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Das kritische Tagebuch

Hornberger Schießen

Veröffentlicht in: Das kritische Tagebuch, Soziale Gerechtigkeit, Ungleichheit, Armut, Reichtum, Wertedebatte

Da werden von Müntefering, Steinbrück über Merkel bis hinauf zum Bundespräsidenten die „übertriebenen Managergehälter“ gegeißelt. Der EZB-Chef Trichet, Politiker, Kirchenleute, ja selbst Unternehmer warfen sich in Pose und beklagen die sich öffnende Schere zwischen Manager- und Durchschnittsgehältern und da wird vor dem Koalitionsausschuss ein großes Getöse gemacht. Herausgekommen ist fast nichts. Vor allem CDU/CSU müssen wohl ihre Geldspender und Unterstützer in den Chefetagen gerade in Wahlkampfzeiten bei Laune halten und blockierten jede Regelung, die die Obszönitäten bei der Selbstbedienung der Manager einschränken könnten. Wolfgang Lieb
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Hinweise des Tages

Veröffentlicht in: Hinweise des Tages

(MB/WL/AM)

Heute unter anderem zu folgenden Themen:

  • „Deutschlandfonds“, das 100 Milliarden-Risiko
  • Union fordert Lösung für Bad Banks
  • Einzelhandelsumsatz im Januar 2009 real um 1,3% gesunken
  • Die Krise in der Schweiz, Österreich und Großbritannien
  • Wie die Krise die Politik treibt
  • Viele US-Eigenheime weniger wert als Hypotheken
  • Betrugsverdacht gegen Mitarbeiter der Deka-Bank
  • Steueroasen: Politiker laden Banker vor
  • Finanzkrise und private Vorsorge
  • Was man bei der Schuldenbremse bedenken sollte
  • Elf EU-Staaten erhöhen Mindestlöhne – in Westeuropa mindestens 8,40 Euro pro Stunde
  • Cross-Border-Leasing: Das Spiel ist aus
  • Psychische Störungen im Job – Arbeit, die krank macht
  • Albrecht von Lucke: Wahl ohne Wahl: Das Dilemma der SPD
  • Politiker in den Sender-Gremien
  • NS-Vergangenheit der Firmengruppe Schaeffler
  • Wirtschaft und Unterricht – Milchmädchenrechnungen als Methode
  • Wahlkampfhilfen und Lobbying der Finanzindustrie in den USA

Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen Überblick über interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.
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Sind die Spiegeljournalisten aufgewacht? Das wäre in jedem Fall gut. (Teil XI Finanzkrise)

Veröffentlicht in: Finanzkrise, Medien und Medienanalyse, Strategien der Meinungsmache

SpiegelOnline überraschte am 4.3. mit einem erstaunlichen Stück. Unter der Überschrift „Die verdrängten Sünden der Heuschrecken-Bändiger“ kritisieren drei Spiegelredakteure den Umgang von SPD und CDU mit den Akteuren auf dem Kapitalmarkt, namentlich mit Schröder, Eichel, Steinbrück, Müntefering und Koch. Wörtlich: „SPD und CDU wollen Manager und Aktienmärkte zügeln. Dabei möchten sie am liebsten vergessen machen, dass sie manchem seltsamen Finanzprodukt selbst den Weg gebahnt haben – und sogar noch mehr Freiheit für Heuschrecken verlangten.“ Wer den Spiegel bisher verfolgt hat, reibt sich verwundert die Augen. Albrecht Müller
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Brandstifter als Feuerwehrleute

Veröffentlicht in: Das kritische Tagebuch, Finanzkrise, Lobbyismus und politische Korruption

Noch nie wurde eine Weltfinanzkrise mit derart engagierter Mithilfe von Aufsehern und Regulierern verschuldet. Kein Wunder, dass in vielen Ländern in Meinungsumfragen das Vertrauen in Aufseher und Notenbanker – gleich hinter den  Bankmanagern – auf einen Tiefpunkt gesunken ist.  Viele prominente Aufseher und Notenbanker haben nicht nur geholfen – ganz im Interesse der Finanzindustrie ohne Rücksicht auf die öffentlich hoch gehaltene „Finanzstabilität“ – möglichst viele Regulierungsbarrieren niederzureißen. Sie haben nach dem Ausscheiden aus ihren Ämtern dann auch noch ihren Einfluss und ihre Insiderkenntnisse mit millionenschweren Beraterhonoraren vergoldet. Als Berater des Spitzenmanagement von Investmentbanken und weltweit operierenden Großbanken sind sie zu Komplizen einer Geschäftspolitik geworden, die zum Zusammenbruch der Bankensysteme und zur heutigen Weltwirtschaftskrise führten.  Milliarden von Menschen bekommen dies in einer Verschlechterung ihrer Lebensverhältnisse zu spüren. Wer, wenn nicht sie Aufseher und Notenbanker hätten doch erkennen müssen, dass in den von ihnen beratenen Banken in ihrem Streben nach kurzfristig ausgerichteten Umatz- und Gewinnsteigerungen und den damit verbundenen Bonuszahlungen die Risiken für ihre Institute und damit auch für das gesamte Finanzsystem immer größer wurden. Wolfgang Lieb
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Hinweise des Tages

