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Das kritische Tagebuch

Der Staat fördert Studierende aus armen und reichen Haushalten fast gleich

Veröffentlicht in: Hochschulen und Wissenschaft

In kaum einem anderen Land auf der Welt ist die Studienfinanzierung so vielfältig und unübersichtlich wie in Deutschland. In einem Vergleich zwischen Tschechien, England, den Niederlanden, Norwegen, Spanien und Deutschland stellte ein internationales Forscher-Konsortium unter der Beteiligung der HIS GmbH [PDF – 1.6 MB] fest, dass bei uns die staatliche Unterstützung der Studierenden aus einkommensstarken Familien (über 64.000 Euro p.a.) in Höhe von 5.135 Euro pro Jahr über indirekte Leistungen z.B. in Form von Steuererleichterungen nahezu gleich hoch ist, wie die Unterstützung von Studierenden in Höhe von 5.720 Euro pro Jahr aus einkommensschwachen Familien (bis knapp 31.000 Euro p.a.) durch indirekte zuzüglich direkter Leistungen z.B. durch das Bafög.
Noch geringer sind die Unterschiede bei den staatlichen Vergünstigungen für Studierenden, die bei ihren Eltern wohnen, nämlich 4.523 Euro pro Jahr bei einkommensstarken Haushalten gegenüber 4.669 Euro pro Jahr in der unteren Einkommensstufe.
In Deutschland werden überwiegend die Eltern gefördert und nicht die Studierenden unmittelbar.
Würde man die direkten und indirekten Unterstützungsleistungen zusammenfassen, dann könnte man damit auch eine elternunabhängige Förderung der Studierenden – wie etwa in Finnland – finanzieren. Wolfgang Lieb
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Hinweise des Tages

Veröffentlicht in: Hinweise des Tages

(WL)

Heute unter anderem zu folgenden Themen:

  1. Sebastian Dullien: Deregulierung der Wirtschaft – So sprachen sie vor der Krise
  2. Steuern statt Schulden
  3. Friedhelm Hengsbach zur Sozialenzyklika: Ein ziemliches Schrottpapier
  4. Kritik an Millionenzahlungen für HSH-Nordbank-Chef
  5. AIG will Viertelmilliarde an Boni vergeben
  6. USA wollen Handel mit Risiko-Wertpapieren kontrollieren
  7. USA: Viele Banken drehen wieder am großen Rad
  8. Beschäftigung im Alter: Mitte Fünfzig und ohne Job
  9. Ausgebrannt und kurz vor der Explosion
  10. Steinbrück – Eine losgerissene Kanone
  11. Wahlkampf um Rentner: Die graue Macht
  12. eurostat: Ungleichheit der Einkommensverteilung  in der EU
  13. Alle Parteien wollen mehr fördern als fordern
  14. Bodenseewasser ab 2010 teurer
  15. Ärzteblattuntersuchung zeigt: Fast der Hälfte aller Kassenpatienten werden IGeLeistungen angeboten
  16. Erfolgreiche Steuerfahnder angeblich kaltgestellt
  17. Finanzministerium befürchtet Steuerausfälle in Milliardenhöhe
  18. Atomkraft: Propheten der Angst
  19. Der Beginn des Asse-Skandals lässt sich ziemlich genau terminieren
  20. Oskar Lafontaine im ZDF- Sommerinterview
  21. Hochschulinsolvenz: Bruchlandung in Bruchsal
  22. Warum Bologna sinnvolles Studieren unmöglich macht
  23. Irak-Krieg: Rückzug oder Verstärkung
  24. Verheimlichte Cheney CIA-Programm?
  25. Skandale aufarbeiten oder den inneren Frieden sichern?
  26. Berlusconi: Eine unterdrückte Nachricht

Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen Überblick über interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.
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Kampagnenjournalismus vom Feinsten

Veröffentlicht in: Kampagnen / Tarnworte / Neusprech, Medien und Medienanalyse

Nachtrag zu „Asymmetrie zu Lasten von SPD und Linker“: Erst ein Tendenzstück zur Ankündigung, dann ein entsprechendes „Sommerinterview“ (verschriftet und daneben auch das Video) und dann darf Peter Frey noch nachlegen: Die öffentlich-rechtlichen Medien machen sich selbst kaputt.

