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Palästina

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Die „Ulm 5“ in Stammheim – Schauprozess und Schmierentheater

Die „Ulm 5“ in Stammheim – Schauprozess und Schmierentheater

Seit dem 27. April 2026 wird in Stuttgart-Stammheim gegen die sogenannten „Ulm 5“ verhandelt, die im September 2025 in die Ulmer Niederlassung des israelischen Rüstungskonzerns Elbit Systems Deutschland in Ulm eingebrochen sind und dabei einen Sachschaden in Höhe von rund einer Million Euro verursacht haben sollen. Die fünf Angeklagten befinden sich seit September 2025 wegen Fluchtgefahr in Untersuchungshaft in verschiedenen Justizvollzugsanstalten in Baden-Württemberg, und das über Monate in weitgehender Isolationshaft. Ein Kommentar von Annette Groth.

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Israels Brandmauern – und wie Netanjahu von der politischen Blockade profitiert

Israels Brandmauern – und wie Netanjahu von der politischen Blockade profitiert

Die Wahlen in Israel haben die politische Blockade des Landes nicht aufgelöst. Der israelische Ökonom und Publizist Shir Hever analysiert, welche Rolle die „Brandmauern“ zwischen den Parteien dabei spielen, wie Netanjahu davon profitiert und warum die wichtigste dieser Brandmauern aus seiner Sicht nicht zwischen politischen Lagern verläuft, sondern die palästinensische Bevölkerung von politischer Macht ausschließt. Ein Kommentar von Shir Hever.

Israel: Wahlen im Zeichen von Krieg – Die fehlende Vision von Frieden

Israel: Wahlen im Zeichen von Krieg – Die fehlende Vision von Frieden

Am 27. Oktober blicke die Welt gespannt auf die Wahlen in Israel, heißt es in zahlreichen deutschsprachigen Medien. In der arabischen Welt allerdings weiß man schon, wie es ausgehen wird. Egal wer die Wahlen gewinnen wird, für den palästinensischen Gazastreifen und das von Israel besetzte palästinensische Westjordanland, für Libanon und Syrien, für Jemen, Irak und Iran werden die israelischen Kriege „an sieben Fronten“ weitergehen. Von Karin Leukefeld.

Eine multipolare Welt entsteht – Ulrike Guérot auf dem Ost-West-Forum in Istanbul

Eine multipolare Welt entsteht – Ulrike Guérot auf dem Ost-West-Forum in Istanbul

„Eine multipolare Welt entsteht – und das ist auch gut so“, so Ulrike Guérot in ihrer Eröffnungsrede beim Ost-West-Forum in Istanbul am 26. September 2026. Die US-Hegemonie könne und müsse enden, ein globaler Krieg verhindert werden. Guérot entwirft die Vision eines Europas, das sich von EU, NATO und USA emanzipiert und zwischen Ost und West vermittelt – und ruft dazu auf, gemeinsam an diesem Europa zu arbeiten. Von Redaktion.

Überall Brandmauern – Was die Berliner Koalitionsdebatte sichtbar macht

Überall Brandmauern – Was die Berliner Koalitionsdebatte sichtbar macht

Kaum ist die Berliner Wahl vorbei, geht es wieder los mit Brandmauern, roten Linien und der Frage, wer überhaupt noch „koalitionsfähig“ ist. Antisemitismusvorwürfe gegen die Linke, Warnungen vor einer Regierungsbeteiligung und sogar finanzielle Drohungen gegen Berlin bestimmen die Debatte. Dahinter zeigt sich ein inzwischen vertrautes Muster: Besonders erbittert wird der politische Kampf immer dort, wo es um die Grundpfeiler der bestehenden geopolitischen Ordnung geht. Ein Kommentar von Maike Gosch.

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„Projekt Auslöschung“: Israels Plan, den Palästinensern im Westjordanland das Leben unerträglich zu machen

„Projekt Auslöschung“: Israels Plan, den Palästinensern im Westjordanland das Leben unerträglich zu machen

Das Israelische Informationszentrum für Menschenrechte B’Tselem prangert in einem neuen Bericht das „Projekt“ an, das darauf abzielt, die palästinensische Gesellschaft in den besetzten Gebieten zu zerschlagen, was sich seit der Bildung der ultrarechten Regierung unter Benjamin Netanjahu im Jahr 2022 beschleunigt hat. Von Francesca Cicardi.

Skandal um Ed Sheeran und Macklemore: Israels „Südafrika-Moment“?

Skandal um Ed Sheeran und Macklemore: Israels „Südafrika-Moment“?

