Deutsche Wirtschaftskrise als Ergebnis der geopolitischen Krisen unserer Zeit – Michael Lüders & Claudia Wittig

Deutsche Wirtschaftskrise als Ergebnis der geopolitischen Krisen unserer Zeit – Michael Lüders & Claudia Wittig

Deutsche Wirtschaftskrise als Ergebnis der geopolitischen Krisen unserer Zeit – Michael Lüders & Claudia Wittig

Ein Artikel von: Redaktion

Deutschlands Industrie steckt in einer tiefen Krise – und die Ursachen dafür gehen weit über eine verfehlte Wirtschaftspolitik hinaus. Dr. Michael Lüders und Dr. Claudia Wittig (beide BSW) diskutieren Ursachen, Folgen und Alternativen. Eine Aufzeichnung der Veranstaltung „Deutschland in der Deindustrialisierung – Ursachen, Folgen und Alternativen“ des KulturKreises Pankow vom 17. September 2026 in Berlin. Moderation: Ramon Schack.

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Welche Rolle spielen der Bruch mit Russland, die Sprengung von Nord Stream und die geopolitischen und wirtschaftlichen Interessen der USA? Wie treiben die Kriege im Nahen Osten, die Sanktionspolitik und der Kampf um die globalen Energie- und Handelswege die Energiepreise – und damit die Deindustrialisierung Deutschlands?

„Deutschland ist ja das einzige Land der Welt, das es geschafft hat, sich selber vom Markt zu nehmen durch eine Selbstzerstörungspolitik, die nicht Deutschland nützt, sondern vor allem unseren US-amerikanischen Freunden.“

Dr. Michael Lüders

Michael Lüders zeichnet in seinem Vortrag nach, wie sich Deutschland mit dem Verzicht auf günstige russische Energie selbst seiner wirtschaftlichen Grundlage beraubt hat – und warum die Eskalation im Nahen Osten die Lage weiter verschärft. Er geht dabei auch auf die Situation im Jemen ein. Dann analysiert er die strategischen Fehler der Bundesregierung und früherer Regierungen und kritisiert die Ideologisierung der Außenpolitik. Claudia Wittig berichtet von den Auswirkungen dieser Politik in ihrem Bundesland Sachsen-Anhalt.

Titelbild: Screenshot

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