an das Undenkbare zu gewöhnen und möglichst geräuschlos in Richtung „Kriegstüchtigkeit“ umzukrempeln. – Diesmal geht es um den koketten Umgang mit dem massenhaften Töten und Sterben. Von Leo Ensel.

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Was ist heute links?

Was ist heute links?

Eine verhängnisvolle Begriffsverwirrung verhindert den Politikwechsel. Von Oskar Lafontaine.

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Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit XXXVIII – „Außenpolitik besteht nicht nur aus Völkerrecht!“

Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit XXXVIII – „Außenpolitik besteht nicht nur aus Völkerrecht!“

Vokabelkritik ist zu Kriegszeiten das Gebot der Stunde. Ich veröffentliche, nicht zuletzt aus hygienischen Gründen, in unregelmäßigen Abständen eine Sammlung teils verharmlosender, teils lügenhafter Wörter oder Formulierungen, deren Sinn und Funktion es ist, unsere Gesellschaft – uns alle – an das Undenkbare zu gewöhnen und möglichst geräuschlos in Richtung „Kriegstüchtigkeit“ umzukrempeln. – Heute geht es unter anderem um den höchst originellen deutschen Umgang mit dem Völkerrecht und die internationalen Konsequenzen. Von Leo Ensel.

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Niederlande baut Kriegsgefangenenlager für russische Soldaten – Drehen sie jetzt völlig durch?

Niederlande baut Kriegsgefangenenlager für russische Soldaten – Drehen sie jetzt völlig durch?

Kriegsvorbereitungen – überall in Europa laufen sie. Während in Deutschland die politische Losung „Kriegstüchtigkeit“ lautet, bauen die Niederlande zur Vorbereitung auf einen angeblich möglichen Krieg mit Russland ein Kriegsgefangenenlager für russische Soldaten – „auf Probe“, wie die Bild-Zeitung berichtet. Kriegsgefangenenlager? Für russische Soldaten? Drehen sie jetzt völlig durch? Ein Kommentar von Marcus Klöckner.

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Wo sie auf diese Weise mit Worten schießen, schießen sie irgendwann auch mit Waffen

Wo sie auf diese Weise mit Worten schießen, schießen sie irgendwann auch mit Waffen

Deutschland ist bereit, „heute Nacht zu kämpfen“. Das sagte der Chef der deutschen Luftwaffe, Generalleutnant Holger Neumann, in einem Interview mit der britischen Zeitung The Telegraph. Des Weiteren hieß es vonseiten Neumanns: „Wir werden mit allem reingehen, was wir in Deutschland haben, die Luftwaffe, aber auch in der Nato, um unser Land, unsere Werte, unsere Bevölkerung und unser Bündnis zu verteidigen.“ Der hochrangige Militär spricht zudem von „verheerenden Luftschlägen“, die die deutsche Luftwaffe auf russischem Gebiet ausführen würde. Die Aussagen verdeutlichen: Die Verklammerung von Politik und Militär ist längst vollzogen. Was Neumann sagt, ist Politik – ins Militärische gegossen. Ohne die Rückendeckung der Politik wären solche Aussagen kaum denkbar. Ein Kommentar von Marcus Klöckner.

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Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit XXXVII – Heute: „Auf, auf zum fröhlichen Rüsten!“

Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit XXXVII – Heute: „Auf, auf zum fröhlichen Rüsten!“

Vokabelkritik ist zu Kriegszeiten das Gebot der Stunde. Ich veröffentliche, nicht zuletzt aus hygienischen Gründen, in unregelmäßigen Abständen eine Sammlung teils verharmlosender, teils lügenhafter Wörter oder Formulierungen, deren Sinn und Funktion es ist, unsere Gesellschaft – uns alle – an das Undenkbare zu gewöhnen und möglichst geräuschlos in Richtung „Kriegstüchtigkeit“ umzukrempeln. – Heute geht es, mal wieder, um die fröhliche (billionenschwere) Aufrüsterei. Von Leo Ensel.

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„Russland bereitet sich auf möglichen Krieg mit Nato-Staaten vor“ – Stimmungsmache in den Medien

„Russland bereitet sich auf möglichen Krieg mit Nato-Staaten vor“ – Stimmungsmache in den Medien

„Satellitenbilder zeigen ‚Bedrohung, die wir ernst nehmen sollten‘: Russland bereitet sich auf möglichen Krieg mit Nato-Staaten vor“ – so lautete eine aktuelle Überschrift eines Artikels auf Focus Online. Kritische Einordnung? Fehlanzeige. Stattdessen: Stimmungsmache. Journalistische Unverantwortlichkeit: Überall ist sie in Sachen Russlandberichterstattung zu finden. Ein Kommentar von Marcus Klöckner.

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Leserbeiträge „Erinnerungen gegen den Krieg“ – Aufruf zum 8. Mai (23)

Leserbeiträge „Erinnerungen gegen den Krieg“ – Aufruf zum 8. Mai (23)

„Die städtische Trümmerlandschaft der 50er-Jahre war für uns Kinder ideal. Ein Abenteuerspielplatz. Auf den Trümmerfeldern konnten Hütten gebaut, Feuer gemacht, Neugierde erweckende Gegenstände gefunden werden. Besonders spannend wurde es dort, wo Neubauten entstanden. Sobald die Bauarbeiter Feierabend hatten, besetzten wir Kinder die Baustelle, erkundeten das noch unfertige Haus, bauten Buden aus dem Baumaterial und spielten im frisch angelieferten Sand.“

In dieser 23. Folge der Reihe „Erinnerungen gegen den Krieg“ drucken wir diesmal einen Essay unseres Lesers Günter Scherzer ab.

