Videohinweise am Mittwoch

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Hier finden Sie in der Regel am Mittwoch und am Samstag einen Überblick über interessante Videobeiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie anschauen wollen. Die Videohinweise sind auch auf unserer YouTube-Seite als spezielle Playlist verfügbar. Auch für die Rubrik „Musik trifft Politik“ gibt es eine eigene Playlist (CG: Christian Goldbrunner)

Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:

  1. Scholz traf Putin in Moskau: Die Bilanz
  2. Tulsi Gabbard: Biden hofft darauf, dass Russland in die Ukraine einmarschiert
  3. Nils Melzer über Polizeigewalt | De Andere Krant international interviews
  4. Dr. Thomas Voshaar zu Corona-Lockerungen – Der RTL WEST Klartext
  5. Doctor PRESSURED To Lie About Omicron
  6. RTV Talk – Corona: Die Rolle der WHO
  7. Die Bundesregierung und die deutschen Interessen
  8. Kritik, Kontrolle und Einhegung der Macht – Journalismus im Sinne der Aufklärung?
  9. Träume des Weltwirtschaftsforums werden wahr: Mit Impfpass und digitaler Patientenakte zur lückenlosen Überwachung
  10. Hillary Spied On Trump! Says BIDEN’S Justice Department
  11. Transhumanismus und der Verlust der Poesie
  12. Doping Skandal? – Der Fall Walijewa wirft Fragen auf
  13. Kabarett, Satire, Comedy und Co.

Vorbemerkung: Wir kommentieren, wenn wir das für nötig halten. Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in unsere Übersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Beiträge einverstanden sind. Sie können uns bei der Zusammenstellung der Videohinweise unterstützen, indem Sie interessante Fundstücke an die Adresse [email protected] schicken. Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Information hin.

  1. Scholz traf Putin in Moskau: Die Bilanz
    Scholz zu Gast bei Putin: Der sogenannte Krisengipfel wurde mit Spannung erwartet. Gesprächsthemen, so dick wie ein Buch und Zündstoff waren genügend vorhanden.
    Bundeskanzler Olaf Scholz hat bei seinem Antrittsbesuch in Moskau dabei betont, dass Sicherheit in Europa nur mit Russland möglich sei. Scholz erklärte weiterhin, dass man weiter an einer diplomatischen Lösung des Ukraine-Konflikts arbeiten müsse.
    RT-Korrespondentin Margo Zvereva gibt ihre Eindrücke von dem Treffen in Moskau wieder. Sie fragte dabei auch Putin, ob man im Falle RT DE und Deutsche Welle nicht Lösungsmöglichkeiten finden könnte. Die Antworten vom deutschen Bundeskanzler und vom russischen Präsidenten dazu fielen vorsichtig aus.
    Russland kündigte außerdem an, einen Teil ihrer Streitkräfte, die im Rahmen eines Manövers tätig waren von der Nähe der ukrainischen Grenze zurück in ihre Stützpunkte abzuziehen. Dies geschehe allerdings planmäßig und nicht etwas wie der russische Außenminister Lawrow erklärt auf einen Druck des Westens hin.
    Im Interview mit RT DE teilt zudem die ehemalige Außenministerin Österreichs Karin Kneissl ihre Einschätzung zum bilateralen Treffen mit. Ihrer Ansicht nach gibt es in Bezug auf die Ukraine-Krise etwa durchaus positive Signale.
    Quelle: RT DE, 15.02.2022

    Lesen Sie auch auf den NachDenkSeiten von Jens Berger „Kriege beginnen selten an einem Mittwoch

  2. Tulsi Gabbard: Biden hofft darauf, dass Russland in die Ukraine einmarschiert
    Die ehemalige US-Abgeordnete meint, die USA und die NATO wollen, dass Moskau angreift, damit sie “drakonische” Sanktionen verhängen und den militärisch-industriellen Komplex noch reicher machen können. In Wirklichkeit wolle die NATO die Ukraine nicht.
    Quelle: RT DE, 15.02.2022

