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Wie können wir uns gegen Manipulation und Irreführung schützen? Wie gewinnen wir die Freiheit unseres Denkens zurück?

Veröffentlicht in: Audio-Podcast, Friedenspolitik, Kampagnen / Tarnworte / Neusprech, Medienkritik, Strategien der Meinungsmache, Veranstaltungshinweise / Veranstaltungen

Am 27. Januar habe ich über diese Themen und insbesondere über die Strategien und Methoden der Manipulation und Irreführung auf einer Tagung in Kassel gesprochen. Die Rede finden Sie im Anschluss an diese Einführung. Dabei geht es um Ihre Freiheit. Um selbstständiges Denken. Das ist wichtig für Sie und für unser Land. Denn nur mit eigenständig denkenden Bürgerinnen und Bürgern gibt es gute politische Entscheidungen. Deshalb kommen wir auf den NachDenkSeiten sehr häufig auf die Strategien der Meinungsmache und auf die Methoden der Manipulation zu sprechen. So zum Beispiel hier in mehreren Videos. Albrecht Müller.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Und hier also die kurze

Rede des Herausgebers der NachDenkSeiten bei der IALANA-Tagung mit dem Thema „Krieg und Frieden in den Medien“ in Kassel am 27.1.2018

Thema: Was lernen wir, wie mit Propaganda umgehen?

Wie können wir uns gegen eine Manipulation unserer Einstellungen, Überzeugungen und Meinungen schützen?

Zum Anfang ein Kompliment: eine großartige Tagung haben Sie hier arrangiert. Die mal wieder nicht anwesenden etablierten Medien versäumen etwas.

Nun zur Sache, zu einem Thema, das sehr wichtig ist: Wie können wir uns gegen Manipulation schützen und wie können wir Menschen helfen, sich dagegen zu schützen?

Augenöffner war das netteste Kompliment für mein 2009 erschienenes Buch „Meinungsmache“. Ähnlich äußern sich Nutzer der NachDenkSeiten: Sie würden nach längerer Nutzung der NachDenkSeiten die Welt anders sehen. So auch einige Teilnehmer dieser Tagung im Gespräch.

Das ist eine für unser Thema einschlägige Beobachtung: Wer nach kurzer oder längerer Übung erkannt hat, dass und wie wir mit Manipulationen und Kampagnen bedrängt werden, ist gefeit gegen diese Art von Fremdbestimmung. Denn dann braucht man beim Versuch aufzuklären, nicht jeden Fall von Manipulation und Irreführung neu zu erläutern. Das spart Zeit und Energie und erweitert den Kreis von Menschen, mit denen man aufgeklärt kommunizieren kann.

Die Augen zu öffnen, gelingt dann,

  • wenn möglichst viele Menschen die Methoden, die Kampagnen und Strategien der Meinungsmache kennenlernen und durchschauen und
  • wenn die Hintergründe und Interessen sichtbar werden.

Was ist wichtig, wenn wir Menschen helfen wollen, sich gegen die immer massiver und aggressiver werdende Propaganda zu wehren:

Erstens: Wir sollten helfen, dass möglichst viele Menschen begreifen, dass das, was über die Wirklichkeit gesagt wird, oft nicht der Wirklichkeit entspricht, in der Regel eher nicht. Dass also Manipulationen eher auf der Tagesordnung stehen als ehrliche Aussagen, das ist eine nicht leicht zu vermittelnde Grunderkenntnis.

Diese Grunderkenntnis lässt sich leichter vermitteln, wenn an konkreten Fällen demonstriert wird, wie wir in die Irre geführt werden.

Deshalb kommen wir auf den NachDenkSeiten immer wieder auf Beispiele von Kampagnen zu sprechen, auch auf wichtige, dafür eingespannte Medienereignisse, wie letzthin die beiden Filme „Putin vs. USA“ auf ARTE. Das waren zwei Filme aus US-Produktion, die über das ZDF bei ARTE landeten. Von unseren Leserinnen und Lesern wissen wir, wie wichtig die Darstellung von einzelnen Fällen der Manipulation sind.