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Steinbrück plant den Ausstieg aus der Politik und den Umstieg in die Finanzwirtschaft

Veröffentlicht in: Generationenkonflikt, Kampagnen / Tarnworte / Neusprech, Rente

Am 10. Juli hat die sog. „Rentengarantie“ den Bundesrat passiert, eine Schutzklausel, mit der Rentenkürzungen in konjunkturell schwachen Zeiten ausgeschlossen werden sollen. Am gleichen Tag meldete Finanzminister Steinbrück, nicht etwa im Bundesrat, wo er noch hätte in die Beschlussfassung eingreifen können, sondern im ARD-Morgenmagazin und in der Frankfurter Rundschau erhebliche Bedenken dagegen an.
Dass Steinbrück diese emotionsgeladene Debatte zu Beginn der heißen Wahlkampfphase anheizt, lässt sich nur noch mit einer Lust am Untergang seiner SPD erklären. Rational lässt dieser wahlstrategische Nackenschlag nur noch den Schluss zu, dass Steinbrück die Wahl verloren gibt und nicht einmal mehr den Erhalt seines Ministeramtes in einer Großen Koalition erwartet. Wahrscheinlich ist ihm nach all dem finanzpolitischen Schlamassel, den er mit angerichtet und zu verantworten hat, die Flucht aus dem politischen Amt in die Privatwirtschaft der willkommene Ausweg. Steinbrück bedient mit seiner Forderung nach mehr „Generationengerechtigkeit“ massiv die Interessen der Finanzwirtschaft an einer weiteren Privatisierung der Altersvorsorge. Ein kleines Dankeschön der Finanzdienstleister in Form eines attraktiven Pöstchens als Altersversorgung für Steinbrück wird da schon herausspringen. Wetten, dass… Wolfgang Lieb
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Asymmetrie zu Lasten von SPD und Linker

Veröffentlicht in: DIE LINKE, Medienkritik, SPD

Staunend stehen jetzt einige Zeitgenossen vor den Umfrageergebnissen der SPD und der Linkspartei – zwischen 20 und 25 % für die SPD und um die 10 % für die Linkspartei und zusammen mit den Grünen kaum über 40 %, das ist nicht gerade berauschend. Dann geht die Ursachensuche los. Ein typisches Beispiel ist der Beitrag bei Zeit.de von Matthias Geis mit dem Verlangen „Gerechtigkeit für die SPD!“ (Siehe Anlage 1.) Da wird nach objektiven Gründen gesucht und im konkreten Fall auch noch als Erfolg der SPD reklamiert, was zumindest zwei Gründe für ihren Niedergang waren: die Agenda 2010 und die Beteiligung an militärischen Operationen außerhalb des NATO-Bereichs. Die wichtigste Ursache, die Medienbarriere für die SPD, sobald sie etwas linker tickt, und für die Linkspartei in fast schon aggressiver Form, wird nicht thematisiert. Neuestes Beispiel für Letzteres: die Ankündigung des Sommerinterviews mit Lafontaine bei Berlin direkt am Abend des 12. 7. Albrecht Müller.
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Hinweise des Tages (2)

Veröffentlicht in: Hinweise des Tages

Unter anderem zu folgenden Themen:

  1. G8: Drängen auf Doha-Runde entlarvt Krokodilstränen über Hungerkrise
  2. Niedriglohnsektor wächst
  3. Von der Kurzarbeit zur Neuen Arbeit
  4. Steinbrück liest den Bankern die Leviten
  5. Finanzminister gegen Rentengarantie
  6. Unverantwortliche Attacke des Bundesfinanzministers
  7. Flassbeck/Spiecker: Zwischen Pest und Cholera
  8. Clement: „Gabriel betreibt eine demagogische Kampagne“
  9. Unter Verdacht – Pflanzenschutzmittel „Roundup“ doch gesundheitsschädlich?
  10. Der Karlsruhe-Lissabon-Berlin-Trick
  11. Nochmals zu: Wirtschaftslage in Ostdeutschland stabil
  12. Abrechnung mit Franz Josef Strauß
  13. Ein Studium sollte entgeltfrei sein
  14. Versailler Vertrag: Unerträglich hart und ungerecht
  15. Putsch in Honduras – Ein Fanal für die Rechte?
  16. „Weltverschwörung der Uiguren?“
  17. Zur Erinnerung: Steuerbefreiung für Veräußerungsgewinne – Das größte Geschenk aller Zeiten

Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen Überblick über interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.
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Neu-Zuordnung Serie Finanzkrise und einige Ergänzungen (Finanzkrise XXII)

Veröffentlicht in: Aufbau Gegenöffentlichkeit, Banken, Börse, Spekulation, Finanzkrise

Auf Anregung eines Nutzers der NachDenkSeiten haben wir eine eigene Unterrubrik „Finanzkrise“ bei der Rubrik Sachfragen eingerichtet. Wenn Sie sich also schnell einen Überblick verschaffen wollen, dann klicken Sie hier. Diese Unterrubrik enthält aber leider bei weitem nicht alle Beiträge zum Thema. Das hätte zu viel „Umräumarbeit“ verursacht. Albrecht Müller.
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