  3. Nils Melzer über Polizeigewalt | De Andere Krant international interviews
    Elze van Hamelen interviews Prof. Nils Melzer, who is the Human Rights Chair of the Geneva Academy of International Humanitarian Law and Human Rights. He is going in depth about the current police brutality during the lockdowns and speaks about his new research project on this serious subject.
    [Elze van Hamelen interviewt Prof. Nils Melzer, der den Lehrstuhl für Menschenrechte an der Genfer Akademie für humanitäres Völkerrecht und Menschenrechte innehat. Er geht ausführlich auf die aktuelle Polizeibrutalität während der Lockdowns ein und spricht über sein neues Forschungsprojekt zu diesem ernsten Thema. Übersetzg. CG]
    Quelle: De Andere Krant, 03.02.2022

    Nils Melzer [Auszug transkribiert und übersetzt, CG]: “Ich stimme zu, dass es bei dieser Pandemie schwierig ist, denn man weiß ja nie, wer das Virus in sich trägt und so weiter. Aber man kann nicht davon ausgehen, dass jeder eine Bedrohung für das Leben von anderen darstellt, und dann beginnt man mit Mitteln und Methoden zu reagieren, die nur gegen Gewalttäter angewendet werden können. Wenn Demonstranten die Polizei angreifen, hat diese das Recht und die Pflicht, sich zu verteidigen und diese Leute zu überwältigen, zu verhaften und vor Gericht zu stellen. Aber in den meisten Fällen geht es nicht darum. Sie haben nicht gedroht, sie haben keine Waffen benutzt, sie haben nicht versucht zu fliehen. Sie waren einfach nicht mit der Polizei einverstanden oder haben versucht, diese in Diskussionen zu verwickeln. Und dann werden sie plötzlich sehr gewaltsam zu Boden geworfen und mit Handschellen gefesselt – nicht nur in den Niederlanden. Das gleiche Muster können wir in Deutschland beobachten, wir haben das gleiche Muster in Australien – es ist wirklich besorgniserregend – und in Frankreich bei der Gelbwestenbewegung. Es beschränkt sich also nicht nur auf die Anti-Covid-Demonstrationen. Aber es ist ein Muster, ein Trend der Polizei in westlichen Demokratien – auch bei Black-Lives-Matter-Demonstrationen in den USA -, extrem gewalttätig zu werden und auf kleinere Vergehen oder Meinungsverschiedenheiten mit überwältigender, exzessiver Gewalt zu reagieren, manchmal sogar präventiv. Das ist sehr besorgniserregend, weil es die Beziehung zwischen den Staatsorganen und den Bürgern verrohen lässt. Und auch wenn die Polizei jetzt vielleicht stärker ist, ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Menschen denken: Nun, wenn ihr uns als Feind betrachtet, dann werden wir auch die Polizei als Feind betrachten. Das kann sehr schnell eskalieren. Deshalb hatte ich das Gefühl, dass ich eine sehr klare Botschaft übermitteln musste, dass das, was ich hier gesehen habe, ein Fall von Folter ist, und ich muss das beim Namen nennen, und ich habe die strafrechtliche Verfolgung dieser Beamten gefordert. Ich möchte ganz klar sagen, dass ich nicht zu deren Verurteilung aufgerufen habe. Nur ein Richter könnte sie wegen eines Verbrechens verurteilen. Aber die UN-Konvention gegen Folter besagt, dass der Staat diese Fälle verfolgen muss, sobald glaubwürdige Foltervorwürfe vorliegen. Das ist also sehr wichtig. Und dies sind wahrscheinlich nicht die einzigen Fälle, die verfolgt werden müssten. Ich muss zugeben, dass ich zu dem Zeitpunkt, als ich dieses Video getwittert habe, nicht wusste, dass diese strafrechtliche Verfolgung bereits eingeleitet worden war. Aber ich muss auch ganz klar sagen, dass diese strafrechtliche Verfolgung erst am 17. Dezember angekündigt wurde, was im Grunde der letzte Tag vor der Weihnachtspause ist, und daher noch nicht in meinem Büro angekommen war. […] Ich habe am 3. Januar interveniert, aber das Ereignis, der Vorfall hatte sich bereits 9 Monate zuvor ereignet, und somit war das eine sehr späte Entscheidung, und wir konnten am 2. Januar sehen, dass offensichtlich keine Korrekturmaßnahmen an den Methoden der Strafverfolgungsbehörden vorgenommen wurden.”