Der Rauswurf des US-Rappers Macklemore von Ed Sheerans Tour wegen seiner Solidarität mit Palästina sollte offenbar ein Exempel statuieren. Doch er entwickelt sich zum Bumerang: Musiker springen von der Tour ab, Fans boykottieren Sheeran und die Solidarität mit Macklemore wächst. Erleben wir gerade einen Wendepunkt – einen „Südafrika-Moment“ der Palästina-Bewegung? Ein Artikel von Maike Gosch.

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Das Gespräch mit Sevim Dağdelen – lohnt sich immer

Das Gespräch mit Sevim Dağdelen – lohnt sich immer

Die BSW-Politikerin ist die Tochter von zwei aus der Türkei zugewanderten Menschen. Sie ist im Ruhrgebiet aufgewachsen und sie hat einen bemerkenswerten – und bewundernswerten – Weg in der Politik unseres Landes zurückgelegt. Sevim Dağdelen hat 2024 ein Buch mit dem Titel „Die NATO. Eine Abrechnung mit dem Wertebündnis“ vorgelegt. – Hier ist das Gespräch für die NachDenkSeiten, geführt vom Herausgeber Albrecht Müller.

25 Jahre „Krieg gegen den Terror“ – Keine Gedenkstätte für die mehr als 4,5 Millionen Toten

25 Jahre „Krieg gegen den Terror“ – Keine Gedenkstätte für die mehr als 4,5 Millionen Toten

25 Jahre nach dem 11. September 2001 sind die damaligen Ereignisse in New York „Thema des Tages“ in den Medien. Bis zu 3.000 Menschen verloren ihr Leben, als zwei Flugzeuge in die zwei Türme des Welthandelszentrums flogen, die dann zusammenbrachen. „Ikonische Bilder“ der erschütternden Ereignisse werden wieder und wieder gezeigt, auch die diesjährige Trauerfeier am Denkmal „Ground Zero“ wird live in alle Welt übertragen. Von Karin Leukefeld.

Was wusste Netanjahu vor dem 7. Oktober?

Was wusste Netanjahu vor dem 7. Oktober?

Fast drei Jahre nach dem Angriff der Hamas vom 7. Oktober 2023 tauchen immer mehr Hinweise darauf auf, dass die israelische Führung von einem solchen geplanten Angriff wusste. Eine neue Recherche der israelischen Zeitung Haaretz legt nahe, dass Ministerpräsident Benjamin Netanjahu persönlich rund zehn Tage zuvor eine konkrete Warnung vor einer größeren Hamas-Operation erhielt – und diese nicht an die Spitzen des israelischen Sicherheitsapparates weitergab. Ein Überblick von Maike Gosch.

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Der Iran hat die Fragestellung geändert. Washington hat keine Antwort darauf

Der Iran hat die Fragestellung geändert. Washington hat keine Antwort darauf

Jahrzehntelang übten die USA und die von ihnen dominierten Institutionen ein machtvolles Privileg aus: Sie legten fest, welche Frage Länder im Nahen Osten zu beantworten hatten. Der Iran fordert dieses Privileg jetzt heraus. Es geht nicht mehr darum, was der Iran aufgeben muss. Es geht darum, worüber jede Macht (einschließlich der USA) bereit sein muss, zu verhandeln. Von Vijay Prashad.

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Interview zur Situation des von Israel inhaftierten Dr. Mazen Rantisi

Interview zur Situation des von Israel inhaftierten Dr. Mazen Rantisi

Am 21. Juni wurde der „Doktor der Armen“ genannte Dr. Mazen Rantisi in Ramallah von israelischen Sicherheitsbehörden verhaftet. Seitdem ist er im Ofer Gefängnis im besetzten Westjordanland inhaftiert. Ihm wird vorgeworfen, dass die Gesundheitsorganisation, der er vorsteht, eine terroristische Vereinigung unterstützt, was von seinem Anwalt zurückgewiesen wird. Dieser beschreibt hingegen, dass Dr. Rantisi in der Haft stark abgenommen hat und die medizinische Versorgung unzureichend ist. Moritz Müller hat mit Rita Amer, der Cousine von Dr. Rantisi, das folgende Interview geführt.

Palästina kämpft um seine Zukunft

Palästina kämpft um seine Zukunft

Von Vertreibung, leeren Versprechen und kolonialen Fantasien im Land eines unterdrückten Volkes. Der folgende dreiteilige Beitrag zeichnet auf Grundlage arabischer Quellen die aktuelle Lage in Gaza und im Westjordanland nach und beleuchtet die politische Rolle der EU im Kontext des US-israelischen „Gaza-Friedensplans“. Im Mittelpunkt steht zudem die Unterstützung europäischer Staaten für die israelische Politik sowie der Umgang mit dem UN-Hilfswerk UNRWA. Am Beispiel einer Studie der Rosa-Luxemburg-Stiftung wird gezeigt, wie die Organisation systematisch unter Druck geraten ist. Von Karin Leukefeld.

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