Zweitens hilft es, zu durchschauen, was läuft, wenn wir erläutern, welche Interessen hinter Manipulationen stecken und dass zur Durchsetzung solcher Interessen richtig große Kampagnen geplant und gefahren werden. Ich weise auf die Allgegenwart von ausgebufften Kampagnen hin, weil dies in den heißen Debatten über Lügenpresse, Lückenpresse usw. selten richtig beachtet wird. Ich muss da sozusagen gezwungenermaßen an eine Medientagung vom 30.4.2010 in Leipzig denken. Da waren hoch genügende Medienvertreter, Chefredakteure und leitende Redakteure und Macher von Sendungen und Zeitschriften anwesend. Aber die Mehrheit von ihnen wollte partout nicht wahrhaben, dass zum Beispiel die Agitation – sie hätten gesagt: Information – zum Thema demographischer Wandel und Privatvorsorge nackte Kampagnen gewesen sind und sind.

Der Aufbau des neuen Feindbildes Russland und die Stilisierung Putins zum Bösen an sich ist ein Beispiel für eine wohldurchdachte und implementierte Kampagne. Putin ist schuld am neu aufgebrochenen West-Ost-Konflikt. Putin ist unangenehm; der reitet mit nacktem Oberkörper. Putin ist der Böse.

Es ist wichtig, in diesem Zusammenhang die imperialen und geostrategischen und wirtschaftlichen Interessen des Westens sichtbar zu machen. Es ist wichtig, sichtbar zu machen, dass hinter der Forderung nach Regime Change hier wie auch in anderen Fällen meist nicht die hehren Ziele „Menschenrechte“ und „Demokratie“, sondern oft handfeste Interessen stecken: der Zugriff auf Rohstoffe, der Zugriff auf Unternehmen durch sogenannte Investoren des angreifenden Landes, usw.

Drittens hilft es Menschen, Manipulationen und Meinungsmache zu erkennen, wenn man ihnen vermitteln kann, dass dahinter meist die Planung von Strategien steckt. Auch dafür gibt es gute Beispiele:

Als im Frühjahr 2014 die Mahnwachen stattfanden, da konnte man die Gehirne der Strategen rattern hören. Das Ziel war klar: keinesfalls durfte es wie anfangs der achtziger Jahre eine machtvolle Demonstration von Hunderttausenden geben. Die Friedensbewegung musste kleingehalten werden. Die Elemente und Etiketten der Gegenstrategie waren relativ schnell beschafft und die Etiketten wurden sichtbar und hörbar angeheftet: Verschwörungstheoretiker, Querfront, ergänzt um die Variation Antisemit und Rassist und Amerikahasser. Ich zitiere zum Beleg Wikipedia, weil daran sichtbar wird, wie gearbeitet wird:

„Seit April 2014 kritisierten Beobachter antiamerikanische, antisemitische, rechtsextreme und verschwörungstheoretische Tendenzen bei den Mahnwachen.“ 

Die hier sichtbar gewordene, strategisch ausgedachte Kampagne zogen die Hauptmacher der Manipulation ohne Rücksicht auf die Wirklichkeit durch. Das konnte man besonders eindrucksvoll beim sogenannten Friedenswinter und dessen Kundgebung vom 13. Dezember 2014 erleben. Da hat Eugen Drewermann hier in Berlin geredet, wie immer eindrucksvoll und es gab keine Querfront. Und dennoch war dies die Hauptbotschaft einer Reihe von vorher erscheinenden und anschließend kommentierenden Medien.