    Nils Melzer zu dem Video auch via Twitter am 4.02.2022: “After my statements on #PoliceBrutality in #Netherlands & (last year) #Germany caused some consternation, thanks @ElzevH & @AndereKrant for this in-depth interview discussing my rationale & the risks of replacing political dialogue with excessive violence.”

    Anmerkung CG: Nils Melzer, UN-Sonderberichterstatter für Folter wird im März vorzeitig von seinem Amt zurücktreten, um eine neue Stelle beim Internationalen Komitee vom Roten Kreuz anzutreten. Hierzu SWI swissinfo.ch (04.02.2022)

    Lesen Sie auch von Nils Melzer auf Medium.com “«Fragwürdige Methoden?» Replik des UN-Sonderberichterstatters Nils Melzer vom 27.Januar 2022

    Auszug: “Obwohl die SZ-Redaktion auf die Mängel im ursprünglichen Artikel hingewiesen wurde, verweigerte sie ausdrücklich die Veröffentlichung einer Gegendarstellung oder Replik. In der Süddeutschen Zeitung vom 25.01.2022 werfen mir Thomas Kirchner und Ronen Steinke bereits im Titel «fragwürdige Methoden» vor und behaupteten online sogar, ich betätige mich als «schriller Kronzeuge von Corona-Leugnern und Putin-Freunden». Die dick aufgetragene Kritik an meiner Amtsführung als UN-Sonderberichterstatter erstaunt, zumal ich mir viel Zeit genommen habe, Herrn Kirchner meine Arbeitsmethoden und Beweggründe telefonisch darzulegen. Doch eine differenzierte Darstellung scheint nicht das Ziel des Artikels zu sein. Anstatt sich ernsthaft mit den unbequemen Fakten zu befassen, die meinen öffentlichen Stellungnahmen zugrunde liegen, drängen mich die Autoren mit befremdlichem Eifer in die Ecke der Verschwörungstheoretiker. Hierzu verweisen sie auf ihnen suspekte Medien, Podiumsgäste und Twitter-Accounts, als ob ich für die Integrität aller geradezustehen hätte, mit denen ich beruflich zu tun habe. Ob in Kriegsgebieten, in Gefängnissen, in der Diplomatie oder in der Medienlandschaft: ein wirkungsvoller Einsatz für die Menschenrechte verlangt immer, dass man mit allen relevanten Akteuren im Dialog bleibt, auch wenn man abweichender Meinung ist.”

  4. Dr. Thomas Voshaar zu Corona-Lockerungen – Der RTL WEST Klartext
    „Wir können noch nicht lockern“ sagen die einen. „Doch! Gebt uns unser normales Leben zurück“, fordern die anderen.
    Wer hat Recht? Wie sieht es in den Krankenhäusern aus? Einer der das wissen muss ist Thomas Voshaar. Er ist Chefarzt der Klinik für Lungen- und Bronchialheilkunde in Moers. Bei RTL WEST Chef Jörg Zajonc redet er Klartext.
    Quelle: RTL WEST – das Nachrichtenmagazin für ganz NRW, 14.02.2022