Veröffentlicht in: Hinweise des Tages

(KR/WL)

Heute unter anderem zu diesen Themen:

  • Verstaatlichung der Banken Großbritannien/Deutschland
  • Mehr Informationen zu Opel verlangt
  • Hohe Lohnforderungen zum falschen Zeitpunkt?
  • Dem Maschinenbau brechen die Aufträge weg
  • Investitionen im freien Fall
  • BA: Im Februar Kurzarbeit für 700.000 Arbeitnehmer beantragt
  • Job-Kahlschlag trifft Zeitarbeits-Primus
  • Scharfe Kritik am „Bündnis soziales Deutschland – Stimmen für den Mindestlohn“
  • Der „soziale Äquator“ als neue Grenze: Ghettos in Berlin
  • Geschäftsfeld Knast
  • Von der Leyens Strohfeuer
  • Sachverständigenrat: Die Plage der herrschenden Ideologie geht weiter
  • Eine Stadt im Generalstreik gegen die Krise
  • Bildungsgewerkschaft zu Schavans „Eckpunkten zur Hochschulzulassung“
  • Berlusconisierung Deutschlands
  • Am Ende: Zerstört Jakob Augstein den „Freitag“?

Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen Überblick über interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.
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Hinweise des Tages

Veröffentlicht in: Hinweise des Tages

(WL)

Heute unter anderem zu diesen Themen:

  • Regierung bringt Hilfsfonds für Unternehmen auf den Weg
  • OECD: Steuern runter – und bloß keine Staatshilfen
  • EU-Parlament schwächt Kartell-Klagerecht ab
  • Gerüstet für den Bankrott
  • Konjunkturpaket außer Kontrolle
  • Konzerne verwöhnen Aktionäre
  • „Höchstpersönlich haftbar“
  • Erwerbslosenquote in Deutschland nach 16 Jahren erstmals niedriger als in den USA
  • „Banken nutzten Kom­munen schamlos aus“
  • Frauen nicht nur beim Gehalt im Nachteil
  • Abfindung mindert Hartz-IV-Leistungen
  • Reiche fahren viermal so viel Auto
  • Müllparadies BRD
  • Verfassungsgericht stoppt Wahlcomputer
  • Washington zieht Schrauben gegen Steueroasen weiter an
  • Die Herren dieser Gesellschaft liegen zu Tisch
  • Der Einfluss der Finanzdienstleistungsbranche auf die Teil-Privatisierung der Alterssicherung
  • Wertloser Abschluss für Sonderschüler

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Hochschulzulassung oder das Chaos der Hochschul-Autonomie

Veröffentlicht in: Hochschulen und Wissenschaft

Im Zuge der Einführung „unternehmerischen“ der Hochschulen ist bei der Zulassung zum Studium das Chaos ausgebrochen. Weil die ach so sehr auf ihre Autonomie versessenen Hochschulen über ihre Studierenden selbst auswählen wollen – und das zu Lasten der Studienanfänger. Obwohl und fast zwei Drittel der neuen BA/MA-Studiengänge zulassungsbeschränkt sind, blieb jeder fünfte dieser Studienplätze frei, weil sich die Hochschulrektoren einem angeblichen „Zulassungszentralismus“ verweigern. Dabei stünde bei der Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) ein funktionsfähiges Portal auch für dezentrale Bewerbungs- und Zulassungsverfahren zur Verfügung. Doch bei den sich als „Vorstandsvorsitzende“ aufspielenden Hochschulrektoren hat die Wettbewerbsideologie die Funktion des Verstandes übernommen. Durch unausgeschöpften Kapazitäten werden nicht nur Steuergelder vergeudet, sondern es werden tausende von studierwilligen jungen Menschen, die keinen Studienplatz bekommen, enttäuscht und entmutigt. Von Wolfgang Lieb
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