Dazu konnten Sie am 15. Dezember 2014 auf den NachDenkSeiten zum Vorgang folgenden Text von mir lesen. Ich zitiere:

„Anfang letzter Woche rief mich der Berliner Redakteur des Pools der Frankfurter Rundschau, der Berliner Zeitung u.a.m., Steven Geyer an, um über die Friedensdemonstration am 13. Dezember zu sprechen. Ich war so naiv zu glauben, diesem Journalisten ginge es um eine objektive Einschätzung und habe ihm zum Beispiel berichtet, dass schon die Rednerliste zeige, dass von einer Querfront mit Rechten keine Rede sein könne. Als sein Artikel „In Wut vereint“ dann, übrigens zwei Tage vor der Demonstration, in mehreren Blättern erschien, war klar: diese Machwerke waren genauso wie die Kommentare und Berichte zur Friedenswinter-Demonstration schon vorher ausgedacht. Die Agitationsparolen Querfrontler, Verschwörungstheoretiker, Wirrköpfe waren offensichtlich unabhängig vom Verlauf der Demonstration und von den dort gehaltenen Reden festgelegt.“

Ich zitiere dazu noch einmal Wikipedia:

Den „Friedenswinter“ deutete die Berliner Zeitung als „obskures Bündnis“ zwischen Links- und Rechtsradikalen, die taz schrieb von „Frieden mit Wirrköpfen“.

Das war – deutlich sichtbar und belegbar – eine strategisch ausgedachte Kampagne und sie wurde dann später konsequent auf jedes einigermaßen maßgebliche Ereignis angewandt, auch auf die späteren Demonstrationen in Ramstein.

Auf eine besondere Eigenheit komme ich zu sprechen, wenn ich jetzt viertens einige Methoden der Manipulation erläutere. Wenn wir Menschen helfen wollen, sich gegen Propaganda zu wehren, dann sollten wir die Methoden der Manipulation beschreiben. Dann tritt nämlich bei diesen, der Manipulation tagaus tagein ausgesetzten Menschen eine Art von Aha-Effekt ein.

Dieser ist wichtig. Sie erkennen dann: Aha! Da wird etwas ständig wiederholt, also muss ich skeptisch sein. Oder: Aha! Da wird ja die Geschichte über den Syrien-Krieg verkürzt erzählt, alles was vor dem Eintritt der Russen an Intervention von Saudis und westlichen Mächten unternommen worden ist, wird nicht erzählt. Usw. i

Ich komme jetzt also nacheinander auf einige Methoden der Manipulation zu sprechen:

  1. Eine Botschaft ständig wiederholen

    das ist eine sehr geläufige Methode. Aber dennoch auch wichtig, und wenn man den Menschen helfen will, sich zu schützen, dann muss man auch auf solche Beispiele hinweisen.Zum Beispiel: in Russland werden die Menschenrechte und die Demokratie mit Füßen getreten und es gibt keine Pressefreiheit. Damit wird der Regime Change als plausibel dargestellt, bevor dieses Wort im Falle Russlands überhaupt in die Debatte eingeführt wird.

    Gabriele Krone-Schmalz hat in „Eiszeit“ Beispiele für die sich wiederholenden Horror-Nachrichten gebracht.

    Zum nächsten Beispiel für die Methode „Wiederholen“: ‚„Machthaber“ Assad wirft Fassbomben auf die Kinder seines Volkes‘. – An diesem Beispiel kann man sichtbar machen, dass westliche Politiker die gleichen Sprechzettel haben bzw. voneinander abschreiben und danach reden. So hat zum Beispiel mein Nach-Nachfolger als Bundestagsabgeordneter in der Südpfalz, selbst Mitglied im Verteidigungsausschuss, genauso geredet wie Obama.

    Zum Beispiel wird eine bestimmte Wortwahl durch Wiederholung fest und immer fester angeheftet: Machthaber Assad, Schlächter Assad.

  2. Eine Geschichte verkürzt erzählen, weglassen, was nicht in die eigene Manipulationsabsicht passt.

    Das ist eine in der sicherheitspolitischen Auseinandersetzung häufig angewandte Methode. Auch da kann ich auf Frau Krone-Schmalz verweisen: über friedensgefährdende Maßnahmen des Westens wird oft nicht berichtet, über die der Russen oder der Iraner oder der Syrer schon. Und dann entsteht ein falsches, einseitiges Bild.