    Dr. Voshaar [Auszüge transkribiert, CG]: Ich persönlich finde es immer schlecht, wenn von Ärzten so ein Warnsignal kommt. Ich glaube, dass mit dem ärztlichen Beruf zutiefst verbunden ist, dass wir den Leuten eine Art von Hoffnung und Ruhe geben. Deshalb fand ich immer und deshalb habe ich mich auch getraut zu sagen: Ich mag diesen Alarmismus nicht. Ärzte müssen kritisch sein, dürfen sich auch einbringen in die Diskussion. Das müssen sie auch, aber ich fand es nie in Ordnung, dass auch aus den Reihen der Intensivmediziner so ein Alarmismus betrieben wurde, denn hart gearbeitet werden muss auch in anderen Berufen und auch andere Berufe haben Spitzenbelastung […] und natürlich waren wir in der Intensivmedizin kurzzeitig und in einigen Krankenhäusern, nicht überall, sehr stark in Anspruch genommen. […] Aber dass Menschen von einem zum anderen Krankenhaus verlegt werdenm das ist für uns zu jeder Zeit das Normale. […] Wir haben in Deutschland längerfristig nie eine Überforderung des Gesundheitssystems gehabt. Selbst wenn es so wäre, müsste man sich ja fragen, wie kam das überhaupt, dass wir in Deutschland so viel mehr Betten haben pro Einwohner, als in anderen Ländern […]? […] Wir müssen grundsätzlich […] zwei Dinge unterscheiden. Es gibt bei der Impfung einen Schutz vor schwerem Verlauf und auch etwas, was die Sterblichkeit senkt.

    Reporter: Aber nur für jeden Einzelnen, der dann auch geschützt ist.

    Dr. Voshaar: So ist es, da geht es jetzt wirklich nur um den Einzelnen. Ich lasse mich impfen und ich empfehle es meiner 93jährigen Mutter, damit sie keinen schweren Verlauf nimmt […].

    Reporter: Aber [sie schützt] nicht vor der Ansteckung.

    Dr. Voshaar: Genau das ist jetzt das andere Thema, und da haben wir uns ein bisschen in der Diskussion verrannt und vermengen das auch alles. […] Bei Atemwegsviren gibt es praktisch keine sterile Immunität. Es gibt nicht dauerhaft die Situation, selbst bei erfolgreicher Impfung, dass wir uns gar nicht mehr anstecken können, […] und dass wir nicht mehr andere anstecken können. […] Ich muss mich fragen, was will ich erreichen, wenn ich alle zwinge in Gesundheitsberufen, sich impfen zu lassen. […] Immer müssen wir das respektieren, was einer eigenverantwortlich für sich entscheidet.

    Reporter: Also Sie sind gegen die Impfpflicht?

    Dr. Voshaar: Definitiv. Nicht nur weil ich der Meinung bin, dass es richtig ist, den Menschen in seiner Freiheit und in seinem eigenen Denken und bei diesen Dingen zu respektieren, sondern ich sehe auch keine Gefahr für die Bevölkerung, wenn wir die Ungeimpften in ihrer Entscheidung auch so respektieren. Man kann nicht argumentieren: Diese wenigen Ungeimpften gefährden sozusagen die Stabilität unseres Staates, die gefährden uns alle, die gefährden sozusagen den Betrieb im Gesundheitssystem. […] Diese ganzen Argumente gelten ja jetzt definitiv nicht mehr. Und das muss man sich klarmachen, man muss es auseinander halten. Was bleibt dann noch? Politisch ist das Eine, aber dann muss man auch sagen, welche Argumente kann ich dann wirklich bringen?

    Reporter: Ja, aber welche Argumente kann ich denn dann überhaupt noch bringen?

    Dr. Voshaar: Ich glaube keine.

    Reporter: Es gibt keine Argumente aus ihrer Sicht? Sie sind fürs Impfen, aber sie sind gegen eine Impfpflicht?

    Dr. Voshaar: Genau so.

  5. Doctor PRESSURED To Lie About Omicron
    South African doctor Angelique Coetzee was among the first scientists to discover the omicron strain of the Covid-19 virus, and she reported that her patients who had contracted omicron were only experiencing mild symptoms. Almost immediately she caught flak for these reports, and alleges that she was pressured by doctors and other influential figures in Europe to keep mum about omicron’s typically mild presentation. Jimmy Dore discusses Dr. Coetzee’s bizarre run-in with the international medical establishment.
    [Ärztin wurde unter Druck gesetzt, zu Omicron zu lügen. Die südafrikanische Ärztin Angelique Coetzee gehörte zu den ersten Wissenschaftlern, die den Omicron-Stamm des Covid-19-Virus entdeckten, und sie berichtete, dass ihre Patienten, die sich mit Omicron angesteckt hatten, nur leichte Symptome aufwiesen. Fast sofort geriet sie wegen dieser Berichte in die Kritik. Sie behauptet, dass sie von Ärzten und anderen einflussreichen Persönlichkeiten in Europa unter Druck gesetzt wurde, über die typisch milden Symptome von Omicron zu schweigen. Jimmy Dore erörtert Dr. Coetzees bizarren Zusammenstoß mit dem internationalen medizinischen Establishment. Übersetzg. CG]
    Quelle: The Jimmy Dore Show, 15.02.2022