Anlässlich des Gedenktages am 8. Mai hatten wir hier unsere Leserinnen und Leser dazu aufgerufen, kurze Schlaglichter und Eindrücke ihrer eigenen Erinnerungen (oder der ihrer Eltern) an die Schrecken des Krieges und der unmittelbaren Nachkriegszeit aufzuschreiben und uns zu senden.

Wir bedanken uns von Herzen für die vielen und berührenden Beiträge!

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Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit XXXVI – „Vom Kitzel der Vorkriegszeit“

Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit XXXVI – „Vom Kitzel der Vorkriegszeit“

Vokabelkritik ist zu Kriegszeiten das Gebot der Stunde. Ich veröffentliche, nicht zuletzt aus hygienischen Gründen, in unregelmäßigen Abständen eine Sammlung teils verharmlosender, teils lügenhafter Wörter oder Formulierungen, deren Sinn und Funktion es ist, unsere Gesellschaft – uns alle – an das Undenkbare zu gewöhnen und möglichst geräuschlos in Richtung „Kriegstüchtigkeit“ umzukrempeln. – Heute geht es um die Techniken von Medien und Politik, mit denen der (bestimmter Artikel!) nächste Krieg förmlich herbeigeredet wird. Von Leo Ensel.

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Leserbeiträge „Erinnerungen gegen den Krieg“ – Aufruf zum 8. Mai (17)

Leserbeiträge „Erinnerungen gegen den Krieg“ – Aufruf zum 8. Mai (17)

In dieser 17. Folge der Reihe „Erinnerungen gegen den Krieg“ schildert ein Zeitzeuge seine Beteiligung am „Volkssturm“ als 15-Jähriger und wie eine mutige Entscheidung seines Vorgesetzten ihm das Leben rettete; ein 12-Jähriger macht nach dem Krieg eine Entdeckung über die Russen, eine Familie leidet unter dem Verlust der Heimat, und eine Leserin erinnert sich an ihre Kinderfreundin Lotti.

Anlässlich des Gedenktages am 8. Mai hatten wir hier unsere Leserinnen und Leser dazu aufgerufen, kurze Schlaglichter und Eindrücke ihrer eigenen Erinnerungen (oder der ihrer Eltern) an die Schrecken des Krieges und der unmittelbaren Nachkriegszeit aufzuschreiben und uns zu senden.

Wir bedanken uns von Herzen für die vielen und berührenden Beiträge!

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Leserbeiträge „Erinnerungen gegen den Krieg“ – Aufruf zum 8. Mai (16)

Leserbeiträge „Erinnerungen gegen den Krieg“ – Aufruf zum 8. Mai (16)

In dieser 16. Folge der Reihe „Erinnerungen gegen den Krieg“ erfahren wir von schrecklichen Erlebnissen bei der Flucht aus Schlesien und von den Erinnerungen eines kleinen Jungen an fliegende Funken bei einem Brandbombenangriff. Eine Leserin erinnert sich an die Phosphorbomben auf Düsseldorf und daran, wie ihre Familie sich in Armut und Krieg durchschlug. Im letzten Beitrag geht es um Trauer in der Familie und die Verantwortung für heutige Kinder und Enkel.

Anlässlich des Gedenktages am 8. Mai hatten wir hier unsere Leserinnen und Leser dazu aufgerufen, kurze Schlaglichter und Eindrücke ihrer eigenen Erinnerungen (oder der ihrer Eltern) an die Schrecken des Krieges und der unmittelbaren Nachkriegszeit aufzuschreiben und uns zu senden.

Wir bedanken uns von Herzen für die vielen und berührenden Beiträge!

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Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit XXXV – „Ein Feind, ein guter Feind! – Russland und seine fünften Kolonnen“

Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit XXXV – „Ein Feind, ein guter Feind! – Russland und seine fünften Kolonnen“

Vokabelkritik ist zu Kriegszeiten das Gebot der Stunde. Ich veröffentliche, nicht zuletzt aus hygienischen Gründen, in unregelmäßigen Abständen eine Sammlung teils verharmlosender, teils lügenhafter Wörter oder Formulierungen, deren Sinn und Funktion es ist, unsere Gesellschaft – uns alle – an das Undenkbare zu gewöhnen und möglichst geräuschlos in Richtung „Kriegstüchtigkeit“ umzukrempeln. – Diesmal geht es um den alten und neuen Feind im Osten und seine berüchtigten ‚fünften Kolonnen‘ hierzulande. Von Leo Ensel.

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Leserbeiträge „Erinnerungen gegen den Krieg“ – Aufruf zum 8. Mai (10)

Leserbeiträge „Erinnerungen gegen den Krieg“ – Aufruf zum 8. Mai (10)

„Die Vergangenheit war immer da. In Blicken. In plötzlichem Schweigen. In Sätzen, die abrupt endeten. Man spürte, dass hinter all dem Erinnerungen lagen, über die nicht gesprochen werden konnte. Und vielleicht bestand gerade darin die eigentliche Last dieser Nachkriegsgeneration. Nicht nur im Erlebten selbst, sondern auch darin, ein Leben lang mit Dingen weiterleben zu müssen, für die es oft keine Worte mehr gab.“

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