    In dem schon erwähnten ARTE-Film des amerikanischen Regisseurs Michael Kirk wird ähnlich wie in hiesigen Diskussionen die Verhärtung beklagt, die in der Rede Putins bei der Münchner Sicherheitskonferenz im Jahre 2007 sichtbar geworden ist. Zugleich wird aber zum Beispiel Putins um Partnerschaft werbende Rede im Deutschen Bundestag aus dem Jahr 2001 nicht erwähnt. Und es wird weggelassen, was der Westen dazu beigetragen hat, auf der russischen Seite den Eindruck zu erwecken, dass man an einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit kein Interesse mehr hat und die Verabredungen von 1990 keinen Pfifferling wert sind.

    Die geostrategischen Absichten der USA und die Folgen für die Kriegsgefahr in Europa kommen in den politischen Erzählungen der meisten Politiker und Journalisten des Westens nicht vor. Willy Wimmer war im Jahr 2000 mit seinem einschlägigen Bericht über eine Konferenz des StateDepartments und des American Enterprise Instituts in Bratislava an den damaligen Bundeskanzler Schröder ein einsamer Rufer in der Wüste verkürzter Erzählungen.

    In Deutschland wurde sehr viel geschrieben und erzählt über die schrecklichen Geschehnisse in Ost-Aleppo. Wie es heute in Aleppo aussieht, erfährt man selten.

    In Deutschland wurde spätestens ab 2015 viel berichtet über das Kriegstreiben der Russen in Syrien. Über die Beteiligung der Bundeswehr las man selten.

    Man las viel über die Not der syrischen Bevölkerung. Aber über die Wirkung der europäischen Lebensmittel- und sonstigen Sanktionen gegenüber Syrien las man kaum etwas. Es wurde übrigens auch nicht offen darüber berichtet, warum syrische Flüchtlinge besser behandelt werden als andere. Die Mitwirkung Deutschlands an der Vorbereitung eines Regime Change sollte offensichtlich verborgen bleiben. Also werden die Geschichten verkürzt erzählt.

    Noch mal Putin und Russland. Es gibt immer wieder Reportagen über Oligarchen und über wirtschaftliche Fehlentscheidungen und Fehlentwicklungen im Russland Putins. Wird zum Vergleich auch nur annähernd gut über die Lage und die Machenschaften aus der Zeit vor Putin, also aus der Zeit von Jelzin berichtet? Da muss man sich das Buch von Naomi Klein vornehmen, „Schockstrategie“, um in Deutschland die ganze Geschichte zu erfahren.

  3. Eine Botschaft aus verschiedenen und divergierenden Ecken kommen lassen.

    Erstes Beispiel: die Wiederbelebung der Konfrontation in Europa wäre allein mit den Atlantikern Rühe und Schäuble und der FAZ nicht so gut gelaufen. Wichtig waren als Katalysatoren der Manipulation die von der als links geltenden Seite kommenden Personen wie Joschka Fischer, Karsten Voigt, Fücks, Marieluise Beck und Gernot Erler – also von Grünen und Sozialdemokraten

    Zweites Beispiel: die Diffamierung der Kundgebung des Friedenswinters am 13. Dezember 2014 ist deshalb so gut gelungen, weil man die Geschütze von als links geltenden und der Friedensbewegung nahestehenden Medien auffahren konnte. Die Drecksarbeit der Diffamierung dieser Friedensdemonstration lief über die Frankfurter Rundschau, die Berliner Zeitung, die taz usw. Die einen schrieben von einem obskuren Bündnis zwischen Links- und Rechtsradikalen, die taz schrieb von „Frieden mit Wirrköpfen“. Die Etiketten waren fertig gemalt, bevor Drewermann und Rainer Braun das Wort ergriffen.