  6. RTV Talk – Corona: Die Rolle der WHO
    Österreich war diese Woche [KW3 Jan. 2022] geprägt vom Beschluss des Impfpflichtgesetzes und der Verlängerung des Lockdowns für Ungeimpfte. Beides ein Wortbruch der Regierung und – wie zahlreiche Experten meinen – auch verfassungswidrig. Dieser Talk mit Verwaltungsjuristin Dr. Silvia Behrendt aus Salzburg und Rechtsanwalt Philipp Kruse aus Zürich versucht, die internationalen Hintergründe und die Rolle der WHO und der Impfallianz “Gavi” zu beleuchten.
    Quelle: RTV Regionalfernsehen, 22.01.2022

    Anmerkung CG: Gerade Linke sollten hinsichtlich überbordender Privatisierungen und Verlagerungen staatlicher Aufgaben und Kompetenzen hin zu internationalen ÖPPs und privater Investorengruppen, etwas genauer hinhören, was die Juristin Dr. Silvia Behrendt erläutert. Sie promovierte zum internationalen Pandemierecht und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den ‘Internationalen Gesundheitsvorschriften’, den vertraglichen Grundlagen und auch mit Hintergründen zu WHO und GAVI. Sie liefert auch Hinweise, wie es ihrer Ansicht nach zu der überwiegenden Einseitigkeit in der Berichterstattung der Leitmedien, zur Diffamierung von Wissenschaftlern, welche zu anderen Ergebnissen gelangen, zur militärisch geprägten Vorgehensweise und dem von immer mehr Bürgern als unlogisch empfundenen ‘Hinundher’ verantwortlicher Politiker kommen konnte.

    Hierzu auch erneut die Gespräche mit “Dr. Silvia Behrendt über die internationalen Verträge der WHO” bei der ‘Plattform RESPEKT.’ und “Auf welcher internationalen Rechtsgrundlage stehen die Corona-Maßnahmen?” von Radio München.

  7. Die Bundesregierung und die deutschen Interessen
    Für wen handelt eigentlich die Bundesregierung, wenn sie keinen Druck ausübt, Minsk II umzusetzen, stetig die Treue zur NATO beschwört, unverbrüchlich an der Seite der Ukraine stehen will und selbst Sanktionen gegen Nord Stream 2 akzeptiert? Die Interessen der deutschen Bürger können es nicht sein. […]
    In den letzten Tagen wurde die Dramatik um die Ukraine noch eine Stufe höher geschraubt. Ausreiseaufforderungen für die Bürger fast aller europäischen Länder, geschlossene oder heruntergefahrene Botschaften, Schließung des Luftraums, eine völlig hysterische Szenerie, und inzwischen dazu noch eine US-amerikanische Ankündigung, wann ein russischer Einmarsch in die Ukraine erfolge. […]
    Aber solche Vorankündigungen sind zutiefst unheimlich, schließlich kommen sie aus genau jenen Behörden, die für vorgetäuschte militärische Handlungen mit falscher Zuschreibung, auch False Flag genannt, zuständig sind, die westlichen Geheimdienste, allen voran die CIA. Weshalb es an der Zeit ist, nachzudenken, welche Konsequenzen und Notwendigkeiten sich aus deutscher Perspektive ergeben. Und nehmen wir doch einmal die Realität als Ausgangspunkt, nicht irgendwelche Fantasien über eine “russische Aggression”. Dummerweise muss man das Inszenierungspotential oben genannter Geheimdienste mit einbeziehen. […]
    Allerdings sollte man die Weltzentrale der Lüge in Langley nicht unterschätzen. Es ist ebenso gut möglich, dass sie für Notfälle schon ein fertig gedrehtes Video in der Tasche haben, das eine nie stattgefundene militärische Handlung Russlands gegen die Ukraine für alle westlichen Fernsehanstalten zweifelsfrei belegt. Oder mit anderen Mitteln für die gewünschte ukrainische Offensive gesorgt wird, über eins der integrierten Nazibataillone etwa. […]
    Eine Sanktionierung von Nord Stream 2, ein Ereignis, das der Minimalschaden im Falle eines ukrainischen Angriffs wäre, hätte zwar vielleicht vorübergehende Auswirkungen auf den russischen Staatshaushalt, aber in Deutschland schädliche Folgen in fast jedem Lebensbereich. Diese Sanktion trifft uns, und vor allem uns. Bis in den Alltag jedes Einzelnen. […]
    Tatsächlich geht es in einem solchen Ausmaß um deutsche Kerninteressen, dass eine deutsche Regierung, die diese Bezeichnung verdient, öffentlich erklären müsste, dass mit Staaten, die diese Kerninteressen in Frage stellen, keinerlei Bündnis möglich ist, weil sie nicht wie Verbündete handeln, sondern wie Gegner. Bezogen auf die mehr oder weniger deutliche Ankündigung des US-Präsidenten Joe Biden hieße das: sollte irgendein Sabotageversuch der USA gegen Nord Stream 2 erfolgen, wäre das ein kriegerischer Akt gegen Deutschland, nicht gegen Russland, womit die in Deutschland stationierten US-Truppen aufgefordert werden müssten, sofort das Land zu verlassen. […]
    Es ist unschwer zu erkennen, dass die Bundesregierung nichts von alldem tut. Ich habe das auch nicht geschrieben, weil ich eine solche Reaktion für möglich, sondern weil ich sie für nötig halte, und um in Erinnerung zu rufen, wie in der jetzigen Situation reagiert werden müsste. Im Augenblick hat diese Regierung das Wohl und Wehe der deutschen Bevölkerung so ziemlich der letzten Institution anvertraut, der es anvertraut werden dürfte, der CIA, die aus den vorhandenen Möglichkeiten, um aus dem ukrainischen Truppenaufmarsch im Donbass irgend etwas zwischen Sanktionen und Weltkrieg zu machen, frei wählen kann. Und während die USA sich im Falle, dass es bei einer Verteidigung des Donbass durch Russland bleibt, ganz nebenbei des industriellen Konkurrenten Deutschland entledigen können, wäre die einzige für Deutschland positive Entwicklung, dass es zu keinem Angriff auf den Donbass kommt.
    Nichts an dem Verhalten unserer Regierungsvertreter lässt in irgendeiner Weise hoffen, dass sie in diesem Sinne handeln. Aber wie nennt man das noch einmal, wenn eine Regierung im Interesse einer fremden Macht gegen die Interessen des eigenen Landes handelt? […]
    Quelle: Dagmar Henn via RT DE, 14.02.2022