  4. Nächste Methode: Affirmativ und selbstbewusst auftreten

    Wer die Unwahrheit verbreiten will, tut gut daran, selbstbewusst und affirmativ aufzutreten. Auch diese Methode kann man gut beobachten in dem schon erwähnten ARTE-Film „Putin vs. USA“. Die dort zu Wort kommenden Personen, meist Staatsbürger der USA, fühlten sich über jeden Zweifel erhaben oder hatten gelernt, dass man so auftreten muss, wenn man eine unwahre Botschaft vermitteln will.

  5. Übertreiben

    Ein erfolgreicher Könner der Manipulation war der ehemalige Generalsekretär der CDU, Dr. Heiner Geißler

    In der Auseinandersetzung um die Nachrüstung hat er die SPD die „fünfte Kolonne Moskaus“ genannt. Da sagten zwar viele: Das ist übertrieben. Aber es blieb etwas hängen: Unsicherer Kantonist.

    Sein zweites Beispiel: Am 15. Juni 1983 sagt Geißler in einer Bundestagsdebatte zur Nachrüstung und angesichts von großen Friedensdemonstrationen:

    “Der Pazifismus der 30er Jahre, der sich in seiner gesinnungsethischen Begründung nur wenig von dem unterscheidet, was wir in der Begründung des heutigen Pazifismus zur Kenntnis zu nehmen haben, dieser Pazifismus der 30er Jahre hat Auschwitz erst möglich gemacht.”

  6. Verschweigen

    Der deutschen Öffentlichkeit werden die Militärbewegungen in Deutschland und in Richtung Osten im Wesentlichen verschwiegen. Darüber redet man nicht. Und ich bin auch sicher, dass dies verabredet ist.

    Genauso wenig wird über den Drohnen-Krieg, der mittels Ramstein besonders funktioniert, berichtet.

    Über alle Einschränkungen deutscher Souveränität in allen Kriegsfragen werden wir nicht richtig informiert. Oder gar nicht informiert.

    Von den Flügen schwerer Militärmaschinen von den US-amerikanischen Flughäfen in Deutschland in Richtung Nahen Osten haben wir sowohl beim Golfkrieg 1990 als auch beim Irakkrieg 2003 wenig mitbekommen. Wer zufällig in den Abflugschneisen wohnt, wie ich, der konnte das schwere Brummen der schweren Maschinen vernehmen, oder wenn man in der Nähe von Kaiserslautern oder Spangdahlen lebt, dann konnte man dort die Starts und Landungen erleben. Sonst weiß das deutsche Volk von seiner indirekten und direkten Kriegsteilnahme wenig.

    Frau Krone-Schmalz hat gestern schon darauf hingewiesen, dass die geopolitischen Interessen der USA meist verschwiegen werden, wenn es um kriegerische Auseinandersetzungen geht, die propagandistisch geschickt unter der Überschrift Menschenrechte und Demokratie geführt werden.

  7. Lügen, Geschichten erfinden

    Es ist wichtig, dass wir alle in Erinnerung haben, wie wir bei wichtigen politischen Entscheidungen belogen wurden.

    Nur zwei Beispiele:

    Ersten die Massenvernichtungsmittel des Saddam Hussein

    Zweitens Scharpings Unwahrheiten im Kosovo Krieg. Sie sind von Panorama mithilfe eines Insiders am 18. Mai 2000 aufgedeckt worden.

Das war viel Material und eine Fülle von Vorschlägen dafür, wie wir Menschen dafür sensibilisieren können, zu beobachten und zu prüfen, wie sie manipuliert werden. Skeptisch zu sein, ist allerdings ein Stück Voraussetzung dafür, und sich ein Stück Wissen anzueignen, ist eine zweite wichtige Voraussetzung. Und mit anderen Menschen darüber zu reden, ist eine dritte und vielleicht die wichtigste Voraussetzung dafür, dass man sich befreit von der täglichen Manipulation.

Albrecht Müller
Herausgeber der NachDenkSeiten

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