  8. Kritik, Kontrolle und Einhegung der Macht – Journalismus im Sinne der Aufklärung?
    Markus J. Karsten im Gespräch mit Patrik Baab – Kritik, Kontrolle und Einhegung der Macht – ist der Journalismus noch den aufklärerischen Idealen verpflichtet?
    Wie ist es um den Journalismus heute bestellt? Darüber hat Markus J. Karsten mit dem Autor und Investigativ-Journalisten Patrik Baab geredet. Gerade hat dieser sein neues Buch „Recherchieren. Ein Werkzeugkasten zur Kritik der herrschenden Meinung“ veröffentlicht, das ganz den Gedanken der journalistischen Aufklärung verpflichtet ist. Zu den Kernaufgaben zählen die Kritik und Kontrolle politischer Macht. In der Praxis jedoch wird die Presse häufig zum Apologeten der Mächtigen und zum publizistischen Verteidiger des Status Quo, so Baab. Statt Macht- und Gewaltverhältnisse aufzuklären, vernebelt sie oft die Interessen von Machteliten und wird so zum Helfer der Gegenaufklärung. Dieses Buch zeigt, wie Kritik und Kontrolle von Eliten wieder in den Mittelpunkt der Recherche rücken können. Baab bietet einen Werkzeugkasten mit Instrumenten der Aufklärung.
    Buchbeschreibung: Dieses Buch ist den Gedanken der journalistischen Aufklärung verpflichtet. Zu ihren Kernaufgaben zählen die Kritik und Kontrolle politischer Macht. In der Praxis jedoch wird die Presse häufig zum Apologeten der Mächtigen und zum publizistischen Verteidiger des Status Quo. Statt Macht- und Gewaltverhältnisse aufzuklären, vernebelt sie oft die Interessen von Machteliten und wird so zum Helfer der Gegenaufklärung. Dieses Buch zeigt, wie Kritik und Kontrolle von Eliten wieder in den Mittelpunkt der Recherche rücken können. Baab bietet einen Werkzeugkasten mit Instrumenten der Aufklärung.
    Erhältlich auf Westend.de oder bei den Buchkomplizen:
    Patrik Baab: RECHERCHIEREN. Ein Werkzeugkasten zur Kritik der herrschenden Meinung
    Patrik Baab, Robert E. Harkavy: IM SPINNENNETZ DER GEHEIMDIENSTE. Warum wurden Olof Palme, Uwe Barschel und William Colby ermordet?
    Quelle: Westend Verlag, 31.01.2022

    Patrik Baab [Auszug transkribiert, CG]: “Ohne einen öffentlichen Debattenraum, in dem sich die unterschiedlichen Interessengruppen, die unterschiedlichen Kräfte zu Wort melden können, gibt es schier auch keine Demokratie. Einhegen von Macht kann nur bedeuten, dass wir Journalisten uns an die Seite der Benachteiligten stellen und für sie Partei ergreifen. Es ist von meiner Position nicht nötig, eine Balance in unsere Berichterstattung zu bringen, wenn keine Balance der Macht in der Wirklichkeit ist. Journalisten gehören an die Seite derjenigen, die die Mächtigen beobachten und kritisieren.”

  9. Träume des Weltwirtschaftsforums werden wahr: Mit Impfpass und digitaler Patientenakte zur lückenlosen Überwachung
    Baden-Württemberg will ein Impfregister einführen, die Gesundheitsminister wollen den digitalen Genesenennachweis verpflichtend machen und alle Testzentren an die Kontrollinfrastruktur anschließen. Eine Impfpflicht soll dafür sorgen, dass jeder einen (digitalen) Impfpass haben muss. Wo das hinführen soll, beschreibt das Weltwirtschaftsforum. […]
    Gesprochen von Jürgen Babel
    Quelle 1: Text, Norbert Häring, 09.02.2022
    Quelle 2: Podcast, Norbert Häring

  10. Hillary Spied On Trump! Says BIDEN’S Justice Department
    Justice Department attorney John Durham has been investigating ways in which Donald Trump and members of his administration may have been illegally targeted by sources feeding misinformation to the FBI during the Russiagate investigation, and the most recent revelation is that close associates of Hillary Clinton may have deployed high-tech surveillance to monitor Trump and others in the White House. Jimmy and The Grayzone’s Aaron Maté discuss how Durham’s investigation draws closer and closer to Clinton and her inner circle.
    [Hillary hat Trump heimlich ausspionieren lassen, sagt Bidens Justizministerium! Der Anwalt (Sonderermittler) des Justizministeriums, John Durham, hat untersucht, mit welchen Methoden Donald Trump und Mitglieder seiner Regierung während der Russiagate-Ermittlungen von Informanten – die das FBI mit Fehlinformationen versorgten – mutmaßlich auf unrechtmäßige Weise ins Visier genommen wurden. Die jüngste Enthüllung besagt, dass enge Mitarbeiter von Hillary Clinton möglicherweise Hightech-Überwachung eingesetzt haben, um Trump und andere im Weißen Haus zu observieren. Jimmy und Aaron Maté von The Grayzone erörtern, wie die Ermittlungen von Durham Clinton und ihrem inneren Kreis immer näher kommen. Übersetzung CG]
    Quelle: The Jimmy Dore Show, 15.02.2022

  11. Transhumanismus und der Verlust der Poesie
    „Fasst frischen Mut. So lang ist keine Nacht, dass endlich nicht der helle Morgen lacht.“ Dieses Zitat von William Shakespeare finden wir unter der Beschreibung unseres nächsten Autoren Gerald Ehegartner, der sich mit dem Streben nach technische Verbesserung des Menschen und den zu erwartenden Folgen für das Poetische. Er ist Lehrer, Wildnis- und Theaterpädagoge und Autor. Sein Text, den Sabrina Khalil für uns eingesprochen hat, heißt: „Transhumanismus und der Verlust der Poesie“.
    Mehr zum Autor finden Sie auf der Webseite: geraldehegartner.com
    Das Manuskript ist hier zu finden.
    Quelle: Radio München, 14.02.2022

  12. Doping Skandal? – Der Fall Walijewa wirft Fragen auf
    Die Eiskunstläuferin Kamila Walijewa ist im Dezember positiv auf ein illegales, nicht leistungssteigerndes Herzmedikament getestet worden.
    Jetzt spielt die 15-jährige bei einem Mannschaftssieg bei den Olympischen Spielen eine entscheidende Rolle.
    Sie verweist das US-Team auf den zweiten Platz. Kurz darauf stellt ein WADA-Labor in einer Probe vom Dezember Doping fest. Der Fall kommt vor den Sportgerichtshof.
    Mehr zu dem Fall im Beitrag von RT DE auf Sendung.
    Quelle: RT DE, 13.02.2022 via Facebook

    Hierzu auch auf RT DE »Extremschwimmer Marco Henrichs über WADA-Vorwürfe gegen Walijewa: “Es stinkt bis zum Himmel”«

  13. Kabarett, Satire, Comedy und Co.
    • Helmut Schleich als Karl Lauterbach: Der Instrumentenkasten der Pandemie
      Fragen Sie sich auch, wo Karl Lauterbach (Helmut Schleich) sein Wissen her hat? Wo er zu jeder möglichen Frage die passende Antwort herzieht? Hier erfahren Sie die Lösung.
      Mehr Kabarett & Comedy mit Helmut Schleich gibt’s in der BR Mediathek.
      Quelle: BR Kabarett & Comedy, 11.02.2022

    • Die Anstalt vom 1.Februar 2022
      Politsatire mit Max Uthoff und Claus von Wagner
      Beim “Schnuppertag Grenzmanagement” in der Frontex-Zentrale lernt das Anstaltsensemble, wie man zweifelhafte Machenschaften ins rechte Licht rückt.
      Quelle: ZDF
    • Rima-Spalter mit Marco Rima – Gesunder Menschenverstand
      Gesunder Menschenverstand kann eine gute Bildung ersetzen. Aber eine gute Bildung nicht den gesunden Menschenverstand. SATIRE!
      Quelle: Nebelspalter, 13.02.2022

    • SIE MACHEN AUF!
      Quelle: Neue Normalität, 15.02.2022

    • Alles Lüge
      Quelle: _horizont_, 16.02.2022

    • Der Angstminister
      Quelle: _horizont_, 14.02.2022

    • Der Wegscheider
      12.Februar – Wochenkommentar von Ferdinand Wegscheider
      „Ein gutes Gefühl!“ – Im neuen Wochenkommentar geht es heute überraschenderweise um Corona und die Folgen!
      Der wöchentliche – nicht ganz ernst gemeinte – Kommentar zum aktuellen Zeitgeschehen […] All das stets mit einem Augenzwinkern, um den Zuseher zum Nachdenken anzuregen und ihn dazu zu bringen, sich seine eigene Meinung zum jeweiligen Thema zu bilden. Frei nach dem Motto: “Da scheiden sich nicht nur die Wege, sondern auch die Geister!”
      Quelle: Servus TV

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